Gärten in England II: Great Dixter

Gärten in England II: Great Dixter

Bei unserem Besuch sind mir einige Dinge aufgefallen und die habe ich euch heute auch als Tipps mitgebracht.

Nicht blühende Ecken mit Töpfen aufpeppen

Wie ihr auf den Fotos unten seht, haben die Gärtner ziemlich geschickt Töpfe mit Blumen platziert, wenn irgendwo gerade wenig im Beet geblüht hat. So bekommt man trotzdem den Eindruck, es blüht überall.

Knallige Farbkombinationen

Das ist mir in ganz vielen Gärten dieses Jahr in England aufgefallen, und besonders in Great Dixter: die Farbkombinationen werden knallig. Eine Favoritenkombination ist violett mit orange. Der überwiegende Teil der Blumen ist orange, und dazwischen poppen die violetten Blumen hervor. Unten links ist das ganze noch sehr hübsch mit einem weiß-grünen Gras kombiniert, das ein bisschen Leichtigkeit in das Arrangement bringt.

Eine zweite Knallerkombi, die mir aufgefallen ist, war pink und lavendelblau. Das waren absolute Hingucker, und zuviel würde ich davon auch nicht pflanzen. Für einen Topf oder eine kleine Ecke im Garten aber auf alle Fälle einen Versuch wert.

Blumen und Samenstände trocknen

Blumen trocknen ist definitiv ein Trend, den ich auch sehr gerne mag. In Great Dixter trocknet man auch Blüten und Samenstände, und das sogar noch sehr dekorativ. Entweder macht man daraus Material für Kränze oder Trockensträuße, oder man nimmt die Samenstände zur Saatgutgewinnung.

Gemüse und Blumen

Ja, Blumen und Gemüse sind auch immer ein Thema. In Great Dixter stehen Tomaten zwischen Ringelblumen, und Gurken wachsen mit Kapuzinerkresse. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern lockt auch noch Bestäuber wie Bienen an. Zusätzlich haben die Ringelblumen eine positive Wirkung auf ihre Nachbarpflanzen, und die Kapuzinerkresse lockt z.B. Blattläuse an. Damit hat sie zwar die Läuse, aber nicht die Nachbarpflanzen (hier die Gurken). Ziemlich clever.

Und zum Abschluss einfach nur ein paar schöne Pflanzen- und Blumenkombinationen, natürlich wieder in knalligen Farben.

Und es darf natürlich die ungemähte Wiese mit den Eibenskulpturen nicht fehlen…. also, falls ihr mal in Südengland weilt, müsst ihr einfach nach Great Dixter!

Bananenkuchen mit Kardamom und Kakaonibs

Bananenkuchen mit Kardamom und Kakaonibs

Bananen esse ich eigentlich nur beim Tennis spielen. Zuhause mag ich sie nicht so sehr, deshalb werden alle Bananen, die ich beim Tennis nicht vertilge, „verbacken“. Denn so mag ich sie wiederum supergerne! Und deshalb habe ich mal einen neuen Bananenkuchen ausprobiert; den mit den Rumrosinen finde ich ja eigentlich unschlagbar. Aber dieser hat das Zeug, ein echter Konkurrent zu werden!

Anmerkung zum Rezept: statt Buttermilch oder Joghurt kann man auch Milch nehmen; ich habe in diesem Fall dann für die Säurenote noch einen Teelöffel Zitronensaft dazugegeben.

Zutaten für eine Kastenform:

  • 2 sehr reife Bananen (ungeschält ca. 250-275 gr)
  • 2 große Eier
  • 200 gr cremiger Joghurt oder Buttermilch
  • 125 gr Olivenöl
  • 325 gr Mehl
  • 200 gr brauner Zucker
  • 1 1/4 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Speisenatron
  • 2 Teelöffel gemahlener Kardamom
  • 50 gr Kakaonibs

Zubereitung:

  1. Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Form fetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Die geschälten Bananen mit einer Gabel zerdrücken.
  3. Dann nacheinander die Eier, Joghurt/Buttermilch und zum Schluss das Öl unterrühren.
  4. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten mischen: Mehl, Zucker, Backpulver, Speisenatron, Kardamom und Kakaonibs.
  5. Nun die trockenen Zutaten in die Bananen-Masse einrühren, bis alles gut vermischt ist.
  6. Den Teig in die Kastenform füllen und ca. 45-50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
  7. Kuchen aus dem Ofen holen, in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und einen Tag durchziehen lassen….schafft ihr das?

