Apfel-Zimt-Vanille-Kuchen

Apfel-Zimt-Vanille-Kuchen

Endlich geht die Apfel-Ernte wieder los! Endlich kann ich wieder leckere Apfelkuchen mit unseren eigenen Äpfeln backen! In den nächsten Wochen wird es wieder einige neue Apfelkuchenrezepte hier bei der Apfelblütengärtnerin geben….

Wir starten die diesjährige Apfelkuchen-Saison mit einem meiner Lieblingskuchen. Er ist so schön saftig-würzig, gepaart mit dem wärmenden Vanille- und Zimtgeschmack….ihr müsst ihn wirklich ausprobieren. Natürlich ist er auch noch schnell gebacken. Das Rezept stammt von Virginia Horstmann, vielen Dank dafür!

Zutaten:

Für die Apfelfüllung:

  • 3 mittelgroße Äpfel (ca. 450 gr gesamt)
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1/2-1 Teelöffel Zimt
  • Ausgekratztes Mark einer Vanilleschote

Für den Rührteig:

  • 160 gr sehr weiche Butter
  • 200 gr Zucker
  • 4 Eier
  • 250 gr Mehl
  • 1 Prise Salz

Für den Guss:

  • 100 gr Puderzucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • ca. 2 Esslöffel Milch

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform ausfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Die Äpfel schälen, entkernen und in nicht zu kleine Würfel schneiden. Mit Zucker, Zimt und Vanillemark mischen, dann ca. 20 Minuten beiseite stellen.
  3. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät cremig rühren.
  4. Die Eier nach und nach hinzugeben. Das Mehl mit dem Salz vermengen und ebenfalls zum Teig geben.
  5. Die gewürfelten Äpfel mitsamt der leckeren entstandenen Vanille-Zimtflüssigkeit gut unterheben und den Teig glatt in die vorbereitete Kastenform füllen.
  6. Den Kuchen ca. 80-90 Minuten lang backen, dann auskühlen lassen.
  7. Für den Zimtguss den Puderzucker mit dem Zimt mischen, dann die MIlch hinzufügen und mit dem Schneebesen zu einem glatten Guss verrühren.
  8. Guss über den Kuchen geben und trocknen lassen.

PS: Der Kuchen bleibt lange saftig, aber er ist sicher schnell aufgegessen….

Erdbeer-Rhabarber-Ricotta-Tarte

Erdbeer-Rhabarber-Ricotta-Tarte

Hier werden viele meiner Lieblingszutaten kombiniert: Erdbeeren, Rhabarber und Vanille zusammen mit einem Mürbeteig. Dazu kommt der Extra-Fruchtkick durch die geriebene Orangenschale. Der gefaltete Rand hingegen knuspert herrlich. Probiert diese ungewöhnliche Tarte aus, ihr werdet sie mögen!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 225 gr Mehl
  • 50 gr weißer Backzucker
  • 1 Teelöffel fein abgeriebene Orangenschale
  • 100 gr kalte Butter, in Würfeln
  • 2 Teelöffel Apfelessig
  • 4 Eßlöffel eiskaltes Wasser
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Für den Belag:

  • 180 gr Ricotta
  • 1 Teelöffel fein abgeriebene Orangenschale
  • 250 gr Erdbeeren, geputzt, in Scheiben geschnitten
  • 150 gr Rhabarber, geputzt, in Stücke geschnitten
  • 75 gr weißer Backzucker
  • 1 Vanilleschote, längst aufgeschlitzt, das Mark herausgekratzt
  • 1 Ei, leicht verklopft
  • 2 Eßlöffel brauner Zucker

Zubereitung:

  1. Für den Teig Mehl, Zucker und Orangenschale in einer großen Schüssel mischen.
  2. Die Butter mit den Fingerspitzen in die Mehlmischung reiben, sodass eine krümelige Masse entsteht.
  3. Essig, Wasser und Vanilleextrakt hinzufügen und zu einem glatten Mürbteig verkneten.
  4. Diesen als Kugel in Folie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier (am Anfang rutscht es ein bisschen) 4mm dünn (35 cm Durchmesser) ausrollen. Auf ein großes Backblech setzen und das obere Backpapier abziehen. Ich habe den Rand einer Springform in der Mitte ein bisschen in den Teig gedrückt, um später den Rand schön kreisförmig umklappen zu können.
  7. Den Ricotta mit der Orangenschale verrühren und auf dem Teigboden verstreichen. Dabei insgesamt einen ca. 5 cm breiten Rand freilassen (zu meinem Springformkreis dann nur ca. 2,5 cm).
  8. In einer anderen Schüssel Erdbeeren und Rhabarber mit dem Backzucker, dem Vanillemark und der -schote gründlich vermischen, dann auf dem Teigboden verteilen.
  9. Den Teigrand umklappen, festdrücken, mit Ei bestreichen und mit braunem Zucker bestreuen. 10 Minuten kühl stellen.
  10. Bei 200 Grad 10 Minuten backen, dann die Ofentemperatur auf 180 Grad reduzierenund weitere 40 Minuten backen, bis der Teig hellbraun ist.
  11. Die Tarte 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.

