Zimtschnecken wie in Skandinavien

Zimtschnecken wie in Skandinavien

Letztes Jahr waren wir im Urlaub in Dänemark und Schweden und waren restlos begeistert von den Zimtschnecken dort („Kanelsnegle“ heißen sie in Dänemark, „Kanelbullar“ auf Schwedisch). Egal ob in Dänemark oder Schweden – die Schnecken waren von der Form her eher wie Knoten, und hatten außer Zimt noch Kardamom mit dabei. Schon lange wollte ich diese Zimtschneckchen nachbacken – nun ist es endlich soweit. Das Rezept ist echt easy, allerdings bin ich beim Knoten noch nicht so der Meister. Dies tut dem Geschmack aber zum Glück keinen Abbruch! Bitte beachtet, dass der Teig über Nacht im Kühlschrank ruht & die Schüssel auch in den Kühlschrank passt.

Zutaten für 12 Schnecken:

Für den Teig:

  • 600 gr Weizenmehl
  • 100 gr Zucker
  • 1 Teelöffel gemahlenen Kardamom
  • 2 Teelöffel Trockenhefe
  • 100 gr Butter
  • 200 ml Milch
  • 2 Eier (1 davon zum Bestreichen)

Für die Zimtfüllung:

  • 100 gr weiche Butter
  • 100 gr brauner Zucker
  • 1 Esslöffel gemahlenen Zimt

Zubereitung:

  1. Am Vortag für den Teig Mehl, Zucker, Kardamom und Hefe in einer großen Schüssel mischen.
  2. Butter in einem Topf schmelzen, Milch und 100 ml Wasser zugeben und das Ganze lauwarm erhitzen.
  3. Ei und Butter-Milch-Mix zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken ca. 7 Minuten zu einem klebrigen Teig verarbeiten.
  4. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 2 Stunden gehen lassen, danach abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  5. Am folgenden Tag alle Zutaten für die Füllung mit dem Handmixer glatt rühren.
  6. Nun den Teig auf einer bemehlten Oberfläche zu einem Rechteck à ca. 25 x 60 cm ausrollen. Die Füllung gleichmäßig darauf verteilen,
  7. Dann die eine kurze Seite bis zur Mitte einklappen, dann die andere Seite darüberklappen und den gefalteten Teig zu einem Rechteck à 30 x 25 cm ausrollen.
  8. Den Teig nun quer in 12 gleich breite Streifen schneiden. Für jeden Knoten je ein Ende eines Teigstreifens zwischen Daumen und Ringfinger festhalten. Den Strang von dort aus zweimal um Zeige- und Mittelfinger wickeln und das Ende in den Hohlraum stecken.
  9. Die Zimtknoten auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
  10. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 180 Grad Umluft vorheizen.
  11. Das übrige Ei in einer Tasse verquirlen und die Knoten vor dem Backen damit bestreichen.
  12. Knoten ca. 12-15 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen.

Noch frisch am gleichen Tag nach einem herrlichen Frühlingsspaziergang genießen und den Rest einfrieren.

Die besten Apfelkuchen

Die besten Apfelkuchen

Heute gibt es meine Lieblingsapfelkuchen in einer kleinen, überschaubaren Liste. Wenn ihr auf die Namen klickt, kommt ihr direkt zum Rezept. Viel Spass beim Stöbern und vor allem beim Backen.

Gedeckter Apfelkuchen

Wahrscheinlich mein Lieblingsapfelkuchen. Der Mürbteig ist ein Traum, butterzart und mürbe, der ganze Kuchen ist so leicht und fruchtig – am besten frisch mit Schlagsahne genießen.

Elsässer Apfelkuchen

Ein toller Apfelkuchen für den Kaffeklatsch – fruchtig mit einem cremigem Touch. Hier ist die Sahne quasi schon inkludiert.

Einfacher Apfelkuchen

Ein simpler, aber sehr leckerer Apfelkuchen aus Rührteig. Das Apfeltopping ist der Clou, man kann den Kuchen auch prima einfrieren.

Apfel-Streuselkuchen

Ein toller Apfelkuchen mit Hefeteig, prima für viele Geniesser. Am besten frisch mit einem Klacks Schlagsahne.

Apfel-Vanille-Kuchen

Ein schnell zu backender Rührkuchen, der sehr saftig und würzig ist. In Alufolie gewickelt hält er sich auch ein paar Tage. Sehr lecker!

