Brownies

Brownies

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, mag ich ganz gerne britisches oder amerikanisches Gebäck – siehe Muffins, Scones, Shortbread, Bagels….und während unseres herrlichen Sommerurlaubs in England habe ich festgestellt, dass eine elementare „Gebäckart“ hier noch fehlt: BROWNIES. Deshalb gibt es heute ein Brownie-Rezept, und ich mache wahrscheinlich eine kleine Mini-Serie daraus, denn es gibt ja noch etliche Varianten davon….

Aber heute soll es ganz klassiche Brownies geben, mit viel Schoko, Walnüssen, und innen noch ein bisschen weich. Dafür habe ich mal wieder auf ein Rezept von Nigella Lawson zurückgegriffen, weil ihre Rezepte einfach immer funktionieren. Die Mengen sind ziemlich riesig, man könnte die Menge auch gut halbieren.

Zum Backen habe ich meinen rechteckigen Backrahmen benutzt, den ich größentechnisch verstellen kann. Ich hatte dann eine Form von 21x 36 cm, Nigella benutzt 22 x 33 cm. Diese Angaben mache ich nur, damit ihr eine ungefähre Vorstellung von der Größe der Backform habt.

Ach ja, und der Topf, in dem ihr die Butter und die Schokolade schmelzt, sollte auch recht groß sein – da kommen nämlich alle Zutaten dazu.

Ansonsten ist das Zusammenrühren und Backen kinderleicht – und ihr wisst ja, wenn es zu viele Brownies sind, einfach ein paar einfrieren und später genießen. Auf geht’s!

Zutaten:

  • 375 gr Butter
  • 375 gr dunkle Schokolade
  • 6 große Eier
  • 1 Esslöffel Vanille-Extrakt
  • 500 gr Zucker (also da könnte man auch weniger nehmen)
  • 225 gr Weizenmehl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300 gr gehackte Walnüsse

+ eine rechteckige Backform (Angaben s. Einleitung)

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Backform ausfetten oder mit Backpapier auslegen
  2. Die Butter und Schokolade in einem großen Topf schmelzen.
  3. Währenddessen in einer anderen Schüssel die Eier, den Zucker und den Vanille-Extrakt verrühren.
  4. Nachdem die Butter-Schoko-Mischung ein bisschen abgekühlt ist, die Ei-Zucker-Mischung unterrühren, und zum Schluss das Mehl , das Salz und die Walnüsse.
  5. Den – recht flüssigen – Teig in die Form gießen und 30 – 35 Minten backen. Die Oberfläche wird heller , aber innen sollte da Ganze noch ein bisschen weich sein. Ihr wollt ja keinen Schokokuchen backen.

In Quadrate schneiden und genießen!

Gärtnern bei großer Hitze

Gärtnern bei großer Hitze

Die erste Hitzewelle des Jahres war da – bei uns gab es Temperaturen bis zu 38 Grad. Es steht auch zu befürchten, dass es nicht die einzige Hitzewelle bleiben wird. Puh, das ist nicht nur für uns, sondern auch für unsere Pflanzen super anstrengend. Was kann man denn nun tun, um den Hitzestress ein bisschen zu mildern?

Mulchen

Um die Feuchtigkeit auch nach dem Gießen länger im Boden zu halten, empfehle ich ganz klar das Mulchen. So verdunstet das Wasser nicht so schnell, und die Pflänzchen machen nicht so schnell schlapp. Es eignet sich der Grasschnitt vom Mähen, aber auch Kompost, oder getrocknetes Laub. Im Gemüsebeet bitte keinen Rindenmulch verwenden! Wenn es so heiß und trocken ist wie jetzt gerade, sind auch Schnecken, die sich im Mulch verstecken, kein Problem. Und vergesst eure Töpfe nicht – auch die Pflanzen in Kübeln profitieren von einer dicken Mulchschicht.

Ausreichend gießen

Das versteht sich fast von selbst.. ich gieße am liebsten morgens oder mittags, abends eher nicht, da die Pflanzen das Wasser ja eher tagsüber brauchen. Es ist auch ein Mythos, dass Wasser auf den Blättern bei großer Hitze zu Verbrennungen führt! Wenn eure Pflanzen die Blätter hängen lassen, ihr gerade im Garten seid, dann gießt sie – auch bei der größten Hitze und Sonne. Es tut im übrigen vielen Pflanzen auch gut, wenn die Blätter mal nass werden – da kühlen die dann auch herunter. Effektiver bezüglich des Wasserverbrauchs ist es natürlich, direkt in den Boden zu den Wurzeln zu gießen.

