Mandelkekse

Mandelkekse

Diese Kekse sind wirklich himmlisch – buttrig, mürbe, mit einem Hauch von Mandel – einfach perfekt! Die idealen Begleiter zu einer Tasse Tee, und schnell gebacken sind sie auch – während der Kühlzeit kann man ja ein bisschen im Garten brüsseln. Nächstes Mal backe ich vielleicht gleich die doppelte Menge.

Zutaten (für 24 Stück):

  • 120 gr Butter
  • 150 gr Mehl
  • 1 gestrichener Teelöffel Backpulver
  • 80 gr Zucker
  • 50 gr gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz1-3 Tropfen Mandelaroma, nach Belieben
  • 24 abgezogene Mandeln (zum Dekorieren)

Zubereitung:

  1. Alle trockenen Zutaten bis auf die abgezogenen Mandeln in einer Schüssel vermengen.
  2. Dann die kalte Butter in Würfeln dazugeben und zu einem Mürbeteig kneten.
  3. Mandelaroma dazugeben, kurz einarbeiten. Ich habe wirklich nur zwei Minitropfen genommen, um das Mandelaroma zu verstärken. Wenn man zuviel nimmt, schmeckt alles eher nach Marzipan.
  4. Den Teig in Folie gewickelt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Nach der Stunde den Ofen vorheizen (180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft) und zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  6. Den Teig in 24 Portionen aufteilen, Jede Portion zu einer Kugel formen, auf ein Backblech legen und mit einem Löffel flachdrücken. Vorsicht, der Löffel klebt leicht.
  7. Jeden Keks mit einer Mandel begelegen und dann die Kekse ca. 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  8. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Kräuter im Frühling: Petersilie und Koriander für die Vorratskammer

Kräuter im Frühling: Petersilie und Koriander für die Vorratskammer

Nun da die Tage länger und wärmer werden, wachsen meine Kräuter in den Beeten wie verrückt – insbesondere die überwinterte Petersilie und der Koriander. Beide werden aber demnächst schießen und in Blüte gehen – der Koriander schon ziemlich bald. Deshalb bin ich grade dabei, von beiden Kräutern ein bisschen was haltbar zu machen.

Petersilie ist ziemlich einach. Da nehme ich einfach die Zweige, und nachdem ich sie gewaschen und abgtrocknet habe, schneide ich sie klein und friere sie ein. Damit kann man perfekt Gerichte würzen. Zum ersten Mal habe ich auch ein Petersilie-Walnuss-Pesto gemacht, und das war auch die Wucht. Eventuell friere ich da auch eine Ladung ein. Man braucht:

  • 3 Handvoll Petersilie
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 Handvoll geriebenen Parmesan
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

Die Walnüsse kurz in einer Pfanne ohne Öl rösten. Die Walnüsse und die Petersilie dann mit etwas Olivenöl in einem Zerkleinerer zu einer Art Paste mixen. Dies gebe ich dann in eine Schüssel, wo ich noch mehr Olivenöl, und den Parmsan dazugeben. Die Menge vom Olivenöl hängt davon ab, wie flüssig man das Pesto haben möchte. Dann noch mit Salz und Pfeffer würzen – fertig! Und wie gesagt, einfrieren lässt sich das Ganze auch.

Mit dem Koriander ist es schon etwas schwieriger. Ihn kleinzuschneiden und einzufrieren ist keine Option – er wird total matschig. Ein paar Zweige trockne ich gerade – aber da habe ich schon gehört, er würde viel Aroma verlieren. Naja, wir werden es sehen.

Eine ganze Ladung habe ich jetzt doch eingefroren – aber mit Öl. Ähnlich wie die Petersilie habe ich den Koriander mit etwas Olivenöl im Zerkleinerer zu einer Art Paste gemixt. Dann habe ich eine Teller mit Backpapier belegt und teelöffelweise kleine Bällchen auf das Backpapier gegeben. Der Teller kommt dann in den Tiefkühler. Sind die Bällchen gefroren, habe ich sie in einen Beutel verfrachtet und wieder in den Tiefkühler. So kann man die Bällchen auch zum Würzen von Gerichten benutzen.

Auf alle Fälle habe ich nun meine Kräuter ein bisschen haltbar gemacht, um sie auch genießen zu können, wenn sie nicht frisch aus dem Garten zu haben sind.