Kleine Dattel-Gugelhupfe mit Gewürz-Zucker

Kleine Dattel-Gugelhupfe mit Gewürz-Zucker

Kennt ihr das auch? Nach dem 1. Januar hat man das Gefühl, dass man mal alles mögliche ausmisten muss. Ich habe mal mit meiner Vorratskammer angefangen, und dabei bin ich ich auf ein Paket getrocknete Datteln gestoßen, das zwar noch ungeöffnet war, aber doch rasch verbraucht werden sollte. Deshalb hier nun ein perfektes, und wie ich auch finde unkompliziertes winterliches Rezept mit getrockneten Datteln.

Die Gugelhupfe haben ein bisschen die Konsistenz von Doughnuts – und schmecken mit dem Gewürzzucker einfach sündhaft gut. Wer keine Gugelhupf-Form hat: man kann die Teilchen sicher auch in einer Muffin-Form backen.

Zutaten:

  • 10 getrocknete Datteln
  • 4 Esslöffel kochendes Wasser
  • 180 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 150 gr weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 180 ml Milch
  • 125 gr Butter, geschmolzen
  • 1 Teelöffel Vanille-Extrakt

Für den Gewürzzucker:

  • 100gr weißer Zucker
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 1/2 Teelöffel gemahlene Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, das Gugelhupf-Blech einfetten.
  2. Die Datteln im Zerkleinerer kleinhacken.
  3. Die Datteln mit den 4 Esslöffeln kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten einweichen, dann ein bisschen mit einer Gabel zerdrücken.
  4. Mehl, Backpulver, Zucker, Eier, Milch Butter, Vanille-Extrakt und die Datteln mit dem Schneebesen zu einem Teig verrühren. Nicht überrühren, wie bei Muffins. Es ist ein relativ flüssiger Teig.
  5. Den Teig dann in die Gugelhupf-Mulden einfüllen und ca. 25 Minuten lang backen (Stäbchenprobe), bis die Gugelhupfe goldbraun sind.
  6. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und die Gugelhupfe aus der Form nehmen.
  7. Gugelhupfe auf einem Gitter abkühlen lassen und die Zutaten für den Gewürzzucker in einer Schüssel mischen.
  8. Die abgekühlten Gugelhupfe im Gewürzzucker wälzen.

Wie Muffins schmecken die Gugelhupfe am besten frisch. Bleiben Gugelhupfe übrig, einfrieren.

Zimtschnecken

Zimtschnecken

Was mir an diesen Zimtschnecken gefällt: sie enthalten gar keinen Zucker im Teig, aber dafür viel Butter. Die Zimt-Zucker-Mischung und der Hagelzucker reichen als Süße völlig aus. Und die Zutatenliste ist mal wieder angenehm kurz! Außerdem sind die Schneckchen schön knusprig. Einfach ideal zu einer Tasse Tee oder Kaffee im Advent.

Auf geht’s zur Weihnachtsbäckerei!

Zutaten:

  • 500 gr Mehl
  • 325 gr kalte Butter
  • Prise Salz
  • 125 gr Joghurt
  • 4 Esslöffel Zucker
  • 1 Esslöffel Zimt
  • 50 gr Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Butter in Flöckchen auf den Mehlrand geben.
  2. Joghurt und das Salz in die Mulde geben.
  3. Danach alles zu einem Mürbeteig verkneten.
  4. Den Teig ca. 15 Minuten kalt stellen.
  5. Zucker und Zimt vermischen.
  6. Danach den Teig teilen, und ein Teil zu einer Platte von ca. 30 cm x 40 cm (3 mm dick) ausrollen. Die Teigplatte mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.
  7. Die Teigplatte dann von der breiten Seite her aufrollen. Mit der anderen Teighälfte genauso verfahren.
  8. Die Teigrollen ca. 1 Stunde kaltstellen, dann den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  9. Bleche mit Backpapier auslegen. Die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und in 1/2 cam dicke Scheiben schneiden.
  10. Auf die Bleche legen, mit Hagelzucker bestreuen und ca. 15 Minuten im heißen Ofen backen.

Gewürzter Rhabarber-Vanille-Kuchen

Gewürzter Rhabarber-Vanille-Kuchen

Rein optisch schaut der Kuchen fast wie mein Rhabarber-Rahm-Kuchen aus, aber erschmeckt doch einen Tick anders. Der Rhabarber wird mit Zimt, Sternanis und Zucker vorgegart, und der Rahm ist hier ein würziger Vanillepudding. Außerdem ist der Mürbteig mit Dinkelmehl und ohne Zucker. Probiert den Kuchen mal aus; er gibt dem Rhabarber mal einen ganz anderen Dreh!

