Zitronenküchlein mit Joghurt, Chia und weißer Schokolade

Zitronenküchlein mit Joghurt, Chia und weißer Schokolade

Zitrusfrüchte sind ja am besten im Winter. Da ich gerade auf Zitronen abfahre, habe ich heute ein Rezept mit Zitrone für euch, das euch sicher genussvoll durch die dunklen Tage begleitet. Zitronen mit Chiasamen wollte ich schon immer mal ausprobieren, da ich dies schon einmal bei einem Rezept von Donna Hay gesehen hatte.

Wem Chiasamen zu abgedreht ist, kann auch Mohn nehmen. Außerdem schmecken die Küchlein auch sehr gut ohne die Glasur – und dann sind sie im Handumdrehen gemacht. Wie ihr seht, habe ich ein paar Küchlein nicht glasiert.

Wer keine Mini-Gugelhupf-Form hat, nimmt einfach eine Muffin-Form.

Am besten schmecken die Küchlein frisch, also am Backtag. Für späteren Genuss wie immer einfrieren.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 140 gr weiche Butter
  • 120 gr Zucker
  • 2 Eier
  • 100 gr Joghurt
  • 170 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Esslöffel dunkle Chiasamen
  • 1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)

Für die Glasur:

  • 100 gr weiße Schokolade
  • 30 gr ungesalzene Pistazienkerne

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Mulden einer Muffin- oder Minigugelhupfform ausfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren.
  3. Danach die Eier nacheinander hineinschlagen, unterrühren und schließlich den Joghurt dazurühren.
  4. Mehl, Backpulver, Chiasamen und die Zitronenschale und -saft unterrühren.
  5. Den Teig in die Mulden geben und ca. 25-30 Minuten im Ofen backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen!
  6. Aus dem Ofen nehmen, nach ein paar Minuten aus den Formen lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  7. Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Pistazien grob hacken.
  8. Die geschmolzene Schokolode über die Küchlein gießen und mit den Pistazien bestreuen.

Genießen!!

Apfel-Zimt-Muffins

Apfel-Zimt-Muffins

Echt jetzt, noch ein Apfel-Muffin-Rezept?? Ja, davon kann man meiner Meinung nach nie genug haben!! Und ihr wisst: unsere Äpfel müssen verarbeitet werden. Das Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson, und die Muffins sind mal wieder wirklich lecker: apfelig-zimtig mit ein bisschen Knusper durch das Mandeltopping.

Zutaten (für 12 Muffins):

  • 2 Äpfel
  • 250 gr Dinkelmehl (es geht auch ganz gewöhnliches Weizenmehl)
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 125 gr brauner Zucker plus 4 Teelöffel zum Bestreuen
  • 125 ml Honig
  • 60 ml Naturjoghurt
  • 125 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 75 gr Mandeln, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Muffinmulden mit Papierförmchen auslegen.
  2. Die Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Mehl, Backpulver und 1 Teelöffel Zimt in einer Schüssel mischen.
  4. 125 gr braunen Zucker, Honig, Joghurt, Öl und die Eier in einer weiteren Schüssel mit dem Scheebesen verrühren.
  5. Die Mandeln grob hacken und die Hälfte davon zur Mehlmischung geben, die andere Hälfte mit dem 1 Teelöffel Zimt und den 4 extra Teelöffeln braunen Zucker in einer kleinen Schale vermischen. Das gibt das Topping.
  6. Jetzt die flüssigen Zutaten in die Mehlmischung geben, den die Apfelstücke dazugeben und alles zu einem Teig vermischen. Aber denkt daran: nicht zu sehr rühren, ein etwas klumpiger Teig ergibt fluffigere Muffins.
  7. Den Teig in die Muffinförmchen füllen, dann das Topping draufstreuen.
  8. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  9. Aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen, bevor man sie aus der Form holt und auf einem Gitter abkühlen lässt.

Leicht warm zu einem Tässchen Tee schmecken sie am besten, und natürlich kann man die leckeren Teilchen einfrieren, falls man nicht alle an einem Tag schafft. Denn frisch schmecken sie einfach am besten.

Waldheidelbeer-Muffins

Waldheidelbeer-Muffins

Im Winter gehen wir jedes Wochenende raus in die Natur, und ganz oft bei uns in den Wald. Die Auswahl an Wegen scheint unerschöpflich. Diesen Winter haben wir einen Weg entdeckt, der uns ganz besonders gut gefallen hat: mit vielen Biegungen, unterschiedlichen Baumbeständen – und vielen Heidelbeerbüschen. Kein Wunder also, dass dieser Weg bei uns zu Hause nur noch „Heidelbeerweg“ heißt. Damit war auch die Neugierde geweckt: gibt es da im Sommer wohl auch Heidelbeeren? Alle paar Wochen sind wir also den Weg gegangen, um die Entwicklung der Heidelbeeren zu überprüfen – ja, sie blühten, und ja, sie trugen Früchte. Erst klein und grün, und diese Woche ist es endlich so weit: sie sind blau!

