Kirschmuffins

Es ist Kirschenzeit! Meine Freundin hat mir mal wieder eine Ladung leckerer Süßkirschen von ihrem Baum vorbeigebracht, und das ist doch die beste Gelegenheit, ein paar davon in Muffins zu packen. Wer keine frischen Kirschen hat, kann auch Sauerkirschen aus dem Glas nehmen. So kann man die Muffins rund ums Jahr backen. Ich mag sie gerne, denn sie sind schön saftig und fluffig, haben aber eine echt knusprige Oberfläche. Die etwas ungewöhnliche Zutat hier sind die Haferflocken.

Zutaten:

  • 200 gr Mehl
  • 60 gr feine Haferflocken
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 220 gr Kirschen (ich habe Süßkirschen genommen, es gehen auch Sauerkirschen aus dem Glas)
  • 2 Eier
  • 150 gr Zucker
  • 150 gr flüssige Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 gr Joghurt (oder saure Sahne)
  • nach Belieben: Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und Papierförmchen in ein 12er Muffinblech setzen.
  2. Das Mehl in einer Schüssel mit den Haferflocken, dem Backpulver, Backnatron und Zimt mischen.
  3. Die Kirschen vorbereiten: frische Kirschen waschen und entkernen, Kirschen aus dem Glas in einem Sieb abtropfen lassen.
  4. Die Eier mit dem Schneebesen leicht verquirlen, dann Zucker, Butter und Vanillezucker dazugeben und alles gut verrühren.
  5. Joghurt unterrühren.
  6. Die Mehlmischung dazugeben und rühren, bis alles gerade feucht ist. Bei Muffins den Teig nie zu glatt rühren.
  7. Etwa ein Drittel des Teigs in die Vertiefungen geben und die Hälfte der Kirschen auf dem Teig verteilen.
  8. Mit dem restlichen Teig auffülen und die restlichen Kirschen auf dem Teig verteilen.
  9. Die Muffins auf mittlerer Schien in 20-25 Minuten goldgelb backen.
  10. Etwa 5 Minuten ruhen lassen, dann mit Puderzucker bestreuen und am besten noch warm genießen.

Wie immer friere ich ein paar Muffins ein, denn frisch schmecken sie am besten. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass man anstelle der Kirschen auch Beeren nehmen könnte, z.B. Heidelbeeren, Johannisbeeren oder Stachelbeeren.

Hinterlasse einen Kommentar