Mohnkuchen mit Blutorange

Mohnkuchen mit Blutorange

Noch ist Blutorangensaison – ich liebe diese Früchte ja sehr. Besonders gerne trinke ich zum Frühstück ein Glas frisch gepressten Blutorangensaft. Vor einiger Zeit bin ich dann auf ein ähnliches Rezept in einer Zeitschrift gestoßen – und nun musste ich den Kuchen einfach ausprobieren. Durch die Orangenschale schmeckt er richtig fruchtig und orangig; außerdem ist er voll fluffig. Ein richtiger Volltreffer. Viel Spaß beim Nachbacken!

Zutaten für 1 Napfform von 24 cm:

  • Butter und Mehl für die Form
  • 250 gr weiche Butter
  • 190 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 400 gr Mehl
  • 60 gr Mohn
  • Abrieb von einer Bio-Orange
  • 2 TL Backpulver
  • 50 gr Speisestärke
  • 100 ml Milch

Für den Guß:

  • 120 gr Puder
  • 1 Blutorange
  • evtl. ein Zweig Minze

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Die Form ausbuttern und mit etwas Mehl ausstreuen.
  3. Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz schaumig rühren.
  4. Dann nacheinander die Eier unterrühren, jedes Ei mind. 30 Sekunden gut unterrühren.
  5. Dann das Mehl, den Mohn, den Orangenschalenabrieb, Backpulver und Speisestärke unterrühren, gleichzeitig mit der Milch.
  6. Den Teig in die Form füllen und ca. 60 Minuten backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form stürzen. Dann völlig auskühlen lassen.
  8. Für die Deko 2 Scheiben aus der Mitte der Blutorange schneiden, die restlichen Hälften auspressen.
  9. Den Saft mit dem Puderzucker mischen und zu einem glatten Guß verrühren, dann über den Kuchen träufeln.
  10. Mit Orangenscheiben und evtl. Minze garnieren.

Sehr lecker zum Nachmittagstee an einem sonnigen Märztag – drinnen oder draußen, alleine oder mit lieben Freunden…genießt es!!

Gartenplanung 2026: Gemüse

Gartenplanung 2026: Gemüse

Im Januar , besonders wenn einen Schnee und Frost vom Gärtnern abhalten, träumt und plant man ja schon, was man im kommenden Jahr gerne anbauen und pflanzen möchte. Bei mir sind die Wünsche immer größer als der Platz in meinem Garten! Deshalb muss ich mich total beschränken, und bei den Gemüsen befolge ich definitiv den guten Rat, nur das anzubauen, was man auch gerne/viel isst. Deshalb werde ich dieses Jahr wahrscheinlich wieder keine Kürbisse anbauen, denn sie brauchen extrem viel Platz. Dafür, dass wir vielleicht 1-3 Kürbisse pro Jahr essen, lohnt sich das nicht. Dafür möchte ich mich gerne an Ingwer und Kartoffeln probieren. Die Kartoffeln baue ich wahrscheinlich in einem Kübel an, dann komme ich auch nicht mit den Tomaten auf den Beeten in Konflikt (beides Nachtschattengewächse, und nah beieinander könnten sich Krankheiten verstärken). Stangensellerie wäre evtl. auch ein Kandidat – aber habe ich schon meine Platzproblematik erwähnt?!? Fenchel mag ich ja auch gerne – aber der schießt bei mir immer sofort. Ich probiere es evtl. trotzdem, das Saatgut ist ja da.

Immerhin habe ich in 2025 – ohne die Riesenapfelernte – fast 70 kg aus meinem kleinen Gärtchen an Gemüse, Kräutern und Beeren geerntet. Angepeilt hatte ich 40 + kg, insofern war ich super zufrieden. Am meisten kg gaben die Tomaten, auf Platz 2 landeten die Zucchini und auf Platz 3 die Gurken. Salat war auch super, den habe ich jetzt quasi gemeistert. Was plane ich, anzubauen?

