Blütenrausch im Frühlingsgarten

Blütenrausch im Frühlingsgarten

Im Moment blüht es an allen Ecken und Enden im Garten – und man sieht, dass es gerade so weitergehen wird! Deshalb gibt es heute mal viele Fotos als Impressionen aus dem Garten.

Die Tulpen und Narzissen sind gerade in Hochform, sowie die Anemonen.

Es ist auch schön zu sehen, wie sich das Blumenbeet verändert, weil die einen Tulpen zuerst blühen, und dann die nächsten nachrücken.

Die weißen Narzissen vor der dunkelgrünen Hecke sind auch jeden Frühling wieder wunderschön – die Sorte „Pink Charme“ gehört wirklich zu meinen Lieblingen.

Aber auch die hellgelben kleinen Narzissen um den Apfelbaum herum sind jedes Jahr richtig süß.

Vorher haben noch Krokus und Hundszahnlilie geblüht – aber auch die Vergissmeinnicht und der Apfelbaum sind jetzt am Start, und die Glyzinie hat viele Blütenrispen – hoffentlich sehe ich was davon, denn über Ostern sind wir im Urlaub. Es war auch sehr sehr warm und sonnig – ideal. Allerdings ist es viel zu trocken, weshalb ich meine Töpfe quasi jeden Tag gießen muss. Auch das überwinterte Gemüse in den Töpfen wie Salat, Möhren und Kohl wächst wie verrückt.

Hundszahnlilie

In meinen neuen Gemüsebeeten wachsen schon Mangold, Steckzwiebeln, Salate, Dill, Möhren, Spinat und Radieschen. Es ist echt irre, wie im Moment alles wächst. Es sind sogar ein paar freiwillige Tomaten im gemüsebeet aufgegangen – das waren wohl die Kerne von entsorgten Tomaten aus meinem Kompost. Ich werde es wohl nicht übers Herz bringen, sie zu entsorgen – aber ich werde sie wohl umsetzen.

Auch die Johannisbeeren blühen, und die Heidelbeeren folgen demnächst. Es ist wirklich eine große Freude, alles so sprießen zu sehen. Ich bin gespannt, wie der Garten nach unserem kleinen Osterurlaub aussieht – ich halte euch auf dem Laufenden.

Nach dem Urlaub wird auch noch mal eine Ladung ausgesät – Basilikum, Zucchini, Gurken und Bohnen. Die Beete werden voll!

Frühlingsblüher im Garten

Frühlingsblüher im Garten

Dieses Jahr ist in meinem Garten definitiv ein Krokus-Jahr. Ich habe viele Krokusse „im Rasen“ – also eigentlich in dem Teil des Rasens, den wir nur 2x pro Jahr mähen und der eine Blumenwiese sein soll. Das ist auch extrem wichtig – die Blätter der Krokusse und anderer Zwiebelblüher dürfen nicht abgemäht werden, denn die Zwiebeln ziehen ihre Nährstoffe fürs Folgejahr aus den Blättern.

Auch die Krokusse im Beet vor den Tujen blühen wunderschön und zahlreich. Allerdings waren auch die Märzenbecher und Schneeglöckchen sehr hübsch, ebenso wie die Zwergiris im Topf. Nun warte ich noch auf meine Hundszahn-Lilie, ein etwas ungewöhnlicherer Frühlingszwiebelblüher. Die habe ich auch in den Rasen gesetzt, und dort soll sie sich wie die Krokusse auch langsam und gemütlich vermehren. Ich träume von Blütenteppichen im Frühling, deshalb hoffe ich, dass sich die Krokusse, Schneeglöckchen usw. weiter ausbreiten. Die Blüten sind so früh im Jahr auch eine wichtige Nektarquelle für Bienen und Hummeln.

Nicht vergessen darf ich unsere „Dürkheimer Krachmandel“, die dieses Jahr offiziell so spät blüht wie noch nie! Dafür ist sie wieder wunderschön und ist ein Mega-Magnet für Bienen und Hummeln. Außerdem duften die Blüten ganz leicht nach Honig.

