Gartentagebuch 2023: Dezember

Gartentagebuch 2023: Dezember

Tatsächlich komme ich im Dezember nicht so oft in den Garten, wie ich es gerne hätte. Es wird einfach zu früh dunkel. Außerdem gab es mal ein paar Tage und Nächte Frost. Es gibt jetzt auch draußen nicht mehr so viel zu tun; die Dahlien habe ich Ende November in den Keller, Knoblauch und Tulpenzwiebeln habe ich auch gesteckt. Die kleinen Cool Flowers und Fingerhüte könnte ich noch umsetzen, aber so lange es nicht um die 10 Grad hat, wage ich es nicht, sie in kalte, fremde Erde zu packen. Also bin ich hauptsächlich mit Aufräumen und Planen fürs nächste Gartenjahr beschäftigt. Ich habe mir eine Liste angelegt, auf die ich alles packe, was mich für nächstes Jahr interessiert – nur um irgendwann festzustellen, dass mein Platz nicht ausreicht….

Irgendwie ist es aber auch ganz erholsam, mal eine kleine Gartenpause einzulegen. Man hat mehr Zeit für andere Dinge, und Ende Januar bin ich sowieso wieder voll bereit, mit meinen ersten Aussaaten durchzustarten.

Dafür habe ich mal wieder einen Kranz gewunden mit „Zutaten“ aus dem eigenen Garten. Das macht mir wirklich auch immer wieder Spaß. Sehr hilfreich fand ich ein Youtube-Video von der Royal Horticultural Society (auf Englisch), Link hier.

Trotzdem kann ich ernten: im Dezember sind meine Meyer-Zitronen reif, von denen ich leckere Zitronenmarmelade mache. An frostfreien Tagen kann ich Mangold, Feldsalat, Rucola, Petersilie und Koriander ernten. Außerdem wachsen Spinat, Wintersalat „Marie“ und mein violetter Sprossenbrokkoli gaaanz langsam weiter, um im zeitigen Frühjahr beerntet zu werden. Dieses Jahr konnte ich ca. 25 kg aus meinem Garten ernten, das finde ich schon ganz respektabel für den kleinen Garten. Nächstes Jahr peile ich die 30 kg-Marke an. Ach ja, ich bin schon wieder am Planen und Träumen….. das ist der Dezember! Ich habe mir eine Liste angelegt, auf die ich alles packe, was mich für nächstes Jahr interessiert – nur um irgendwann festzustellen, dass mein Platz nicht ausreicht….

  • Dahlien aus selbst gesammelten Samen ziehen (gibt ganz neue Sorten…)
  • Bodenverbesserung durch Gründüngung
  • Sommersalate (hitze- und schossfeste Sorten ausprobieren)
  • Gurken anbauen
  • Blumen zum Trocknen anbauen (Strohblumen, Staticen)
  • Heidelbeeren in Töpfen (zu meiner einen soll noch eine zweite dazu kommen)

Das sind nur die wichtigsten Ideen, bis Februar/März kommen bestimmt noch ein paar mehr dazu.

Gartentagebuch 2023: November

Gartentagebuch 2023: November

Noch stecke ich in den Vorbereitungen für das nächste Gartenjahr. So sammle ich zum Beispiel fleißig Laub für meinen Laubkompost. Aber darüber hinaus gibt und gab es viel zu tun.

Tulpen-Schnittblumenbeet anlegen

Letzte Woche habe ich die Zinnien, Cosmos und Dahlien aus meinem Schnittblumenbeet entfernt, damit ich mein Schnitt-Tulpenbeet enlegen kann.

Letztes Jahr habe ich ganz viele Tulpenzwiebeln aufgehoben, und sie sehen größtenteils wirklich gut aus (fest, groß). Deshalb habe ich diese benutzt, um mein Tulpenbeet anzulegen. Das Beet ist eigentlich nur 1 qm groß, und in einer Ecke wuchert auch noch ein Oregano. Trotzdem habe ich 65 Tulpenzwiebeln in 5 Reihen versenkt! Wenn von den 65 Tulpen nur 40 blühen, ist es immer noch toll. Dann habe ich noch eine Ladung Feldsalat als Gründüngung ausgesät. Wenn er groß genug wird – super, dann können wir ihn essen. Wenn nicht, hat er als Gründüngung seinen Zweck erfüllt.

Eine Reihe Tulpenzwiebeln

Dahlien ausgraben und lagern

Die Dahlienrhizome lagere ich in Zeitungspapier. Dazu schneide ich die Stängel bis auf ca. 10 cm ab und schüttele die Erde ab. Die Rhizome lasse ich dann uneingewickelt 2-3 Tage draußen frostfrei trocknen (außerdem können dann Tierchen, die sich darin versteckt haben auch noch entkommen). Dann packe ich jedes Rhizom -gut beschriftet!! – ab in den Keller.