Für Schatten sorgen

Mein großes Glück ist im Moment, dass mein Apfelbaum in der größten Mittagshitze Schatten auf meine Gemüsebeete wirft. Sie bekommen immer noch genug Sonne am Rest des Tages ab, aber so können sie – wie wir Menschen – auch mal durchschnaufen. Gerade die Bohnen oder Gurken sind da extrem dankbar. Hat man keinen natürlichen Schatten, könnte man es mit Schattiervlies probieren – einfach ein paar Bögen oder Stecken/Bögen in die Erde und das Schattiervlies darüber ziehen und so die Pflanzen in der schlimmsten Hitze schattieren.

Bagels

Bagels

Bagels erinnern mich immer an kosmopolitischen Genuss in den Neunzigern – New York und hippe bakeries. Ich kann mich aber nicht entscheiden, ob ich sie lieber mit süßem oder deftigem Aufstrich mag – jedenfalls wollte ich Bagels schon lange einmal backen, aber das Kochen der Bagels hat mich immer abgeschreckt.

Dieses Rezept aus einem Küchenkalender fand ich aber insgesamt nicht so kompliziert, und nun habe ich die Bagels einfach gebacken. Es ging auch echt flott, nur beim Formen muss ich noch etwas üben….

Zutaten:

  • 270 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 175 ml Milch
  • 20 gr Frischhefe oder 7 gr Trockenhefe
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Natron
  • Sesam, Leinsamen oder Mohn nach Belieben zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Vertiefung hineindrücken, das Salz auf den Rand streuen.
  2. Die Milch leicht erwärmen (nicht mehr als lauwarm), dann die Hefe und1/2 Esslöffel Zucker darin auflösen.
  3. Hefemilch in die Mulde gießen und mit einem Teil des Mehls verrühren. Dies nun 15 Minuten gehen lassen.
  4. Anschließend mit dem restlichen Mehl verkneten, den teig zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  5. Teig in 6 Teile teilen, zu Kugeln formen, etwas flachdrücken. Mit dem Daumen ein Loch in die Mitte bohren und ewtas weiten.
  6. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/UNterhitze vorheizen, und in einem breiten Topf 1 Liter Wasser mit dem restlichen Zucker und dem Natron aufkochen.
  7. Die Bagels portionsweise ins Wasser geben und ewta 30 Sekunden kochen. Sie blähen sich dabei auf und steigen an die Oberfläche.
  8. Mit der Schaumkelle herausheben und auf ein mit backpapier belegtes Backblech legen.
  9. Nach Belieben mit Sesam, leinsamen oder Mohn bestreuen und bei 180 Grad 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind,

Am besten schmecken Bagels mit Frischkäse bestrichen und dann zusätzlich mit wahlweise herzhaften Zutaten (Tomate, Rucola….) oder süßen Zutaten (Marmelade) belegt/bestrichen.

Natürliches Pflanzenschutzmittel

Natürliches Pflanzenschutzmittel

Dieses Jahr sind die Schnecken nicht ganz so schlimm wie letztes Jahr – dafür habe ich echt Probleme mit Blattläusen – und zwar allen Varianten. Ein Grund ist bestimmt auch, dass sich die Ameisen im trockenen Frühling so vermehrt haben – und die jetzt überall ihre Läusekolonien füttern. Deshalb gehe ich nun gegen die Blattläuse vor.

Zuerst versuche ich sie manuell abzustreifen – klappt ganz gut mit Hilfe eines harten Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch. Leider bekommt man bei starkem Befall nicht jede Laus weg! Nachdem ich dann viele Läuse entfernt habe, versuche ich mit Hilfe eines selbst gemixten Mittelchens die Vermehrung zu stoppen. Das „Rezept“ habe ich aus dem Buch „Gartenalchemie“ von Stephanie Rose.