Im Übrigen kann man so auch Kräuter verwerten, die vom Supermaktkauf übrig bleiben,

Schoko-Hafer-Kekse

Schoko-Hafer-Kekse

Also eigentlich sind diese Kekse den berühmten Hobnobs mit Schokoguss aus Großbritannien nachempfunden. Schon lange habe ich ein passendes Rezept dafür gesucht, und hier ist es nun. Ihr wisst, für mich ist ausschlaggebend: Kurze Zutatenliste und einfaches Backen. Das ist hier echt der Fall. Im Originalrezept wird statt des Reissirups „Golden Syrup“ verwendet – den gibt es aber bei uns nicht. Ich denke, dass passt so aber schon. Auch das „Verzieren“ mit dem Schokoguss ging erstaunlich easy – kein Getropfe oder ähnliches. Statt Zartbitterschokolade könnte ich mir auch gut Vollmilchschokolade für den Guß vorstellen – das hängt aber total von euren Vorlieben ab.

Wie so oft sind die Kekse ideale Begleiter zu einer heißen Tasse Tee – nun langsam auch im Garten?!

Zutaten (für 16 Stück):

  • 125 gr weiche Butter
  • 80 gr brauner Zucker
  • 2 Teelöffel Reissirup
  • 100 gr zarte Haferflocken
  • 100 gr Vollkornweizenmehl
  • 1/2 Teelöffel Natron
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz

Für die Glasur:

  • 100 gr Zartbitterschokolade
  • 30 gr Butter

Zubereitung:

  1. Die Butter mit dem braunen Zucker cremig aufschlagen, dann den Sirup unterrühren.
  2. Die Haferflocken, das Mehl, Natron, Backpulver und Salz hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  3. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt 15 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  4. Zwischenzeitlich den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen, Backbleche mit Backpapier belegen.
  5. Teig in 16 Kugeln teilen, diese auf dem Backblech recht flach drücken (da die Kekse etwas größer sind, habe ich zwei Bleche genommen).
  6. Im Ofen 10-12 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  7. Während die Kekse abkühlen, die Schokolade und Butter zusammen schmelzen und gut verrühren.
  8. Nun die Kekse umdrehen und die Schokoglasur auf die Unterseite (flache Seite) mit einem Löffel aufbringen. Wer mag, kann noch ein Muster mit dem Löffel ziehen.
  9. Trocknen lassen und ….genießen!

…und ich finde, sie sind knuspriger und schokoladiger als die industriell hergestellten Kekse.

Tulpenpracht im Frühling – wie geht das?

Tulpenpracht im Frühling – wie geht das?

Es ist wieder soweit – alles fängt an zu wachsen und zu gedeihen. Außerdem blühen die Tulpen (ziemlich früh dieses Jahr) – und ich bin happy.

Sehr viel Freude bereiten mir wieder meine Tulpen – ich habe ja einen kleinen Tulpentick, glaube ich…ich habe ganz viele im Beet und in Töpfen (insgesamt wohl mehr als 100). Ich habe auch eine „Tulpenschule“, wo ich versuche, kleine Zwiebeln zu großen Zwiebeln zu ziehen: mal schauen ob’s klappt. Mein Ziel ist immer mehr Autarkie, d.h. keine Tulpenzwiebeln kaufen zu müssen (nur wenn man mal eine Sorte sieht, die man noch nicht hat, und der man nicht widerstehen kann). Meine Lieblingstulpe im Moment ist eine gelbe mit roten Strichen – wunderschön (obwohl ich normalerweise nicht auf gelb stehe).

Welche Tulpen kommen im Beet eigentlich immer wieder?

Da habe ich ja schon mal zwei Tipps gegeben (Ice Stick und Toronto), aber nun kann ich noch eine Empfehlung abgeben: Negrita bleibt auch im Beet (lila). Generell mögen Tulpen einen sonnigen Standort und haben es ganz gern trocken im Sommer, und auch im Herbst und Winter nicht zu nass. Damit die Tulpen nächstes Jahr wieder blühen, die Blüte nach dem Blühen abkneifen und die Blätter solange stehen lassen, bis sie verwelkt/vergilbt sind. Aus den Blättern zieht die Zwiebel ihre Nährstoffe fürs nächste Jahr.

Tulpen in Töpfen habe ich jetzt auch gemeistert. Wie geht’s?

