Ja – natürlich muss es bei der Apfelblütengärtnerin ein paar leckere Weihnachtsplätzchenrezepte geben. Dieses Jahr möchte ich euch drei traditionelle Plätzchenrezepte vorstellen – einfach zu backen und schnell zu genießen. Am besten eine Tasse Tee dazu brühen, Jacke und Schal anziehen, und dann mit Tee und Gebäck ein gemütliches Plätzchen im Garten suchen, Vögel beobachten und das eigene Reich genießen.
Heute geht es mit Spitzbuben los, schnell geknetet und gebacken. Einzig das Bestreichen mit Marmelade erfordert ein bisschen Geduld, aber das Ergebnis entschädigt auf alle Fälle!

Zutaten für ca. 40 Stück:
- 300 gr Mehl
- 100 gr Zucker
- abgeriebene Schale von einer 1/2 Bio-Zitrone
- 2 Eigelb
- 200 gr weiche Butter
- 200 gr Johannisbeergelee
- Puderzucker zum Bestäuben
- außerdem: Mehl für die Arbeitsfläche, Nudelholz, Spitzbuben-Doppelausstecher
Zubereitung:
- Für den Teig das Mehl, den Zucker und die Zitronenschale mischen.
- In die Mitte eine Mulde machen und die Eigelbe hineingeben.
- Die weiche Butter in Flöckchen schneiden und rundherum auf dem Mehlrand verteilen.
- Nun alle Zutaten rasch zu einem Mürbteig verkneten.
- Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt 1-2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
- Den Backofen auf 165 Grad Umluft vorheizen (dann können zwei Bleche gleichzeitig gebacken werden).
- Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dünn ausrollen, daraus in gleicher Anzahl Kreise und Ringe ausstechen und auf die Bleche setzen. Die Plätzchen ca. 10 Minuten lang backen. (Wahrscheinlich müsst ihr zweimal backen, d.h. es werden 4 Bleche).
- Während die Plätzchen abkühlen, das Gelee in einem Topf erwärmen, damit es dünnflüssig wird.
- Die Kreise (Unterteile) mit Gelee bestreichen, dann die Ringe (Oberteile) daruf drücken.

11. Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben (keine Angst, der Puderzucker in der Mitte schmilzt irgendwann).
Tipps und Tricks:
- Wenn ihr keine Spitzbuben-Ausstecher habt, dann einfach zwei normale Plätzchen aufeinander drücken – dann habt ihr zwar kein Loch, aber schmecken tut’s trotzdem!
- Beim Ausrollen nehme ich zuerst nur die Hälfte des Teigs, und mische bei jedem neuen Ausrollen frischen Teig unter die aufgenommenen Teigreste – dann wird der Teig am Ende nicht zu mehlig.
- Mann kann die Oberteile auch vor dem Aufdrücken mit Puderzucker bestäuben, dann sehen die Plätzchen gleich gut aus. Dann aber Vorsicht, dass man die Oberteile nur am Rand anpackt.
- Halten ein paar Wochen, wenn man sie in einer Blechdose aufbewahrt – außer sie werden vorher aufgegessen…