Gartentagebuch 2023: September

Gartentagebuch 2023: September

Der September ist einer meiner liebsten Gartenmonate. Nach der Hitze des Sommers schwingen sich die Blumen noch einmal zu Hochform auf: die japanische Anemone blüht, der Ziertabak, die Dahlien und Kosmeen geben ebenfalls alles. Für ein paar Blumen in der Vase reicht es auch meist.

Gemüsetechnisch habe ich gerade eine kleine Durststrecke, die ersten Sätze Tomaten etc. sind abgeerntet, und die zweiten sind noch nicht reif. Da wir aber noch viel Sonnenschein erwarten bin ich optimistisch, noch einmal genug ernten zu können. Der Kohl wächst ganz gut, wird aber von Schnecken und Raupen heimgesucht – naja, ich hoffe, es wird was für uns übrig bleiben. Der violette Stangenbrokkoli trägt ja erst im Frühjahr ( wenn er den Winter übersteht).

Was leider nicht gut geklappt hat, waren die rote Bete und die Karotten. Die Karotten sind mini, der Boden ist wahrscheinlich zu hart und es gibt zuviele Wurzeln von der Hecke. Die rote Bete ist ja auch extrem langsam gewachsen, und nach dem Urlaub war nur noch ein Drittel da. Hmmm. Wahrscheinlich war es wieder zu heiß und trocken. Ich denke, Karotten im Beet gebe ich auf, vielleicht probiere ich nächstes Jahr nochmal rote Bete, nur noch früher.

So als Gärtner denkt man ja gleich ans nächste Jahr – und so ist der September auch die Zeit, schon weiterzudenken.

Jetzt kann man noch gut Blattgemüse/ Kräuter für den Herbst und Winter säen., z.B.

  • Spinat
  • Mangold
  • Rucola
  • Mizuna
  • Blattkoriander
  • Kerbel

Aber auch an der Blumenfront kann man jetzt säen: Cool Flowers

Das habe ich letztes Jahr schon gemacht, und zwar mit Erfolg! Besonders durchsetzungsstark war die Kornblume, aber auch Mohn und Jungfer im Grünen haben es geschafft. Wie geht’s?

Im September in einen Topf Kornblumen, Jungfer im Grünen und/oder Mohn aussäen. Dabei nicht zu dicht säen, insbesondere die Kornblumen können riesig werden.

Angießen und warten. Die Samen keimen und es wachsen kleine Pflänzchen, die den Winter (in rauen Lagen evtl. etwas geschützt an die Hauswand stellen) überleben und im Frühjahr einen kleinen Vorsprung haben und früher losblühen. Das soll auch klappen mit Ringelblumen, Löwenmäulchen und Skabiosen. Ich hatte letztes Jahr nur zu eng gesät, und die Kornblume hat viele andere Pflänzchen überwuchert.

Rosmarinkuchen

Rosmarinkuchen

Zuerst war ich skeptisch, wie der Rosmarin in einem Kuchen schmeckt – ich hatte Angst, er wird zu dominant. Aber das ist er nicht, er kontrastiert gut mit dem buttrig-vanilligen Geschmack. Sehr lecker! Da ich ja sowieso ein Fan von solchen „schlichten“ Kastenkuchen bin, finde ich es großartig, immer mal neue Variationen zu probieren.

Zutaten:

  • 250 gr weiche Butter
  • 200 gr brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 300 gr Mehl
  • 1 gehäufter Teelöffel Backpulver (ca. 7 gr)
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • Rosmarinnadeln von einem 10 cm langen Rosmarinzweig, kleingeschnitten (ca. 2 Teelöffel)
  • 4 Esslöffel Milch
  • 1-2 Esslöffel brauner Zucker zum bestreuen

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Kastenform buttern oder mit Backpapier auslegen.
  2. Die Butter und den Zucker schaumig rühren.
  3. Nacheinander die Eier unterrühren, danach den Vanilleextrakt.
  4. Nun das Mehl und das Backpulver einarbeiten, am besten mit einem Holzlöffel.
  5. Die Rosmarinnadeln untermischen.
  6. Zum Schluss die Milch einrühren.
  7. In die Kastenform füllen und mit braunem Zucker bestreuen.
  8. Ca. 1 Stunde backen (Stäbchenprobe).
  9. Abkühlen lassen und aus der Form holen. Gut verpackt hält der Kuchen eine Woche.

