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Krokuswiese

Krokuswiese

Seit ein paar Jahren habe ich in unseren Rasen rund um den Apfelbaum Krokuszwiebeln gesetzt, um im Frühjahr eine blühende Krokuswiese zu haben. Die Hoffnung ist auch, dass sich die Krokusse vermehren und es im Laufe der Zeit immer mehr werden…das klappt nicht immer so wie geplant, und ab und an lege ich im Herbst ein paar Zwiebeln nach.

Jetzt ist übrigens ide ideale Zeit, um eine Krokuswiese anzulegen.

Was muss man bei einer Krokuswiese oder Krokussen im Rasen beachten?

Wirklich wichtig ist eigentlich nur, dass die Krokusblätter solange stehen bleiben, bis sie verwelkt sind. Die Krokuszwiebeln ziehen ihre Nährstoffe fürs Folgejahr nämlich aus den Blättern. Deshalb sollten sie auf keinen Fall abgemäht werden. Aus diesem Grund habe ich auch die Krokusse in den Bereich gesetzt, den wir erst im Juni mähen. Wenn ihr Krokusse also in den Rasen setzt, den ihr im Frühling mäht, müsstet ihr um die Korkusse „herummähen“.

Ich hoffe, dass nächstes Jahr ein bisschen mehr grün um die Krokusse ist, denn dieses Jahr hat der Rasen hier um die Krokusse durch unsere Umbaumaßnahme etwas gelitten.

Apfel-Streusel-Kuchen

Apfel-Streusel-Kuchen

Dieses Jahr ist wieder ein ziemlich gutes Apfeljahr – der Apfelbaum hängt voll von unseren köstlichen Topaz-Äpfeln. Also höchste Zeit, mal wieder einen leckeren Apfelkuchen zu backen. Apfel-Streusel-Kuchen ist ein Klassiker unter den Obstkuchen, und deshalb musste er unbedingt gebacken werden. Dieses Mal ist allerdings der gesamte Teig aus dem Streuselteig. Der Kuchen schmeckt warm mit ein bisschen Schlagsahne einfach sehr sehr lecker….

Zutaten für eine 26-cm-Springform:

  • 600 gr Äpfel
  • 200 gr weiche Butter
  • 175 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 400 gr Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Eiweiß
  • Semmelbrösel zum Bestreuen (1-2 Esslöffel)
  • Puderzucker (nach Belieben)

Zubereitung:

  1. Die Äpfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in Spalten schneiden.
  2. Die Form ausbuttern und den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Für den Teig die Butter, mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Ei und dem Salz mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.
  4. Dann die Hälfte des Mehls mit dem Backpulver einrühren.
  5. Danach das restliche Mehl mit den Händen einarbeiten.
  6. Die Hälfte des Teigs in die Form drücken und einen Rand hochziehen.
  7. Diesen Boden mit dem Eiweiß bestreichen und mit den Semmelbröseln bestreuen.
  8. Den Kuchenboden mit den Äpfeln belegen und den Rest des Teigs darüber krümeln.
  9. Im Ofen 30-40 Minuten hellbraun backen.
  10. Wer mag, kann den Kuchen nach dem Erkalten noch mit Puderzucker besieben.

Gedanken zum Garten im Jahr 2025

Gedanken zum Garten im Jahr 2025

Es wird mal wieder Zeit für ein Lebenszeichen! Ja, ich gärtnere noch, backe auch noch – aber ich hatte in den letzten Wochen leider nicht genug Zeit und Muße für einen neuen Blogbeitrag. Aber nun bin ich wieder da.

