Süße Frühstücks-Brötchen

Süße Frühstücks-Brötchen

Diese Brötchen sind eigentlich eine Muffinvariante und eignen sich hervorragend zum Frühstück. Durch die Rosinen schmecken sie angenehm, aber nur leicht süß. Aufgschnitten mit ein wenig Butter bestrichen schmecken sie einfach klasse, nicht nur zum Frühstück. Ich denke, man kann sie auch ohne Safran backen. Mit dem übrig gebliebenen Eigelb könnte man eine kleine Portion Rührei machen…

Zutaten:

  • einige Safranfäden
  • 250 ml Buttermilch
  • 2 Eiweiß
  • 100 gr Butter, zerlassen
  • 3 Eßlöffel Zucker
  • 250 gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Eßlöffel Mandeln, gehackt
  • 1 Handvoll Rosinen, gehackt
  • grober brauner Zucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Muffinblech einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.
  3. Im Mörser den Safran zu Pulver zerreiben.
  4. In einer Schüssel mit Buttermilch, Eiweißen und Butter vermischen.
  5. In einer großen Schüssel den Rest der Zutaten mit einer Prise Salz vermengen.
  6. Die feuchten zu den trockenen Zutaten geben und alles so lange verrühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
  7. Den Teig in die Muffinmulden löffeln, bis sie zu drei Vierteln voll sind. Mit etwas braunem Zucker bestreuen.
  8. Die Brötchen 20 Minuten backen, bis sie goldgelb sind (Garprobe mit Holzstäbchen machen).
  9. Herausnehmen, abkühlen lassen, und …..verspeisen!!

Die Brötchen schmecken wunderbar fluffig, auch noch einen Tag später.

Kostbarer Safrankrokus

Kostbarer Safrankrokus

Vor drei Jahren habe ich auf einem Pflanzenmarkt drei Zwiebeln Safrankrokusse gekauft und noch im selben Jahr Safran geerntet. Auch letztes Jahr haben die Krokusse geblüht – aber leider haben die Blüten und Fäden auch den Schnecken sehr gemundet. Dieses Jahr habe ich deshalb Manschetten aus abgeschnittenen Plastikflaschen um die Triebe gesetzt. Wenn ich richtig gezählt habe, werden mindestens 5 Blüten kommen.

Krokus am 13. Oktober

Bis auf die Tatsache, dass die Blüten gerne von Schnecken vertilgt werden, ist der „Anbau“ von Safrankrokussen denkbar einfach.

Krokus am 17. Oktober

Im Sommer in die Erde versenken, warten, dann blühen sie im Spätherbst (bei uns im Oktober) – und dann wie bei anderen Zwiebelblühern das Laub nicht abschneiden, sondern solange dranlassen, bis es im Frühjahr vergilbt. Die Zwiebeln ziehen nämlich ihre Nährstoffe aus den Blättern für das kommende Jahr. Bei mir haben sie schon fleißig Tochterzwiebeln gebildet.

Krokus am 18. Oktober: die Safranfäden sind schon gut zu sehen

Ich lasse die Blüte immer an der Pflanze und schneide nur die Safranfäden ab, die ich dann im Haus trockne und so zum Kochen oder Backen verwenden kann.

Meine Safranernte

Zwiebeln für Safrankrokusse gibt es normalerweise auch im Internet zu kaufen (da corona-bedingt Gartenmärkte wohl erst mal nicht stattfinden [obwohl ich kein Fan von Internetkäufen bin]).