Frisch ausgegrabene Dahlien

Samen sammeln

Dieses Jahr habe ich auch Samen von meinen Dahlien gesammelt. Dahlien kreuzen sich untereinander, d.h. ich bekomme keine sortenreinen Tochterpflanzen, sondern lauter Überraschungen. Das wird spannend! Denn dann habe ich Dahlien, die es sonst nirgends gibt. Wenn mir eine besonders gut gefällt, kann ich sie nach mir benennen…. ;). Auf dem Bild unten im Schälchen sind außer den Dahliensamen (das sind die länglichen braunen) noch Samen von meiner Skabiose „Black Knight“. Außerdem habe ich Samen von meinem Schnittknoblauch gesammelt.

Letztes Wintergemüse pflanzen

Außerdem habe ich noch mehr Wintergemüsetöpfe angelegt. Laut Wettervorhersage bekommen wir erst zum Jahresende richtigen Frost, aber auch das ändert sich dauernd. Vom Mangold habe ich schon ein paar Mal geerntet. Der Rest (Salat, Spinat, Mizuna) ist noch klein.

Pflanzen hereinholen

Etliche Pflanzen vertragen ja die kühleren Temperaturen nicht so gut, deshalb hole ich peu à peu empfindliche Pflanzen ins Haus. So auch einen Basilikum, der nun auf der Fensterbank weiterwachsen darf. Aber auch meine sibirischen Hauschili habe ich ins Haus. Bei meinem Ingwer schwanke ich noch, er steht gerade geschützt auf der Terasse. Ich mage ja eigentlich gar nicht so viele Pflanzen im Winter im Haus, aber ihr wisst ja wie das ist. Klappt leider nicht so gut…

Letzte Sträuße

Ein paar Blümchen geben noch mal alles, so wie der Ziertabak auf (sic!) unserer Terasse. Noch kann ich davon ein paar Blüten für Sträuße schneiden. Das liebe ich ja so sehr. Ziertabak ist, wenn er mal den richtigen Platz gefunden hat, einfach eine tolle Schnittblume, meiner Meinung nach viel zu unterschätzt. Zumal er sich auch relativ lange in der Vase hält. viel länger als Dahlien oder Kosmos.

Der Salbei im Blumenbeet gibt noch alles, die knalligen pinken Blüten peppen das herbstliche Beet ziemlich gut auf. Als Schnittblume nicht so geeignet, aber wir freuen uns ja auch über Farbe im Beet. Tja, ganz schön viel zu tun im November! Und ich habe noch nicht alle meine Tulpenzwiebeln von letztem Jahr versenkt…es geht also noch weiter!

Auch euch: Happy Gardening!

Gartentagebuch 2023: Oktober

Gartentagebuch 2023: Oktober

Herrlich, wie ich in den letzten vier Wochen gärtnern konnte! Im richtigen Hochsommer ist es bei uns so heiß, da kann ich gar nicht viel machen außer gießen, Unkraut jäten und vor allem Pflanzenkrankheiten bekämpfen, da es zu heiß und trocken ist. Eigentlich mag ich den Hochsommer aus gärnterischer Sicht gar nicht so sehr. Aber jetzt! Man kann wieder säen, denn über 30 Grad mag eigentlich nicht viel keimen. Außerdem ist für viele Blattgemüse/Kräuter der September der ideale Saatzeitpunkt, denn es ist endlich kühler, und somit schießen die Gemüse nicht sofort nach der Aussaat. Dazu gehören z. B. die Asiasalate, Rucola oder Koriander (s. Gartentagebuch September).

Außerdem habe ich hübsche Herbst-/Wintertöpfe angelegt, mit Mangold und Kohlrabi. Der Kohlrabi soll noch vor dem ersten Frost gegessen werden, der Mangold eigentlich auch, aber der kann den Winter überleben: die Blätter sterben bei Frost ab, treiben aber im zeitigen Frühjahr nochmal aus, bevor der Mangold dann in Blüte geht.

Dann haben schon etliche meiner gesäten Cool Flowers gekeimt: Kornblumen, Ringelblumen, Skabiose und kalifornischer Mohn. Wenn sie größer sind, setze ich sie in Töpfe, die momentan noch von Tomaten und Auberginen belegt sind.

Außerdem kann man jetzt neue Pflanzen aus weichen Stecklingen ziehen, das mache ich gerade von Lavendel und Zitronenverbene. Dazu einen Trieb von ca. 5-10 cm Länge nehmen, an dessen Ende keine Blüte(-nknospe) sitzt. Unterhalb eines Blattpaares abschneiden (dort treiben die Wurzeln später aus), und die unteren Blätter entfernen, und den kahlen unteren Teil in Blumenerde stecken. Zu viele Blätter sollten oben nicht stehen bleiben, denn der Steckling soll die Kraft in die Wurzelbildung, und nicht in die Aufrechterhaltung der Blätter stecken, Ein paar Blätter braucht es aber wegen der Photosynthese schon. Dann gießen, und ich habe noch einen Gefrierbeutel mit einem Loch über den Topf, das schafft eine angenehme Atmosphäre für den Steckling. Und jetztheißt es ein paar Wochen abwarten. Wenn der Steckling neue Blätter bildet, ist es wahrscheinlich, dass er gewurzelt hat.