Der Garten hat dieses Jahr „geliefert“ – die Umgestaltung hat sich wirklich gelohnt. So viel Gemüse habe ich noch nie geerntet! Ich habe deshalb auch zum ersten Mal Essiggurken und Tomaten eingemacht. Bis jetzt haben wir über 60 kg Gemüse geerntet. Sehr gut liefen dieses Jahr die Tomaten, Bohnen und Gurken. Zum ersten Mal gingen auch die Zucchini gut. Sie wurden im September zwar auch vom Mehltau niedergestreckt, aber sie haben ordentlich Ertrag geliefert. Im Mai und Juni konnten wir dauernd Salat essen, und der Mangold war im Frühjahr ebenfalls die Wucht. Unsere Möhren sind auch ordentlich – allerdings hat die Möhrenfliege zugeschlagen, und nun muss man jede Möhre auf auf schadhafte Stellen untersuchen. Wenn ich gewusst hätte, welchen Unterschied das macht, hätte ich die Tujenhecke schon früher platt gemacht. Die Wurzeln haben das Gemüsegärtnern einfach sehr erschwert.

Was mal wieder nicht gut geklappt hat, waren meine Kohle. Ich hatte im Juni/Juli Grünkohle vorgezogen, und diese vor unserem Urlaub im Juli in die Beete gesetzt. Tja, und dieses Mal waren es nicht die Schnecken oder die Raupen des Kohlweißlings, sondern der Rapsglanzkäfer, der die kleinen Kohlpflanzen ratzekahl abgefressen hat. Nun ja, ob es irgendwann mal klappt mit großen Kohlpflanzen im Beet?? Kleine habe ich ja schon oft gehabt…..

Nun habe ich wieder viele Salate für den Herbst und Winter in einem der Beete, und wenn die restlichen Tomaten und die Bohnen abgeräumt werden, kommen noch mehr Salate in die Beete (die habe ich schon in Modulen am Start) und Knoblauch muss bis Ende Oktober auch noch gesteckt werden.

Im Blumenbeet blüht es auch noch gut – wie ihr oben sieht, gibt die Fetthenne alles, aber auch Dahlien, Ziertabak, Storchenschnabel und die Safrankrokusse (9 Stück dieses Jahr- das ist Rekord) blühen noch sehr schön. Zum Trocknen hatte ich dieses Jahr wieder blauen Strandflieder, das mag ich ja auch gerne. Gefüllte Dahlien kann man übrigens auch gut trocknen.

Gedanklich bin ich schon im Winter und Frühling. Neulich habe ich nochmal ein paar Krokuszwiebeln in den Rasen versenkt. Ich bin auch am Überlegen, wohin mit meinen Tulpenzwiebeln. Hach, das Planen und Überlegen macht mir auch immer viel Spaß.

Brownies

Brownies

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, mag ich ganz gerne britisches oder amerikanisches Gebäck – siehe Muffins, Scones, Shortbread, Bagels….und während unseres herrlichen Sommerurlaubs in England habe ich festgestellt, dass eine elementare „Gebäckart“ hier noch fehlt: BROWNIES. Deshalb gibt es heute ein Brownie-Rezept, und ich mache wahrscheinlich eine kleine Mini-Serie daraus, denn es gibt ja noch etliche Varianten davon….

Aber heute soll es ganz klassiche Brownies geben, mit viel Schoko, Walnüssen, und innen noch ein bisschen weich. Dafür habe ich mal wieder auf ein Rezept von Nigella Lawson zurückgegriffen, weil ihre Rezepte einfach immer funktionieren. Die Mengen sind ziemlich riesig, man könnte die Menge auch gut halbieren.

Zum Backen habe ich meinen rechteckigen Backrahmen benutzt, den ich größentechnisch verstellen kann. Ich hatte dann eine Form von 21x 36 cm, Nigella benutzt 22 x 33 cm. Diese Angaben mache ich nur, damit ihr eine ungefähre Vorstellung von der Größe der Backform habt.

Ach ja, und der Topf, in dem ihr die Butter und die Schokolade schmelzt, sollte auch recht groß sein – da kommen nämlich alle Zutaten dazu.

Ansonsten ist das Zusammenrühren und Backen kinderleicht – und ihr wisst ja, wenn es zu viele Brownies sind, einfach ein paar einfrieren und später genießen. Auf geht’s!

