Mohnkuchen mit Blutorange

Mohnkuchen mit Blutorange

Noch ist Blutorangensaison – ich liebe diese Früchte ja sehr. Besonders gerne trinke ich zum Frühstück ein Glas frisch gepressten Blutorangensaft. Vor einiger Zeit bin ich dann auf ein ähnliches Rezept in einer Zeitschrift gestoßen – und nun musste ich den Kuchen einfach ausprobieren. Durch die Orangenschale schmeckt er richtig fruchtig und orangig; außerdem ist er voll fluffig. Ein richtiger Volltreffer. Viel Spaß beim Nachbacken!

Zutaten für 1 Napfform von 24 cm:

  • Butter und Mehl für die Form
  • 250 gr weiche Butter
  • 190 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 400 gr Mehl
  • 60 gr Mohn
  • Abrieb von einer Bio-Orange
  • 2 TL Backpulver
  • 50 gr Speisestärke
  • 100 ml Milch

Für den Guß:

  • 120 gr Puder
  • 1 Blutorange
  • evtl. ein Zweig Minze

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Die Form ausbuttern und mit etwas Mehl ausstreuen.
  3. Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz schaumig rühren.
  4. Dann nacheinander die Eier unterrühren, jedes Ei mind. 30 Sekunden gut unterrühren.
  5. Dann das Mehl, den Mohn, den Orangenschalenabrieb, Backpulver und Speisestärke unterrühren, gleichzeitig mit der Milch.
  6. Den Teig in die Form füllen und ca. 60 Minuten backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form stürzen. Dann völlig auskühlen lassen.
  8. Für die Deko 2 Scheiben aus der Mitte der Blutorange schneiden, die restlichen Hälften auspressen.
  9. Den Saft mit dem Puderzucker mischen und zu einem glatten Guß verrühren, dann über den Kuchen träufeln.
  10. Mit Orangenscheiben und evtl. Minze garnieren.

Sehr lecker zum Nachmittagstee an einem sonnigen Märztag – drinnen oder draußen, alleine oder mit lieben Freunden…genießt es!!

Blondies

Blondies

…sind Brownies mit weißer Schokolade und Macadamia-Nüssen. Sie sind sehr üppig, aber sehr lecker. Das Ursprungs-Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson, jedoch habe ich weniger Zucker genommen, da weiße Schokolade schon sehr süß ist. Man könnte sogar noch 50 gr Zucker weniger nehmen.

Die Blondies eignen sich gut als kleiner Desserthappen zum Espresso nach einem Essen. Aber zum Nachmittagstee oder – kaffee passen sie auch exzellent. Ich habe sie in einem Backrahmen mit den Abmessungen 24 x 20 cm gebacken, aber einen Tick größer schadet auch nicht. Dann wären die Blondies ein bisschen flacher.

Zutaten:

  • 125 gr Butter
  • 250 gr weiße Schokolade
  • 4 große Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300 gr Zucker
  • 2 Teelöffel Vanille-Extrakt
  • 300 gr Mehl
  • 200 gr Macadamia-Nüsse, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
  2. Die Butter und Schokolade zusammen schmelzen (Herd oder Mikrowelle).
  3. In einer großen Schüssel die Eier mit dem Salz mit dem Handrührgerät richtig gut aufschlagen, bis die Masse hell geworden ist und deutlch an Volumen zugenommen hat.
  4. Den Zucker und den Vanille-Extrakt unterrühren und weiterhin gut aufschlagen.
  5. Die Schoko-Butter-Masse vorsichtig einrühren, und danach das Mehl und die Nüsse.
  6. Den Teig in die Form füllen und ca. 45-50 Minuten backen. Die Mitte sollte noch etwas weich sein.

Wer mag, kann die Blondies noch mit Puderzucker bestreuen, aber eigentlich haben wir genug Zucker…..