Da ich ja wusste, dass der Garten im Februar umgestaltet werden würde, habe ich dieses Jahr kein Schnitt-Tulpenbeeet angelegt, sondern ca. 10 Töpfe mit Tulpenzwiebeln bestückt! Ein paar davon habe ich im Herbst gekauft (ich kann einfach nicht widerstehen), und etliche sind wiederausgegrabene Tulpenzwiebeln. Ich versuche also Recycling! Außerdem habe ich einen Topf, der „Tulpenschule“ heißt, und da sind kleine Zwiebeln drin, die entweder nur Blätter oder kleine Blüten bringen. Dieses Jahr werden sie evtl. größer, und nächstes oder übernächstes Jahr dann blühen sie richtig. Mal schauen. Soweit die Theorie.

Auch die Ranunkeln wachsen prächtig – ich hoffe sooo sehr, dass es dieses Jahr mit den Blüten klappt. Im Februar hatten wir ja auch mal ganz leichten Frost, und den haben sie gut überstanden. Ach ja, und die Narzissen im Tujenbeet wachsen auch schön vor sich hin….also wenn alles in voller Blüte ist (und wir nicht im Urlaub), dann gibt es von der Blütenpracht ganz sicher Fotos.

Also, macht euch im Herbst/Frühwinter einen Kreuz in den Kalender, und versenkt ein paar Blumenzwiebeln. Ihr werdet es im Frühling genießen!

Garten-Umgestaltung und Vorbereitung aufs Gartenjahr

Garten-Umgestaltung und Vorbereitung aufs Gartenjahr

Schon länger habe ich mir größere Beete für Gemüse und Blumen gewünscht – ich hatte irgendwie nie richtig Platz und habe viel in Töpfen gegärtnert. Das lag nicht nur daran, dass unser Garten nicht soo groß ist, sondern auch an unseren Tujenhecken, die inzwischen einfach sehr sehr breit geworden waren, und außerdem durch ihre flachen Wurzeln dem Gemüse und den Blumen viel Platz und Wasser weggenommen haben. Deshalb musste jetzt die Tujenhecke auf der Ost-Seite unseres Grundstückes weichen. Stattdessen haben wir nun einen Sichtschutz aus Lärchenholz, davor einen 60 cm breiten Streifen zur Bepflanzung (da sollen Beerensträucher, Kräuter und Blumen rein), dann noch ein Weg von 60 cm Breite, und davor zwei Gemüsebeete à 2,20m auf 1,20m . Wow! So viel Platz! So viel vom Rasen mussten wir gar nicht aufgeben, und der Garten kommt uns nun viel größer und luftiger vor. Ich freue mich schon sehr, in den neuen Beeten viel anzubauen: meine Beet-Pläne stehen schon! In zwei Wochen werde ich die ersten Salate setzen, Möhren und Radieschen säen. Die Wege werde ich erst mal mit Holzhackschnitzeln bedecken.

Im Moment sieht alles um die Beete und den Sichtschutz ziemlich braun und zusammengetreten aus – aber das wird schon. Unbeeindruckt davon blühen Schneeglöckchen und Märzenbecher.

Meine Aussaaten im Haus habe ich auch schon getätigt – mit neuer Pflanzenlampe kann ich jetzt auf allen drei Etagen meines Servierwagens mit Licht arbeiten, sehr komfortabel. Tomaten, Paprika, Salate, ein paar Blumen und Spinat haben schon gekeimt. Ich freue mich so!

Die Ranunkeln habe ich dieses Jahr nach meiner Anleitung (s. Blogbeitrag Ranunkeln ziehen) Anfang Februar „aufgeweckt“, und jetzt stehen sie frostgeschützt in Töpfen draußen. Die ersten Blätter zeigen sich. Ranunkeln sind nämlich Kaltwetter-Blumen. Wird’s bei uns im Frühjahr zu heiß, hören sie auf zu wachsen, bekommen gelbe Blätter und fertig. Das hatte ich letztes Jahr, da habe ich sie erst im April aufgeweckt, und das war in unserem Klima einfach zu spät. Sie vertragen da eher noch ein bisschen Frost.

Drei Ranunkeltriebe – wer entdeckt alle?

Meine Tulpen in den ca. 12 Töpfen (diese habe ich in Erwartung der Gartenumgestaltung in die Töpfe gepackt) spitzeln auch schon hervor. Die kann ich dann schön im Garten verteilen.

Tulpen mit Jungfer im Grünen ‚African Bride‘ und Ammi Majus (Große Knorpelmöhre) dazwischen

Dann blüht auch schon wieder die Zitrone – es ist der Hammer! Zwei Zitronen hängen noch dran, und trotzdem blüht soe wieder. Der Duft der Blüten ist auch umwerfend. Ein Hauch von Sommer im Februar. Denn: unsere Mandel blüht noch nicht! So spät hat sie – glaube ich – noch nie geblüht. Das wird hoffentlich in den nächsten Tagen der Fall sein.

Apfelblüte & Tulpen – Der Garten im Frühling

Apfelblüte & Tulpen – Der Garten im Frühling

Der Frühling ist vielleicht meine liebste Jahreszeit im Garten – alles wirkt frisch und grün, und es blühen viele Blumen wunderschön. Der Sommer ist in unserer Region oft zu heiß, und da stellen viele Pflanzen ihr Wachstum ein. So habe ich das bei den Dahlien und den Tomaten beobachtet. Da gibt es im Frühsommer einen ersten „Flush“, in der Sommerhitze gibt es dann kaum Blüten oder Früchte, und wenn die Temperaturen wieder normaler werden (also um die 30 Grad oder kälter), dann geht es wieder weiter.

Die Tulpen erfreuen mich dieses Jahr wieder – auch wenn es kein gutes Jahr für Frühlings-Zwiebelblüher ist, denn der Winter war zu nass. Das habe ich auch bemerkt – viele Krokusse, Tulpen und Narzissen haben mehr Blätter als Blüten produziert.

Die Zwiebeln, die es lieber feucht im Winter mögen, so wie Schneeglöckchen, Märzenbecher oder auch Camassia, blühen dieses Jahr besser.

Schnitt-Tulpenbeet

Trotz dieser Widrigkeiten kommen in meinem Tulpenschnittbeet 40 von 60 gesteckten (recycelten!, nicht neu gekauften) Tulpen, und mit dieser Quote bin ich absolut zufrieden. Im Gegensatz zu professionellen Blumenbauern ernte ich die Tulpen so, dass ich die Zwiebel hoffentlich noch einmal verwenden kann – ich lasse die untersten 2-3 Blätter stehen. Die Tulpen sind dann zwar nicht so lang, aber sie wachsen in der Vase ja weiter.

Tulpen im Blumenbeet

Die Tulpen im Beet haben dieses Jahr nicht so zahlreich geblüht. Von den Tulpen „Toronto“ haben nur ca. 13 Stück geblüht. Trotzdem war die Farbkombi der lila Tulpen (da weiß ich leider die Sorte nicht mehr) mit den blauen Traubenhyazinthen sehr hübsch.

Bei den Tulpen in den Töpfen bin ich mittel-zufrieden. Ich glaube, mir ist im Gartencenter wieder ein Schmarrrn verkauft worden…statt Papgeien-Tulpen „Rococo“ habe ich irgendwelche anderen roten Papageientulpen, aber es sind zu 99% keine Rococos. Sie sind zu hell und haben ein gelbes Zentrum, deshalb ist der Kontrast zum Goldlack nicht so spektakulär, wie ich ihn mir vorgestellt hatte.

Tulpentöpfe mit Goldlack

Der Apfelbaum blüht dieses Jahr besser als letztes Jahr. Das lässt hoffen, dass wir dieses Jahr auch wieder eine größere Ernte einfahren als letztes Jahr. Es summen auch ganz viele Bienchen zwischen den Blüten.

Ansonsten geht alles seinen Gang – die Tomaten, Chilis und Auberginen wachsen hübsch vor sich hin, ich kann viel von meinem Wintergemüse ernten, insbesondere der Mangold gibt gerade alles. Der lila Sprossenbrokkoli ist auch lecker, aber irgendwie im kleinen Garten nicht so sehr die Mühe wert – relativ große Kohlpflanzen nehmen viel Beetfläche für ein dreiviertel Jahr in Anspruch – um vielleicht 3-4 Portionen für 2 Personen zu „liefern“. Den lasse ich dieses Jahr eher sein (auch wenn er toll schmeckt und toll aussieht – für große Gemüsegärten definitiv eine Empfehlung).