Eine fruchtig-knusprige Leckerei zum Afternoon-Tea im Frühsommer.

Vanille-Mandel-Kuchen mit Estragon und Minze

Vanille-Mandel-Kuchen mit Estragon und Minze

nach Donna Hay

Ein feiner, leichter Kuchen mit ungewöhnlichen Zutaten, aber supereasy zu backen. Der Estragon gibt den Hauch einer ungewöhnlichen Note, und die Minze ist schon dominanter – wer die Minze nicht mag, muss sie ja nicht mitessen ;). Ein leckerer Kuchen, der – wenn man Gäste hat – auch was hermacht. Dabei ist es im Prinzip ein einfacher Rührteig, und die Sahne dazu steckt zwischen den Hälften. Für den Transport der einen Kuchenhälfte ist ein Kuchenretter ganz praktisch, ansonsten tut es auch eine große flache Platte. Probiert den Kuchen mal aus, ihr werdet begeistert sein!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 6 Eier
  • 330 gr feiner Backzucker
  • 1 Eßlöffel Vanilleextrakt
  • 225 gr Butter, geschmolzen
  • 180 gr gemahlene Mandeln
  • 225 gr Mehl
  • 1 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 2 Teelöffel fein gehackte Estragonblätter

Für die Füllung:

  • 180 gr Schlagsahne
  • 60 gr saure Sahne oder Schmand
  • 2 Eßlöffel Puderzucker

Zur Verzierung:

  • Minzeblätter
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine 26-cm-Springform ausfetten.
  2. Alle Teigzutaten in eine große Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Den Teig in die Form füllen und 60-70 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  4. Kuchen nach 10 Minuten aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  5. Die Zutaten für die Füllung mit dem Handrührer auf hoher Stufe zu einer weichen Creme schlagen.
  6. Den Kuchen auf eine Tortenplatte setzen undmit einem langen Zackenmesser horizontal halbieren, die obere Hälfte vorsichtig auf dem Kuchengitter zwischendeponieren.
  7. Die untere Hälfte mit der Creme bestreichen und die obere Hälfte wieder draufsetzen.
  8. Mit Minzeblättern garnieren und mit Puderzucker bestäuben.

Dann bleibt eigentlich nur übrig: genießen!! Enjoy!

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Meine absoluten Plätzchenlieblinge! Meine ganze Familie backt diese Kipferl jedes Jahr, denn sie schmecken einfach superb: schön mürbe und nussig, dazu sind sie schnell und einfach gebacken. Ideal für die Vorweihnachtszeit, in der wir doch manchmal etwas in Hektik geraten.

Wenn ihr nur eine Sorte Plätzchen backt, dann sollten es diese sein.

Zutaten:

  • 100 gr gemahlene Mandeln
  • 280 gr Mehl
  • 210 gr Butter, kalt
  • 70 gr Zucker
  • 8 Esslöffel Puderzucker
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
Frisch aus dem Ofen

Zubereitung:

  1. Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, die Butter in Flöckchen darauf verteilen. Mandeln und Zucker zugeben und schnell zu einem Mürbteig verkneten.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie verpackt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft (dann kann man mehrer Bleche gleichzeitig backen) vorheizen, Backbleche mit Backpapier auslegen.
  4. Vom Teig walnußgroße Stücke abteilen, die zu 6 cm langen Rollen formen, zu Hörnchen biegen und auf die Backbleche legen.
  5. Im Backofen 10-15 Minuten (auf Sicht, sie sollten leicht gebräunt sein) backen.
  6. Puder- und Vanillinzucker sieben und in einem tiefen Teller vermischen.
  7. Die noch warmen Kipferl (vorsichtig, sie brechen leicht) darin wälzen.
  8. Abkühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren.