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Nusskuchen

Nusskuchen

So ein klassischer Nusskuchen zur kalten Jahreszeit hat doch auch was! Außerdem kann ich meine ganzen Nusspakete aufbrauchen. Bestimmt kann man auch einen Teil der Haselnüsse durch gemahlene Mandeln ersetzen.

Zutaten:

  • 250 gr weiche Butter
  • 200 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 gr Mehl
  • 3 Teelöffel Backpulver
  • 250 gr gemahlene Haselnüsse
  • 1 Schnapsglas Weinbrand oder Nusslikör
  • 1/2 Tasse Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform ausfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Butter mit dem Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.
  3. Nacheinander die Eier unterrühren, dann die Haselnüsse.
  4. Mehl und Backpulver nach und nach unter den Teig rühren, und zuletzt den Weinbrand unterziehen.
  5. Teig in die Form streichen und auf unterster Schiene ca. 70 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  6. Abkühlen lassen und mit Puderzucker besieben.

Gartentagebuch 2023: Ende Januar/Anfang Februar

Gartentagebuch 2023: Ende Januar/Anfang Februar

Letztes Wochenende hat es tatsächlich auch bei uns geschneit – aber nach einer Woche sind nur noch hartnäckige Reste Schnee da. Auf meiner Liste stehen dieses Wochenende die ersten Aussaaten im Haus! Es sind Auberginen und Chilis, denn sie brauchen sehr lange, um zu wachsen.

Wichtig ist, dass die Samen es schön warm zum keimen haben, deshalb stelle ich meine Töpfchen an die Heizung.

Wenn die Pflänzchen dann gekeimt haben, brauchen sie neben der Wärme auch Licht. Letztes Jahr habe ich mir eine kleine Pflanzenlampe gekauft, die meinem Pflänzchen von morgens 7 bis abends um 10 Licht gibt (das Ganze regelt die Zeitschaltuhr). Bei uns ist es im Januar im Haus einfach zu dunkel.

Wer keine Pflanzenlampe hat, wartet besser noch 1 bis 2 Wochen….und ich weiß, das ist schwer!!

Bei den Auberginen säe ich die bewährte Sorte „Violetta Lunga“, die auch im Topf hervorragend trägt. Vielleicht probiere ich auch noch „Patio Baby“, extra für den Anbau im Kübel gedacht.

Bei den Chilis probiere ich eine neue Sorte: „Roter langer Westländer“. Die letzten Jahre hatten wir immer die Sibirischen Hauschili (von denen gerade auch zwei an einem Nordfenster über der Heizung gemütlich überwintern), aber da sind die Schoten sehr klein. Dieses Jahr möchte ich gerne mal wieder längere Schoten – das gibt dann optisch mehr her auf dem Teller.

Sibirischer Hauschili auf der Fensterbank

Die Samen säe ich in Saatschalen mit kleinen Vertiefungen als Töpfchen. Als Erde nehme ich meistens normale Blumenerde, am besten eine, die sehr fein ist (d.h. kein/wenig grobes Material hat). Das ist bei troffreier Erde manhcmal schwierig, dann könnte man die Erde vorher auch sieben.

Pro Töpfchen säe ich einen Samen; manche Leute empfehlen auch zwei pro Töpfchen; keimen beide Samen, muss man den schwächeren Keimling irgendwann herausreißen, denn für zwei ist nicht genug Platz.

Dann stelle ich die Saatschale in ein „Minigewächshaus“, und gieße Wasser in den Boden. Das ist besser, als von oben zu gießen. Dann kommt die Haube drauf, das Gewächshaus stelle ich auf meinen Servierwagen und der kommt dann ab an die Heizung.

Dann installiere ich noch meine Pflanzenlampe mit Zeitschaltuhr. Da ich spontan noch ein paar Löwenmäulchen gesät habe, kommt die Lampe auch gleich zum Einsatz, denn Löwenmäulchen sind ja Lichtkeimer (d.h. sie benötigen Licht zum Keimen und die Samen werden nur hauchdünn mit Erde bedeckt).

Außerdem habe ich noch einen etwas traurigen Korb aufgepeppt: Den Fingerhut, der sich selbst neben der Skabiose ausgesät hat, habe ich mittig gesetzt, die erfrorenen Pflanzenreste ‚rausgenommen und wieder im Garten gestöbert, wo eigentlich schöne Frühlingsblüher am falschen Platz sitzen. Also habe ich zwei Vergissmeinnicht, zwei Traubenhyazinthen und ein paar Blausternchen (die sieht man noch nicht) ausgegraben und ebenfalls in den Korb gesetzt. Dann alles mit ein bisschen frischer Blumenerde getoppt, angegossen – und nun heißt es warten.