  • Zuckererbsen (hatte ich letztes Jahr nicht, aber ich mag sie so gerne)
  • Bohnen (Stangenbohnen Blauhilde, evtl. auch als Lückenfüller ein paar Buschbohnen)
  • Salat (Ganz viel, super waren Merveille des Quatres Saisons, Little Gem, Till)
  • Mangold (auch so ein Bringer)
  • Spinat (im Frühjahr sooo lecker mit Lachs)
  • Tomaten (Wie viele? Reichen 6 Pflanzen aus? Welche Sorten? Sungold, Black Cherry, Tigerella, Marmande sind gesetzt)
  • Zucchini (2 reichen wahrscheinlich wieder)
  • Auberginen (kann ich einfach)
  • Paprika (das dürfen gerne mehr sein, 3 Pflänzchen wären cool)
  • Chilis (hier bin ich seit Jahren komplett Selbstversorger)
  • Brokkoli (das gehe ich dieses Jahr an, ich esse ihn so gerne. Bisher hatte ich nur Sprossenbrokkoli)
  • Radieschen (Lückenfüller im Frühling)
  • Möhren (waren der Oberhammer, nur die Möhrenfliege hat genervt. Deshalb baue ich nächstes Jahr u.a. eine möhrenfliegenresistente Sorte an).
  • Zwiebeln (dieses Mal richtig ernten und trocknen…!!)
  • Knoblauch (stecken schon in den Beeten, 13 schauten vor unserer Schneeperiode schon ‚raus)
  • Lauch (habe ich auch im Moment auf den Beeten)
  • Kartoffeln (Neuland)
  • Ingwer (Neuland)

Wackelkandidaten:

  • Rote Bete
  • Sellerie
  • Fenchel
  • Grünkohl, Kohlrabi, Spitzkohl

Beim Kohl bin ich etwas zögerlich, weil da der Schädlingsdruck so groß ist. Letztes Jahr kamen zuerst die Schnecken, dann der Rapsglanzkäfer und die Raupen des Kohlweißlings….

Den Brokkoli will ich deshalb auch quasi im Frühjahr anbauen, und dann schon Richtung Mai ernten, bevor die ganzen Schädlinge so richtig in Schwung kommen. Mal sehen, ob das klappt. Für das Beet gibt es deshalb auch Folientunnel, mal sehen, ob das klappt.

Tomaten würde ich gerne wieder einwecken, das war super. Die Tomatensauce aus diesen eingweckten Tomatenstücken schmeckt wie Sommer pur. Essiggurken habe ich ja auch gemacht, die snacken wir gerade weg. Das kann nächstes Jahr gerne nochmal gehen. Von den Marmeladen und vom Apfelmus gar nicht zu reden. Warum koche ich überhaupt ein? Einfrieren ist natürlich am einfachsten, aber ehrlich gesagt hatte ich in meinem Gefrierschränkchen keinen Platz mehr letzten Sommer, da die Bohnen und Chilis schon viel Raum einnahmen.

Jedenfalls werde ich in den nächsten Tagen mit der Aussaat der Chilis und Auberginen beginnen…ich kann es kaum erwarten….

Blondies

Blondies

…sind Brownies mit weißer Schokolade und Macadamia-Nüssen. Sie sind sehr üppig, aber sehr lecker. Das Ursprungs-Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson, jedoch habe ich weniger Zucker genommen, da weiße Schokolade schon sehr süß ist. Man könnte sogar noch 50 gr Zucker weniger nehmen.

Die Blondies eignen sich gut als kleiner Desserthappen zum Espresso nach einem Essen. Aber zum Nachmittagstee oder – kaffee passen sie auch exzellent. Ich habe sie in einem Backrahmen mit den Abmessungen 24 x 20 cm gebacken, aber einen Tick größer schadet auch nicht. Dann wären die Blondies ein bisschen flacher.

Zutaten:

  • 125 gr Butter
  • 250 gr weiße Schokolade
  • 4 große Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300 gr Zucker
  • 2 Teelöffel Vanille-Extrakt
  • 300 gr Mehl
  • 200 gr Macadamia-Nüsse, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
  2. Die Butter und Schokolade zusammen schmelzen (Herd oder Mikrowelle).
  3. In einer großen Schüssel die Eier mit dem Salz mit dem Handrührgerät richtig gut aufschlagen, bis die Masse hell geworden ist und deutlch an Volumen zugenommen hat.
  4. Den Zucker und den Vanille-Extrakt unterrühren und weiterhin gut aufschlagen.
  5. Die Schoko-Butter-Masse vorsichtig einrühren, und danach das Mehl und die Nüsse.
  6. Den Teig in die Form füllen und ca. 45-50 Minuten backen. Die Mitte sollte noch etwas weich sein.