Lauch und Salate, dazwischen habe ich Knoblauch gesteckt

Außerdem ist jetzt im Oktober Zeit, den Knoblauch zu stecken. Und es geht gerade so weiter! Im Oktober und November steckt man auch die ganzen Blumenzwiebeln wie Tulpen, Narzissen, Krokusse. Herrlich! Auf der anderen Seite räumt man aber auch viel auf bzw. weg. Aber noch kann ich Tomaten und Auberginen stehen lassen.

Obwohl der September und Oktober bisher viel zu warm und trocken waren, gab es doch nicht mehr diese Brüllerhitze mit 30-35 Grad. Deshalb blühen die meisten Blumen noch einmal und viel besser als im Sommer. Die Rose blüht noch einmal, die Dahlien haben viel mehr Blüten als im Hochsommer, und auch mein Salbei blüht und wächst viel besser.

Außerdem blühen die Safrankrokusse!! Es ist jedes Mal so ein Wunder, wenn sie blühen. Ich ernte auch tatsächlich die Safranfäden und trockne sie. Es sind immer drei pro Blüte. Einfach toll. Echt, der Oktober ist ein guter Gartenmonat, wenn man gerne aktiv sein möchte mit säen, Zwiebeln stecken, Saatgut gewinnen, ernten uns so weiter.

Noch kann ich auch Kräuter zum Trocknen sammeln: neu ins Programm aufgenommen habe ich da Basilikum, das man nicht nur zum Würzen nehmen kann, sondern zusammen mit Minze einen sehr leckeren Kräutertee ergibt. In den nächsten Tagen möchte ich mal mit Kräuterteemischungen experimentieren.

Gartentagebuch 2023: September

Gartentagebuch 2023: September

Der September ist einer meiner liebsten Gartenmonate. Nach der Hitze des Sommers schwingen sich die Blumen noch einmal zu Hochform auf: die japanische Anemone blüht, der Ziertabak, die Dahlien und Kosmeen geben ebenfalls alles. Für ein paar Blumen in der Vase reicht es auch meist.

Gemüsetechnisch habe ich gerade eine kleine Durststrecke, die ersten Sätze Tomaten etc. sind abgeerntet, und die zweiten sind noch nicht reif. Da wir aber noch viel Sonnenschein erwarten bin ich optimistisch, noch einmal genug ernten zu können. Der Kohl wächst ganz gut, wird aber von Schnecken und Raupen heimgesucht – naja, ich hoffe, es wird was für uns übrig bleiben. Der violette Stangenbrokkoli trägt ja erst im Frühjahr ( wenn er den Winter übersteht).

Was leider nicht gut geklappt hat, waren die rote Bete und die Karotten. Die Karotten sind mini, der Boden ist wahrscheinlich zu hart und es gibt zuviele Wurzeln von der Hecke. Die rote Bete ist ja auch extrem langsam gewachsen, und nach dem Urlaub war nur noch ein Drittel da. Hmmm. Wahrscheinlich war es wieder zu heiß und trocken. Ich denke, Karotten im Beet gebe ich auf, vielleicht probiere ich nächstes Jahr nochmal rote Bete, nur noch früher.

So als Gärtner denkt man ja gleich ans nächste Jahr – und so ist der September auch die Zeit, schon weiterzudenken.

Jetzt kann man noch gut Blattgemüse/ Kräuter für den Herbst und Winter säen., z.B.

  • Spinat
  • Mangold
  • Rucola
  • Mizuna
  • Blattkoriander
  • Kerbel

Aber auch an der Blumenfront kann man jetzt säen: Cool Flowers

Das habe ich letztes Jahr schon gemacht, und zwar mit Erfolg! Besonders durchsetzungsstark war die Kornblume, aber auch Mohn und Jungfer im Grünen haben es geschafft. Wie geht’s?

Im September in einen Topf Kornblumen, Jungfer im Grünen und/oder Mohn aussäen. Dabei nicht zu dicht säen, insbesondere die Kornblumen können riesig werden.

Angießen und warten. Die Samen keimen und es wachsen kleine Pflänzchen, die den Winter (in rauen Lagen evtl. etwas geschützt an die Hauswand stellen) überleben und im Frühjahr einen kleinen Vorsprung haben und früher losblühen. Das soll auch klappen mit Ringelblumen, Löwenmäulchen und Skabiosen. Ich hatte letztes Jahr nur zu eng gesät, und die Kornblume hat viele andere Pflänzchen überwuchert.

Gartentagebuch 2023: August

Gartentagebuch 2023: August

Nun ist tatsächlich die Zeit der Ernte gekommen! Wir ernten ziemlich viele Tomaten und Auberginen, zwischendurch mal Bohnen, aber auch leckere Kräuter. Noch habe ich keinen Druck, irgendetwas von meiner Ernte haltbar machen zu müssen – wir schaffen im Moment, alles wegzufuttern! Da ich nur eine Zucchini habe, ernte ich da nicht so viel – die weibliche Zucchiniblüte muss nämlich von einer männlichen bestäubt werden. Und sind gerade nicht beide gleichzeitig geöffnet, sieht es schlecht aus: die Zucchini bleibt mini und stirbt ab!