Salzkaramell-Schokosterne

Salzkaramell-Schokosterne

Es ist Anfang Dezember, und wie jedes Jahr fragt man sich, wo die Zeit hin ist! Dieses Jahr empfand ich als besonders hektisch, was sich leider auch in der geringen Anzahl meiner Blogbeiträge niedergeschlagen hat. Deshalb versuche in nun, mir jeden Tag (oder auf alle Fälle am Wochenende), Zeit für die Dinge zu nehmen, die auf keiner „to do-Liste“ stehen oder im Kalender vermerkt sind ( z.B. Gardeners World schauen…)

Für die Weihnachtsbäckerei habe ich mir auch Zeit genommen, und da habe ich mir ein bisschen Druck aus dem Kessel genommen, weil ich dieses Jahr nur 2 Sorten gebacken habe. Zum einen die Vanillekipferl (unsere Favourites), und natürlich ein neues Rezept. Und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden! Die Salzkaramell-Schokosterne sind einfach zu backen, und schmecken sehr sehr gut. Sie sind toll mürbe, außerdem mag ich diese trendige Salz-Karamell-Geschmacknote total gerne.

Doch nun genug erzählt, auf geht’s ans Backen!

Zutaten für 50-60 Stück:

  • 125 gr Zartbitterschokolade
  • 75 gr weiche Toffees (z.B. Muh-Muhs)
  • 300 gr Weizenmehl
  • 200gr kalte gesalzene Butter
  • 100 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 20 gr Zartbitterkuvertüre
  • Meersalzflocken

Zubereitung:

  1. Schokolade und Toffees in 3-4 mm kleine Stückchen hacken. Je kleiner die Stückchen, umso dünner lässt sich der Teig ausrollen.
  2. Für den teig das Mehl, die Butter in kleinen Flöckchen, den Zucker und das Ei grob vermengen, dann die Schokolade und die Toffees zugeben und zu einem Mürbeteig kneten.
  3. Teig in Folie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen (oder 200 gr Ober-/Unterhitze, dann die Bleche nacheinander backen).
  5. Bleche mit Backpapier belegen und die Arbeitsplatte dünn bemehlen.
  6. Den Teig so dünn es geht ausrollen und Sterne ausstechen, diese mit etwas Abstand auf die Bleche legen.
  7. Die Sterne im Ofen ca. 10 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  8. Inzwischen die Kuvertüre im Wasserbad erhitzen. Die leicht abgekühlten Sterne mit einer Spitze in die Kuvertüre tauchen, mit Meersalz bestreuen und wieder auf die Bleche legen, um zu trocknen.

Wenn die Kuvertüre getrocknet ist, in einer hübschen Dose aufbewahren und nachmittags mit einer Tasse Tee oder Kaffee genießen.

Bagels

Bagels

Bagels erinnern mich immer an kosmopolitischen Genuss in den Neunzigern – New York und hippe bakeries. Ich kann mich aber nicht entscheiden, ob ich sie lieber mit süßem oder deftigem Aufstrich mag – jedenfalls wollte ich Bagels schon lange einmal backen, aber das Kochen der Bagels hat mich immer abgeschreckt.

Dieses Rezept aus einem Küchenkalender fand ich aber insgesamt nicht so kompliziert, und nun habe ich die Bagels einfach gebacken. Es ging auch echt flott, nur beim Formen muss ich noch etwas üben….

Zutaten:

  • 270 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 175 ml Milch
  • 20 gr Frischhefe oder 7 gr Trockenhefe
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Natron
  • Sesam, Leinsamen oder Mohn nach Belieben zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Vertiefung hineindrücken, das Salz auf den Rand streuen.
  2. Die Milch leicht erwärmen (nicht mehr als lauwarm), dann die Hefe und1/2 Esslöffel Zucker darin auflösen.
  3. Hefemilch in die Mulde gießen und mit einem Teil des Mehls verrühren. Dies nun 15 Minuten gehen lassen.
  4. Anschließend mit dem restlichen Mehl verkneten, den teig zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  5. Teig in 6 Teile teilen, zu Kugeln formen, etwas flachdrücken. Mit dem Daumen ein Loch in die Mitte bohren und ewtas weiten.
  6. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/UNterhitze vorheizen, und in einem breiten Topf 1 Liter Wasser mit dem restlichen Zucker und dem Natron aufkochen.
  7. Die Bagels portionsweise ins Wasser geben und ewta 30 Sekunden kochen. Sie blähen sich dabei auf und steigen an die Oberfläche.
  8. Mit der Schaumkelle herausheben und auf ein mit backpapier belegtes Backblech legen.
  9. Nach Belieben mit Sesam, leinsamen oder Mohn bestreuen und bei 180 Grad 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind,