Wer mag, kann die Blondies noch mit Puderzucker bestreuen, aber eigentlich haben wir genug Zucker…..

Mein Jahr in Blumen

Mein Jahr in Blumen

Im Januar überlege ich mir immer schon, welche Blumen ich im kommenden Jahr gerne in meinem Garten haben möchte. Am liebsten möchte ich Blüten das ganze jahr über – außer wenn es Schnee und Frost gibt. Zwangsläufig kommt einem dann bei der Planung fürs nächste Gartenjahr in den Sinn, was im vergangenen Jahr geblüht hat: was war gut, was hat nicht so geklappt? Dazu habe ich mal meine Fotos durchforstet und möchte euch teilhaben lassen an den schönsten Blumen von 2025 in meinem Garten. Interessant ist auch, dass ich in manchen Monaten nicht viele Fotos gemacht habe. Vermutlich mangels Zeit, aber vielleicht hat mich auch keine Blüte zum Fotografieren animiert? Wie auch immer, lasst uns loslegen.

Januar

Die Christrosen blühen, und die Schneeglöckchen schieben sich langsam aus der Erde. Das Gartenjahr beginnt langsam, aber sicher.

Februar

Die Schneeglöckchen laufen zu Hochform auf, die Märzenbecher blühen ebenfalls. Mandel- und Zitronenbäumchen blühen.

März

Farbe im Garten: Zwergiris und Krokus blühen, die Mandel ist auf dem Höhepunkt, Hornveilchen und Anemonen tun ein übriges.

April

April ist Tulpenmonat und ich bin high. Außerdem blüht der Apfelbaum.

Mai

Ranunkeln, Ranunkeln, Ranunkeln. Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal so viel Ranunkeln zum Blühen gebracht. Ich liebe sie – zart und seidig, und halten lange in der Blumenvase.

Juni

Einer der Blüh-Höhepunkte im Garten: Die Zweijährigen wie Fingerhut und Bartnelke blühen, aber auch Glockenblume, Jungfer im Grünen, Kornblume und Taglilie. Der Storchschnabel startet und blüht bis zum Frost.

Juli

Es wird heiß und die Blumen machen eine kleine Pause. Es trotzen Sonnenblumen und Phlox.

August

Endlich, die Dahlien blühen! Außerdem der Topinambur, die Skabiosen und der Ziertabak (eine sehr unterschätzte Schnitt- und Beetblume, wie ich finde). Der Phlox macht weiter, und der Seidenmohn blüht auch noch mal.

September

Die Dahlien machen weiter, under der Safrankrokus ist sehr früh dran.

Oktober

Deswegen liebe ich Dahlien: sie geben immer noch alles, und meine Rose blüht zum zweiten Mal.

November

Leider habe ich keine Fotos im November gemacht – schade! Ich weiß, dass meine neue Chrysantheme geblüht hat, bis am 20. November der Frost kam.

Dezember

Die Christrosen blühen, und meine lieben kleinen Hornveilchen auch – das sind für mich die Work Horses im Garten vom Spätherbst bis zum Frühjahr.

Salzkaramell-Schokosterne

Salzkaramell-Schokosterne

Es ist Anfang Dezember, und wie jedes Jahr fragt man sich, wo die Zeit hin ist! Dieses Jahr empfand ich als besonders hektisch, was sich leider auch in der geringen Anzahl meiner Blogbeiträge niedergeschlagen hat. Deshalb versuche in nun, mir jeden Tag (oder auf alle Fälle am Wochenende), Zeit für die Dinge zu nehmen, die auf keiner „to do-Liste“ stehen oder im Kalender vermerkt sind ( z.B. Gardeners World schauen…)

Für die Weihnachtsbäckerei habe ich mir auch Zeit genommen, und da habe ich mir ein bisschen Druck aus dem Kessel genommen, weil ich dieses Jahr nur 2 Sorten gebacken habe. Zum einen die Vanillekipferl (unsere Favourites), und natürlich ein neues Rezept. Und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden! Die Salzkaramell-Schokosterne sind einfach zu backen, und schmecken sehr sehr gut. Sie sind toll mürbe, außerdem mag ich diese trendige Salz-Karamell-Geschmacknote total gerne.

Doch nun genug erzählt, auf geht’s ans Backen!

