Brombeer-Streusel-Kuchen

Brombeer-Streusel-Kuchen

Bei uns gibt es in der näheren Umgebung wahnsinnig viele wilde Brombeersträucher – und diese Brombeeren sammle ich auch. Aus den meisten Brombeeren mache ich Marmelade – aber ein paar bleiben meist übrig, und dann kann man sie in diesen herrlich unkomplizierten Kuchen packen. Freitags backen und über das Wochenende genießen.

Zutaten für eine Springform mit 24 cm Durchmesser:

Für die Streusel:

  • 60 gr Butter
  • 70 gr brauner Zucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 100 gr Mehl

Für den Teig und Belag:

  • 200 gr Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 125 gr weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 1 Esslöffel Milch
  • 250 gr Brombeeren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Springform ausfetten oder mit Backpapier auskleiden. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für die Streusel alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen kneten und vermischen, bis Streusel entstehen.
  3. In einer anderen Schüssel Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührer cremig schlagen.
  4. Die Eier nacheinander unterrühren.
  5. Mehl, Salz und Backpulver unterrühren. Zuletzt die Milch unterrühren, aber nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  6. Den Teig in die Form füllen und 3/4 der Brombeeren darauf verteilen.
  7. Auf die Brombeeren die Streusel krümeln und die restlichen Brombeeren dazu geben.
  8. Im Ofen auf mittlerer Schien ca. 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  9. Herausnehmen, kurz in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestreuen.

Am besten draußen im Garten oder auf dem Balkon genießen.

PS Irgendwie könnte ich mir das Ganze auch gut als Muffins vorstellen…

Galette mit wilden Brombeeren

Galette mit wilden Brombeeren

Im Juli habe ich schon einige Waldheidelbeeren gesammelt, und jetzt im August ist es Zeit für Brombeeren. Wilde Brombeerhecken wachsen bei uns so ziemlich an allen Feld- bzw. Waldrandwegen, allerdings gibt es nicht immer welche zu ernten. Oft sind die Jahre zu trocken, und statt schöner schwarzer Beeren hängen harte, kleine rote Knöpfe an den Sträuchern. Nun hat es aber letztes Jahr ordentlich geregnet, und dieses Jahr gibt es Brombeeren en masse. Anders kann ich mir das nicht erklären, denn dieses Jahr ist ja supertrocken. Neben Kuchen (ich empfehle auch nochmal den Apfel-Brombeer-Kuchen) werde ich auch Brombeermarmelade machen (dazu einfach mein Rezept für Apfelmarmelade hernehmen, die Äpfel durch Brombeeren und den Zimt mit Vanille ersetzen). Ich werde definitiv mehrmals losgehen und Brombeeren pflücken. Passt nur auf, dass die Sträucher wirklich wild wachsen, und nicht bei jemandem auf einem Gartengrundstück.

Für das heutige Kuchenrezept habe ich mich mal wieder bei Nigella Lawson bedient. Sie betont, dass die Polenta im Teig wichtig ist, damit der Boden durch den Saft der Beeren nicht so sehr durchweicht. Der Teig wird auch wirklich schön mürbe-knusprig, und wer das Ganze noch etwas süßer mag, kann vor dem Backen noch etwas braunen Zucker auf den Rand streuen.

Zutaten:

  • 65 gr Mehl
  • 30 gr Polenta
  • 1 gestrichenen Teelöffel Zucker
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 65 gr kalte Butter, gewürfelt
  • 1-2 Esslöffel Eiswasser
  • 150 gr Brombeeren
  • ca. 3 Esslöffel Zucker
  • 3 gehäufte Esslöffel Creme Fraiche
Galette vor dem Backen

Zubereitung:

  1. Die trockenen Zutaten (Mehl, Polenta, 1 Teelöffel Zucker, Salz) in einer Schüssel vermischen, dann die Butter hineinreiben, bis die Mischung aussieht wie Brotkrümel.
  2. Dann nach und nach das Eiswasser hinzugeben und kneten, bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Den Teig zu einer Kugel formen und 30 – 60 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  4. Den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Den Teig auf Backpapier zu einem Kreis ausrollen, dann das Backpapier mit dem Kreis auf das Backblech schieben.
  6. Die gewaschenen Brombeeren auf dem Teigkreis verteilen, dabei einen Rand von ca. 5 cm freilassen.
  7. 1-2 Esslöffel Zucker über die Brombeeren verteilen, dann kleine Kleckse Creme Fraiche darüber verteilen, und zum Abschluss noch mal etwas Zucker. Hier kann man die Mengen nach Geschmack variieren.
  8. Den Rand mit etwas Wasser anfeuchten und einmal umklappen, so dass ein höherer Rand entsteht.
  9. 20 Minuten backen.
Noch sind die meisten Brombeeren unreif

Perfekt für eine Teerunde für 2 Personen im Garten an einem Spätsommertag.

Apfel-Brombeer-Kuchen

Apfel-Brombeer-Kuchen

Dieser Kuchen vereint meine beiden Lieblingsobstsorten des Spätsommers/Herbsts auf wunderbare Weise. Ein einfacher Rührteigboden, belegt mit Äpfeln und Brombeeren, getoppt mit leckeren Streuseln – wer kann da schon widerstehen? Die Säure des Obsts harmoniert prächtig mit der Süße des Bodens und den knusprigen Streuseln. Leicht warm schmeckt der Kuchen am besten. Ich würde sagen, ihr verpasst was, wenn ihr diesen Kuchen nicht backt.

Zutaten (für eine 26-cm-Springform)

Für Boden und Belag:

  • 175 gr zimmerwarme Butter
  • 175 gr Zucker
  • 2 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 200 gr Mehl
  • 3 Eier
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 500 gr Äpfel, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 150 gr Brombeeren

Für die Streusel:

  • 75 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 75 gr gemahlene Mandeln
  • 50 gr Zucker
  • 75 gr kalte Butter, gewürfelt

Zubereitung:

  1. Form mit Backpapier auslegen oder buttern, den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Butter und Zucker hell und schaumig aufschlagen.
  3. Zuerst die Eier nacheinander, danach das Mehl und das Backpulver unterrühren.
  4. Die Zitronenschale unterheben und den Teig in die Springform geben.
  5. Die Oberfläche glatt streichen, dann die Apfelscheiben und die Brombeeren darauf verteilen.
  6. Für die Streusel zuerst die trockenen Zutaten vermischen, dann die Butter zufügen und mit den Fingerspitzen in die trockenen Zutaten reiben.
  7. Gleichmäßig über das Obst streuen.
  8. Den Kuchen etwa 45 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  9. Abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und genießen.

Der perfekte Kuchen für eine entspannte Tee- oder Kaffeeplauderei im Herbst. Wer mag, kann natürlich noch etwas Schlagsahne dazu reichen. Aber eigentlich ist das gar nicht nötig.