Am besten schmecken Bagels mit Frischkäse bestrichen und dann zusätzlich mit wahlweise herzhaften Zutaten (Tomate, Rucola….) oder süßen Zutaten (Marmelade) belegt/bestrichen.

Zimtschnecken wie in Skandinavien

Zimtschnecken wie in Skandinavien

Letztes Jahr waren wir im Urlaub in Dänemark und Schweden und waren restlos begeistert von den Zimtschnecken dort („Kanelsnegle“ heißen sie in Dänemark, „Kanelbullar“ auf Schwedisch). Egal ob in Dänemark oder Schweden – die Schnecken waren von der Form her eher wie Knoten, und hatten außer Zimt noch Kardamom mit dabei. Schon lange wollte ich diese Zimtschneckchen nachbacken – nun ist es endlich soweit. Das Rezept ist echt easy, allerdings bin ich beim Knoten noch nicht so der Meister. Dies tut dem Geschmack aber zum Glück keinen Abbruch! Bitte beachtet, dass der Teig über Nacht im Kühlschrank ruht & die Schüssel auch in den Kühlschrank passt.

Zutaten für 12 Schnecken:

Für den Teig:

  • 600 gr Weizenmehl
  • 100 gr Zucker
  • 1 Teelöffel gemahlenen Kardamom
  • 2 Teelöffel Trockenhefe
  • 100 gr Butter
  • 200 ml Milch
  • 2 Eier (1 davon zum Bestreichen)

Für die Zimtfüllung:

  • 100 gr weiche Butter
  • 100 gr brauner Zucker
  • 1 Esslöffel gemahlenen Zimt

Zubereitung:

  1. Am Vortag für den Teig Mehl, Zucker, Kardamom und Hefe in einer großen Schüssel mischen.
  2. Butter in einem Topf schmelzen, Milch und 100 ml Wasser zugeben und das Ganze lauwarm erhitzen.
  3. Ei und Butter-Milch-Mix zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken ca. 7 Minuten zu einem klebrigen Teig verarbeiten.
  4. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 2 Stunden gehen lassen, danach abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  5. Am folgenden Tag alle Zutaten für die Füllung mit dem Handmixer glatt rühren.
  6. Nun den Teig auf einer bemehlten Oberfläche zu einem Rechteck à ca. 25 x 60 cm ausrollen. Die Füllung gleichmäßig darauf verteilen,
  7. Dann die eine kurze Seite bis zur Mitte einklappen, dann die andere Seite darüberklappen und den gefalteten Teig zu einem Rechteck à 30 x 25 cm ausrollen.
  8. Den Teig nun quer in 12 gleich breite Streifen schneiden. Für jeden Knoten je ein Ende eines Teigstreifens zwischen Daumen und Ringfinger festhalten. Den Strang von dort aus zweimal um Zeige- und Mittelfinger wickeln und das Ende in den Hohlraum stecken.
  9. Die Zimtknoten auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
  10. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 180 Grad Umluft vorheizen.
  11. Das übrige Ei in einer Tasse verquirlen und die Knoten vor dem Backen damit bestreichen.
  12. Knoten ca. 12-15 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen.

Noch frisch am gleichen Tag nach einem herrlichen Frühlingsspaziergang genießen und den Rest einfrieren.

Die besten Apfelkuchen

Die besten Apfelkuchen

Heute gibt es meine Lieblingsapfelkuchen in einer kleinen, überschaubaren Liste. Wenn ihr auf die Namen klickt, kommt ihr direkt zum Rezept. Viel Spass beim Stöbern und vor allem beim Backen.