Zutaten:

  • 375 gr Butter
  • 375 gr dunkle Schokolade
  • 6 große Eier
  • 1 Esslöffel Vanille-Extrakt
  • 500 gr Zucker (also da könnte man auch weniger nehmen)
  • 225 gr Weizenmehl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300 gr gehackte Walnüsse

+ eine rechteckige Backform (Angaben s. Einleitung)

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Backform ausfetten oder mit Backpapier auslegen
  2. Die Butter und Schokolade in einem großen Topf schmelzen.
  3. Währenddessen in einer anderen Schüssel die Eier, den Zucker und den Vanille-Extrakt verrühren.
  4. Nachdem die Butter-Schoko-Mischung ein bisschen abgekühlt ist, die Ei-Zucker-Mischung unterrühren, und zum Schluss das Mehl , das Salz und die Walnüsse.
  5. Den – recht flüssigen – Teig in die Form gießen und 30 – 35 Minten backen. Die Oberfläche wird heller , aber innen sollte da Ganze noch ein bisschen weich sein. Ihr wollt ja keinen Schokokuchen backen.

In Quadrate schneiden und genießen!

Gärtnern bei großer Hitze

Gärtnern bei großer Hitze

Die erste Hitzewelle des Jahres war da – bei uns gab es Temperaturen bis zu 38 Grad. Es steht auch zu befürchten, dass es nicht die einzige Hitzewelle bleiben wird. Puh, das ist nicht nur für uns, sondern auch für unsere Pflanzen super anstrengend. Was kann man denn nun tun, um den Hitzestress ein bisschen zu mildern?

Mulchen

Um die Feuchtigkeit auch nach dem Gießen länger im Boden zu halten, empfehle ich ganz klar das Mulchen. So verdunstet das Wasser nicht so schnell, und die Pflänzchen machen nicht so schnell schlapp. Es eignet sich der Grasschnitt vom Mähen, aber auch Kompost, oder getrocknetes Laub. Im Gemüsebeet bitte keinen Rindenmulch verwenden! Wenn es so heiß und trocken ist wie jetzt gerade, sind auch Schnecken, die sich im Mulch verstecken, kein Problem. Und vergesst eure Töpfe nicht – auch die Pflanzen in Kübeln profitieren von einer dicken Mulchschicht.

Ausreichend gießen

Das versteht sich fast von selbst.. ich gieße am liebsten morgens oder mittags, abends eher nicht, da die Pflanzen das Wasser ja eher tagsüber brauchen. Es ist auch ein Mythos, dass Wasser auf den Blättern bei großer Hitze zu Verbrennungen führt! Wenn eure Pflanzen die Blätter hängen lassen, ihr gerade im Garten seid, dann gießt sie – auch bei der größten Hitze und Sonne. Es tut im übrigen vielen Pflanzen auch gut, wenn die Blätter mal nass werden – da kühlen die dann auch herunter. Effektiver bezüglich des Wasserverbrauchs ist es natürlich, direkt in den Boden zu den Wurzeln zu gießen.

Für Schatten sorgen

Mein großes Glück ist im Moment, dass mein Apfelbaum in der größten Mittagshitze Schatten auf meine Gemüsebeete wirft. Sie bekommen immer noch genug Sonne am Rest des Tages ab, aber so können sie – wie wir Menschen – auch mal durchschnaufen. Gerade die Bohnen oder Gurken sind da extrem dankbar. Hat man keinen natürlichen Schatten, könnte man es mit Schattiervlies probieren – einfach ein paar Bögen oder Stecken/Bögen in die Erde und das Schattiervlies darüber ziehen und so die Pflanzen in der schlimmsten Hitze schattieren.