Fröhliches Gärtnern euch allen!

Schokokekse nach Großmutters Art

Schokokekse nach Großmutters Art

Superschnell gemacht, schokoladig aber nicht zu süß – die perfekten Kekse zu einer (oder zwei) Tasse(n) Tee. Außerdem sind sie richtig knusprig-leicht. Ich backe die Kekse am Wochenende, und dann sind wir die Woche über versorgt. Eigentlich könnten sie auch „Superschnelle Schokokekse“ heißen. Die Zutaten sind auch so schön unspektakulär – so mag ich das! Ist das nicht schon „clean eating“?

Zutaten (für ca. 40-45 Stück):

  • 290 gr Mehl
  • 9 gr Backpulver
  • 30 gr Kakao
  • 250 gr weiche Butter
  • 125 gr Zucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen (dann kann man zwei Bleche gleichzeitig backen) und Bleche mit Backpapier belegen.
  2. Butter und Zucker mit dem Handrührer cremig aufschlagen, dann das Mehl, Backpulver und Kakao unterrühren, bis der Teig schön geschmeidig ist.
  3. Walnussgroße Teigstücke abnehmen und zu Kugeln formen, diese auf die Bleche legen. Ein bisschen Abstand lassen, denn die Kekse gehen ein bisschen auf.
  4. Dann mit dem Gabelrücken die Kugeln flachdrücken (so kommen auch die Rillen in die Kekse).
  5. Nun 5 Minuten bei 150 Grad Umluft backen, dann die Temperatur auf 130 Grad Umluft herunterstellen und ca. 15 Minuten weiterbacken. Die Kekse sind fertig, wenn die Oberfläche fest ist. Sie backen auch noch ein wenig nach, wenn sie aus dem Ofen kommen.
  6. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

….und jetzt mit einer Tasse Tee und den Schokokeksen die neuen Saatgutkataloge durchschauen…

Gartentagebuch 2023: Mitte Januar

Gartentagebuch 2023: Mitte Januar

Im Januar kann man erstaunlich viel im Garten werkeln, wenn er schnee- und/oder frostfrei ist – und das ist er bisher auf jeden Fall! Alle „Draußen“-Tätigkeiten sind also nur möglich, wenn es keinen Frost gibt. Aber man kann ja auch im Haus „gärtnern“. Was habe ich bis jetzt diesen Monat gemacht?

Hier nun meine Liste der Januar-Gartentätigkeiten:

  • Töpfe für die Frühlingsblüte bepflanzen. Bei mir im Garten säen sich z.B. Vergissmeinnicht an allen möglichen und unmöglichen Stellen aus. Ebenso breiten sich Traubenhyazinthen und Blausterne an den merkwürdigsten Stellen aus. Deshalb grabe ich die Pflänzchen an den Stellen aus, wo ich sie nicht unbedingt haben möchte, und bepflanze kleine Töpfchen damit. Diese kann ich dann, wenn die Pflänzchen blühen, dorthin arrangieren, wo ich sie haben möchte.

  • Stecklingsvermehrung durch Steckhölzer. Ich liebe es ja, Pflanzen beim Wachsen zuzuschauen, und deshalb vermehre ich Pflanzen auch wahnsinnig gerne. Im Januar kann man sehr gut Gehölze aus Stecklingen vermehren. Dieses Jahr möchte ich mir durch einen Winterschneeball durch ein Steckholz ziehen. Das geht so:
  • Von einem Baum oder Strauch ein ca. 30 cm langes Stück Zweig abschneiden. Der Zweig sollte ungefähr die Dicke eines Bleistifts haben, und wenn sich keine Blütenknospen am Ende befinden, noch besser.
  • Schneide einmal direkt unterhalb eines Triebansatzes den Zweig mit einem geraden Schnitt durch (das ist dann die Unterseite, die in die Erde gesteckt wird), und ca. 20 cm oberhalb kürzt du den Zweig ebenfalls ein – am besten mit einem schrägen Schnitt oberhalb eines Triebansatzes. Das hat zwei Vorteile: so weißt du, welche Seite des Zweiges oben ist, und zum anderen kann Regenwasser besser ablaufen.
  • In einen mind. 30 cm breiten und vor allem auch tiefen Topf (mind. 50 cm), gefüllt mit torffreier Blumenerde, steckst du nun dein Steckholz hinein, und zwar so tief wie möglich. Es ist völlig okay, wenn nur noch 1-3 Triebspitzen herausschauen.
  • Topf gut wässern und an einen geschützten Ort im Garten oder auf der Terasse aufstellen.
  • Und nun heißt es warten! Wenn alles gut läuft, hat das Steckholz über den Sommer gewurzelt und ist im Herbst (oder nächsten Frühjahr) zum Umsetzen bereit.