Ihr braucht:

  • 6 Knoblauchzehen
  • 1-2 scharfe Chilischoten
  • 1/2 Tasse (125 ml) gehackte Kräuter, die Läuse vertreiben*
  • 1/4 Teelöffel flüssige Seife oder Spüli

Die ersten 3 Zutaten mit Wasser in einem Mixer kleinhäckseln. Die Mischung dann durch ein Mulltuch filtern, und mit der Flüssigseife in eine Sprühflasche geben.

*Kräuter, die in Frage kommen: Koriander, Lavendel, Minze, Rosmarin, Schnittlauch

Die Minze hilft angeblich auch gegen Ameisen.

Nun werde ich das Mittelchen ein paar Mal aufsprühen und schauen, ob es funktioniert. Ich denke, mit einmal aufsprühen ist es nicht getan. Außerdem muss ich weiter die Läuse manuell entfernen.

Tja, so gibt es immer irgendwas im Garten zu tun, damit auch weiterhin alles wächst und gedeiht.

Hornveilchen und Stiefmütterchen

Hornveilchen und Stiefmütterchen

Hornveilchen und Stiefmütterchen sind wirkliche „work horses“ im Garten. Vom Herbst bis zum Frühsommer blühen sie unermüdlich, sind in milden Gegenden auch winterhart und schmücken vor allem Töpfe und Kübel, wenn kaum andere Blümchen zur Verfügung stehen. Es gibt sie in unzähligen Farben und Varianten – da ist für jeden etwas dabei. Ich glaube, sie leiden ein bisschen unter der phantasielosen Bepflanzung, in der man sie oft sieht – ich nenne das gern „rot, gelb, blau“. Diese Farben gibt es ja oft supergünstig im Baumarkt oder Discounter. Dabei kann man diese Blümchen in ganz tollen Farbnuancen zusammenstellen, so dass sie richtig frisch und modern daherkommen. Man liest über so viele Blumen in Blogs und bei Blumenfarmern – aber über Hornveilchen bzw. Stiefmütterchen gibt es relativ wenig.

Man kann die Blümchen auch selbst aussäen, wenn man die Geduld dafür hat. Das habe ich dieses jahr mal in größerem Stil ausprobiert, mit selbst gesammelten Samen. Da sich die Sorten untereinander kreuzen, weiß man allerdings nie so genau, wie der Nachwuchs aussieht. Meine Hornveilchen waren alle blasslila mir einem weiß-gelben Zentrum.

Gerade wenn man pastelligere Farben miteinander kombiniert, wirken Stiefmütterchen und Hornveilchen nicht mehr so altmodisch. Ich würde empfehlen, ganz von der Kombination der Signalfarben rot-gelb-blau wegzugehen. Nehmt lieber Blümchen, die Farbverläufe in ihren Blüten haben oder eher gedämpftere Farben. Pur weiß ist allerdings auch eine elegante Variante für einen Kübel.

Wer es mit dem Aussäen für eigene Hornveilchen und Stiefmütterchen für den Herbst /Winter probieren möchte, sollte das jetzt im Juni tun: Die kleinen Samen nur hauchdünn mit Erde bedecken. Entweder ihr kauft die Samen oder erntet sie sozusagen selbst: die Kapseln bilden sich, wenn die Blumen verblühen und man sie nicht abkneift. Sie öffnen sich irgendwann, und drinnen sind kleine braune Kügelchen – das sind die Samen.

Da sich die Blümchen stark miteinander kreuzen, weiß man nie so genau, wie die neuen Blümchen aussehen – aber meist sind sie wunderschön!

Die Ranunkeln blühen

Die Ranunkeln blühen

Dieses Jahr habe ich es zum ersten Mal geschafft, eine größere Anzahl an Ranunkeln zu ziehen und zum Blühen zu bringen.

Ranunkeln finde ich einfach zauberhaft. Diese Unmenge an Schichten aus zarten Blütenblättern in dieser runden Form – sehr sehr hübsch.

Was habe ich dieses Jahr anders gemacht? Im Wesentlichen 2 Dinge.

Der erste Faktor war der richtige Zeitpunkt des Vorziehens. Ich habe die Ranunkelkrallen (Wurzeln) Anfang Februar lt. meiner Anleitung im Beitrag „Ranunkeln“ 3 Stunden in Wasser eingeweicht, und dann im dunklen Keller keimen lassen. Als die Blätter erschienen, habe ich sie raus in Töpfe gesetzt.