Bis Dezember kann man die Zwiebeln in die Töpfe geben. Dann einmal gießen, und danach überhaupt nicht mehr. Die Töpfe sollten auch möglichst nicht nass werden, also am besten unter einem Dach oder Tisch platzieren. Im Winter müssen die Zwiebeln so trocken wie möglich bleiben. Anders sieht es aus, wenn sich die ersten Blattspitzen zeigen: dann wird wieder gegossen, und je größer die Pflanze, umso mehr muss gegossen werden. Jetzt mögen die Tulpen es gar nicht, zu trocken zu sein. Wenn ihr all das beachtet, werdet ihr wunderschöne Tulpen in euren Töpfen haben. Ganz zauberhaft ist auch eine Unterpflanzung mit Hornveilchen oder Vergißmeinnicht.

Was passiert sonst noch in meinem Garten?

Die Anzucht im Haus ist natürlich in vollem Gange – Chilis, Auberginen, Paprika, Tomaten, Kapstachelbeeren, Kosmeen, Kapkörbchen…Aber auch draußen läuft die Aufzucht, z.B. von Salaten, Cool Flowers und Petersilie. In den Gemüsebeeten wachsen schon Radieschen, Möhren und Erbsen. Der überwinterte Spinat sieht auch toll aus, der überwinterte Koriander ist die Wucht, und ich hoffe, dass die roten Beten auch noch Knollen ausbilden. Außerdem stehen noch Mizuna, Mangold und die letzten Lauchstangen in den Beeten.

Amaryllis übersommern

Amaryllis übersommern

Habt ihr noch Amaryllis vom Winter bei euch stehen und fragt euch, ob ihr sie wegwerfen sollt? Nein! Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal zwei Amaryllis nach der Blüte nicht weggeworfen, sondern „übersommert“. Das Resultat: sie haben tatsächlich wieder geblüht – zwar erst jetzt, Ende März, aber dafür wunderschön. Plus, es war kein Aufwand. Wie geht das?

Nach der Blüte kommen die Blätter der Amaryllis, und die sollte man gut wachsen lassen, denn wie bei allen Zwiebelpflanzen ziehen die Amaryllis ihre Nährstoffe später aus den Blättern.

Die Pflanzen müssen nur einigermaßen hell und frostfrei stehen – bei mir standen sie das ganze Jahr über an einem Nordfenster. Man sollte sie auch gießen, allerdings keine Riesenmengen. Ein bisschen Dünger schadet auch nicht.

Dann im Herbst fangen die Blätter an, zu welken (da zieht die Amaryllis ihre Nährstoffe von den Blättern in die Zwiebel). Keine Panik. Weiter stehen lassen, und dann kommen irgendwann die Knospen. Ich habe die Pflanzen also nicht ins Dunkle gestellt. Vielleicht probiere ich das nächstes Mal, eventuell blühen sie dann früher.

Jedenfall stehen aktuell von diesem Jahr 4 Amaryllis da, sie haben schon gigantische Blätter (und zwei haben sogar „Babys“), und ich hoffe, sie nächstes Jahr auch zum Blühen zu bringen.

Das sind die Amaryllis von diesem Winter mit Blättern und Babys

Irgendwie geht es mir gegen den Strich, Pflanzen wegzuwerfen und dann wieder neue kaufen zu müssen. Was ich noch nicht weiß, ist, wie oft man so eine Amaryllis zum Blühen bringen kann…aber auch das werde ich herausfinden.

Also, wenn ihr irgendwo Platz habt, werft eure Amaryllis noch nicht weg und probiert es aus.

Mohnkuchen mit Blutorange

Mohnkuchen mit Blutorange

Noch ist Blutorangensaison – ich liebe diese Früchte ja sehr. Besonders gerne trinke ich zum Frühstück ein Glas frisch gepressten Blutorangensaft. Vor einiger Zeit bin ich dann auf ein ähnliches Rezept in einer Zeitschrift gestoßen – und nun musste ich den Kuchen einfach ausprobieren. Durch die Orangenschale schmeckt er richtig fruchtig und orangig; außerdem ist er voll fluffig. Ein richtiger Volltreffer. Viel Spaß beim Nachbacken!

Zutaten für 1 Napfform von 24 cm:

  • Butter und Mehl für die Form
  • 250 gr weiche Butter
  • 190 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 400 gr Mehl
  • 60 gr Mohn
  • Abrieb von einer Bio-Orange
  • 2 TL Backpulver
  • 50 gr Speisestärke
  • 100 ml Milch

Für den Guß:

  • 120 gr Puder
  • 1 Blutorange
  • evtl. ein Zweig Minze

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Die Form ausbuttern und mit etwas Mehl ausstreuen.
  3. Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz schaumig rühren.
  4. Dann nacheinander die Eier unterrühren, jedes Ei mind. 30 Sekunden gut unterrühren.
  5. Dann das Mehl, den Mohn, den Orangenschalenabrieb, Backpulver und Speisestärke unterrühren, gleichzeitig mit der Milch.
  6. Den Teig in die Form füllen und ca. 60 Minuten backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form stürzen. Dann völlig auskühlen lassen.
  8. Für die Deko 2 Scheiben aus der Mitte der Blutorange schneiden, die restlichen Hälften auspressen.
  9. Den Saft mit dem Puderzucker mischen und zu einem glatten Guß verrühren, dann über den Kuchen träufeln.
  10. Mit Orangenscheiben und evtl. Minze garnieren.

Sehr lecker zum Nachmittagstee an einem sonnigen Märztag – drinnen oder draußen, alleine oder mit lieben Freunden…genießt es!!

Gartenplanung 2026: Gemüse

Gartenplanung 2026: Gemüse

Im Januar , besonders wenn einen Schnee und Frost vom Gärtnern abhalten, träumt und plant man ja schon, was man im kommenden Jahr gerne anbauen und pflanzen möchte. Bei mir sind die Wünsche immer größer als der Platz in meinem Garten! Deshalb muss ich mich total beschränken, und bei den Gemüsen befolge ich definitiv den guten Rat, nur das anzubauen, was man auch gerne/viel isst. Deshalb werde ich dieses Jahr wahrscheinlich wieder keine Kürbisse anbauen, denn sie brauchen extrem viel Platz. Dafür, dass wir vielleicht 1-3 Kürbisse pro Jahr essen, lohnt sich das nicht. Dafür möchte ich mich gerne an Ingwer und Kartoffeln probieren. Die Kartoffeln baue ich wahrscheinlich in einem Kübel an, dann komme ich auch nicht mit den Tomaten auf den Beeten in Konflikt (beides Nachtschattengewächse, und nah beieinander könnten sich Krankheiten verstärken). Stangensellerie wäre evtl. auch ein Kandidat – aber habe ich schon meine Platzproblematik erwähnt?!? Fenchel mag ich ja auch gerne – aber der schießt bei mir immer sofort. Ich probiere es evtl. trotzdem, das Saatgut ist ja da.

Immerhin habe ich in 2025 – ohne die Riesenapfelernte – fast 70 kg aus meinem kleinen Gärtchen an Gemüse, Kräutern und Beeren geerntet. Angepeilt hatte ich 40 + kg, insofern war ich super zufrieden. Am meisten kg gaben die Tomaten, auf Platz 2 landeten die Zucchini und auf Platz 3 die Gurken. Salat war auch super, den habe ich jetzt quasi gemeistert. Was plane ich, anzubauen?

  • Zuckererbsen (hatte ich letztes Jahr nicht, aber ich mag sie so gerne)
  • Bohnen (Stangenbohnen Blauhilde, evtl. auch als Lückenfüller ein paar Buschbohnen)
  • Salat (Ganz viel, super waren Merveille des Quatres Saisons, Little Gem, Till)
  • Mangold (auch so ein Bringer)
  • Spinat (im Frühjahr sooo lecker mit Lachs)
  • Tomaten (Wie viele? Reichen 6 Pflanzen aus? Welche Sorten? Sungold, Black Cherry, Tigerella, Marmande sind gesetzt)
  • Zucchini (2 reichen wahrscheinlich wieder)
  • Auberginen (kann ich einfach)
  • Paprika (das dürfen gerne mehr sein, 3 Pflänzchen wären cool)
  • Chilis (hier bin ich seit Jahren komplett Selbstversorger)
  • Brokkoli (das gehe ich dieses Jahr an, ich esse ihn so gerne. Bisher hatte ich nur Sprossenbrokkoli)
  • Radieschen (Lückenfüller im Frühling)
  • Möhren (waren der Oberhammer, nur die Möhrenfliege hat genervt. Deshalb baue ich nächstes Jahr u.a. eine möhrenfliegenresistente Sorte an).
  • Zwiebeln (dieses Mal richtig ernten und trocknen…!!)
  • Knoblauch (stecken schon in den Beeten, 13 schauten vor unserer Schneeperiode schon ‚raus)
  • Lauch (habe ich auch im Moment auf den Beeten)
  • Kartoffeln (Neuland)
  • Ingwer (Neuland)

Wackelkandidaten:

  • Rote Bete
  • Sellerie
  • Fenchel
  • Grünkohl, Kohlrabi, Spitzkohl

Beim Kohl bin ich etwas zögerlich, weil da der Schädlingsdruck so groß ist. Letztes Jahr kamen zuerst die Schnecken, dann der Rapsglanzkäfer und die Raupen des Kohlweißlings….

Den Brokkoli will ich deshalb auch quasi im Frühjahr anbauen, und dann schon Richtung Mai ernten, bevor die ganzen Schädlinge so richtig in Schwung kommen. Mal sehen, ob das klappt. Für das Beet gibt es deshalb auch Folientunnel, mal sehen, ob das klappt.

Tomaten würde ich gerne wieder einwecken, das war super. Die Tomatensauce aus diesen eingweckten Tomatenstücken schmeckt wie Sommer pur. Essiggurken habe ich ja auch gemacht, die snacken wir gerade weg. Das kann nächstes Jahr gerne nochmal gehen. Von den Marmeladen und vom Apfelmus gar nicht zu reden. Warum koche ich überhaupt ein? Einfrieren ist natürlich am einfachsten, aber ehrlich gesagt hatte ich in meinem Gefrierschränkchen keinen Platz mehr letzten Sommer, da die Bohnen und Chilis schon viel Raum einnahmen.

Jedenfalls werde ich in den nächsten Tagen mit der Aussaat der Chilis und Auberginen beginnen…ich kann es kaum erwarten….

Blondies

Blondies

…sind Brownies mit weißer Schokolade und Macadamia-Nüssen. Sie sind sehr üppig, aber sehr lecker. Das Ursprungs-Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson, jedoch habe ich weniger Zucker genommen, da weiße Schokolade schon sehr süß ist. Man könnte sogar noch 50 gr Zucker weniger nehmen.

Die Blondies eignen sich gut als kleiner Desserthappen zum Espresso nach einem Essen. Aber zum Nachmittagstee oder – kaffee passen sie auch exzellent. Ich habe sie in einem Backrahmen mit den Abmessungen 24 x 20 cm gebacken, aber einen Tick größer schadet auch nicht. Dann wären die Blondies ein bisschen flacher.

Zutaten:

  • 125 gr Butter
  • 250 gr weiße Schokolade
  • 4 große Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300 gr Zucker
  • 2 Teelöffel Vanille-Extrakt
  • 300 gr Mehl
  • 200 gr Macadamia-Nüsse, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
  2. Die Butter und Schokolade zusammen schmelzen (Herd oder Mikrowelle).
  3. In einer großen Schüssel die Eier mit dem Salz mit dem Handrührgerät richtig gut aufschlagen, bis die Masse hell geworden ist und deutlch an Volumen zugenommen hat.
  4. Den Zucker und den Vanille-Extrakt unterrühren und weiterhin gut aufschlagen.
  5. Die Schoko-Butter-Masse vorsichtig einrühren, und danach das Mehl und die Nüsse.
  6. Den Teig in die Form füllen und ca. 45-50 Minuten backen. Die Mitte sollte noch etwas weich sein.

Wer mag, kann die Blondies noch mit Puderzucker bestreuen, aber eigentlich haben wir genug Zucker…..

Mein Jahr in Blumen

Mein Jahr in Blumen

Im Januar überlege ich mir immer schon, welche Blumen ich im kommenden Jahr gerne in meinem Garten haben möchte. Am liebsten möchte ich Blüten das ganze jahr über – außer wenn es Schnee und Frost gibt. Zwangsläufig kommt einem dann bei der Planung fürs nächste Gartenjahr in den Sinn, was im vergangenen Jahr geblüht hat: was war gut, was hat nicht so geklappt? Dazu habe ich mal meine Fotos durchforstet und möchte euch teilhaben lassen an den schönsten Blumen von 2025 in meinem Garten. Interessant ist auch, dass ich in manchen Monaten nicht viele Fotos gemacht habe. Vermutlich mangels Zeit, aber vielleicht hat mich auch keine Blüte zum Fotografieren animiert? Wie auch immer, lasst uns loslegen.

Januar

Die Christrosen blühen, und die Schneeglöckchen schieben sich langsam aus der Erde. Das Gartenjahr beginnt langsam, aber sicher.

Februar

Die Schneeglöckchen laufen zu Hochform auf, die Märzenbecher blühen ebenfalls. Mandel- und Zitronenbäumchen blühen.