Dafür habe ich lila Spitzkohl gesät – und weiß noch gar nicht, wo ich die Pflänzchen unterbringen soll. Wer im Winter Lauch ernten möchte, sollte ihn auch demnächst säen.

Sommerblumen sollte man nun auch langsam säen – so wie Kosmos oder Zinnien. Meine Dahlienzucht ist auch in vollem Gange – wenn es was zu sehen gibt, berichte ich euch. Auch von meinen Ranunkeln und Kronenanemonen werde ich euch berichten. Stay tuned!

Tulpen, Tulpen, Tulpen

Tulpen, Tulpen, Tulpen

Ich liebe Tulpen: von allen Frühlingszwiebelblumen sind sie mir die liebsten. Es gibt aber auch einfach viele tolle Sorten. Deshalb muss ich jedes Jahr ein paar neue Sorten pflanzen!

Dieses Jahr habe ich mir neben meinen Tulpentöpfen auch ein Tulpenschnittblumenbeet gegönnt; es war im Herbst eher eine spontane Idee, ein freies Gemüsebeet mit Tulpenzwiebeln zu bestücken. Dafür habe ich die letzten Sonderangebote vom Baumarkt genommen; und ich muss sagen: sensationell! Tulpen in kräftigen Farben, Tulpen mit Rüschen – es ist so schön, dass ich ein paar Tulpen auch im Beet stehen lasse. Außerdem geht es nicht frischer, wenn man einen Tulpenstrauß haben möchte. Im Herbst werde ich die Zwiebeln etwas enger setzen, um mehr Tulpen schneiden zu können.

Aber auch die Tulpen in meinen Töpfen gefallen mir wieder gut; hier ging mehr Planung und Recherche voraus. Besonders gut gefallen mir dieses Jahr die ‚Black Parrot‘. Aber auch ‚Angelique‘ ist sehr hübsch.

Zum ersten Mal habe ich Tulpenzwiebeln im Keller überwintert; die dicksten habe ich dann im Herbst in die Töpfe gesetzt, und ich bin erstaunt, dass doch etliche wieder blühen – sogar eine rote ‚Rococo‘. Das werde ich also wieder machen. Mit den Blättern habe ich sie in Papiertüten gelagert.

Also, geht los im Herbst und besorgt euch ein paar Tulpenzwiebeln! Und gerne ein paar ausgefallene Sorten. Am besten in Gruppen oder in Töpfe setzen; dann wirken sie nochmal besser.

Blumen im Garten Ende März

Blumen im Garten Ende März

Endlich Frühling! Die Sonne scheint, 18-20 Grad, die Zwiebelblumen geben alles….herrlich!

Wie man oben sieht, geben blühen die Tulpen ‚Toronto‘ wieder zahlreich. Dies ist eine wirklich zuverlässige Tulpensorte und gut geeignet für ‚faule‘ Gärtner, denn sie blüht jedes Jahr, ohne dass man viel tun muss. Einmal im Frühjahr düngen empfehle ich schon, das war’s aber schon.

Genauso zuverlässig blüht die Tulpe ‚Ice Stick‘ (unten); es ist die erste Tulpe, die bei mir blüht, und das schon seit ca. 10 Jahren. Das ist doch super, oder?

Trotzdem freue ich mich auch an den schwierigen Tulpen, die man fast jedes Jahr ersetzen muss. Das habe ich dieses Jahr allerdings nur in den Töpfen gemacht, umso mehr freue ich mich über zwei rosa Tulpen, die im Beet wieder gekommen sind. Die Tulpe unten links ist wohl eine ‚Ollioules‘, die Tulpe unten rechts eine ‚Flaming Purissima‘.

Auch die blühenden Töpfe sind am Start; bei den blauen Töpfen haben schon die Krokusse geblüht wie verrückt, nun sind es die Hyazinthen, und so langsam kommen die Vergißmeinnicht.

Außerdem kommt der rosa Goldlack so langsam (rechts unten).