Der zweite Faktor war, dass ich sie nicht so eng gesetzt habe, sondern jeder Ranunkel mindestens 10 cm auf jeder Seite gegeben habe.

Und nun wuchsen sie vor sich hin, selbst leichte Nachtfröste machen ihnen nichts aus. Denn um wärmere Temperaturen wie jetzt auszuhalten, müssen sie schon richtig groß sein.

Ich habe übrigens keine neuen Ranunkelkrallen gekauft, sondern die wieder benutzt, die letztes Jahr nicht so geklappt haben. Das hat wunderbar funktioniert. Ihr müsst also nicht jedes Jahr neue kaufen. Im Übrigen vermehren sich die Ranunkeln auch. Nächstes Jahr werde ich wahrscheinlich noch mehr haben, ui, da brauche ich dann richtig viel Platz.

In Beete zu setzen habe ich mich noch nicht getraut wegen Schnecken etc. Aber vielleicht ist das für einen Teil der Ranunkeln nächstes Jahr eine Option.

Die neuen Gemüsebeete

Die neuen Gemüsebeete

Wie ihr wisst, haben wir im Februar eine Tujahecke entfernt, stattdessen einen Holzzaun gesetzt und 2 Gemüsebeete angelegt. Das hat das Gemüsegärtnern wirklich auf ein total neues Level gehoben! Zum einen habe ich viel mehr Platz, und der ganze Wurzeldruck der Tujen ist weg.

Mit Hilfe einer Gartenplanungs-App habe ich meine Beete im Groben geplant, und bis jetzt wächst wirklich alles ziemlich fantastisch. Die erste Radieschen-Ernte ist schon durch, ich habe direkt nochmal welche nachgesät. Den ersten Salatkopf habe ich auch schon geerntet, und morgen ist wohl der zweite dran. Obwohl es mir immer ein bisschen leid tut, einen schönen großen Salatkopf zu ernten – er sieht ja soo schön aus im Gemüsebeet, und danach ist die Stelle im Beet einfach leer. Die Salate möchte ich- solange es geht – immer wieder nachpflanzen. Deshalb stehen schon ein paar neue ausgesäte auf meinem Saattisch.

Der Spinat und Mangold wird morgen auch beerntet. Der Spinat! So riesig war er auch noch nie.

Dann habe ich noch Möhren, Zwiebeln, Dill und Kamille (zum Trocknen für Tees) gepflanzt/ gesät. Seit kurzem stehen auch drei Tomaten im Beet, und gerade keimen die Stangenbohnen. In Töpfchen ziehe ich noch Zucchini und Gurken vor, die auch in eines der Beet kommen. Wird es dieses Jahr mal so richtig mit den Zucchini klappen?? Bisher hatte ich da nur so mäßig Erfolg. Sie haben nur mäßig getragen und bekamen superschnell Mehltau – egal ob im Topf oder Beet, ob ich eine oder bis zu drei Zucchini hatte. Also, ich bin gespannt. Die Gurken haben letztes Jahr ganz gut geklappt, deshalb bin ich da vorsichtig optimistisch.

Aber auch der Streifen vor dem Holzzaun ist super, da habe ich ja drei Johannisbeer- und zwei Heidelbeersträucher, sowie eine Himbeere und eine Traube. Dieses Jahr hat die Traube zum ersten Mal Blüten. Die Heidelbeeren sind in Töpfen, da diese saure Erde bevorzugen – meine Erde ist eher leicht alkalisch. Die Erdbeeren in ihrem kleinen Hochbeet tragen auch schon sensationell viele Früchte.

Außerdem wachsen meine Ranunkeln in den Töpfen so toll wie noch nie. Ich habe sie ja im Februar vorgekeimt lt. meiner Anleitung – und sie sind schön kräftig und haben schon etliche Blütenknospen. Ich bin sooo gespannt. Letztes Jahr habe ich sie zu spät und zu dicht ausgepflanzt, das habe ich dieses Jahr schon anders gemacht. Das erste Mal hatte ich sie zu früh vorgekeimt, und hatte dann Probleme, sie durch den Winter zu bringen. So scheint das der richtige Weg zu sein (in meinem Klima): Anfang Februar vorkeimen, und dann möglichst geschützt (ein paar Minusgrade vertragen sie schon) weiterwachsen lassen.