Gedeckter Apfelkuchen

Wahrscheinlich mein Lieblingsapfelkuchen. Der Mürbteig ist ein Traum, butterzart und mürbe, der ganze Kuchen ist so leicht und fruchtig – am besten frisch mit Schlagsahne genießen.

Elsässer Apfelkuchen

Ein toller Apfelkuchen für den Kaffeklatsch – fruchtig mit einem cremigem Touch. Hier ist die Sahne quasi schon inkludiert.

Einfacher Apfelkuchen

Ein simpler, aber sehr leckerer Apfelkuchen aus Rührteig. Das Apfeltopping ist der Clou, man kann den Kuchen auch prima einfrieren.

Apfel-Streuselkuchen

Ein toller Apfelkuchen mit Hefeteig, prima für viele Geniesser. Am besten frisch mit einem Klacks Schlagsahne.

Apfel-Vanille-Kuchen

Ein schnell zu backender Rührkuchen, der sehr saftig und würzig ist. In Alufolie gewickelt hält er sich auch ein paar Tage. Sehr lecker!

Kleine Dattel-Gugelhupfe mit Gewürz-Zucker

Kleine Dattel-Gugelhupfe mit Gewürz-Zucker

Kennt ihr das auch? Nach dem 1. Januar hat man das Gefühl, dass man mal alles mögliche ausmisten muss. Ich habe mal mit meiner Vorratskammer angefangen, und dabei bin ich ich auf ein Paket getrocknete Datteln gestoßen, das zwar noch ungeöffnet war, aber doch rasch verbraucht werden sollte. Deshalb hier nun ein perfektes, und wie ich auch finde unkompliziertes winterliches Rezept mit getrockneten Datteln.

Die Gugelhupfe haben ein bisschen die Konsistenz von Doughnuts – und schmecken mit dem Gewürzzucker einfach sündhaft gut. Wer keine Gugelhupf-Form hat: man kann die Teilchen sicher auch in einer Muffin-Form backen.

Zutaten:

  • 10 getrocknete Datteln
  • 4 Esslöffel kochendes Wasser
  • 180 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 150 gr weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 180 ml Milch
  • 125 gr Butter, geschmolzen
  • 1 Teelöffel Vanille-Extrakt

Für den Gewürzzucker:

  • 100gr weißer Zucker
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 1/2 Teelöffel gemahlene Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, das Gugelhupf-Blech einfetten.
  2. Die Datteln im Zerkleinerer kleinhacken.
  3. Die Datteln mit den 4 Esslöffeln kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten einweichen, dann ein bisschen mit einer Gabel zerdrücken.
  4. Mehl, Backpulver, Zucker, Eier, Milch Butter, Vanille-Extrakt und die Datteln mit dem Schneebesen zu einem Teig verrühren. Nicht überrühren, wie bei Muffins. Es ist ein relativ flüssiger Teig.
  5. Den Teig dann in die Gugelhupf-Mulden einfüllen und ca. 25 Minuten lang backen (Stäbchenprobe), bis die Gugelhupfe goldbraun sind.
  6. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und die Gugelhupfe aus der Form nehmen.
  7. Gugelhupfe auf einem Gitter abkühlen lassen und die Zutaten für den Gewürzzucker in einer Schüssel mischen.
  8. Die abgekühlten Gugelhupfe im Gewürzzucker wälzen.

Wie Muffins schmecken die Gugelhupfe am besten frisch. Bleiben Gugelhupfe übrig, einfrieren.

Supereinfache Weihnachts-Plätzchen

Supereinfache Weihnachts-Plätzchen

Hast du dieses Jahr nicht viel Zeit für dir Weihnachtsbäckerei? Dann habe ich hier das Rezept für dich! Diese Plätzchen gehen schnell und einfach. Es sind Plätzchen zum Ausstechen, und du kannst verschiedene Ausstecher-Formen benutzen. Ich habe mich ein bisschen zurückgehalten und habe nur runde und sternförmige Plätzchen gebacken.