Bagels

Bagels

Bagels erinnern mich immer an kosmopolitischen Genuss in den Neunzigern – New York und hippe bakeries. Ich kann mich aber nicht entscheiden, ob ich sie lieber mit süßem oder deftigem Aufstrich mag – jedenfalls wollte ich Bagels schon lange einmal backen, aber das Kochen der Bagels hat mich immer abgeschreckt.

Dieses Rezept aus einem Küchenkalender fand ich aber insgesamt nicht so kompliziert, und nun habe ich die Bagels einfach gebacken. Es ging auch echt flott, nur beim Formen muss ich noch etwas üben….

Zutaten:

  • 270 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 175 ml Milch
  • 20 gr Frischhefe oder 7 gr Trockenhefe
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Natron
  • Sesam, Leinsamen oder Mohn nach Belieben zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Vertiefung hineindrücken, das Salz auf den Rand streuen.
  2. Die Milch leicht erwärmen (nicht mehr als lauwarm), dann die Hefe und1/2 Esslöffel Zucker darin auflösen.
  3. Hefemilch in die Mulde gießen und mit einem Teil des Mehls verrühren. Dies nun 15 Minuten gehen lassen.
  4. Anschließend mit dem restlichen Mehl verkneten, den teig zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  5. Teig in 6 Teile teilen, zu Kugeln formen, etwas flachdrücken. Mit dem Daumen ein Loch in die Mitte bohren und ewtas weiten.
  6. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/UNterhitze vorheizen, und in einem breiten Topf 1 Liter Wasser mit dem restlichen Zucker und dem Natron aufkochen.
  7. Die Bagels portionsweise ins Wasser geben und ewta 30 Sekunden kochen. Sie blähen sich dabei auf und steigen an die Oberfläche.
  8. Mit der Schaumkelle herausheben und auf ein mit backpapier belegtes Backblech legen.
  9. Nach Belieben mit Sesam, leinsamen oder Mohn bestreuen und bei 180 Grad 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind,

Am besten schmecken Bagels mit Frischkäse bestrichen und dann zusätzlich mit wahlweise herzhaften Zutaten (Tomate, Rucola….) oder süßen Zutaten (Marmelade) belegt/bestrichen.

Natürliches Pflanzenschutzmittel

Natürliches Pflanzenschutzmittel

Dieses Jahr sind die Schnecken nicht ganz so schlimm wie letztes Jahr – dafür habe ich echt Probleme mit Blattläusen – und zwar allen Varianten. Ein Grund ist bestimmt auch, dass sich die Ameisen im trockenen Frühling so vermehrt haben – und die jetzt überall ihre Läusekolonien füttern. Deshalb gehe ich nun gegen die Blattläuse vor.

Zuerst versuche ich sie manuell abzustreifen – klappt ganz gut mit Hilfe eines harten Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch. Leider bekommt man bei starkem Befall nicht jede Laus weg! Nachdem ich dann viele Läuse entfernt habe, versuche ich mit Hilfe eines selbst gemixten Mittelchens die Vermehrung zu stoppen. Das „Rezept“ habe ich aus dem Buch „Gartenalchemie“ von Stephanie Rose.

Ihr braucht:

  • 6 Knoblauchzehen
  • 1-2 scharfe Chilischoten
  • 1/2 Tasse (125 ml) gehackte Kräuter, die Läuse vertreiben*
  • 1/4 Teelöffel flüssige Seife oder Spüli

Die ersten 3 Zutaten mit Wasser in einem Mixer kleinhäckseln. Die Mischung dann durch ein Mulltuch filtern, und mit der Flüssigseife in eine Sprühflasche geben.

*Kräuter, die in Frage kommen: Koriander, Lavendel, Minze, Rosmarin, Schnittlauch

Die Minze hilft angeblich auch gegen Ameisen.

Nun werde ich das Mittelchen ein paar Mal aufsprühen und schauen, ob es funktioniert. Ich denke, mit einmal aufsprühen ist es nicht getan. Außerdem muss ich weiter die Läuse manuell entfernen.