Dann blüht im Blumenbeet eine Narzisse, die dort gar nicht hingehört. Ihre Schwestern blühen am Apfelbaum, aber ich lasse sie wachsen, denn ihr zartes Gelb gefällt mir.

Jeden Tag springt man morgens in den Garten, um zu schauen, welche Blüte sich über Nacht geöffnet hat. Es ist wirklich spannend. Wenn mehr Tulpen Narzissen und Anemonen und und und blühen, gibt es wieder ein Update. Ich habe in meinem Schnittblumenbeet auch Tulpen stehen, die ich für Sträuße schneiden will. Die sind aber noch nicht so weit.

Leider ist es viel zu trocken, man muss insbesondere die Töpfe ständig gießen.

Blühende Töpfe für den Frühling

Blühende Töpfe für den Frühling

Es ist jedes Mal wie ein kleines Wunder, wenn im Frühling die Blätter der Frühjahrs-Blumenzwiebeln erscheinen. Im Beet habe ich natürlich auch viele Blumenzwiebeln, trotzdem fülle ich im Herbst ein paar Töpfe auf Balkon und Terasse mit Tulpen und Konsorten, um die Blütenpracht noch mehr auszuweiten.

Heute zeige ich euch, wie ich zwei meiner Töpfe bestückt habe. Außerdem bekommt ihr Tipps, worauf ihr bei der Pflanzung achten solltet.

Bevor ihr die Töpfe mit Erde füllt, solltet ihr prüfen, ob eure Töpfe unten Abzugslöcher für Wasser haben. Das ist echt wichtig, denn gerade Tulpenzwiebeln sollten nicht in zu feuchter Erde liegen, sonst faulen sie. Über dieses Abzugsloch legt ihr einen Stein oder eine Topfscherbe, damit die Blumenerde nicht herausfällt.

Damit die Erde nicht zu feucht und schwer wird, mixe ich meine ganz normale torffreie Blumenerde mit ein bisschen Splitt – das speichert nicht soviel Wasser.

Den ersten Topf habe ich mit zwei ganz dunklen Tulpensorten bestückt: „Black Hero“ und „Black Parrot“. Insgesamt 10 Zwiebeln habe ich in den Topf gelegt, dann etwas Erde darauf, und obendrüber 5 Goldlack „Apricot Sunset“ gesetzt und mit Erde aufgefüllt. Dann noch gut angießen – fertig! Der Goldlack ist winterhart und hat jetzt noch ein bisschen Zeit, Wurzeln zu bilden. Je mehr Wurzeln er hat, umso leichter wird er mit Minusgraden fertig. Die Idee ist, dass sich im Frühjahr die Tulpen zwischen dem Goldlack hervorschieben und das Apricot einen Kontrast zu dem Dunkelviolett der Tulpen bildet.

Der zweite Topf soll eine „Sinfonie in Blau“ werden: Blaue Hyazinthen (3 Stück), lila Krokus (10 Stück) und blaue Vergißmeinnicht (3 Stück).

Wieder einen Topf mit Abzugsloch nehmen, mit einem Stein abdecken, torffreie Blumenerde mit Splitt mischen und in den Topf füllen. Wenn ihr noch ca. 15-20 cm bis zum oberen Rand habt, die Hyazinthenzwiebeln hineinlegen. Danach mit etwas Erde auffülen, dann darauf die Krokuszwiebeln legen.

Bei Blumenzwiebeln bitte immer das spitze Ende nach oben, da kommen die Blätter und Blüten heraus. Zwischen/auf die Krokusse die drei Vergißmeinnicht setzen, mit restlicher Erde auffüllen und wieder gut angießen. Auch das Vergißmeinnicht müsste als Zweijährige den Winter überstehen. Hierfür habe ich übrigens Pflanzen genommen, die sich selbst ausgesät hatten, ich an der Stelle im Garten (Gemüsebeet) aber nicht haben will.

Nun heißt es abwarten, und die Töpfe nicht zu viel gießen (nur dann, wenn der Goldlack oder die Vergißmeinnicht zu trocken sind).