Zutaten für 50-60 Stück:

  • 125 gr Zartbitterschokolade
  • 75 gr weiche Toffees (z.B. Muh-Muhs)
  • 300 gr Weizenmehl
  • 200gr kalte gesalzene Butter
  • 100 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 20 gr Zartbitterkuvertüre
  • Meersalzflocken

Zubereitung:

  1. Schokolade und Toffees in 3-4 mm kleine Stückchen hacken. Je kleiner die Stückchen, umso dünner lässt sich der Teig ausrollen.
  2. Für den teig das Mehl, die Butter in kleinen Flöckchen, den Zucker und das Ei grob vermengen, dann die Schokolade und die Toffees zugeben und zu einem Mürbeteig kneten.
  3. Teig in Folie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen (oder 200 gr Ober-/Unterhitze, dann die Bleche nacheinander backen).
  5. Bleche mit Backpapier belegen und die Arbeitsplatte dünn bemehlen.
  6. Den Teig so dünn es geht ausrollen und Sterne ausstechen, diese mit etwas Abstand auf die Bleche legen.
  7. Die Sterne im Ofen ca. 10 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  8. Inzwischen die Kuvertüre im Wasserbad erhitzen. Die leicht abgekühlten Sterne mit einer Spitze in die Kuvertüre tauchen, mit Meersalz bestreuen und wieder auf die Bleche legen, um zu trocknen.

Wenn die Kuvertüre getrocknet ist, in einer hübschen Dose aufbewahren und nachmittags mit einer Tasse Tee oder Kaffee genießen.

Krokuswiese

Krokuswiese

Seit ein paar Jahren habe ich in unseren Rasen rund um den Apfelbaum Krokuszwiebeln gesetzt, um im Frühjahr eine blühende Krokuswiese zu haben. Die Hoffnung ist auch, dass sich die Krokusse vermehren und es im Laufe der Zeit immer mehr werden…das klappt nicht immer so wie geplant, und ab und an lege ich im Herbst ein paar Zwiebeln nach.

Jetzt ist übrigens ide ideale Zeit, um eine Krokuswiese anzulegen.

Was muss man bei einer Krokuswiese oder Krokussen im Rasen beachten?

Wirklich wichtig ist eigentlich nur, dass die Krokusblätter solange stehen bleiben, bis sie verwelkt sind. Die Krokuszwiebeln ziehen ihre Nährstoffe fürs Folgejahr nämlich aus den Blättern. Deshalb sollten sie auf keinen Fall abgemäht werden. Aus diesem Grund habe ich auch die Krokusse in den Bereich gesetzt, den wir erst im Juni mähen. Wenn ihr Krokusse also in den Rasen setzt, den ihr im Frühling mäht, müsstet ihr um die Korkusse „herummähen“.

Ich hoffe, dass nächstes Jahr ein bisschen mehr grün um die Krokusse ist, denn dieses Jahr hat der Rasen hier um die Krokusse durch unsere Umbaumaßnahme etwas gelitten.

Apfel-Streusel-Kuchen

Apfel-Streusel-Kuchen

Dieses Jahr ist wieder ein ziemlich gutes Apfeljahr – der Apfelbaum hängt voll von unseren köstlichen Topaz-Äpfeln. Also höchste Zeit, mal wieder einen leckeren Apfelkuchen zu backen. Apfel-Streusel-Kuchen ist ein Klassiker unter den Obstkuchen, und deshalb musste er unbedingt gebacken werden. Dieses Mal ist allerdings der gesamte Teig aus dem Streuselteig. Der Kuchen schmeckt warm mit ein bisschen Schlagsahne einfach sehr sehr lecker….

Zutaten für eine 26-cm-Springform:

  • 600 gr Äpfel
  • 200 gr weiche Butter
  • 175 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 400 gr Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Eiweiß
  • Semmelbrösel zum Bestreuen (1-2 Esslöffel)
  • Puderzucker (nach Belieben)

Zubereitung:

  1. Die Äpfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in Spalten schneiden.
  2. Die Form ausbuttern und den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Für den Teig die Butter, mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Ei und dem Salz mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.
  4. Dann die Hälfte des Mehls mit dem Backpulver einrühren.
  5. Danach das restliche Mehl mit den Händen einarbeiten.
  6. Die Hälfte des Teigs in die Form drücken und einen Rand hochziehen.
  7. Diesen Boden mit dem Eiweiß bestreichen und mit den Semmelbröseln bestreuen.
  8. Den Kuchenboden mit den Äpfeln belegen und den Rest des Teigs darüber krümeln.
  9. Im Ofen 30-40 Minuten hellbraun backen.
  10. Wer mag, kann den Kuchen nach dem Erkalten noch mit Puderzucker besieben.