Blütenrausch im Frühlingsgarten

Blütenrausch im Frühlingsgarten

Im Moment blüht es an allen Ecken und Enden im Garten – und man sieht, dass es gerade so weitergehen wird! Deshalb gibt es heute mal viele Fotos als Impressionen aus dem Garten.

Die Tulpen und Narzissen sind gerade in Hochform, sowie die Anemonen.

Es ist auch schön zu sehen, wie sich das Blumenbeet verändert, weil die einen Tulpen zuerst blühen, und dann die nächsten nachrücken.

Die weißen Narzissen vor der dunkelgrünen Hecke sind auch jeden Frühling wieder wunderschön – die Sorte „Pink Charme“ gehört wirklich zu meinen Lieblingen.

Aber auch die hellgelben kleinen Narzissen um den Apfelbaum herum sind jedes Jahr richtig süß.

Vorher haben noch Krokus und Hundszahnlilie geblüht – aber auch die Vergissmeinnicht und der Apfelbaum sind jetzt am Start, und die Glyzinie hat viele Blütenrispen – hoffentlich sehe ich was davon, denn über Ostern sind wir im Urlaub. Es war auch sehr sehr warm und sonnig – ideal. Allerdings ist es viel zu trocken, weshalb ich meine Töpfe quasi jeden Tag gießen muss. Auch das überwinterte Gemüse in den Töpfen wie Salat, Möhren und Kohl wächst wie verrückt.

Hundszahnlilie

In meinen neuen Gemüsebeeten wachsen schon Mangold, Steckzwiebeln, Salate, Dill, Möhren, Spinat und Radieschen. Es ist echt irre, wie im Moment alles wächst. Es sind sogar ein paar freiwillige Tomaten im gemüsebeet aufgegangen – das waren wohl die Kerne von entsorgten Tomaten aus meinem Kompost. Ich werde es wohl nicht übers Herz bringen, sie zu entsorgen – aber ich werde sie wohl umsetzen.

Auch die Johannisbeeren blühen, und die Heidelbeeren folgen demnächst. Es ist wirklich eine große Freude, alles so sprießen zu sehen. Ich bin gespannt, wie der Garten nach unserem kleinen Osterurlaub aussieht – ich halte euch auf dem Laufenden.

Nach dem Urlaub wird auch noch mal eine Ladung ausgesät – Basilikum, Zucchini, Gurken und Bohnen. Die Beete werden voll!

Zimtschnecken wie in Skandinavien

Zimtschnecken wie in Skandinavien

Letztes Jahr waren wir im Urlaub in Dänemark und Schweden und waren restlos begeistert von den Zimtschnecken dort („Kanelsnegle“ heißen sie in Dänemark, „Kanelbullar“ auf Schwedisch). Egal ob in Dänemark oder Schweden – die Schnecken waren von der Form her eher wie Knoten, und hatten außer Zimt noch Kardamom mit dabei. Schon lange wollte ich diese Zimtschneckchen nachbacken – nun ist es endlich soweit. Das Rezept ist echt easy, allerdings bin ich beim Knoten noch nicht so der Meister. Dies tut dem Geschmack aber zum Glück keinen Abbruch! Bitte beachtet, dass der Teig über Nacht im Kühlschrank ruht & die Schüssel auch in den Kühlschrank passt.

Zutaten für 12 Schnecken:

Für den Teig:

  • 600 gr Weizenmehl
  • 100 gr Zucker
  • 1 Teelöffel gemahlenen Kardamom
  • 2 Teelöffel Trockenhefe
  • 100 gr Butter
  • 200 ml Milch
  • 2 Eier (1 davon zum Bestreichen)

Für die Zimtfüllung:

  • 100 gr weiche Butter
  • 100 gr brauner Zucker
  • 1 Esslöffel gemahlenen Zimt

Zubereitung:

  1. Am Vortag für den Teig Mehl, Zucker, Kardamom und Hefe in einer großen Schüssel mischen.
  2. Butter in einem Topf schmelzen, Milch und 100 ml Wasser zugeben und das Ganze lauwarm erhitzen.
  3. Ei und Butter-Milch-Mix zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken ca. 7 Minuten zu einem klebrigen Teig verarbeiten.
  4. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 2 Stunden gehen lassen, danach abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  5. Am folgenden Tag alle Zutaten für die Füllung mit dem Handmixer glatt rühren.
  6. Nun den Teig auf einer bemehlten Oberfläche zu einem Rechteck à ca. 25 x 60 cm ausrollen. Die Füllung gleichmäßig darauf verteilen,
  7. Dann die eine kurze Seite bis zur Mitte einklappen, dann die andere Seite darüberklappen und den gefalteten Teig zu einem Rechteck à 30 x 25 cm ausrollen.
  8. Den Teig nun quer in 12 gleich breite Streifen schneiden. Für jeden Knoten je ein Ende eines Teigstreifens zwischen Daumen und Ringfinger festhalten. Den Strang von dort aus zweimal um Zeige- und Mittelfinger wickeln und das Ende in den Hohlraum stecken.
  9. Die Zimtknoten auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
  10. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 180 Grad Umluft vorheizen.
  11. Das übrige Ei in einer Tasse verquirlen und die Knoten vor dem Backen damit bestreichen.
  12. Knoten ca. 12-15 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen.

Noch frisch am gleichen Tag nach einem herrlichen Frühlingsspaziergang genießen und den Rest einfrieren.

Frühlingsblüher im Garten

Frühlingsblüher im Garten

Dieses Jahr ist in meinem Garten definitiv ein Krokus-Jahr. Ich habe viele Krokusse „im Rasen“ – also eigentlich in dem Teil des Rasens, den wir nur 2x pro Jahr mähen und der eine Blumenwiese sein soll. Das ist auch extrem wichtig – die Blätter der Krokusse und anderer Zwiebelblüher dürfen nicht abgemäht werden, denn die Zwiebeln ziehen ihre Nährstoffe fürs Folgejahr aus den Blättern.

Auch die Krokusse im Beet vor den Tujen blühen wunderschön und zahlreich. Allerdings waren auch die Märzenbecher und Schneeglöckchen sehr hübsch, ebenso wie die Zwergiris im Topf. Nun warte ich noch auf meine Hundszahn-Lilie, ein etwas ungewöhnlicherer Frühlingszwiebelblüher. Die habe ich auch in den Rasen gesetzt, und dort soll sie sich wie die Krokusse auch langsam und gemütlich vermehren. Ich träume von Blütenteppichen im Frühling, deshalb hoffe ich, dass sich die Krokusse, Schneeglöckchen usw. weiter ausbreiten. Die Blüten sind so früh im Jahr auch eine wichtige Nektarquelle für Bienen und Hummeln.

Nicht vergessen darf ich unsere „Dürkheimer Krachmandel“, die dieses Jahr offiziell so spät blüht wie noch nie! Dafür ist sie wieder wunderschön und ist ein Mega-Magnet für Bienen und Hummeln. Außerdem duften die Blüten ganz leicht nach Honig.

Da ich ja wusste, dass der Garten im Februar umgestaltet werden würde, habe ich dieses Jahr kein Schnitt-Tulpenbeeet angelegt, sondern ca. 10 Töpfe mit Tulpenzwiebeln bestückt! Ein paar davon habe ich im Herbst gekauft (ich kann einfach nicht widerstehen), und etliche sind wiederausgegrabene Tulpenzwiebeln. Ich versuche also Recycling! Außerdem habe ich einen Topf, der „Tulpenschule“ heißt, und da sind kleine Zwiebeln drin, die entweder nur Blätter oder kleine Blüten bringen. Dieses Jahr werden sie evtl. größer, und nächstes oder übernächstes Jahr dann blühen sie richtig. Mal schauen. Soweit die Theorie.

Auch die Ranunkeln wachsen prächtig – ich hoffe sooo sehr, dass es dieses Jahr mit den Blüten klappt. Im Februar hatten wir ja auch mal ganz leichten Frost, und den haben sie gut überstanden. Ach ja, und die Narzissen im Tujenbeet wachsen auch schön vor sich hin….also wenn alles in voller Blüte ist (und wir nicht im Urlaub), dann gibt es von der Blütenpracht ganz sicher Fotos.

Also, macht euch im Herbst/Frühwinter einen Kreuz in den Kalender, und versenkt ein paar Blumenzwiebeln. Ihr werdet es im Frühling genießen!