Habt ihr noch Amaryllis vom Winter bei euch stehen und fragt euch, ob ihr sie wegwerfen sollt? Nein! Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal zwei Amaryllis nach der Blüte nicht weggeworfen, sondern „übersommert“. Das Resultat: sie haben tatsächlich wieder geblüht – zwar erst jetzt, Ende März, aber dafür wunderschön. Plus, es war kein Aufwand. Wie geht das?
Nach der Blüte kommen die Blätter der Amaryllis, und die sollte man gut wachsen lassen, denn wie bei allen Zwiebelpflanzen ziehen die Amaryllis ihre Nährstoffe später aus den Blättern.

Die Pflanzen müssen nur einigermaßen hell und frostfrei stehen – bei mir standen sie das ganze Jahr über an einem Nordfenster. Man sollte sie auch gießen, allerdings keine Riesenmengen. Ein bisschen Dünger schadet auch nicht.
Dann im Herbst fangen die Blätter an, zu welken (da zieht die Amaryllis ihre Nährstoffe von den Blättern in die Zwiebel). Keine Panik. Weiter stehen lassen, und dann kommen irgendwann die Knospen. Ich habe die Pflanzen also nicht ins Dunkle gestellt. Vielleicht probiere ich das nächstes Mal, eventuell blühen sie dann früher.
Jedenfall stehen aktuell von diesem Jahr 4 Amaryllis da, sie haben schon gigantische Blätter (und zwei haben sogar „Babys“), und ich hoffe, sie nächstes Jahr auch zum Blühen zu bringen.

Irgendwie geht es mir gegen den Strich, Pflanzen wegzuwerfen und dann wieder neue kaufen zu müssen. Was ich noch nicht weiß, ist, wie oft man so eine Amaryllis zum Blühen bringen kann…aber auch das werde ich herausfinden.
Also, wenn ihr irgendwo Platz habt, werft eure Amaryllis noch nicht weg und probiert es aus.











































