  • Beobachten, was im Garten wächst oder sogar blüht. Ich mache fast jeden Tage einen kleinen Gartenrundgang, um zu sehen, wie sich alles entwickelt – insbesondere die Frühlingsblüher aus Zwiebeln, wie Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen, Hyazinthen, Narzissen etc. Da wir ziemlich warmes Wetter haben (so um die 10 Grad), stecken schon ganz viele dieser Blümchen ihr spitzes Näschen aus der Erde. Ich knie mich wirklich hin, um jede Schneeglöckchenknospe von nahem zu begutachten! Das macht mir so viel Spaß, dass es mir egal ist, ob es kauzig erscheint. Außerdem blühen die Christrosen, auch wenn sie etwas angefressen aussehen…Ich finde es immer faszinierend, dass selbst jetzt, wo alles ein wenig trist und leblos aussieht, unter der Erde ein irres Wachstum stattfindet!

  • Gemüse ernten bzw. pflegen. Den Feldsalat, Grünkohl und meine Mini-Karotten kann ich momentan ernten, beim Lauch warte ich noch ab. Da bei dem warmen Wetter auch das Unkraut keimt bzw. wächst, jäte ich ab und zu mal, bevor die Unkräuter größer werden. Ist zwischendurch mal doch länger / strengerer Frost angesagt (so wie letzten Dezember), werfe ich ein Gartenvlies über meine Gemüsepflänzchen.
  • Kresse auf der Fensterbank ziehen. Das geht auch, wenn es Frost und Schnee gibt. Dazu einfach ein feuchtes Küchentuch in eine kleine Schale legen, Samen daraufstreuen. Abdecken und warten, bis sich die Pflänzchen mit ihren Blättern zeigen. Dann den Deckel abnehmen und 4-5 Tage weiterwachsen lassen. Wichtig: nie austrocknen lassen.

Zitronenküchlein mit Joghurt, Chia und weißer Schokolade

Zitronenküchlein mit Joghurt, Chia und weißer Schokolade

Zitrusfrüchte sind ja am besten im Winter. Da ich gerade auf Zitronen abfahre, habe ich heute ein Rezept mit Zitrone für euch, das euch sicher genussvoll durch die dunklen Tage begleitet. Zitronen mit Chiasamen wollte ich schon immer mal ausprobieren, da ich dies schon einmal bei einem Rezept von Donna Hay gesehen hatte.

Wem Chiasamen zu abgedreht ist, kann auch Mohn nehmen. Außerdem schmecken die Küchlein auch sehr gut ohne die Glasur – und dann sind sie im Handumdrehen gemacht. Wie ihr seht, habe ich ein paar Küchlein nicht glasiert.

Wer keine Mini-Gugelhupf-Form hat, nimmt einfach eine Muffin-Form.

Am besten schmecken die Küchlein frisch, also am Backtag. Für späteren Genuss wie immer einfrieren.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 140 gr weiche Butter
  • 120 gr Zucker
  • 2 Eier
  • 100 gr Joghurt
  • 170 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Esslöffel dunkle Chiasamen
  • 1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)

Für die Glasur:

  • 100 gr weiße Schokolade
  • 30 gr ungesalzene Pistazienkerne

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Mulden einer Muffin- oder Minigugelhupfform ausfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren.
  3. Danach die Eier nacheinander hineinschlagen, unterrühren und schließlich den Joghurt dazurühren.
  4. Mehl, Backpulver, Chiasamen und die Zitronenschale und -saft unterrühren.
  5. Den Teig in die Mulden geben und ca. 25-30 Minuten im Ofen backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen!
  6. Aus dem Ofen nehmen, nach ein paar Minuten aus den Formen lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  7. Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Pistazien grob hacken.
  8. Die geschmolzene Schokolode über die Küchlein gießen und mit den Pistazien bestreuen.

Genießen!!