Gärten in England: Sissinghurst

Gärten in England: Sissinghurst

Die Apfelblütengärtnerin war auf Reisen und hat euch von den schönsten Gärten in England eine Menge Impressionen und Tipps mitgebracht. Heute stelle ich euch Pflanzideen aus Sissinghurst vor.

Einer der bekanntesten Gärten Englands liegt im Süden, in der Grafschaft Kent. 1930 kauften Vita Sackville-West und ihr Mann Harold Nicolson das Schloss und gestalteten den heute weltberühmten Garten. Der Garten ist in verschiedene Gartenräume unterteilt.

Das Bild oben zeigt den Cottage Garden, und dieser hat mir am besten gefallen. Die Blumenfarben sind im Spektrum gelb-orange-rot, und es ergeben sich total spektakuläre Bilder. Sommer pur!

Oben in den Bildern seht ihr zwei Farb-/Pflanzkombinationen, die man auch im eigenen Garten verwirklichen kann.

Aber es gab noch mehr Anregungen.

Unten links seht ihr eine tolle Topfbepflanzung mit Lavendel, Kornblumenaster und lila Salbei, rechts sind Glyzinien als Bäumchen.

Am berühmtesten ist der weiße Garten von Sissinghurst. Dort blühen nur weiße Blumen. Aber es gibt auch viele Pflanzen mit silbrigem Laub, und das ist toll, um dunkle Ecken aufzuhellen (Bilder unten).

Unten seht ihr noch noch zwei Beispiele für gelungene Farb-und Formkombinationen.

Links gefällt mir, dass die Blumen unterschiedliche Formen haben (Dahlien: runde Bälle, Salbei: gerade Kerzen, Spinnenblume: luftig, nicht kompakt).

Rechts ist die Farbkombination lila-violett mit gelb äußerst reizvoll.

Also – falls ihr es noch nicht gemacht habt: packt eure Sachen, fahrt auf die Insel und schaut euch ein paar Gärten an. Es ist jedesmal ein toller Tag mit vielen Anregungen.

Brombeer-Streusel-Kuchen

Brombeer-Streusel-Kuchen

Bei uns gibt es in der näheren Umgebung wahnsinnig viele wilde Brombeersträucher – und diese Brombeeren sammle ich auch. Aus den meisten Brombeeren mache ich Marmelade – aber ein paar bleiben meist übrig, und dann kann man sie in diesen herrlich unkomplizierten Kuchen packen. Freitags backen und über das Wochenende genießen.

Zutaten für eine Springform mit 24 cm Durchmesser:

Für die Streusel:

  • 60 gr Butter
  • 70 gr brauner Zucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 100 gr Mehl

Für den Teig und Belag:

  • 200 gr Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 125 gr weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 1 Esslöffel Milch
  • 250 gr Brombeeren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Springform ausfetten oder mit Backpapier auskleiden. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für die Streusel alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen kneten und vermischen, bis Streusel entstehen.
  3. In einer anderen Schüssel Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührer cremig schlagen.
  4. Die Eier nacheinander unterrühren.
  5. Mehl, Salz und Backpulver unterrühren. Zuletzt die Milch unterrühren, aber nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  6. Den Teig in die Form füllen und 3/4 der Brombeeren darauf verteilen.
  7. Auf die Brombeeren die Streusel krümeln und die restlichen Brombeeren dazu geben.
  8. Im Ofen auf mittlerer Schien ca. 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  9. Herausnehmen, kurz in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestreuen.

Am besten draußen im Garten oder auf dem Balkon genießen.

PS Irgendwie könnte ich mir das Ganze auch gut als Muffins vorstellen…

Gartentagebuch 2023: August

Gartentagebuch 2023: August

Nun ist tatsächlich die Zeit der Ernte gekommen! Wir ernten ziemlich viele Tomaten und Auberginen, zwischendurch mal Bohnen, aber auch leckere Kräuter. Noch habe ich keinen Druck, irgendetwas von meiner Ernte haltbar machen zu müssen – wir schaffen im Moment, alles wegzufuttern! Da ich nur eine Zucchini habe, ernte ich da nicht so viel – die weibliche Zucchiniblüte muss nämlich von einer männlichen bestäubt werden. Und sind gerade nicht beide gleichzeitig geöffnet, sieht es schlecht aus: die Zucchini bleibt mini und stirbt ab!