So komme ich auch gleich zu meinem Appell an euch: selbst wenn mal was nicht so gut klappt mit dem Gemüse – einfach weiterprobieren und sich an dem freuen, was klappt! Denn erfahrungsgemäß funktioniert irgendetwas immer, aber das nimmt man dann als selbstverständlich hin (so wie bei uns die Chilis). Ich habe es dieses Jahr nochmal mit Zwiebeln probiert- und ja, sie waren noch klein, aber viieel größer als letztes Jahr. Petersilie und Basilikum wachsen besser als die Jahre zuvor, bei den Möhren steht das Urteil noch aus.

Bei der roten Bete dachte ich auch, die wird nix. Aber so langsam bilden die Pflanzen Knollen – sie wachsen eben nicht so schnell, wie ich mir das vorgestellt habe. Schaut, woran es liegen könnte, wenn es nicht so klappt mit der Gemüsezucht und verändert dann die Bedingungen. Oft sind es kleine Dinge, die helfen.

Seit der zweiten Juli-Hälfte ist das Wetter sehr untypisch für uns: sehr regnerisch und nicht mehr so heiß – Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad. Für uns echt sehr moderat! Der Garten findet den Regen gut – insbesondere unser Apfelbaum. Die Tomaten freut es nicht so sehr – die platzen leider auf. Hingegen das Wurzelgemüse wächst so gut wie selten zuvor!

Jetzt könnt ihr auch für den Herbst vorsorgen:

Noch könnt ihr Pflänzchen säen oder Jungpflanzen setzen, um im Herbst und Winter aus dem Garten zu ernten. Welche Gemüse/Kräuter sind das?

  • Asia-Salate wie z.B. Mizuna, Tatsoi
  • Rucola
  • Koriander
  • Feldsalat
  • Mangold
  • Kohlrabi

Viele der Blattgemüse schießen im Sommer bei der Hitze zu schnell, und jetzt im Spätsommer und kommenden Herbst halten sie es bei den kürzeren Tagen und kühleren Temperaturen länger aus.

Erstaunlicherweise finden meine Dahlien das Regenwetter auch sehr prima, genauso wie meine Kosmeen und Zinnien. Das hätte ich nie vermutet! Das zeigt mir aber auch, dass es im Sommer bei uns normalerweise einfach extrem trocken und heiß ist. Damit die Blumen schön weiterblühen, Verwelktes bei Blumen regelmäßig abschneiden, das fördert die Blütenbildung (oder auch mal ein paar hübsche Blüten für die Vase schneiden, damit auch im Haus was davon hat). Oder, ein kleiner Tipp, das mache ich auch immer häufiger: gerade gefüllte Dahlien kann man auch gut trocknen! Dann hat man auch im Winter eine Erinnerung an den Sommergarten….

Mein letzter Tipp: auch wenn es regnet oder stürmt: den Garten einfach genießen!

Gartentagebuch 2023: Juli

Gartentagebuch 2023: Juli

Das Gemüse wächst, und zwischendurch gibt es auch mal Hitzepausen und Gewitter mit Regen. Gar nicht so schlecht, das finden aber auch die Schädlinge, die jetzt immer mehr werden. Die Gemüse sind noch verschont – außer von den üblichen Schnecken, die meine Blattgemüse und Kohl lieben. Die schütze ich fast alle mit Ringen aus alten Plastikflaschen (s. Gartenhacks) oder Ringen aus engmaschigem Draht, solange sie noch klein sind. An den Löwenmäulchen sind irgendwelche Mücken/Läuse zugange, die ich hauptsächlich absammle. Den Mehltau habe ich wirklich mit meinen Sprühaktionen mit der Milch in den Griff bekommen. Auch meine Zucchini und die Rose besprühe ich damit auch schon prophylaktisch. Zusätzlich habe ich noch Tipps zur Zucchini-Zucht im Gepäck:

  1. Wenn ihr die Zucchini im Topf haltet, dann macht den Topf nicht ganz voll mit Erde und pflanzt die Zucchini ein. Im Laufe des Sommers kann man dann immer wieder eine Erdschicht in den Topf packen, bis er voll ist. So wird die Zucchini automatisch mit mehr Nährstoffen versorgt, und sie kann mehr Wurzeln bilden.
  2. Die erste Zucchini schneidet ihr ab, wenn sie ca. fingerlang ist. So regt ihr eure Zucchini zur Bildung von mehr Früchten an.

Ansonsten ist die Hauptarbeit im Wesentlichen das Gießen, Düngen und Überwachen der Pflanzen, damit kein größerer Schädlingsbefall droht. Es ist meist doch sehr heiß/warm, deshalb sehen die Blumen ein bisschen müde aus; aber meine süßen Löwenmäulchen trotzen der Hitze ganz gut.

