Das Gemüse wächst, und zwischendurch gibt es auch mal Hitzepausen und Gewitter mit Regen. Gar nicht so schlecht, das finden aber auch die Schädlinge, die jetzt immer mehr werden. Die Gemüse sind noch verschont – außer von den üblichen Schnecken, die meine Blattgemüse und Kohl lieben. Die schütze ich fast alle mit Ringen aus alten Plastikflaschen (s. Gartenhacks) oder Ringen aus engmaschigem Draht, solange sie noch klein sind. An den Löwenmäulchen sind irgendwelche Mücken/Läuse zugange, die ich hauptsächlich absammle. Den Mehltau habe ich wirklich mit meinen Sprühaktionen mit der Milch in den Griff bekommen. Auch meine Zucchini und die Rose besprühe ich damit auch schon prophylaktisch. Zusätzlich habe ich noch Tipps zur Zucchini-Zucht im Gepäck:
- Wenn ihr die Zucchini im Topf haltet, dann macht den Topf nicht ganz voll mit Erde und pflanzt die Zucchini ein. Im Laufe des Sommers kann man dann immer wieder eine Erdschicht in den Topf packen, bis er voll ist. So wird die Zucchini automatisch mit mehr Nährstoffen versorgt, und sie kann mehr Wurzeln bilden.
- Die erste Zucchini schneidet ihr ab, wenn sie ca. fingerlang ist. So regt ihr eure Zucchini zur Bildung von mehr Früchten an.

Ansonsten ist die Hauptarbeit im Wesentlichen das Gießen, Düngen und Überwachen der Pflanzen, damit kein größerer Schädlingsbefall droht. Es ist meist doch sehr heiß/warm, deshalb sehen die Blumen ein bisschen müde aus; aber meine süßen Löwenmäulchen trotzen der Hitze ganz gut.
Die Auberginen wachsen bei diesem Wetter natürlich spitze. Ich lese immer wieder, wie schwer es ist, Auberginen zu ziehen. Das ist bei mir nicht der Fall! Liegt bestimmt auch an unserem sehr mediterranen Klima. Deshalb hier meine Top-Tipps zur Auberginen-Zucht.


- Früh im Haus aussäen, Ende Januar/Anfang Februar, an/auf einer Heizung, denn sie mögen schon eine Keimtemparatur über 20 Grad. Dann die Pflänzchen wachsen lassen.
- Auberginen erst ins Freie stellen, wenn die Temperaturen relativ stabil über 12 Grad sind. Im Zweifelsfall nachts wieder ins Haus stellen.
- Das ist wohl der wichtigste Tip: Auberginen am besten in großen Töpfen auf einer Terasse mit Südausrichtung (oder vieel Sonne) ziehen. Im Beet funktionieren sie bei mir auch nicht. Auf so einer Terasse bekommen sie viel Wärme, die Steine strahlen ja zusätzlich noch Hitze ab. Wenn die Terasse noch überdacht ist, wäre das noch besser.
- Regelmäßig gießen und düngen. Nur bitte keine Staunässe. Also Töpfe mit Löchern und Untersetzern benutzen, das funktioniert am besten.
Ich habe schon die ersten Auberginen geerntet, wohingegen die Tomaten jetzt erst langsam „erröten“!
Säen für Herbst und Winter

Die Aussaat geht weiter! Jetzt im Juli kann man noch gut Gemüse aussäen, um für Herbst und Winter gerüstet zu sein. Ich habe ausgesät:
- Kohlrabi
- Mangold
- Im Beet: Winterheckenzwiebel. Das ist eine winterharte, mehrjährige Zwiebel, die so ähnlich wie Frühlingszwiebeln ist. Man kann das grüne Laub abschneiden, und wie bei Frühlingszwiebeln benutzen.
Man kann auch Spinat und Salate aussäen, ich warte damit aber, bis es bei uns ein bisschen kühler ist.
Kohlrabi und Mangold haben schon toll gekeimt; wenn sie die ersten echten Blätter haben, werden sie in kleine Module umgesetzt, und wenn Platz im Beet ist, setze ich sie hinein. Meine ca. 30 Lauchpflänzchen habe ich jetzt auch im Gemüsebeet untergebracht; hoffentlich wachsen sie auch. Es ist Winterlauch, d.h. der bleibt über den Winter stehen (ist frosthart).

Mein Winterbeet steht auch; da waren vorher die Zuckererbsen, bei der Hitze machen die aber schnell schlapp. Im Winterbeet stehen im Moment ein Palmkohl zwei lila Sprossenbrokkolis sowie 5 Lauchpflänzchen. Dann werden noch ein paar Kohlrabis dazukommen. Im Moment habe ich den Kohl mit einem Netz vor dem Kohlweißling geschützt.
Langsam fangen auch die Dahlien an, zu blühen. Ach, wenn er nicht so heiß wäre, der Juli…
