Winterliches Tischarrangement

Winterliches Tischarrangement

Im Januar ist im Garten wirklich Saure-Gurken-Zeit! Also gehen wir mal wieder raus in Feld und Wald (oder in den eigenen Garten), und holen uns ein paar Zweige und Zapfen für eine schöne Tisch-Deko. Im Gartencenter besorgen wir uns den Rest.

Du brauchst:

  • einen weiten, flachen Topf
  • eine Sukkulente (meine heißt Crassula mesem ‚Tenelli‘)
  • zwei Kerzen
  • Zweige
  • Zapfen
  • Moos (bitte nicht aus dem Wald holen, Moose sind geschützt. Entweder auch kaufen, oder aus dem eigenen Garten)

So geht’s:

  • Wenn die Sukkulente zu groß ist (wie bei mir), dann in kleinere Stücke teilen. Ich habe nur die Hälfte gebraucht, und diese in zwei Stücke geteilt. Die restliche Pflanze habe ich mit aufgefüllter Erde wieder zurück in ihren Topf. Vielleicht mache ich ja nochmal ein Tischarrangement.
  • Erde in den Topf füllen.
  • Die zwei Pflanzen in den Zopf pflanzen.
  • Die Kerzen in die Erde stecken, sie können ruhig ein wenig länger sein. Meine sind eigentlich ein bisschen zu kurz.
  • Die Erdoberfläche mit dem Moos bedecken.
  • Zweige in den Topf stecken, immer in Gruppen.
  • Vier bis fünf Zapfen auf dem Moos verteilen.

Da die Sukkulenten nur alle vier Wochen gegossen werden muss, braucht man sich auch keine Gedanken wegen des Gießens zu machen.

Durch das Gartenjahr mit der Apfelblütengärtnerin

Durch das Gartenjahr mit der Apfelblütengärtnerin

Vielen Dank an euch alle, die ihr mir die Treue haltet, meine Beiträge lest und Likes verteilt. Über Feedback freue ich mich natürlich auch immer sehr: habt ihr also z.B. ein Rezept nachgebacken, gebt kurz bei den Kommentaren Bescheid, wie es geklappt hat.

Nach unserem wilden 2022 werdet ihr mich nächstes Jahr ein bisschen mehr durch mein Gartenjahr begleiten. Alle 2-3 Wochen möchte ich berichten, was ich im Garten gewerkelt habe – was ich wann säe, was ich (um-)setze, welche Pflanzen ich aus Stecklingen ziehe, wie sich die Pflanzen entwickeln, welche Samen ich sammle etc.

Aber auch weiterhin teile ich mit euch, welche Kekse und Kuchen ich gebacken habe oder welche Deko-Idee ich gerade umgesetzt habe. Ich freue mich schon riesig darauf, mein nächstes Jahr mit euch zu teilen!

Wenn ihr Wünsche zu bestimmten Themen habt, dann nutzt die Kontakt-Seite und schreibt mir eine Mail.

Liebe Grüße, eure Apfelblütengärtnerin

Zitronenmarmelade

Zitronenmarmelade

Unsere Zitronen sind reif! Unglaublich, es werden sechs Stück sein. Die Sorte heißt „Meyer“, und die Zitrone kommt auch mit geringen Minusgraden zurecht. Das war mir sehr wichtig, denn so kann das Zitronenbäumchen (bis auf extreme Frosteinbrüche) bei uns gemütlich draußen auf der Terrasse überwintern.

Damit wir die Ernte auch möglichst lange genießen können, mache ich Marmelade aus vier der Zitronen. Hier kommt ein Rezept, das man natürlich auch super mit gekauften Zitronen machen kann.

Zutaten (für ca. 3-4 Gläser)

  • 500 gr Zitronen
  • 500 gr Zucker (kein Gelierzucker!)
  • 1 Esslöffel Grappa
  • Wasser

Zubereitung:

  1. Die Zitronen heiß waschen und abbürsten.
  2. Die Enden abschneiden und in ganz dünne Scheiben schneiden (evtl. mit dem Gurkenhobel).
  3. Scheiben vierteln und alle Kerne entfernen.
  4. Die Scheiben in einen großen Topf geben, mit Wasser bedecken und einen Tag stehen lassen.
  5. Am nächsten Tag die Zitronenmasse ca. 30 Minuten einkochen, bis die Zitronenstückchen zerfallen sind.
  6. Währenddessen die Gläser sterilisieren.
  7. Den Zucker unterrühren und 5 Minuten weiterkochen.
  8. Dann den Grappa zugeben, nicht mehr kochen lassen.
  9. Heiß in die Gläser füllen und mindestens 1 Woche stehen lassen.

