Krokuswiese

Krokuswiese

Seit ein paar Jahren habe ich in unseren Rasen rund um den Apfelbaum Krokuszwiebeln gesetzt, um im Frühjahr eine blühende Krokuswiese zu haben. Die Hoffnung ist auch, dass sich die Krokusse vermehren und es im Laufe der Zeit immer mehr werden…das klappt nicht immer so wie geplant, und ab und an lege ich im Herbst ein paar Zwiebeln nach.

Jetzt ist übrigens ide ideale Zeit, um eine Krokuswiese anzulegen.

Was muss man bei einer Krokuswiese oder Krokussen im Rasen beachten?

Wirklich wichtig ist eigentlich nur, dass die Krokusblätter solange stehen bleiben, bis sie verwelkt sind. Die Krokuszwiebeln ziehen ihre Nährstoffe fürs Folgejahr nämlich aus den Blättern. Deshalb sollten sie auf keinen Fall abgemäht werden. Aus diesem Grund habe ich auch die Krokusse in den Bereich gesetzt, den wir erst im Juni mähen. Wenn ihr Krokusse also in den Rasen setzt, den ihr im Frühling mäht, müsstet ihr um die Korkusse „herummähen“.

Ich hoffe, dass nächstes Jahr ein bisschen mehr grün um die Krokusse ist, denn dieses Jahr hat der Rasen hier um die Krokusse durch unsere Umbaumaßnahme etwas gelitten.

Frühlingsblüher im Garten

Frühlingsblüher im Garten

Dieses Jahr ist in meinem Garten definitiv ein Krokus-Jahr. Ich habe viele Krokusse „im Rasen“ – also eigentlich in dem Teil des Rasens, den wir nur 2x pro Jahr mähen und der eine Blumenwiese sein soll. Das ist auch extrem wichtig – die Blätter der Krokusse und anderer Zwiebelblüher dürfen nicht abgemäht werden, denn die Zwiebeln ziehen ihre Nährstoffe fürs Folgejahr aus den Blättern.

Auch die Krokusse im Beet vor den Tujen blühen wunderschön und zahlreich. Allerdings waren auch die Märzenbecher und Schneeglöckchen sehr hübsch, ebenso wie die Zwergiris im Topf. Nun warte ich noch auf meine Hundszahn-Lilie, ein etwas ungewöhnlicherer Frühlingszwiebelblüher. Die habe ich auch in den Rasen gesetzt, und dort soll sie sich wie die Krokusse auch langsam und gemütlich vermehren. Ich träume von Blütenteppichen im Frühling, deshalb hoffe ich, dass sich die Krokusse, Schneeglöckchen usw. weiter ausbreiten. Die Blüten sind so früh im Jahr auch eine wichtige Nektarquelle für Bienen und Hummeln.

Nicht vergessen darf ich unsere „Dürkheimer Krachmandel“, die dieses Jahr offiziell so spät blüht wie noch nie! Dafür ist sie wieder wunderschön und ist ein Mega-Magnet für Bienen und Hummeln. Außerdem duften die Blüten ganz leicht nach Honig.

Da ich ja wusste, dass der Garten im Februar umgestaltet werden würde, habe ich dieses Jahr kein Schnitt-Tulpenbeeet angelegt, sondern ca. 10 Töpfe mit Tulpenzwiebeln bestückt! Ein paar davon habe ich im Herbst gekauft (ich kann einfach nicht widerstehen), und etliche sind wiederausgegrabene Tulpenzwiebeln. Ich versuche also Recycling! Außerdem habe ich einen Topf, der „Tulpenschule“ heißt, und da sind kleine Zwiebeln drin, die entweder nur Blätter oder kleine Blüten bringen. Dieses Jahr werden sie evtl. größer, und nächstes oder übernächstes Jahr dann blühen sie richtig. Mal schauen. Soweit die Theorie.

Auch die Ranunkeln wachsen prächtig – ich hoffe sooo sehr, dass es dieses Jahr mit den Blüten klappt. Im Februar hatten wir ja auch mal ganz leichten Frost, und den haben sie gut überstanden. Ach ja, und die Narzissen im Tujenbeet wachsen auch schön vor sich hin….also wenn alles in voller Blüte ist (und wir nicht im Urlaub), dann gibt es von der Blütenpracht ganz sicher Fotos.

Also, macht euch im Herbst/Frühwinter einen Kreuz in den Kalender, und versenkt ein paar Blumenzwiebeln. Ihr werdet es im Frühling genießen!