Tja, so gibt es immer irgendwas im Garten zu tun, damit auch weiterhin alles wächst und gedeiht.

Hornveilchen und Stiefmütterchen

Hornveilchen und Stiefmütterchen

Hornveilchen und Stiefmütterchen sind wirkliche „work horses“ im Garten. Vom Herbst bis zum Frühsommer blühen sie unermüdlich, sind in milden Gegenden auch winterhart und schmücken vor allem Töpfe und Kübel, wenn kaum andere Blümchen zur Verfügung stehen. Es gibt sie in unzähligen Farben und Varianten – da ist für jeden etwas dabei. Ich glaube, sie leiden ein bisschen unter der phantasielosen Bepflanzung, in der man sie oft sieht – ich nenne das gern „rot, gelb, blau“. Diese Farben gibt es ja oft supergünstig im Baumarkt oder Discounter. Dabei kann man diese Blümchen in ganz tollen Farbnuancen zusammenstellen, so dass sie richtig frisch und modern daherkommen. Man liest über so viele Blumen in Blogs und bei Blumenfarmern – aber über Hornveilchen bzw. Stiefmütterchen gibt es relativ wenig.

Man kann die Blümchen auch selbst aussäen, wenn man die Geduld dafür hat. Das habe ich dieses jahr mal in größerem Stil ausprobiert, mit selbst gesammelten Samen. Da sich die Sorten untereinander kreuzen, weiß man allerdings nie so genau, wie der Nachwuchs aussieht. Meine Hornveilchen waren alle blasslila mir einem weiß-gelben Zentrum.

Gerade wenn man pastelligere Farben miteinander kombiniert, wirken Stiefmütterchen und Hornveilchen nicht mehr so altmodisch. Ich würde empfehlen, ganz von der Kombination der Signalfarben rot-gelb-blau wegzugehen. Nehmt lieber Blümchen, die Farbverläufe in ihren Blüten haben oder eher gedämpftere Farben. Pur weiß ist allerdings auch eine elegante Variante für einen Kübel.

Wer es mit dem Aussäen für eigene Hornveilchen und Stiefmütterchen für den Herbst /Winter probieren möchte, sollte das jetzt im Juni tun: Die kleinen Samen nur hauchdünn mit Erde bedecken. Entweder ihr kauft die Samen oder erntet sie sozusagen selbst: die Kapseln bilden sich, wenn die Blumen verblühen und man sie nicht abkneift. Sie öffnen sich irgendwann, und drinnen sind kleine braune Kügelchen – das sind die Samen.

Da sich die Blümchen stark miteinander kreuzen, weiß man nie so genau, wie die neuen Blümchen aussehen – aber meist sind sie wunderschön!

Die Ranunkeln blühen

Die Ranunkeln blühen

Dieses Jahr habe ich es zum ersten Mal geschafft, eine größere Anzahl an Ranunkeln zu ziehen und zum Blühen zu bringen.

Ranunkeln finde ich einfach zauberhaft. Diese Unmenge an Schichten aus zarten Blütenblättern in dieser runden Form – sehr sehr hübsch.

Was habe ich dieses Jahr anders gemacht? Im Wesentlichen 2 Dinge.

Der erste Faktor war der richtige Zeitpunkt des Vorziehens. Ich habe die Ranunkelkrallen (Wurzeln) Anfang Februar lt. meiner Anleitung im Beitrag „Ranunkeln“ 3 Stunden in Wasser eingeweicht, und dann im dunklen Keller keimen lassen. Als die Blätter erschienen, habe ich sie raus in Töpfe gesetzt.

Der zweite Faktor war, dass ich sie nicht so eng gesetzt habe, sondern jeder Ranunkel mindestens 10 cm auf jeder Seite gegeben habe.

Und nun wuchsen sie vor sich hin, selbst leichte Nachtfröste machen ihnen nichts aus. Denn um wärmere Temperaturen wie jetzt auszuhalten, müssen sie schon richtig groß sein.