Schmeckt toll auf einem warmen Toast im Winter!!

Knusprige Gewürzsterne

Knusprige Gewürzsterne

Dies ist die Saison der ungewöhnlichen Weihnachtsplätzchen! Letzte Woche war Frischkäse eine Teigzutat, und heute gibt es Plätzchen aus Roggenmehl. Die Rezeptidee ist aus dem Buch „Neues Backen“ von Laurel Kratochvila. Hier haben es mir tatsächlich auch die vielen Gewürze angetan.

Die Kekse sind sehr knusprig und erinnern ein bisschen an Spekulatius. Sehr lecker!

Zutaten:

  • 150 gr weiche Butter
  • 250 gr brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 225 gr Roggenmehl
  • 1 1/4 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Fleur de Sel
  • 1/2 Teelöffel geriebene Muskatnuss
  • 1/4 Teelöffel gemahlene Gewürznelken
  • 1/4 Teelöffel gemahlener Kardamom
  • 2 Esslöffel gehackte Mandeln

Zubereitung:

  1. Butter und Zucker mit dem Handrührer hell und cremig rühren.
  2. Dann das Ei unterrühren.
  3. Mehl, Backpulver, Fleur de Sel und die Gewürze in einer Schüssel mischen und dann nach und nach in die Buttermasse einarbeiten.
  4. Den Teig zu einer Kugel formen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  6. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 4 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen (oder beliebige Formen).
  7. Mit 2 cm Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen, mit Mandeln bestreuen und 10-12 Minuten im Ofen goldbraun backen.
  8. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

In einer dicht schließenden Dose halten sich die Plätzchen ca. 4 Wochen. Falls sie nicht vorher aufgefuttert werden.

Mürbe Haselnusscroissants

Mürbe Haselnusscroissants

Dies ist das erste meiner Weihnachtsplätzchen-Rezepte, und obwohl es aufwendig klingt, geht es kinderleicht! Der Teig ist auch etwas ungewöhnlich – er enthält nämlich Frischkäse. Die kleinen Croissants sehen wirklich süß aus, und sie schmecken auch wirklich toll knusprig-zimtig-süß. Ein schönes Rezept, für das man zwar 2 Stunden Kühlzeit einplanen muss, das aber ansonsten völlig unproblematisch von der Hand geht. Außerdem mag ich es, wenn die Zutatenliste nicht endlos lang ist.

Zutaten (für 32 Stück):

  • 150 gr Dinkelmehl
  • 100 gr Doppelrahm-Frischkäse
  • 100 gr kalte Butter
  • 100 gr Rohrohrzucker
  • 50 gr gemahlene, geröstete Haselnüsse
  • 1 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:

  1. Mehl und den Frischkäse in eine Schüssel geben. Butter in Würfeln dazugeben, zu einem glatten Teig kneten.
  2. Eine Kugel formen, abdecken und 2 Stunden im Kühlschrank kühlen,
  3. Zucker, Haselnüsse und Zimt in einer Schüssel vermischen. Den gekühlten Teig halbieren und zu zwei Kugeln formen.
  4. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen, zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  5. Ein Viertel der Haselnuss-Zucker-Mischung auf einer glatten Arbeitsfläche verteilen.

6. Die erste Teigkugel drauf 3mm dick zu einem Kreis ausrollen. Eigentlich nimmt man die Haselnuss-Zucker Mischung statt Mehl. Die Oberfläche des Kreises ebenfalls mit einem Viertel der Haselnuss-Zucker-Mischung bestreuen und durch das Ausrollen mit dem Nudelholz hineinreiben. Auch hier statt dem üblichen Mehl nur die Haselnuss-Zucker-Mischung nehmen. Mein Kreis hatte einen Durchmesser von ca. 18-20 cm.

7. Diesen ersten Kreis nun mit einem scharfen Küchenmesser in 16 gleiche Kuchenstücke schneiden.

8. Jedes Dreieck von der Außenseite zur Spitze hin zu einem Hörnchen einrollen und auf ein Blech setzen.

9. Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.

10. Die Hörnchen in ca. 12 Minuten goldbraun und knusprig backen (bei Umluft gehen beide Bleche auf einen Schlag).

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Und dann…zwischendurch mal als Stimmungsaufheller geniessen!