Direkt haben wir eine erste Ernte „eingefahren“, werden aber nochmal losziehen. Inzwischen haben wir nämlich noch unzählige weitere Heidelbeerfelder im Wald aufgetan und sind überrascht, wie viele da eigentlich wachsen. Irgendwie finde ich es unglaublich, dass quasi vor unserer Haustür solch eine Fülle steckt, die wir bis vor Corona gar nicht recht beachtet haben. Klar, man muss sich auch die Mühe machen, die Beerchen (die natürlich viel kleiner sind als die Zuchtheidelbeeren im Supermarkt) auch zu ernten.

Blueberry Fields

Abgesehen von der frischen Verwendung zu Müsli, Porridge, Nachtisch etc. lässt sich mit Heidelbeeren natürlich auch sensationell backen. Deshalb gibt es heute – ganz klassisch – ein Rezept für Heidelbeermuffins. Aber mit selbst gesammelten Waldheidelbeeren. Irgendwie sind sie dann noch besser!

Zutaten:

  • 75 gr Butter
  • 200 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 75 gr Zucker
  • Prise Salz
  • 200 ml Buttermilch (oder 100 gr Joghurt und 100 ml fettarme Milch)
  • 1 großes Ei
  • 200 gr (Wald-)heidelbeeren
  • 12-er Muffinform, ausgelegt mit Papierförmchen
Vor dem Backen

Zubereitung:

  1. Die Butter schmelzen und ein bisschen abkühlen lassen.
  2. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen, und in einer weiteren Schüssel die Buttermilch, das Ei und die Butter verrühren.
  4. Die Buttermilch-Ei-Mischung zu den trockenen Zutaten gießen, dann mit einem Holzlöffel und mit leichter Hand vermischen. Bei Muffins ist es wichtig, den Teig nicht zu gut zu mischen, ein paar Klümpchen sind sogar gewollt.
  5. Zum Schluss vorsichtig die Heidelbeeren unterheben.
  6. Den Teig in die Muffinvertiefungen löffeln und ca. 20 Minuten backen.
  7. Die Muffins schmecken am besten noch warm.

Wenn nicht alle Muffins sofort gegessen werden, dann – ihr ahnt es schon – einfrieren und bei Bedarf genießen. Was soll ich sagen: schmecken am besten zur tea time im Garten.

Wer die Muffins noch etwas raffinierter haben möchte, gibt mit den Heidelbeeren noch die fein geriebene Schale einer Bio-Orange dazu.

Schoko-Bananen-Muffins

Schoko-Bananen-Muffins

Es ist wieder Sportsaison bei der Apfelblütengärtnerin, und da kaufe ich immer zu viele Bananen. Das macht aber gar nix, denn in Kuchen und Muffins liebe ich Bananen. Heute gibt es ein ganz simples Muffin-Rezept mit Zutaten, die ein Durchschnittshaushalt normalerweise vorrätig hat. Außerdem ist das Rezept sportlerfreundlich, denn wir verwenden nicht so viel Zucker. Dafür sind die Muffins superfluffig und schokoladig.

Zutaten für 12 Muffins:

  • 3 mittelgroße, sehr reife Bananen (450 gr insgesamt mit der Schale gewogen)
  • 125 ml Pflanzenöl
  • 2 große Eier
  • 100 gr brauner Zucker
  • 225 gr Weizenmehl
  • 3 Esslöffel Kakao
  • 1 Teelöffel Backnatron oder Backpulver

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen und Papierförmchen in eine Muffinform setzen.
  2. Bananen schälen und und mit einer Gabel zu Brei zerdrücken.
  3. Dann das Öl, gefolgt von den Eiern und dem Zucker, unterrühren.
  4. In einer separaten Schüssel das Mehl das Kakaopulver und das Backnatron vermischen, diesen Mix dann in die Bananenmischung rühren. Nicht zu glatt rühren, Muffinteig muss ein bisschen klumpig sein.
  5. Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Ofen ca. 15 -20 Minuten backen.

PS Wie immer kann man die Muffins prima einfrieren. Sie halten sich zwar durchaus 1-3 Tage, aber richtig frisch schmecken sie einfach immer am besten.

Rhabarber-Muffins

Rhabarber-Muffins

Fruchtige Rhabarbermuffins mit einem Hauch Zimt – die idealen „Übergangsmuffins“ – sie vereinen zwei Klassikerzutaten aus Winter und Frühling: Rhabarber und Zimt. Aus der Not habe ich auch bei den Nüssen variiert und habe 60 gr Walnüsse und 15 gr Mandeln genommen. Sicher kann man die Walnüsse auch komplett durch Mandeln ersetzen.