Zutaten für eine Springform mit 24 cm Durchmesser:

Für den Teig:

  • 200 gr Dinkelmehl
  • 120 gr kalte Butter
  • Prise Salz
  • 2-3 Esslöffel Wasser

Für den Rhabarber:

  • 700 gr Rhabarber
  • 200 gr Zucker
  • 2 Sternanis
  • 1 Zimtstange

Für den Pudding:

  • 3 Eier
  • 3/4 Esslöffel Stärke
  • 200 gr Zucker
  • 190 gr Schlagsahne
  • 225 ml Milch
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1 Prise gemahlene Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Mehl, das Salz unddie Butter (in kleine Stücke geschnitten) verreiben. Nach und nach das Wasser dazugeben, und alles rasch mit den Händen zu einem Mürbteig verkneten. In Folie wickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen den Rhabarber waschen, schälen und in ca. 5-8 cm lange Stücke schneiden.
  3. Die Rhabarberstücke mit dem Zucker, den Sternanis und der Zimtstange in einer ofenfesten Form vermischen, dabei den Anis und die Zimtstange etwas auseinanderbrechen.
  4. Im Ofen ca. 20 Minuten backen, dann herausnehmen und abkühlen lassen.
  5. Die Springform buttern oder mit Backpapier auslegen und die Form mit dem Teig auskleiden, dabei den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  6. Teig im weiterhin 200 Grad heißen Ofen 15 Minuten backen.
  7. Währenddessen den Pudding zubereiten. Dazu werden die Eier, der Zucker und die Stärke in einer separaten Schüssel verrührt.
  8. Milch, Sahne, Vanillemark und Muskat in einen Topf geben und mit einem Schneebesen mischen. Diese Mischung dann erhitzen, bis sie kurz vor dem Kochen ist. Dann die Ei-Mischung hinzugeben und weiter leise köcheln lassen, dabei immer mit einem Schneebesen umrühren. Wenn die Masse dick wird, vom Herd ziehen.
  9. Wenn der Teig gebacken ist, die Rhabarberstücke (ohen Anis- und Zimtstangenstücke) auf dem Teigboden verteilen, und dann den Pudding darübergießen. Nun im Ofen ca. 25 Minuten fertigbacken.

Knusprige Gewürzsterne

Knusprige Gewürzsterne

Dies ist die Saison der ungewöhnlichen Weihnachtsplätzchen! Letzte Woche war Frischkäse eine Teigzutat, und heute gibt es Plätzchen aus Roggenmehl. Die Rezeptidee ist aus dem Buch „Neues Backen“ von Laurel Kratochvila. Hier haben es mir tatsächlich auch die vielen Gewürze angetan.

Die Kekse sind sehr knusprig und erinnern ein bisschen an Spekulatius. Sehr lecker!

Zutaten:

  • 150 gr weiche Butter
  • 250 gr brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 225 gr Roggenmehl
  • 1 1/4 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Fleur de Sel
  • 1/2 Teelöffel geriebene Muskatnuss
  • 1/4 Teelöffel gemahlene Gewürznelken
  • 1/4 Teelöffel gemahlener Kardamom
  • 2 Esslöffel gehackte Mandeln

Zubereitung:

  1. Butter und Zucker mit dem Handrührer hell und cremig rühren.
  2. Dann das Ei unterrühren.
  3. Mehl, Backpulver, Fleur de Sel und die Gewürze in einer Schüssel mischen und dann nach und nach in die Buttermasse einarbeiten.
  4. Den Teig zu einer Kugel formen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  6. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 4 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen (oder beliebige Formen).
  7. Mit 2 cm Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen, mit Mandeln bestreuen und 10-12 Minuten im Ofen goldbraun backen.
  8. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

In einer dicht schließenden Dose halten sich die Plätzchen ca. 4 Wochen. Falls sie nicht vorher aufgefuttert werden.

Mürbe Haselnusscroissants

Mürbe Haselnusscroissants

Dies ist das erste meiner Weihnachtsplätzchen-Rezepte, und obwohl es aufwendig klingt, geht es kinderleicht! Der Teig ist auch etwas ungewöhnlich – er enthält nämlich Frischkäse. Die kleinen Croissants sehen wirklich süß aus, und sie schmecken auch wirklich toll knusprig-zimtig-süß. Ein schönes Rezept, für das man zwar 2 Stunden Kühlzeit einplanen muss, das aber ansonsten völlig unproblematisch von der Hand geht. Außerdem mag ich es, wenn die Zutatenliste nicht endlos lang ist.

