Nun da die Tage länger und wärmer werden, wachsen meine Kräuter in den Beeten wie verrückt – insbesondere die überwinterte Petersilie und der Koriander. Beide werden aber demnächst schießen und in Blüte gehen – der Koriander schon ziemlich bald. Deshalb bin ich grade dabei, von beiden Kräutern ein bisschen was haltbar zu machen.

Petersilie ist ziemlich einach. Da nehme ich einfach die Zweige, und nachdem ich sie gewaschen und abgtrocknet habe, schneide ich sie klein und friere sie ein. Damit kann man perfekt Gerichte würzen. Zum ersten Mal habe ich auch ein Petersilie-Walnuss-Pesto gemacht, und das war auch die Wucht. Eventuell friere ich da auch eine Ladung ein. Man braucht:
- 3 Handvoll Petersilie
- 1 Handvoll Walnüsse
- 1 Handvoll geriebenen Parmesan
- Olivenöl, Salz, Pfeffer
Die Walnüsse kurz in einer Pfanne ohne Öl rösten. Die Walnüsse und die Petersilie dann mit etwas Olivenöl in einem Zerkleinerer zu einer Art Paste mixen. Dies gebe ich dann in eine Schüssel, wo ich noch mehr Olivenöl, und den Parmsan dazugeben. Die Menge vom Olivenöl hängt davon ab, wie flüssig man das Pesto haben möchte. Dann noch mit Salz und Pfeffer würzen – fertig! Und wie gesagt, einfrieren lässt sich das Ganze auch.

Mit dem Koriander ist es schon etwas schwieriger. Ihn kleinzuschneiden und einzufrieren ist keine Option – er wird total matschig. Ein paar Zweige trockne ich gerade – aber da habe ich schon gehört, er würde viel Aroma verlieren. Naja, wir werden es sehen.
Eine ganze Ladung habe ich jetzt doch eingefroren – aber mit Öl. Ähnlich wie die Petersilie habe ich den Koriander mit etwas Olivenöl im Zerkleinerer zu einer Art Paste gemixt. Dann habe ich eine Teller mit Backpapier belegt und teelöffelweise kleine Bällchen auf das Backpapier gegeben. Der Teller kommt dann in den Tiefkühler. Sind die Bällchen gefroren, habe ich sie in einen Beutel verfrachtet und wieder in den Tiefkühler. So kann man die Bällchen auch zum Würzen von Gerichten benutzen.
Auf alle Fälle habe ich nun meine Kräuter ein bisschen haltbar gemacht, um sie auch genießen zu können, wenn sie nicht frisch aus dem Garten zu haben sind.
Im Übrigen kann man so auch Kräuter verwerten, die vom Supermaktkauf übrig bleiben,
































