Die Menge hat bei mir für 16 Muffins gereicht, ich habe also 2 Fuhren gebacken. Das Ursprungs-Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson.

Zutaten:

  • 250 gr brauner Zucker
  • 80 ml Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 250 ml Buttermilch
  • 175 gr Rhabarber, geschält, in 1 cm große Würfel geschnitten
  • 75 gr grob gehackte Walnüsse und/oder Mandeln
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Backnatron
  • 300 gr Mehl

Zum Bestreuen:

  • 2 Esslöffel brauner Zucker, gemischt mit 1 Teelöffel Zimt

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
  2. In einer großen Schüssel den Zucker, das Öl, das Ei, den Vanilleextrakt und die Buttermilch verrühren.
  3. Den Rhabarber und die Walnüsse untermengen.
  4. Das Mehl, Backpulver und Backnatron dazugeben und alles zügig vermischen – der Teig sollte zuletzt noch leicht klumpig sein.
  5. Den Teig in die vorbereiteten Muffinmulden füllen und großzügig mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.
  6. Für 20-25 Minuten im Ofen backen, bis der Teig unter derm Zucker goldbraun hervorschimmert (evtl. Stäbchenprobe machen).
  7. Die Muffins am besten frisch genießen.

Lavendel-Muffins

Lavendel-Muffins

Teil 4 der kulinarischen Lavendel-Reihe

Ehrlich gesagt darf bei der kulinarischen Lavendel-Reihe ein Rezept meiner geliebten Nigella Lawson nicht fehlen. Natürlich hat sie mich nicht enttäuscht, und deshalb gibt es heute dieses supereinfache und schnelle Rezept für Lavendel-Muffins (eigentlich sind es ja Cupcakes, da die Muffins einen Zuckerguss haben). Dieses Rezept bildet den Abschluss meiner kleinen, aber feinen Lavendel-Reihe.

Zutaten:

  • 125 gr Butter
  • 125 gr Zucker
  • 2 große Eier
  • 125 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 6-8 Lavendelzweige (frisch oder getrocknet; ich habe getrocknete genommen)
  • 250 gr Puderzucker

Zubereitung:

  1. Die Milch mit den Lavendelzweigen in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.
  2. Kurz bevor die Milch kocht, vom Herd nehmen, abdecken und 20 Minuten ziehen lassen.
  3. Danach in eine Schüssel abseihen, und noch mal 10 Minuten stehen lassen (dabei kann man schon mit den Backvorberitungen beginnen).
  4. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, eine 12-er Muffin-Form mit Papierförmchen auslegen.
  5. Alle Zutaten bis auf die Lavendelmilch verrühren.
  6. Dann 2-3 Esslöffel Milch langsam zugeben, der Teig wird etwas weich.
  7. Den Teig gleichmäßig in die 12 Vertiefungen löffeln. Es reicht für zwölf Förmchen, auch wenn man es kaum glaubt. Die Förmchen sind allerdings nur zu ca. der Hälfte befüllt, aber das reicht. Die Muffins gehen noch auf, ausserdem hat man dann noch Platz für den Zuckerguss.
  8. 10 -15 Minuten im Ofen backen, bis die Muffins durch sind (Stäbchenprobe) und oben goldbraun sind.
  9. Wenn sie etwas abgekühlt sind, aus den Vertiefungen nehmen.
  10. Mit den 250 gr Puderzucker und der restlichen Lavendelmilch einen dicken Zuckerguss herstellen. Dafür benötigst du wahrscheinlich nicht die komplette Lavendelmilch.
  11. Die Muffins mit dem Zuckerguss bestreichen, und wer mag, verziert die Muffins noch mit Lavendelblüten.

Aus fototechnischen Gründen habe ich die Hälfte des Zuckergusses gefärbt, und zwar habe ich zwei Teelöffel Heidelbeeren durch ein Sieb gedrückt, und mit dem Saft dann die violette Färbung erzielt. Aber ich finde auch den weißen Zuckerguss mit den Blüten schon sehr hübsch.

Süße Frühstücks-Brötchen

Süße Frühstücks-Brötchen

Diese Brötchen sind eigentlich eine Muffinvariante und eignen sich hervorragend zum Frühstück. Durch die Rosinen schmecken sie angenehm, aber nur leicht süß. Aufgschnitten mit ein wenig Butter bestrichen schmecken sie einfach klasse, nicht nur zum Frühstück. Ich denke, man kann sie auch ohne Safran backen. Mit dem übrig gebliebenen Eigelb könnte man eine kleine Portion Rührei machen…

Zutaten:

  • einige Safranfäden
  • 250 ml Buttermilch
  • 2 Eiweiß
  • 100 gr Butter, zerlassen
  • 3 Eßlöffel Zucker
  • 250 gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Eßlöffel Mandeln, gehackt
  • 1 Handvoll Rosinen, gehackt
  • grober brauner Zucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Muffinblech einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.
  3. Im Mörser den Safran zu Pulver zerreiben.
  4. In einer Schüssel mit Buttermilch, Eiweißen und Butter vermischen.
  5. In einer großen Schüssel den Rest der Zutaten mit einer Prise Salz vermengen.
  6. Die feuchten zu den trockenen Zutaten geben und alles so lange verrühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
  7. Den Teig in die Muffinmulden löffeln, bis sie zu drei Vierteln voll sind. Mit etwas braunem Zucker bestreuen.
  8. Die Brötchen 20 Minuten backen, bis sie goldgelb sind (Garprobe mit Holzstäbchen machen).
  9. Herausnehmen, abkühlen lassen, und …..verspeisen!!

Die Brötchen schmecken wunderbar fluffig, auch noch einen Tag später.

Kleine Apfelmuffins

Kleine Apfelmuffins

Diese Apfelmuffins mache ich am liebsten in einer Backform für Minimuffins, das ergibt dann ca. 24 Minimuffins. Aber natürlich geht auch eine normale Muffinform, das sollte dann ca. 10-12 Muffins geben. Frisch und warm aus dem Ofen schmecken sie am besten. Deshalb sind sie ideal, wenn man noch schnell was leckeres zum Tee braucht!

Zutaten:

  • 60 ml Pflanzenöl (kein Olivenöl)
  • 120 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 250 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 125 ml Milch
  • 1 großer Apfel
  • 2 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 190 Grad vorheizen.
  2. Muffinform vorbereiten: einfetten oder Papierförmchen einsetzen.
  3. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben.
  4. In einer anderen Schüssel das Ei leicht mit einem Schneebesen schlagen, danach mit der Milch und dem Öl verrühren.
  5. In die trockene Mischung eine Mulde machen und die Flüssigkeit hineingeben.
  6. Alles nur solange verrühren, bis das Ganze angefeuchtet ist. Der Teig sollte klumpig sein!
  7. Den Apfel in schälen und in Stücke schneiden (ca. 1/2 bis 1 Zentimeter) und mit dem Vanillezucker unterziehen.
  8. Muffinmulden zu 2/3 mit Teig befüllen.
  9. Für Minimuffins: ca. 20 Minuten backen, für normale Muffins: ca. 25 Minuten backen.

Variation: statt einem Apfel 110 gr Heidelbeeren nehmen, dann hat man leckere Heidelbeermuffins!

Rezept für Apfelmuffins verkehrt herum

Rezept für Apfelmuffins verkehrt herum

Zu diesem Rezept inspiriert wurde ich von einem Birnenmuffinrezept von Donna Hay. Optisch nicht ganz so stylisch, wie ich es mir vorgestellt habe, trotzdem werde ich die Muffins in mein Repertoire aufnehmen, denn sie schmecken wirklich gut – am besten warm mit Ahornsirup beträufelt genießen.

Zutaten:

  • 4-5 kleine Äpfel (alternative 2-3 normal große Äpfel)
  • 50 ml Ahornsirup
  • 185 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1/4 Teelöffel Muskatnuss
  • 1/4 Teelöffel Zimt
  • 50 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 60 ml Milch
  • 60 ml Pflanzenöl (kein Olivenöl oder sonstiges Öl mit starkem Eigengeschmack)

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine 12er Muffinform fetten (ich habe für die Böden aus Backpapier kleine Kreise ausgeschnitten und die Böden damit ausgelegt).
  2. Von den Äpfeln das Kerngehäuse mit einem Kerngehäusestecher ausstechen, dann die Äpfel schälen, und anschließend 12 ca. 1 cm dicke Scheiben von den Äpfeln abschneiden. Die Scheiben sollten genauso groß wie der Boden der Mulden sein (bei größeren Äpfeln die Scheiben dann zurechtschneiden).
  3. Die Apfelscheiben mit dem Ahornsirup überträufeln und 10 MInuten im Ofen weich backen.
  4. In der Zwischenzeit den Rest der Äpfel fein reiben (ergab bei mir ca. 80 gr) und in eine große Schüssel geben.
  5. Mehl, Backpulver, Muskat, Zimt und Zucker hinzufügen und alles vermengen.
  6. Ei, Vanille, Milch und Öl dazugeben und zu einem Teig vermischen.
  7. Wenn die Apfelscheiben gebacken sind, den Teig in die Formen verteilen.
  8. 15 Minuten backen.
  9. Die Muffins kurz abkühlen lassen und dann auf ein Gitter stürzen.

Warm und mit ein bißchen Ahornsirup beträufelt schmecken sie hervorragend. Wenn man nicht alle an einem Tag isst, dann am besten einfrieren, und bei Bedarf im Ofen kurz erwärmen. Lecker!!