Zutaten (für 32 Stück):

  • 150 gr Dinkelmehl
  • 100 gr Doppelrahm-Frischkäse
  • 100 gr kalte Butter
  • 100 gr Rohrohrzucker
  • 50 gr gemahlene, geröstete Haselnüsse
  • 1 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:

  1. Mehl und den Frischkäse in eine Schüssel geben. Butter in Würfeln dazugeben, zu einem glatten Teig kneten.
  2. Eine Kugel formen, abdecken und 2 Stunden im Kühlschrank kühlen,
  3. Zucker, Haselnüsse und Zimt in einer Schüssel vermischen. Den gekühlten Teig halbieren und zu zwei Kugeln formen.
  4. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen, zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  5. Ein Viertel der Haselnuss-Zucker-Mischung auf einer glatten Arbeitsfläche verteilen.

6. Die erste Teigkugel drauf 3mm dick zu einem Kreis ausrollen. Eigentlich nimmt man die Haselnuss-Zucker Mischung statt Mehl. Die Oberfläche des Kreises ebenfalls mit einem Viertel der Haselnuss-Zucker-Mischung bestreuen und durch das Ausrollen mit dem Nudelholz hineinreiben. Auch hier statt dem üblichen Mehl nur die Haselnuss-Zucker-Mischung nehmen. Mein Kreis hatte einen Durchmesser von ca. 18-20 cm.

7. Diesen ersten Kreis nun mit einem scharfen Küchenmesser in 16 gleiche Kuchenstücke schneiden.

8. Jedes Dreieck von der Außenseite zur Spitze hin zu einem Hörnchen einrollen und auf ein Blech setzen.

9. Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.

10. Die Hörnchen in ca. 12 Minuten goldbraun und knusprig backen (bei Umluft gehen beide Bleche auf einen Schlag).

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Und dann…zwischendurch mal als Stimmungsaufheller geniessen!

Apfel-Zimt-Tartelettes

Apfel-Zimt-Tartelettes

Heute gibt es ein Rezept, das für meine Verhältnisse ein bisschen aufwendiger daherkommt. Das Aufwendige daran finde ich das Gittermuster auf den Tartelettes. Da muss man schon schön genau und vorsichtig arbeiten. Aber alles in allem geht die Zubereitung doch ganz flott, denn während der Teig kühlt, kann man das Kompott zubereiten und die Förmchen fetten (ein weiterer, von mir ‚geliebter‘ Arbeitsschritt!).

Ich habe Tartelette-Förmchen mit Hebeboden, so kann man die Törtchen besser aus der Form bekommen.

Alles in allem aber eine hübsche Leckerei, die auch ein bisschen was hermacht. Die Tartelettes eignen sich auch gut als Dessert nach einem schönen Essen. Happy Baking!

Zutaten (für 6 Tartelettes):

Für den Teig:

  • 1 Ei
  • 250 gr Mehl
  • 50 gr Zucker
  • Salz
  • 140 gr kalte Butter
  • Butter zum Fetten der Form
  • Zimt

Für das Kompott:

  • 3 große Äpfel
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 30 gr Zucker
  • 1 Teelöffel Speisestärke
  • Zimt
Eingefettete Tarteletteförmchen

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Ei trennen. Eigelb mit Mehl, 30 gr Zucker, 1 Prise Salz und der kalten Butter in Stückchen in eine Schüssel geben.
  2. Mit den Händen zu einem glatten Teig kneten, evtl. etwas kaltes Wasser zugeben.
  3. Den Teig in Folie wickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  4. Währenddessen für das Kompott die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden.
  5. Die Apfelstücke mit Zitronensaft und Zucker zugedeckt bei mittlerer Hitze weich kochen.
  6. Die Stärke mit 2 Esslöffeln kaltem Wasser glatt rühren und dazugeben.
  7. Noch ca. 2 Minuten unter Rühren weiterkochen, 1 Messerspitze Zimt einrühren und dann das Kompott abkühlen lassen.
  8. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und Tarteletteförmchen einfetten.
  9. Man kann entweder den Teig ausrollen und die Formen damit auslegen, oder wie ich den Teig in die Förmchen drücken. Ich habe 2/3 des Teigs genommen, und diesen in 6 Teile geteilt. Jedes Teigteil habe ich dann in jeweils ein Förmchen gedrückt. Das restliche 1/3 wird dann später ausgerollt, um die Streifen für das Gittermuster auszuschneiden.

