Trockensträuße

Wie schade, wenn der Sommer vorbei ist und mit ihm die Blütenpracht! Doch im Spätsommer und Herbst eröffnen sich andere Möglichkeiten: dekorieren mit getrockneten Blüten/Samenständen/Gräsern.

Während des Gartenjahres lasse ich manche Blumen bewusst Samenstände bilden, die ich dann abschneide und trockne. So habe ich über den Winter einen hübschen Trockenstrauß, der mich an meinen Garten erinnert. Dieses Jahr waren das der Zierlauch, die Jungfer im Grünen und das Silberblatt, wie ihr auf dem nächsten Foto seht.

Wenn ihr keine Zeit dafür hattet, ist das auch nicht tragisch. Auf den Wiesen finden sich massenhaft trockene Gräser und sonstige getrocknete Samenstände. Man muss nur genau hinschauen und geschickt kombinieren. Bei meinem Strauß auf dem Foto unten habe ich die Samenstände vom Hasenklee mit vielen unterschiedlichen Gräsern zusammengepackt. Das Tolle ist, dass dieser Strauß nun etliche Wochen hält.

Blumen trocknen ist im übrigen gerade ein Mega-Trend, und auch ich möchte nächstes Jahr noch mehr in diese Richtung gehen: ich plane, Strohblumen anzupflanzen. Klingelt es da bei euch auch? Das war vor 30-40 Jahren schon mal ein Riesentrend! Ich kann mich noch genau an Kränze und kleine Sträußchen mit getrockneten Strohblumen erinnern, die man auf Bauernschränke gelegt hat. Dieses Mal passe ich aber auf, dass die Trockenblumen nur einen Winter liegen und nicht so fürchterlich zustauben wie damals!

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