Die Auberginen wachsen bei diesem Wetter natürlich spitze. Ich lese immer wieder, wie schwer es ist, Auberginen zu ziehen. Das ist bei mir nicht der Fall! Liegt bestimmt auch an unserem sehr mediterranen Klima. Deshalb hier meine Top-Tipps zur Auberginen-Zucht.

  1. Früh im Haus aussäen, Ende Januar/Anfang Februar, an/auf einer Heizung, denn sie mögen schon eine Keimtemparatur über 20 Grad. Dann die Pflänzchen wachsen lassen.
  2. Auberginen erst ins Freie stellen, wenn die Temperaturen relativ stabil über 12 Grad sind. Im Zweifelsfall nachts wieder ins Haus stellen.
  3. Das ist wohl der wichtigste Tip: Auberginen am besten in großen Töpfen auf einer Terasse mit Südausrichtung (oder vieel Sonne) ziehen. Im Beet funktionieren sie bei mir auch nicht. Auf so einer Terasse bekommen sie viel Wärme, die Steine strahlen ja zusätzlich noch Hitze ab. Wenn die Terasse noch überdacht ist, wäre das noch besser.
  4. Regelmäßig gießen und düngen. Nur bitte keine Staunässe. Also Töpfe mit Löchern und Untersetzern benutzen, das funktioniert am besten.

Ich habe schon die ersten Auberginen geerntet, wohingegen die Tomaten jetzt erst langsam „erröten“!

Säen für Herbst und Winter

Die Aussaat geht weiter! Jetzt im Juli kann man noch gut Gemüse aussäen, um für Herbst und Winter gerüstet zu sein. Ich habe ausgesät:

  • Kohlrabi
  • Mangold
  • Im Beet: Winterheckenzwiebel. Das ist eine winterharte, mehrjährige Zwiebel, die so ähnlich wie Frühlingszwiebeln ist. Man kann das grüne Laub abschneiden, und wie bei Frühlingszwiebeln benutzen.

Man kann auch Spinat und Salate aussäen, ich warte damit aber, bis es bei uns ein bisschen kühler ist.

Kohlrabi und Mangold haben schon toll gekeimt; wenn sie die ersten echten Blätter haben, werden sie in kleine Module umgesetzt, und wenn Platz im Beet ist, setze ich sie hinein. Meine ca. 30 Lauchpflänzchen habe ich jetzt auch im Gemüsebeet untergebracht; hoffentlich wachsen sie auch. Es ist Winterlauch, d.h. der bleibt über den Winter stehen (ist frosthart).

Winterbeet

Mein Winterbeet steht auch; da waren vorher die Zuckererbsen, bei der Hitze machen die aber schnell schlapp. Im Winterbeet stehen im Moment ein Palmkohl zwei lila Sprossenbrokkolis sowie 5 Lauchpflänzchen. Dann werden noch ein paar Kohlrabis dazukommen. Im Moment habe ich den Kohl mit einem Netz vor dem Kohlweißling geschützt.

Langsam fangen auch die Dahlien an, zu blühen. Ach, wenn er nicht so heiß wäre, der Juli…

Dahlien ‚Geri Hoek‘ und ‚Bishop’s Children‘

Gartentagebuch 2023: Juni

Gartentagebuch 2023: Juni

Ach, der Juni! So sonnig und trocken wie im Hochsommer! Es hat bis auf drei Alibitropfen noch nicht geregnet, und die 30-Grad-Marke haben wir schon etliche Male überschritten. Deshalb ist gießen, gießen, gießen angesagt. Manche Pflanzen finden das Wetter natürlich fantastisch, so wie die Auberginen, Chilis und Tomaten. Die wachsen auch wirklich toll, und jedes Mal bin ich überrascht, wie aus so kleinen, „vergrutzten“ Sämlingen so große, gesunde Pflanzen werden.

Manche Pflanzen stresst das Wetter aber auch, und dann kommt mal ganz gerne der Mehltau um die Ecke. Meine Löwenmäulchen hatten Mehltau, aber ich bin ihm mit einem Hausmittel zu Leibe gerückt, und ich hoffe, dass die schlimmste Gefahr gebannt ist. Wie ihr auf dem Foto oben seht, blüht das erste Löwenmäulchen auch schon, es heißt „Twinny Appleblossom“. Hier nun mein Rezept gegen Mehltau:

Hausrezept gegen Mehltau

  • 1 Teil Frischmilch
  • 8 Teile Wasser

in einer Sprühflasche gut vermischen. Dann täglich, ca. eine Woche lang (im Zweifelsfall nochmal ansetzen), die befallenen Blätter besprühen. Angeblich mögen die Mehltaupilze die Milchsäurebakterien nicht. Deshalb bitte keine H-Milch verwenden, das klappt dann nicht so gut. Joghurt funktioniert auch.

Die Zuckerschoten wachsen (noch) sehr gut (die sind ja auch mehltauanfällig); jeden Tag ernte ich ein paar. Mein Trick: Ich packe die Schoten in eine Plastikdose im Kühlschrank, und fülle diese jeden Tag auf (ich ernte jeden Tag ca. 5-7 Schoten). Dann habe ich nach einer Woche eine Menge, mit der ich auch kochtechnisch was anfangen kann.