So komme ich auch gleich zu meinem Appell an euch: selbst wenn mal was nicht so gut klappt mit dem Gemüse – einfach weiterprobieren und sich an dem freuen, was klappt! Denn erfahrungsgemäß funktioniert irgendetwas immer, aber das nimmt man dann als selbstverständlich hin (so wie bei uns die Chilis). Ich habe es dieses Jahr nochmal mit Zwiebeln probiert- und ja, sie waren noch klein, aber viieel größer als letztes Jahr. Petersilie und Basilikum wachsen besser als die Jahre zuvor, bei den Möhren steht das Urteil noch aus.

Bei der roten Bete dachte ich auch, die wird nix. Aber so langsam bilden die Pflanzen Knollen – sie wachsen eben nicht so schnell, wie ich mir das vorgestellt habe. Schaut, woran es liegen könnte, wenn es nicht so klappt mit der Gemüsezucht und verändert dann die Bedingungen. Oft sind es kleine Dinge, die helfen.

Seit der zweiten Juli-Hälfte ist das Wetter sehr untypisch für uns: sehr regnerisch und nicht mehr so heiß – Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad. Für uns echt sehr moderat! Der Garten findet den Regen gut – insbesondere unser Apfelbaum. Die Tomaten freut es nicht so sehr – die platzen leider auf. Hingegen das Wurzelgemüse wächst so gut wie selten zuvor!

Jetzt könnt ihr auch für den Herbst vorsorgen:

Noch könnt ihr Pflänzchen säen oder Jungpflanzen setzen, um im Herbst und Winter aus dem Garten zu ernten. Welche Gemüse/Kräuter sind das?

  • Asia-Salate wie z.B. Mizuna, Tatsoi
  • Rucola
  • Koriander
  • Feldsalat
  • Mangold
  • Kohlrabi

Viele der Blattgemüse schießen im Sommer bei der Hitze zu schnell, und jetzt im Spätsommer und kommenden Herbst halten sie es bei den kürzeren Tagen und kühleren Temperaturen länger aus.

Erstaunlicherweise finden meine Dahlien das Regenwetter auch sehr prima, genauso wie meine Kosmeen und Zinnien. Das hätte ich nie vermutet! Das zeigt mir aber auch, dass es im Sommer bei uns normalerweise einfach extrem trocken und heiß ist. Damit die Blumen schön weiterblühen, Verwelktes bei Blumen regelmäßig abschneiden, das fördert die Blütenbildung (oder auch mal ein paar hübsche Blüten für die Vase schneiden, damit auch im Haus was davon hat). Oder, ein kleiner Tipp, das mache ich auch immer häufiger: gerade gefüllte Dahlien kann man auch gut trocknen! Dann hat man auch im Winter eine Erinnerung an den Sommergarten….

Mein letzter Tipp: auch wenn es regnet oder stürmt: den Garten einfach genießen!

Beerenmuffins mit Zitrone

Beerenmuffins mit Zitrone

Dies sind mal wieder einfache every-day-muffins. Ich habe sie gebacken, um meine Rest-TK-Beerenbestände aufzubrauchen. Natürlich kann man sie auch mit frischen Beeren backen, oder nur mit einer Beerenart (hier empfiehlt sich Himbeere). Also nicht nur ein einfaches, sondern gut abwandelbares Rezept (ursprünglich mal wieder von Frau Lawson).

Nun noch ein Wort zum richtigen Backen & Aufbewahren von Muffins (da ich schon oft Muffins von unfassbar schlechter Konsistenz gegessen habe):

Beim Zusammenmischen des Teigs (meistens mischt man die flüssigen mit den trockenen Zutaten): niemals übermischen! Muffinteig muss klumpig sein, er darf nicht schön glatt sein. Also die Zutaten gerade so vermischen, Klumpen sind erwünscht!

Außerdem schmecken Muffins knackfrisch, leicht warm, am besten. Einen Tag aufheben geht meistens noch (aber auch da schmecken sie schon nicht mehr so gut). Deshalb: alle übriggebliebenen Muffins lieber frisch (am Backtag!) einfrieren und bei Bedarf auftauen. So schmecken sie einfach viel besser!

Doch nun investieren wir 35 Minuten für eine leckere Teebegleitung.