Ich habe übrigens keine neuen Ranunkelkrallen gekauft, sondern die wieder benutzt, die letztes Jahr nicht so geklappt haben. Das hat wunderbar funktioniert. Ihr müsst also nicht jedes Jahr neue kaufen. Im Übrigen vermehren sich die Ranunkeln auch. Nächstes Jahr werde ich wahrscheinlich noch mehr haben, ui, da brauche ich dann richtig viel Platz.

In Beete zu setzen habe ich mich noch nicht getraut wegen Schnecken etc. Aber vielleicht ist das für einen Teil der Ranunkeln nächstes Jahr eine Option.

Die neuen Gemüsebeete

Die neuen Gemüsebeete

Wie ihr wisst, haben wir im Februar eine Tujahecke entfernt, stattdessen einen Holzzaun gesetzt und 2 Gemüsebeete angelegt. Das hat das Gemüsegärtnern wirklich auf ein total neues Level gehoben! Zum einen habe ich viel mehr Platz, und der ganze Wurzeldruck der Tujen ist weg.

Mit Hilfe einer Gartenplanungs-App habe ich meine Beete im Groben geplant, und bis jetzt wächst wirklich alles ziemlich fantastisch. Die erste Radieschen-Ernte ist schon durch, ich habe direkt nochmal welche nachgesät. Den ersten Salatkopf habe ich auch schon geerntet, und morgen ist wohl der zweite dran. Obwohl es mir immer ein bisschen leid tut, einen schönen großen Salatkopf zu ernten – er sieht ja soo schön aus im Gemüsebeet, und danach ist die Stelle im Beet einfach leer. Die Salate möchte ich- solange es geht – immer wieder nachpflanzen. Deshalb stehen schon ein paar neue ausgesäte auf meinem Saattisch.

Der Spinat und Mangold wird morgen auch beerntet. Der Spinat! So riesig war er auch noch nie.

Dann habe ich noch Möhren, Zwiebeln, Dill und Kamille (zum Trocknen für Tees) gepflanzt/ gesät. Seit kurzem stehen auch drei Tomaten im Beet, und gerade keimen die Stangenbohnen. In Töpfchen ziehe ich noch Zucchini und Gurken vor, die auch in eines der Beet kommen. Wird es dieses Jahr mal so richtig mit den Zucchini klappen?? Bisher hatte ich da nur so mäßig Erfolg. Sie haben nur mäßig getragen und bekamen superschnell Mehltau – egal ob im Topf oder Beet, ob ich eine oder bis zu drei Zucchini hatte. Also, ich bin gespannt. Die Gurken haben letztes Jahr ganz gut geklappt, deshalb bin ich da vorsichtig optimistisch.

Aber auch der Streifen vor dem Holzzaun ist super, da habe ich ja drei Johannisbeer- und zwei Heidelbeersträucher, sowie eine Himbeere und eine Traube. Dieses Jahr hat die Traube zum ersten Mal Blüten. Die Heidelbeeren sind in Töpfen, da diese saure Erde bevorzugen – meine Erde ist eher leicht alkalisch. Die Erdbeeren in ihrem kleinen Hochbeet tragen auch schon sensationell viele Früchte.

Außerdem wachsen meine Ranunkeln in den Töpfen so toll wie noch nie. Ich habe sie ja im Februar vorgekeimt lt. meiner Anleitung – und sie sind schön kräftig und haben schon etliche Blütenknospen. Ich bin sooo gespannt. Letztes Jahr habe ich sie zu spät und zu dicht ausgepflanzt, das habe ich dieses Jahr schon anders gemacht. Das erste Mal hatte ich sie zu früh vorgekeimt, und hatte dann Probleme, sie durch den Winter zu bringen. So scheint das der richtige Weg zu sein (in meinem Klima): Anfang Februar vorkeimen, und dann möglichst geschützt (ein paar Minusgrade vertragen sie schon) weiterwachsen lassen.