Morgens habe ich schon viele Kräuter zum Trocknen gesammelt – für Tee, aber auch für die Küche zum Würzen, z.B. Oregano oder Thymian. Wie geht’s?

Gewürz-Kräuter trocknen

  • Morgens Zweige von Oregano oder Thymian abschneiden. Nur die frischesten nehmen.
  • An einem trockenen, dunklen Ort trocknen (ich lege sie immer in Obstkisten, die ich mit Küchenpapier ausgelegt habe und packe diese dann auf unseren Dachboden).
  • Wenn die Kräuter komplett getrocknet sind (sie müssen so schön rascheln), dann von den Stielen abstreifen.
  • Kurz in einem Mixer oder Zerkleinerer etwas kleinhacken – und dann ab damit in hübsche Gläser.

Selbst die getrockneten Kräuter aus dem eigenen Garten sind geschmackvoller als die gekauften getrockneten Kräuter. Die sind auch oft schon bräunlich – ich vermute, dass die jahrelang irgendwo gelagert werden und deshalb schon viel Geschmack verloren haben.

Erste Marmelade kochen

Außerdem sind die Johannisbeeren reif – und ich habe schon meine Johannisbeermarmelade gekocht (Rezept hier). Ein paar Johannisbeeren hängen noch dran – dieses Jahr ist die Erntemenge dieses einen Strauches locker über 1kg. Denn Johannisbeercrumble muss ich auch unbedingt noch machen. Bei wem der Holunder noch blüht – unbedingt empfehlenswert ist auch Holunderblütengelee (Rezept hier). Das ist wie Frühling auf dem Brot.

Ansonsten topfe ich ein bisschen um; von kleinere in größere Töpfe, oder von Töpfen ins Beet (die Schnittblumen und den Lauch). Irgendwie habe ich auch zu viel Lauch. In meinem kleinen Gemüsebeet stehen schon 17 Lauchstängelchen, und mindestens so viel stehen noch in der Anzuchtschale.

Zweijährige Blumen säen

Dann habe ich noch Fingerhut und Goldlack gesät. Das sind sogenannte zweijährige Blumen. Man sät sie im Frühsommer, damit sie bis zum Winter Blätter und Wurzeln entwickeln können. So überstehen sie den Winter, und blühen dann im nächsten Frühling (mehr dazu hier).

Gartentagebuch 2023: Anfang Mai

Gartentagebuch 2023: Anfang Mai

Die letzten Tulpen bei mir geben alles – insbesondere die Black Hero (s.o) und Black Parrot. Die anderen sind schon verblüht, und jetzt ist eine kleine Blühpause im Garten – allerdings gibt es ein paar Unermüdliche, die weiterblühen – die ersten meiner geliebten Zweijährigen Blumen – das Vergißmeinnicht und der Goldlack. Aber die nächsten Blüten (z.B. Akeleien, Camassia) stehen in den Startlöchern.

Allerdings haben meine ersten Cool Flowers, die Kornblumen, angefangen zu blühen. Und das ist echt viel früher, als sie normalerweise blühen. Die anderen sind noch nicht so weit. Allerdings habe ich viel zu eng gesät, und so haben sich hauptsächlich die Kornblumen durchgesetzt, neben zwei Mohn und einer Jungfer im Grünen. Lerne für nächstes Jahr: ausdünnen oder nicht so viele Körnchen säen. Aber das Säen im Herbst werde ich nächstes Jahr definitiv wieder machen.

Kornblume am 3. Mai

Was steht /stand alles in den letzten zwei Wochen an?

  • Säen von Zucchini, Gurken, Kürbissen etc.

Ich persönlich habe bis jetzt nur Zucchini gesät, aber jetzt kann man auch Gurke oder Kürbis säen. Diese Samen sind etwas größer, deshalb einzeln in kleine Töpfchen säen und warm stellen. Diese Pflanzen sind die absoluten Frostbeulen und vertragen keinen Frost und auch bei Temperaturen unter 12 Grad sind sie recht ungnädig. Was ich dieses Jahr aus dieser Pflanzenfamilie noch säen möchte, sind Luffas. Das sind diese Gurken, die man nicht isst, aus denen man aber Schwämme machen kann. Nachdem der Samen in Deutschland schwer zu erwerben ist, war ich ganz glücklich, als ich in unserem Osterurlaub in Italien auf einem Pflanzenmarkt Luffasamen erstehen konnte.