Gedanken zum Garten im Jahr 2025

Gedanken zum Garten im Jahr 2025

Es wird mal wieder Zeit für ein Lebenszeichen! Ja, ich gärtnere noch, backe auch noch – aber ich hatte in den letzten Wochen leider nicht genug Zeit und Muße für einen neuen Blogbeitrag. Aber nun bin ich wieder da.

Der Garten hat dieses Jahr „geliefert“ – die Umgestaltung hat sich wirklich gelohnt. So viel Gemüse habe ich noch nie geerntet! Ich habe deshalb auch zum ersten Mal Essiggurken und Tomaten eingemacht. Bis jetzt haben wir über 60 kg Gemüse geerntet. Sehr gut liefen dieses Jahr die Tomaten, Bohnen und Gurken. Zum ersten Mal gingen auch die Zucchini gut. Sie wurden im September zwar auch vom Mehltau niedergestreckt, aber sie haben ordentlich Ertrag geliefert. Im Mai und Juni konnten wir dauernd Salat essen, und der Mangold war im Frühjahr ebenfalls die Wucht. Unsere Möhren sind auch ordentlich – allerdings hat die Möhrenfliege zugeschlagen, und nun muss man jede Möhre auf auf schadhafte Stellen untersuchen. Wenn ich gewusst hätte, welchen Unterschied das macht, hätte ich die Tujenhecke schon früher platt gemacht. Die Wurzeln haben das Gemüsegärtnern einfach sehr erschwert.

Was mal wieder nicht gut geklappt hat, waren meine Kohle. Ich hatte im Juni/Juli Grünkohle vorgezogen, und diese vor unserem Urlaub im Juli in die Beete gesetzt. Tja, und dieses Mal waren es nicht die Schnecken oder die Raupen des Kohlweißlings, sondern der Rapsglanzkäfer, der die kleinen Kohlpflanzen ratzekahl abgefressen hat. Nun ja, ob es irgendwann mal klappt mit großen Kohlpflanzen im Beet?? Kleine habe ich ja schon oft gehabt…..

Nun habe ich wieder viele Salate für den Herbst und Winter in einem der Beete, und wenn die restlichen Tomaten und die Bohnen abgeräumt werden, kommen noch mehr Salate in die Beete (die habe ich schon in Modulen am Start) und Knoblauch muss bis Ende Oktober auch noch gesteckt werden.

Im Blumenbeet blüht es auch noch gut – wie ihr oben sieht, gibt die Fetthenne alles, aber auch Dahlien, Ziertabak, Storchenschnabel und die Safrankrokusse (9 Stück dieses Jahr- das ist Rekord) blühen noch sehr schön. Zum Trocknen hatte ich dieses Jahr wieder blauen Strandflieder, das mag ich ja auch gerne. Gefüllte Dahlien kann man übrigens auch gut trocknen.

Gedanklich bin ich schon im Winter und Frühling. Neulich habe ich nochmal ein paar Krokuszwiebeln in den Rasen versenkt. Ich bin auch am Überlegen, wohin mit meinen Tulpenzwiebeln. Hach, das Planen und Überlegen macht mir auch immer viel Spaß.

Brownies

Brownies

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, mag ich ganz gerne britisches oder amerikanisches Gebäck – siehe Muffins, Scones, Shortbread, Bagels….und während unseres herrlichen Sommerurlaubs in England habe ich festgestellt, dass eine elementare „Gebäckart“ hier noch fehlt: BROWNIES. Deshalb gibt es heute ein Brownie-Rezept, und ich mache wahrscheinlich eine kleine Mini-Serie daraus, denn es gibt ja noch etliche Varianten davon….

Aber heute soll es ganz klassiche Brownies geben, mit viel Schoko, Walnüssen, und innen noch ein bisschen weich. Dafür habe ich mal wieder auf ein Rezept von Nigella Lawson zurückgegriffen, weil ihre Rezepte einfach immer funktionieren. Die Mengen sind ziemlich riesig, man könnte die Menge auch gut halbieren.