Mehrzwecktöpfe

Mehrzwecktöpfe

Letztes Jahr bin ich auf die Idee mit den Mehrzwecktöpfen gekommen. Im Herbst bestücke ich normalerweise etliche Töpfe mit Blumenzwiebeln, die im Frühling blühen – z.B. Tulpen und Narzissen. Im Winter stehen die Töpfe dann scheinbar unbepflanzt auf der Terrasse, und meistens habe ich ein paar Tujazweige hineingesteckt, damit sie nicht so kahl ausschauten.

Dann kam mir die Idee: weshalb die Töpfe im Winter nicht für kleines Winterblattgemüse nutzen, und wenn dieses dann quasi geerntet ist, blühen Tulpen und Narzissen in voller Pracht. So kann ich die Töpfe doppelt nutzen: im Winter zur Salatzucht, im Frühling als Blumenzierde.

Die Mehrzwecktöpfe eignen sich für alle, die nicht so viel Platz haben. Die Idee lässt sich auch wunderbar auf einem Balkon verwirklichen.

So habe ich es gemacht:

  • Im September Mizuna, Feldsalat und Winterpostelein in Saatschalen vorziehen.
  • Im Oktober die Blumenzwiebeln in die Töpfe versenken, danach oben drauf die kleinen Pflänzchen vereinzelt setzen. Beim Feldalat habe ich es z.T. aber auch so gemacht, dass ich erst im Oktober direkt in die Töpfe gesät habe. Das hängt aber vom Klima und den Temperaturen ab. In einen Topf habe ich erst im Dezember Feldsalat ausgesät, der hat tatsächlich gekeimt, weil es noch so mild war.
  • Töpfe am besten so stellen, dass sie Regen/Feuchtigkeit abbekommen, aber nicht zu viel. Sonst besteht die Gefahr, dass die Blumenzwiebeln verrotten. Die von mir vorgestellten Salate brauchen allerdings auch nicht massenhaft Wasser.

Und dann viel Spaß beim Ernten im Winter und an der Blüte im Frühling!

Farbenprächtige Tulpen

Farbenprächtige Tulpen

Dieses Jahr habe ich bei meinen Tulpenpflanzungen (das klingt, als ob ich einen Schlossgarten hätte) in Beet und Töpfen auf rosa-orange-rot-dunkelpurpur gesetzt, um ein Farbenfest für die Augen zu bieten. Was ich noch als schwierig bei der Zusammstellung empfinde, ist, den Blühzeitpunkt der Tulpen abzustimmen. Wie man an meiner Auflistung sieht, sind frühe und späte Tulpen dabei, und ich werde mir mal merken, wie groß der Abstand zwischen dem Aufblühen tatsächlich ist. Denn am schönsten wäre es, wenn alle Tulpen gleichzeitig blühen, damit die Farbkomposition stimmt.

Natürlich kann man auch den umgekehrten Effekt erzielen wollen, nämlich aufeinanderfolgende Blüten, um die Tulpenblüte möglichst lange zu genießen.

Diese Tulpen habe ich dafür kombiniert:

Ollioules (Darwin-Hybrid-Tulpe)

Blühzeitpunkt: früh

Höhe: 35-50 cm

Diese Sorte hat Riesenkelche (wie alle Darwin-Hybrid-Tulpen), und im Laufe des Blühens kommt der silbrig-weiße Rand der Blütenblätter zum Vorschein

Apricot Beauty (frühe, einfache Tulpe)

Blühzeitpunkt: früh

Höhe: 35-40 cm

Diese Sorte hat auch relativ große Blütenkelche, die apricot-rosa gefärbt sind

Rococo (Papageien-Tulpe)

Blühzeitpunkt: mittelfrüh

Höhe: 15-20 cm

Diese Sorte sieht durch ihre gewellten Blütenblätter und das samtige Rot einfach divenhaft aus.

Orange Princess (gefüllte, späte Tulpe)

Blütezeit: früh-mittelfrüh

Höhe: 15 – 25 cm

Die kleinen gefüllten Blumen sehen aus wie gut gelaunte Farbkugeln in leuchtendem Orange.

Black Hero (gefüllte, späte Tulpe)

Blütezeit: mittel-spät

Höhe: 40-55 cm

Tolle dunkle Sorte, gefüllte kleine Kugeln in einem dunklen Purpur. Werden ziemlich hoch, eignen sich für Beetmitte oder -hintergrund.