Zutaten:

  • 500 gr Dinkelmehl
  • 250 gr Butter
  • 140 gr Zucker
  • 2 Eigelb (die 2 Eiweiße kannst du aufheben und Bärentatzen backen)
  • 1 Ei
  • 1 Packung Lebkuchengewürz
  • 1 Messerspitze Muskatnuss
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten zu einem Mürbteig kneten.
  2. Den Teig 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Bleche mit Backpapier belegen, Ofen auf 180 Grad Umluft heizen.
  4. Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte ausrollen (ca. 2 mm dick).
  5. Plätzchen ausstechen, auf die Bleche legen und ca. 10 Minuten backen.
  6. Plätzchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben.
  7. Fertig!

Apfelwaffeln

Apfelwaffeln

Heute ist so ein richtig regnerischer, grauer Herbsttag. Da bekommt man irgendwie Lust auf warme gebackene Köstlichkeiten – und für mich mussten es heute Nachmittag Apfelwaffeln sein.

Unser Apfelbaum trägt dieses Jahr wieder ganz ordentlich – und deshalb konnte ich auch direkt zwei Äpfel vom Baum pflücken und diese superschnellen Waffeln zu meinem Nachmittagstee backen.

Das Rezept stammt aus einem kleinen Büchlein, das ganz schlicht „Das Waffelbuch“ heißt. Das Rezept lässt sich auch prima halbieren, und im Original werden statt gemahlener Mandeln gemahlene Haselnüsse verwendet.

Doch nun: auf geht’s ans Waffeleisen!

Zutaten für ca. 8 Waffeln:

  • 75 gr Zucker
  • 250 gr weiche Butter
  • 4 Eier
  • 250 gr Mehl
  • 1/4 l lauwarme Milch
  • 300 gr Äpfel
  • 50 gr gemahlene Mandeln
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • Fett für das Waffeleisen
  • Puderzucker und Zimt zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Zucker und Butter schaumig rühren, dann die Eier unterrühren.
  2. Dann nach und nach das Mehl und die Milch unterrühren.
  3. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in feine Würfel schneiden.
  4. Diese dann mit den Mandeln und dem Zimt zum Teig geben.
  5. Portionsweise im vorgeheizten, gefetteten Waffeleisen goldbraun backen.
  6. Die Waffeln mit Zimt und Puderzucker bestäuben.

….und genießen!

Schottisches Shortbread

Schottisches Shortbread

Eine Freundin von mir war gerade in Edinburgh, und durch ihren Reisebericht wurde ich inspiriert, mal wieder ganz klassisches Shortbread ohne Schnickschnack zu backen.

Wer mag, kann natürlich gerne Schnickschnack machen! Bisschen Vanille in den Teig, Zitronenschale geht auch, oder Schokostückchen…

Außer, dass es einfach toll schmeckt, finde ich die extrem kurze Zutatenliste und Zubereitungszeit echte Argumente für Shortbread.

Hier nun zum Basis-Rezept, das man auch gut verdoppeln kann.

Zutaten:

  • 200 gr Mehl
  • 50 gr Zucker plus etwas mehr zum Bestreuen
  • 1 Prise Salz
  • 125 gr kalte Butter

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Alle Zutaten in einer Schüssel rasch zu einem Mürbteig kneten.
  3. Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ca. 1 cm dick ausrollen, ich habe dann versucht, ein Viereck zu formen.
  4. Die Shortbread-Stücke mit einem Messer vorschneiden, dann lassen sie sich nach dem Backen besser auseinanderbechen /-schneiden.
  5. Mit einer Gabel ein Muster einstechen und leicht mit Zucker bestreuen.
  6. Im Ofen ca. 25-30 Minuten backen, bis das Shortbread golden aussieht.
  7. Direkt in Stücke schneiden, abkühlen lassen. Gleich genießen oder in eine Keksdose packen, wo es sich locker eine Woche hält.

…und nun eine Kanne kräftigen Schwarztee kochen, ein kleines Kännchen Milch dazu, und zwei Shortbread-Finger! Am besten im Garten genießen!

PS Wer möchte, kann auch das leckere Zitronen-Shortbread backen.