März

Farbe im Garten: Zwergiris und Krokus blühen, die Mandel ist auf dem Höhepunkt, Hornveilchen und Anemonen tun ein übriges.

April

April ist Tulpenmonat und ich bin high. Außerdem blüht der Apfelbaum.

Mai

Ranunkeln, Ranunkeln, Ranunkeln. Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal so viel Ranunkeln zum Blühen gebracht. Ich liebe sie – zart und seidig, und halten lange in der Blumenvase.

Juni

Einer der Blüh-Höhepunkte im Garten: Die Zweijährigen wie Fingerhut und Bartnelke blühen, aber auch Glockenblume, Jungfer im Grünen, Kornblume und Taglilie. Der Storchschnabel startet und blüht bis zum Frost.

Juli

Es wird heiß und die Blumen machen eine kleine Pause. Es trotzen Sonnenblumen und Phlox.

August

Endlich, die Dahlien blühen! Außerdem der Topinambur, die Skabiosen und der Ziertabak (eine sehr unterschätzte Schnitt- und Beetblume, wie ich finde). Der Phlox macht weiter, und der Seidenmohn blüht auch noch mal.

September

Die Dahlien machen weiter, under der Safrankrokus ist sehr früh dran.

Oktober

Deswegen liebe ich Dahlien: sie geben immer noch alles, und meine Rose blüht zum zweiten Mal.

November

Leider habe ich keine Fotos im November gemacht – schade! Ich weiß, dass meine neue Chrysantheme geblüht hat, bis am 20. November der Frost kam.

Dezember

Die Christrosen blühen, und meine lieben kleinen Hornveilchen auch – das sind für mich die Work Horses im Garten vom Spätherbst bis zum Frühjahr.

Salzkaramell-Schokosterne

Salzkaramell-Schokosterne

Es ist Anfang Dezember, und wie jedes Jahr fragt man sich, wo die Zeit hin ist! Dieses Jahr empfand ich als besonders hektisch, was sich leider auch in der geringen Anzahl meiner Blogbeiträge niedergeschlagen hat. Deshalb versuche in nun, mir jeden Tag (oder auf alle Fälle am Wochenende), Zeit für die Dinge zu nehmen, die auf keiner „to do-Liste“ stehen oder im Kalender vermerkt sind ( z.B. Gardeners World schauen…)

Für die Weihnachtsbäckerei habe ich mir auch Zeit genommen, und da habe ich mir ein bisschen Druck aus dem Kessel genommen, weil ich dieses Jahr nur 2 Sorten gebacken habe. Zum einen die Vanillekipferl (unsere Favourites), und natürlich ein neues Rezept. Und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden! Die Salzkaramell-Schokosterne sind einfach zu backen, und schmecken sehr sehr gut. Sie sind toll mürbe, außerdem mag ich diese trendige Salz-Karamell-Geschmacknote total gerne.

Doch nun genug erzählt, auf geht’s ans Backen!

Zutaten für 50-60 Stück:

  • 125 gr Zartbitterschokolade
  • 75 gr weiche Toffees (z.B. Muh-Muhs)
  • 300 gr Weizenmehl
  • 200gr kalte gesalzene Butter
  • 100 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 20 gr Zartbitterkuvertüre
  • Meersalzflocken

Zubereitung:

  1. Schokolade und Toffees in 3-4 mm kleine Stückchen hacken. Je kleiner die Stückchen, umso dünner lässt sich der Teig ausrollen.
  2. Für den teig das Mehl, die Butter in kleinen Flöckchen, den Zucker und das Ei grob vermengen, dann die Schokolade und die Toffees zugeben und zu einem Mürbeteig kneten.
  3. Teig in Folie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen (oder 200 gr Ober-/Unterhitze, dann die Bleche nacheinander backen).
  5. Bleche mit Backpapier belegen und die Arbeitsplatte dünn bemehlen.
  6. Den Teig so dünn es geht ausrollen und Sterne ausstechen, diese mit etwas Abstand auf die Bleche legen.
  7. Die Sterne im Ofen ca. 10 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  8. Inzwischen die Kuvertüre im Wasserbad erhitzen. Die leicht abgekühlten Sterne mit einer Spitze in die Kuvertüre tauchen, mit Meersalz bestreuen und wieder auf die Bleche legen, um zu trocknen.

Wenn die Kuvertüre getrocknet ist, in einer hübschen Dose aufbewahren und nachmittags mit einer Tasse Tee oder Kaffee genießen.