Apricot Impression (Darwin-Hybrid-Tulpe)

Blütezeit: mittel-spät

Höhe: 30 cm

Die Blüten sind haben wirklich die Farbe von reifen Aprikosen, allerdings sind die Tulpen nicht so hoch und die Blüten nicht so groß, wie ich sie bei Darwin-Hybrid-Tulpen erwarten würde. Es könnte aber sein, dass die Zwiebeln nicht so toll waren, denn ich habe sie spontan in einem Discounter mitgenommen. Was beweist: es lohnt sich, in gute Blumenwiebeln zu investieren.

Greenstar (lilienblütige Tulpe)

Blütezeit: spät

Höhe: 40-45 cm

Sieht ziemlich spektakulär aus mit den schmalen spitzen Blütenblättern. Die weiß-grüne Färbung wirkt elegant. Ähnlich wie Rococo eine Diva unter den Tulpen. Durch die Farbgebung passt sie eigentlich zu allen Farben. Wird definitiv nächstes Jahr wieder gepflanzt.

Von den Vorjahren blühen zwischendrin auch noch Tulpen Ronaldo (dunkelviolett) und Jimmy (orange-rosa).

Ist es nicht herrlich, jedes Jahr aufs Neue unterschiedliche Formen und Farben auszuprobieren?

Ich bin neugierig: Schreibt mir doch, welches eure Lieblingstulpen sind.

Zwei Tulpensorten, die Jahr für Jahr zuverlässig blühen

Zwei Tulpensorten, die Jahr für Jahr zuverlässig blühen

Ich liebe es ja, jeden Herbst neue Tulpenzwiebeln in die Erde zu versenken. So kann ich jedes Jahr neue Farben und Formen ausprobieren. Genausogut kann ich es aber auch verstehen, wenn man nicht die Zeit oder das Geld hat, jedes Jahr neue Tulpenzwiebeln zu kaufen. Wäre es nicht herrlich, einfach einmal die Tulpenzwiebeln zu stecken und dann mal ein paar Jahre zuverlässig die Tulpen blühen zu sehen?

Das ist zwar nicht so einfach, geht aber mit ein paar Tricks und den richtigen Sorten ganz gut. Hier kommen meine Tipps zu zwei Tulpensorten, die in meinem Gärtchen jedes Jahr zuverlässig wieder erscheinen – und zwar mit Blüten.

Die erste Sorte heißt ‚Toronto‘ und ist eine blassrote Tulpe, die früh blüht. Ich habe im Herbst vor vier Jahren 20 Tulpenzwiebeln dieser Sorte gesetzt, und über die Jahre sind es sogar mehr geworden, zwischen 25-30 Blüten jedes Jahr. ‚Toronto‘ ist eine Tulipa greigii, und dieser Tulpensorte sagt man generell nach, dass sie zuverlässig jedes Frühjar wieder kommen und blühen.

Tulipa greigii ‚Toronto‘

Die zweite zuverlässige Sorte ist Tulipa kaufmanniana ‚Ice Stick‘: diese Tulpe blüht sehr früh. Regelmäßig ist dies die erste Tulpe, die blüht. Sie sieht auch wirklich interessant aus mit den weiß-rosa Streifen außen und dem eidottergelben Inneren. Vor ca. 10 Jahren habe ich 10 Tulpenzwiebeln dieser Sorte gesetzt, und es blühen noch genauso viele.

Tulipa kaufmanniana ‚Ice Stick‘ (Seerosentulpe)

Generell hilft es der Blühfreudigkeit der Tulpen, wenn man sie kurz vor / während der Blüte düngt. Dann nimmt die Tulpe die Nährstoffe auf, die sie über die Blätter wieder der Zwiebel zuführt.

Deshalb auch nie die Blätter wegschneiden, solange sie noch grün sind. Erst wenn sie gelb und vertrocknet sind, entfernen. Das sieht dann nicht sehr hübsch aus, deshalb ist es eine gute Idee, schon Stauden zwischen den Tulpen startbereit zu haben, die dann im Laufe des weiteren Frühlings mit ihren Blättern die verwelkenden Tulpenblätter zudecken.