10. Das Kompott in den Formen verteilen.

11. Das Eiweiß verquirlen und die Teigränder damit bestreichen.

12. Den restlichen Teig ausrollen, in Streifen schneiden (ca. 2-3 mm dünn) und gitterartig über das Kompott legen, leicht andrücken. Vorsicht, die Streifen brechen beim Transfer von Arbeitsplatte zu Törtchen gerne mal!

13. 20 gr Zucker und 1/2 Teelöffel Zimt vermischen und über die Törtchen streuen.

14. Im Ofen ca 30 Minuten backen.

…und jetzt genießen! Ein Klecks Sahne passt bestimmt auch gut dazu.

PS Statt mit Äpfeln schmecken die Tartelettes sicher auch gut mit Birnen.

Apfel-Walnuss-Gugelhupf mit Zimt

Apfel-Walnuss-Gugelhupf mit Zimt

Ein schöner, einfacher Kuchen, den man schnell sonntags backen und falls nötig, über den Rest der Woche fertig vertilgen kann. Ideal für kühlere Herbsttage, an denen man einen kleinen Seelentröster braucht.

Das Rezept stammt von einer meiner Lieblingsbloggerinnen, nämlich Virginia Horstmann.

Und nun viel Spaß beim Backen und vor allem …. Genießen!!!

Zutaten:

  • 340 gr Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 200 gr Zucker
  • 240 ml geschmackneutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 2 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt und geraspelt (vor dem Schälen, Entkernen und Raspeln wiegen die Äpfel zusammen ca. 350 gr)
  • 50 gr Walnüsse, grob gehackt
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1. Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und ausmehlen.
2. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt mischen und beiseite stellen.
3. Eier, Zucker und Öl mit dem Handrührgerät mischen, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Nun mit einem Kochlöffel die Apfelhobel darunter heben.
4. Die Mehlmischung darüber sieben und gemeinsam mit den Walnüssen unterheben, bis ein homogener Teig entsteht.
5. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und den Kuchen ca. 50-60 Minuten lang backen. Ob der Kuchen fertig ist, lässt sich leicht mithilfe eines hineingepieksten Holzstäbchens feststellen.
6. Den Kuchen dann aus dem Ofen holen, leicht abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen. Mit Puderzucker bestäuben.

Auch sehr lecker mit einem Klacks Sahne…..

Apfel-Zimt-Muffins

Apfel-Zimt-Muffins

Echt jetzt, noch ein Apfel-Muffin-Rezept?? Ja, davon kann man meiner Meinung nach nie genug haben!! Und ihr wisst: unsere Äpfel müssen verarbeitet werden. Das Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson, und die Muffins sind mal wieder wirklich lecker: apfelig-zimtig mit ein bisschen Knusper durch das Mandeltopping.

Zutaten (für 12 Muffins):

  • 2 Äpfel
  • 250 gr Dinkelmehl (es geht auch ganz gewöhnliches Weizenmehl)
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 125 gr brauner Zucker plus 4 Teelöffel zum Bestreuen
  • 125 ml Honig
  • 60 ml Naturjoghurt
  • 125 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 75 gr Mandeln, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Muffinmulden mit Papierförmchen auslegen.
  2. Die Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Mehl, Backpulver und 1 Teelöffel Zimt in einer Schüssel mischen.
  4. 125 gr braunen Zucker, Honig, Joghurt, Öl und die Eier in einer weiteren Schüssel mit dem Scheebesen verrühren.
  5. Die Mandeln grob hacken und die Hälfte davon zur Mehlmischung geben, die andere Hälfte mit dem 1 Teelöffel Zimt und den 4 extra Teelöffeln braunen Zucker in einer kleinen Schale vermischen. Das gibt das Topping.
  6. Jetzt die flüssigen Zutaten in die Mehlmischung geben, den die Apfelstücke dazugeben und alles zu einem Teig vermischen. Aber denkt daran: nicht zu sehr rühren, ein etwas klumpiger Teig ergibt fluffigere Muffins.
  7. Den Teig in die Muffinförmchen füllen, dann das Topping draufstreuen.
  8. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  9. Aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen, bevor man sie aus der Form holt und auf einem Gitter abkühlen lässt.

Leicht warm zu einem Tässchen Tee schmecken sie am besten, und natürlich kann man die leckeren Teilchen einfrieren, falls man nicht alle an einem Tag schafft. Denn frisch schmecken sie einfach am besten.