Blühende Töpfe für den Frühling

Blühende Töpfe für den Frühling

Es ist jedes Mal wie ein kleines Wunder, wenn im Frühling die Blätter der Frühjahrs-Blumenzwiebeln erscheinen. Im Beet habe ich natürlich auch viele Blumenzwiebeln, trotzdem fülle ich im Herbst ein paar Töpfe auf Balkon und Terasse mit Tulpen und Konsorten, um die Blütenpracht noch mehr auszuweiten.

Heute zeige ich euch, wie ich zwei meiner Töpfe bestückt habe. Außerdem bekommt ihr Tipps, worauf ihr bei der Pflanzung achten solltet.

Bevor ihr die Töpfe mit Erde füllt, solltet ihr prüfen, ob eure Töpfe unten Abzugslöcher für Wasser haben. Das ist echt wichtig, denn gerade Tulpenzwiebeln sollten nicht in zu feuchter Erde liegen, sonst faulen sie. Über dieses Abzugsloch legt ihr einen Stein oder eine Topfscherbe, damit die Blumenerde nicht herausfällt.

Damit die Erde nicht zu feucht und schwer wird, mixe ich meine ganz normale torffreie Blumenerde mit ein bisschen Splitt – das speichert nicht soviel Wasser.

Den ersten Topf habe ich mit zwei ganz dunklen Tulpensorten bestückt: „Black Hero“ und „Black Parrot“. Insgesamt 10 Zwiebeln habe ich in den Topf gelegt, dann etwas Erde darauf, und obendrüber 5 Goldlack „Apricot Sunset“ gesetzt und mit Erde aufgefüllt. Dann noch gut angießen – fertig! Der Goldlack ist winterhart und hat jetzt noch ein bisschen Zeit, Wurzeln zu bilden. Je mehr Wurzeln er hat, umso leichter wird er mit Minusgraden fertig. Die Idee ist, dass sich im Frühjahr die Tulpen zwischen dem Goldlack hervorschieben und das Apricot einen Kontrast zu dem Dunkelviolett der Tulpen bildet.

Der zweite Topf soll eine „Sinfonie in Blau“ werden: Blaue Hyazinthen (3 Stück), lila Krokus (10 Stück) und blaue Vergißmeinnicht (3 Stück).

Wieder einen Topf mit Abzugsloch nehmen, mit einem Stein abdecken, torffreie Blumenerde mit Splitt mischen und in den Topf füllen. Wenn ihr noch ca. 15-20 cm bis zum oberen Rand habt, die Hyazinthenzwiebeln hineinlegen. Danach mit etwas Erde auffülen, dann darauf die Krokuszwiebeln legen.

Bei Blumenzwiebeln bitte immer das spitze Ende nach oben, da kommen die Blätter und Blüten heraus. Zwischen/auf die Krokusse die drei Vergißmeinnicht setzen, mit restlicher Erde auffüllen und wieder gut angießen. Auch das Vergißmeinnicht müsste als Zweijährige den Winter überstehen. Hierfür habe ich übrigens Pflanzen genommen, die sich selbst ausgesät hatten, ich an der Stelle im Garten (Gemüsebeet) aber nicht haben will.

Nun heißt es abwarten, und die Töpfe nicht zu viel gießen (nur dann, wenn der Goldlack oder die Vergißmeinnicht zu trocken sind).

Krokus ganz nah

Krokus ganz nah

Endlich blühen die ersten Krokusse in meinem Garten! Jede einzelne Blüte wird von mir persönlich begrüßt und begutachtet. Die Blümchen sind zwar klein, aber trotzdem wunderschön, oder? Deshalb lohnt es sich unbedingt, sich den Blüten mal etwas zu nähern

Krokusse sind übrigens auch für die ersten Bienen und Hummeln als frühe Nektarquelle wichtig.

Krokusse öffnen sich nur bei Sonnenschein. Bei trübem Wetter bleiben die Blüten geschlossen, um die Stempel vor Nässe zu schützen.

Noch mehr Frühling

Noch mehr Frühling

Trotz des bescheidenen Wetters wagen sich immer mehr Blumen ans Tageslicht.

Wer schon für den Sommer vorsorgen möchte, sollte im Haus schon ein paar Sommerblumen säen, die ein bisschen länger brauchen, wie z.B. Wicken, Ziertabak, Spinnenblumen oder auch Dahlien (ja, kann man auch säen).

…und Ostern ist noch so weit….