  • Kleine Pflänzchen hochpäppeln – evtl. pikieren, abhärten, pinzieren

Meine ganzen kleinen Pflänzchen, sei es Gemüse (s.oben) oder Blumen, die ich ab Februar gesät habe, müssen jetzt hochgepäppelt werden. Die meisten habe ich schon in kleine Einzeltöpfchen gesetzt, und jetzt müssen sie gut wurzeln. Gutes Wurzelwerk ist der Schlüssel zu einer gesunden Pflanze! Deshalb warte ich mit dem Umpflanzen, bis ich Wurzeln aus den Löchern am Boden der Töpfchen herauswachsen sehe. Dann weiß ich, dass sich die Pflanzen gut entwickelt haben und bald bereit sind, an ihren endgültigen Ort (Beet oder großer Topf) gepflanzt zu werden. Bei Tomaten auch immer beachten, dass man sie besser etwas tiefer setzt als im alten Topf, denn aus den Härchen an den Stielen entwickeln sich Wurzeln.

Bei den Löwenmäulchen und Cosmos muss ich die Pflänzchen pinzieren – wenn sich 3 Paare echte Blätter gebildet haben, wird der Trieb gekappt. Dadurch entwickeln sich Seitentriebe, die Pflanze wächst buschiger und hat (hoffentlich!) mehr Blüten.

  • Frische (Wild-)kräuter zum Trocknen sammeln

Jetzt ist die optimale Zeit, Kräuter zum Trocknen zu sammeln. Bei vielen Kräutern sind nämlich nur die frischen grünen Blätter lecker und gesund. Ich habe schon Brennesseln und Brombeerblätter gesammelt, die trocknen auf dem Dachboden. Viele andere Kräuter habe ich im Garteb, unter anderem auch Löwenzahn ;).

Meine Lieblingskräuter für einen Kräutertee, der gut für die Verdauung & gut gegen Erkältungen ist: Brennesseln, Brombeerblätter, Löwenzahnblätter, Erdbeerblätter, Minze, Salbei, Zitronenmelisse und/oder Zitronenverbene. Ein paar Kornblumen möchte ich auch trocknen, dann kommen die blauen Blütenblätter als optische Aufpepper in den Tee.

Außerdem kann man jetzt wieder wunderschöne Wildblumensträuße pflücken. Am Wochenende habe ich meinen ersten gepflückt – da der April bei uns (zum Glück!) ziemlich verregnet war, spießen die Wildblumen dieses Jahr wieder sehr schön. Mein erster Strauß besteht wieder aus Wolfmilch, wildem Storchschnabel und ein paar Gräsern. Denkt daran, die Stängel kurz in kochendes Wasser zu tauchen, damit die Luft aus den Stängeln entweicht. So halten sich die Sträuße ca. eine Woche.

  • Erbsengerüst

Meine Erbsen wachsen, und ich habe ihnen ein Erbsengerüst gebaut. Dieses Jahr ist es ein bisschen höher als sonst. Das Gerüst ist aus Bambusstäben (die senkrechten sind 1,50 m lang). Die Schnüre habe ich mit kleinen Erdspießen im Boden verankert, und jetzt können sich die Erbsen schön hochranken.

  • Selbst gemachten Dünger anwenden

Wie ihr seht, haben der Mangold und Fenchel gut überwintert. Die Zwiebeln und rote Bete habe ich ja auch schon im Gemüsebeet, und gestern habe ich ihnen eine kleine Düngung mit meinem Brennesseldünger gegönnt. Dazu habe ich ca. 2 Tassen Dünger in mein Gießwasser, und die Pflanzen gegossen. Aber Vorsicht, wenn ihr euren Eimer mit dem Dünger öffnet, stinkt es ziemlich. Das ist aber normal! Jetzt hoffe ich mal, dass er auch wirkt…

Gartentagebuch 2023: April

Gartentagebuch 2023: April

Das Wetter ist immer noch eher kühl als warm, auch wenn es inzwischen schöne sonnige Tage gibt. Die Tulpen- und Narzissen geben im April alles; und insbesondere als Tulpenfan freue ich mich immer auf diese Jahreszeit.

Im Blumenbeet habe ich letzten Herbst gar keine neuen Tulpenzwiebeln gesetzt, trotzdem bin ich sehr zufrieden mit der Anzahl der Tulpen, die blühen. Meine Töpfe habe ich wieder in barocken Farben bestückt und sie blühen auch sehr schön. Kombiniert habe ich: Black Hero, Black Parrot, Apricot Beauty, Orange Emperor und Salmon Prince.

Was erstaunlich gut geklappt hat, war das Herausnehmen der Tulpenzwiebeln letztes Jahr und wiedereinpflanzen im Herbst, z.B. in Töpfen oder in meinem Tulpenschnittbeet. Es war allerdings ziemlich aufwendig und in einem kleinen Garten wie meinem hat man dann ein ‚häßliches Eck‘, wo die Tulpenzwiebeln mit Blättern lagern, bis sie alles Nährstoffe aus den Blättern gezogen haben (Blätter sind dann welk). Noch weiß ich nicht, ob ich das nochmal mache. Es spart jedenfalls ein paar Euro.

Tulpe Green Star

Die Pflanzenaufzucht:

Ich habe alle meine Sommerblumen in kleine Töpfchen gesät – solange es aber noch so kühl ist, bleiben diese bis zum Keimen auf alle Fälle drinnen.

Dann habe ich noch ein paar Gemüse gesät: Lauch, lila Stangenbrokkoli, toskanischen Palmkohl.