Zum Backen habe ich meinen rechteckigen Backrahmen benutzt, den ich größentechnisch verstellen kann. Ich hatte dann eine Form von 21x 36 cm, Nigella benutzt 22 x 33 cm. Diese Angaben mache ich nur, damit ihr eine ungefähre Vorstellung von der Größe der Backform habt.

Ach ja, und der Topf, in dem ihr die Butter und die Schokolade schmelzt, sollte auch recht groß sein – da kommen nämlich alle Zutaten dazu.

Ansonsten ist das Zusammenrühren und Backen kinderleicht – und ihr wisst ja, wenn es zu viele Brownies sind, einfach ein paar einfrieren und später genießen. Auf geht’s!

Zutaten:

  • 375 gr Butter
  • 375 gr dunkle Schokolade
  • 6 große Eier
  • 1 Esslöffel Vanille-Extrakt
  • 500 gr Zucker (also da könnte man auch weniger nehmen)
  • 225 gr Weizenmehl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300 gr gehackte Walnüsse

+ eine rechteckige Backform (Angaben s. Einleitung)

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Backform ausfetten oder mit Backpapier auslegen
  2. Die Butter und Schokolade in einem großen Topf schmelzen.
  3. Währenddessen in einer anderen Schüssel die Eier, den Zucker und den Vanille-Extrakt verrühren.
  4. Nachdem die Butter-Schoko-Mischung ein bisschen abgekühlt ist, die Ei-Zucker-Mischung unterrühren, und zum Schluss das Mehl , das Salz und die Walnüsse.
  5. Den – recht flüssigen – Teig in die Form gießen und 30 – 35 Minten backen. Die Oberfläche wird heller , aber innen sollte da Ganze noch ein bisschen weich sein. Ihr wollt ja keinen Schokokuchen backen.

In Quadrate schneiden und genießen!

Gärtnern bei großer Hitze

Gärtnern bei großer Hitze

Die erste Hitzewelle des Jahres war da – bei uns gab es Temperaturen bis zu 38 Grad. Es steht auch zu befürchten, dass es nicht die einzige Hitzewelle bleiben wird. Puh, das ist nicht nur für uns, sondern auch für unsere Pflanzen super anstrengend. Was kann man denn nun tun, um den Hitzestress ein bisschen zu mildern?

Mulchen

Um die Feuchtigkeit auch nach dem Gießen länger im Boden zu halten, empfehle ich ganz klar das Mulchen. So verdunstet das Wasser nicht so schnell, und die Pflänzchen machen nicht so schnell schlapp. Es eignet sich der Grasschnitt vom Mähen, aber auch Kompost, oder getrocknetes Laub. Im Gemüsebeet bitte keinen Rindenmulch verwenden! Wenn es so heiß und trocken ist wie jetzt gerade, sind auch Schnecken, die sich im Mulch verstecken, kein Problem. Und vergesst eure Töpfe nicht – auch die Pflanzen in Kübeln profitieren von einer dicken Mulchschicht.

Ausreichend gießen

Das versteht sich fast von selbst.. ich gieße am liebsten morgens oder mittags, abends eher nicht, da die Pflanzen das Wasser ja eher tagsüber brauchen. Es ist auch ein Mythos, dass Wasser auf den Blättern bei großer Hitze zu Verbrennungen führt! Wenn eure Pflanzen die Blätter hängen lassen, ihr gerade im Garten seid, dann gießt sie – auch bei der größten Hitze und Sonne. Es tut im übrigen vielen Pflanzen auch gut, wenn die Blätter mal nass werden – da kühlen die dann auch herunter. Effektiver bezüglich des Wasserverbrauchs ist es natürlich, direkt in den Boden zu den Wurzeln zu gießen.

Für Schatten sorgen

Mein großes Glück ist im Moment, dass mein Apfelbaum in der größten Mittagshitze Schatten auf meine Gemüsebeete wirft. Sie bekommen immer noch genug Sonne am Rest des Tages ab, aber so können sie – wie wir Menschen – auch mal durchschnaufen. Gerade die Bohnen oder Gurken sind da extrem dankbar. Hat man keinen natürlichen Schatten, könnte man es mit Schattiervlies probieren – einfach ein paar Bögen oder Stecken/Bögen in die Erde und das Schattiervlies darüber ziehen und so die Pflanzen in der schlimmsten Hitze schattieren.