Zutaten:

  • 60 gr Butter, geschmolzen
  • 200 gr Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 150 gr Zucker
  • Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • ca. 120 ml Milch
  • 1 Ei
  • 150 gr Beeren

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Muffinform mit 12 Papierförmchen auskleiden.
  2. Butter schmelzen.
  3. Mehl, Backpulver, Backnatron, Salz, Zucker und Zitronenschale in einer Schüssel mischen.
  4. Den Zitronensaft in einen Messbecher pressen. Dann mit Milch auffüllen, dass es insgesamt 200 ml gibt (die Milch wird ausflocken, kein Problem).
  5. Nun in einer zweiten Schüssel (oder wenn noch Platz im Messbecher ist, auch gerne dort) die Zitronenmilch mit dem Ei und der geschmolzenen Butter mit einem Schneebesen verrühren.
  6. Dann die flüssigen Zutaten in die trockenen Zutaten einrühren (und bitte nicht überrühren; der Teig soll klumpig bleiben)
  7. Zum Schluss die Beeren unterheben.
  8. Teig in die Förmchen löffeln und ca. 25 Minuten im Ofen backen.
  9. Kurz in den Förmchen abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Aprikosen-Tarte

Aprikosen-Tarte

Wenn ich noch Platz in meinem Garten hätte, würde ich wohl noch einen Aprikosenbaum pflanzen. Ich mag diese orangenen leckeren Früchte, die einfach total nach Sommer schmecken. Und genauso mag ich sie in allerlei Backwerk wie leckeren Tartes oder Kuchen. Dies hier ist ein Rezept von Sarah Wiener. Bis auf die Geschichte mit dem Blindbacken ist das Backen ziemlich unkompliziert.

Zutaten für eine Tarte-/Springform mit 28 cm Durchmesser:

Für den Mürbteig:

  • 200 gr Mehl
  • 100 gr Butter
  • 50 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 400 gr reife Aprikosen
  • 30 gr gehackte Mandeln
  • 200 gr Sahne
  • 30 gr Zucker

Außerdem:

  • getrocknete Erbsen o.ä. zum Blindbacken

Zubereitung:

  1. Für den Teig aus den Zutaten mit den Händen rasch einen glatten Mürbteig kneten.
  2. Diesen als Kugel in Folie im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Mürbeteig in die Form drücken, mit einem 2 cm hohen Rand.
  5. Backpapier auf den Teig legen und die getrockneten Erbsen darauf packen (es geht auch ohne Backpapier, dann haften die Erbsen ein bisschen am Teig, aber das finde ich nicht schlimm).
  6. Den Teig 15 Minuten backen.
  7. In der Zwischenzeit die Aprikosen waschen, vierteln und entkernen.
  8. Sahne, Eier und Zucker mit dem Schneebesen verquirlen.
  9. Teig aus dem Ofen holen, Erbsen und Backpapier entfernen.
  10. Gehackte Mandeln auf dem Teigboden ausstreuen.
  11. Aprikosen auf den Teigboden setzen. Sahne-Ei-Masse über die Aprikosen gießen.
  12. Die Ofentemperatur auf 180 Grad reduzieren und die Tarte ca. 30 Minuten backen. Die Sahne-Ei-Mischung sollte schön gestockt sein.
  13. Aus dem Ofen holen, abkühlen lassen, aus der Form nehmen und genießen!

Schwedische Haferflockenkekse oder IKEA-Kekse

Schwedische Haferflockenkekse oder IKEA-Kekse

Eigentlich hatte ich für heute einen anderen Beitrag im Sinn – eine leckere Obsttarte. Aber wie es manchmal so ist, waren meine Keksvorräte leer und ich hatte einfach total Lust auf so ganz simple Haferflockenkekse – so ähnlich wie die, die man bei IKEA vor den Kassen im Schweden-Shop kaufen kann. Gesagt, getan! So schnell und einfach geht das Backen nämlich. Die Zutaten hatte ich auch alle im Haus.

Da die Kekse beim Backen gut ausereinanderlaufen, setzt sie schön weit auseinander (nicht mehr als 16 Kekse auf ein Backblech).

Zutaten für ca. 50-55 Kekse:

  • 250 gr zarte Haferflocken
  • 200 gr Zucker
  • 200 gr kalte Butter
  • 100 gr Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. So kann man 2 Bleche auf einmal backen (ich habe 4 Bleche gebraucht). Bleche mit Backpapier auslegen.
  2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben (Vorsicht: nicht das Backpulver aufs Ei geben..)
  3. Alles rasch mit den Händen zu einem Teig verkneten.
  4. Walnussgroße Kugeln mit viel Abstand auf die Bleche legen.
  5. 13-15 Minuten backen.
  6. Kekse zuerst auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf einem Gitter vollständig auskühlen. In eine Dose packen und genießen….