Mit dem Umtopfen der kleinen Tomaten, Auberginen und Chilis warte ich auch, bis es draußen wärmer wird. Drinnen habe ich gar nicht so viel Platz.

Ach ja – und die Löwenmäulchen! Die haben so gut gekeimt, dass ich sage und schreibe 35 kleine Löwenmäulchen habe, die ich schon alle pikiert und einzeln in kleine Töpfchen gesetzt habe. Keine Ahnung, was ich mit so vielen mache. Wahrscheinlich verschenke ich ein paar.

Ja, das kühle Wetter bremst ein bisschen aus – auch beim Gemüse. Meine Zwiebeln habe ich ins Beet gepackt, und immerhin haben die Möhren gekeimt. Da will ich auch demnächst noch eine zweite Reihe aussäen. Auch der Salat und die rote Bete sind noch mini und wachsen nur im Schneckentempo. Jetzt soll es ja wärmer werden – und dann geht es hoffentlich alles ein bisschen schneller!

Gartentagebuch 2023: Ende März

Gartentagebuch 2023: Ende März

Nun ist es endlich ein wenig milder geworden, und so habe ich in den letzten zwei Wochen hauptsächlich verschiedene Aussaaten getätigt; das meiste säe ich zuerst in kleine Saatschalen oder Module, damit die Pflänzchen groß und stark sind, bevor ich sie ins Beet verfrachte. Sie widerstehen dann hoffentlich etwas besser den Schnecken und allem anderen Unbill. Jetzt ist eine gute Zeit, Kräuter und Salate zu säen. Wer mag, kann im Haus oder Frühbeet auch die ersten einjährigen Sommerblumen aussäen.

In Saatschalen gesät habe ich:

  • Salat (Römersalat Forellenschuss, Kopfsalat Maikönig, Pflücksalat Amerikanischer Brauner),
  • rote Bete (Tonda di Chiogga)
  • Kohlrabi,
  • Cosmos (Daydream und Apricot Lemonade)
  • Skabiose (Salmon Queen) und
  • Sommeraster (King Size Blue).

Der Römersalat und die rote Bete sowie ein Kohlrabi haben schon gekeimt. Bei den anderen Salaten ist vielleicht das Saatgut schon zu alt, mal sehen.

Ins Beet direkt habe ich Karotten gesät. Karotten sind ja oft tricky mit der Keimung, deshalb habe ich mir einen kleinen Trick abgeschaut: nachdem ich die Samen in eine Reihe gesät, abgedeckt und gewässert habe, lege ich eine Holzlatte über die Reihe. Dann bleibt alles schön feucht, und das garantiert eine gute Keimung. Nach 1-2 Wochen immer mal wieder die Holzlatte umdrehen und nachschauen, ob die Samen gekeimt haben. Wenn ja, dann einfach die Latte wegnehmen. So haben bei mir letztes Jahr die Karotten zum ersten Malgut gekeimt (ich wohne ja auch in einer ziemlich regenarmen Gegend).

Außerdem habe ich zwei Reihen Zuckererbsen gesät (Ambrosia und Shiraz). Evtl. muss ich nochmal nachsäen, denn auch die Samen von Ambrosia sind schon etwas älter.

Die älteren Aussaten haben sich wieder erholt; sie stehen ganz gut da. Bei warmen Wetter dürfen sie nach draußen auf den Tisch auf der Terasse, sich an Sonne und Wind gewöhnen. Nachts bekommen sie eine Haube, wenn es zu kalt wird, müssen sie nochmal ‚rein. Denn die Chilis und Auberginen betrafen Temperaturen unter 12 Grad mit Wachstumsstockungen. Die Löwenmäulchen „Twinny Appleblossom“ habe ich pikiert und in einzelne Töpfchen gesetzt, denn jetzt bekommen sie echte Blätter.

Im Garten geht es endlich los in den Blumenbeeten. Im großen Blumenbeet blühen die Traubenhyazinthen und die ersten Tulpen (Ice Stick und Toronto).

Im Beet an der Hecke blühen die Hyazinthen und die Narzissen Pink Charme. Am Fuß des Apfelbaums geben die Narzissen Sun Disc alles. Es ist jedes Mal eine Freude, wenn man sieht, wie die Beete im Frühling wieder schön aussehen, denn im Winter sehen sie doch oft ein wenig trostlos aus.

Die Krokusse sind schon durch. Im Gemüsegarten ernte ich den letzten Feldsalat, der sich schon zum Schießen bereit macht, Grünkohl und die letzten Karotten.

Meine Cool Flowers im Topf auf dem Balkon sind schon riesig. Ich bin wirklich begeistert, wie gut das geklappt hat, und werde es nächstes Jahr wieder probieren.

Nicht gut geklappt haben dieses Jahr die Krokusse und Iris im Topf; sie haben keine Blüten gebildet. Hmmm! Dafür sehen wenigstens die Tulpen in den Töpfen gut aus.

Anemone zwischen Traubenhyazinthen