Schottisches Shortbread

Schottisches Shortbread

Eine Freundin von mir war gerade in Edinburgh, und durch ihren Reisebericht wurde ich inspiriert, mal wieder ganz klassisches Shortbread ohne Schnickschnack zu backen.

Wer mag, kann natürlich gerne Schnickschnack machen! Bisschen Vanille in den Teig, Zitronenschale geht auch, oder Schokostückchen…

Außer, dass es einfach toll schmeckt, finde ich die extrem kurze Zutatenliste und Zubereitungszeit echte Argumente für Shortbread.

Hier nun zum Basis-Rezept, das man auch gut verdoppeln kann.

Zutaten:

  • 200 gr Mehl
  • 50 gr Zucker plus etwas mehr zum Bestreuen
  • 1 Prise Salz
  • 125 gr kalte Butter

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Alle Zutaten in einer Schüssel rasch zu einem Mürbteig kneten.
  3. Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ca. 1 cm dick ausrollen, ich habe dann versucht, ein Viereck zu formen.
  4. Die Shortbread-Stücke mit einem Messer vorschneiden, dann lassen sie sich nach dem Backen besser auseinanderbechen /-schneiden.
  5. Mit einer Gabel ein Muster einstechen und leicht mit Zucker bestreuen.
  6. Im Ofen ca. 25-30 Minuten backen, bis das Shortbread golden aussieht.
  7. Direkt in Stücke schneiden, abkühlen lassen. Gleich genießen oder in eine Keksdose packen, wo es sich locker eine Woche hält.

…und nun eine Kanne kräftigen Schwarztee kochen, ein kleines Kännchen Milch dazu, und zwei Shortbread-Finger! Am besten im Garten genießen!

PS Wer möchte, kann auch das leckere Zitronen-Shortbread backen.

Ricotta-Tarte

Ricotta-Tarte

Kennst du das auch: da steht schon jahrelang ein hübsches Backbuch im Bücherregal, aber irgendwie hast du noch nie irgendwas daraus nachgebacken? So ging es mir neulich, und deshalb hatte ich mir fest vorgenommen, endlich ein Rezept aus einem Backbuch auszuprobieren. Es wurde diese Ricottatarte, und sie ist wirklich easy zu backen und schmeckt lecker zitronig. Das Rezept habe ich wieder ein bisschen „verschlankt“, was die Arbeitsschritte angeht. Das Büchlein, aus dem ich das Rezept habe, heißt „Tea and Cake – Feinste Rezepte für eine königliche Teatime“ und ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser)

Mürbteig:

  • 300 gr Mehl
  • 150 gr Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 50 gr Zucker

Für die Füllung:

  • 250 gr Ricotta
  • 100 gr Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Teelöffel Vanille-Extrakt
  • 125 gr Sahne
  • fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • gemahlener Zimt zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Für den Teig Mehl, Butter und Salz in einer Schüssel feinkrümelig verreiben.
  2. Das Ei in einer anderen Schüssel leicht mit dem Zucker verquirlen.
  3. Zur Mehlmischung geben und alles rasch zu einem Mürbteig verkneten.
  4. Diesen eingewickelt in Folie 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen, die Springform einfetten.
  6. Die Springform mit dem Teig auskleiden, dabei auch einen Rand hochziehen.
  7. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen und 20 Minuten im Ofen backen.
  8. Währenddessen die Füllung vorbereiten: Ricotta, Zucker, Eier, Vanille-Extrakt, Sahne, Zitronenschale und -saft in einer Schüssel glattrühren.
  9. Auf den Teigboden gießen und mit Zimt bestreuen.
  10. Im Ofen 40 Minuten weiter backen.
  11. Kuchen auskühlen lassen und dann aus der Form lösen.

Marmorkuchen

Marmorkuchen

Ja, der hat in meiner Rezept-Sammlung doch echt noch gefehlt! Voilà, hier ist er: ganz klassisch ohne Schnickschnack, perfekt fürs Wochenende.

Zutaten:

  • 300 gr weiche Butter
  • 220 gr Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 400 gr Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/8 Liter Milch + 2 Esslöffel für den dunklen Teig
  • 3 Esslöffel Kakaopulver
  • 1 Teelöffel Zimt
  • Butter für die Form
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kranzform gut mit Butter ausfetten.
  2. Die Butter mit 200 gr Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren.
  3. Die Eier nacheinander unterrühren.
  4. Danach das Mehl mit dem Backpulver und 1 Prise Salz unterrühren.
  5. Ungefähr die Hälfte des Teigs abnehmen und in eine separate Schüssel füllen. Daraus machen wir jetzt den dunklen Teig.
  6. Dazu das Kakaopulver, den Zimt, die restlichen 20 gr Zucker und die 2 Esslöffel Milch mit der zweiten Teighälfte verrühren.
  7. Nun den Teig abwechselnd in die Form füllen und zum Schluss mit einer Gabel den hellen und dunklen Teig vermischen.
  8. In der Mitte des Ofens ca. 1 Stunde backen (Stäbchenprobe).
  9. Danach den gebackenen Kuchen noch 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.
  10. Mit Puderzucker bestäuben.

Kleine Rezeptanmerkung: Eigentlich sind für das Rezept Eier Größe M vorgesehen. Ich hatte aber nur Eier Größe L im Haus, und deshalb habe ich dann nicht 1/8 Liter Milch, sondern nur 1/10 Liter (100 ml) genommen.

Lieblingsmuffins und -cupcakes

Lieblingsmuffins und -cupcakes

Muffins und Cupcakes sind einfach prima für einen schnell gebackenen Genuss zum Tee. Bitte immer frisch machen, und den Teig nicht überrühren. Hier kommen meine Lieblinge.

Apfel-Zimt-Muffins

Die idealen Wintermuffins, haben einfach alles: Frucht, Gewürz, Crunch.

Tag-und-Nacht-Cupcakes

Der Kontrast zwischen dem schokoladigen Teig und dem zitronenfrischen Frosting ist auch geschmacklich die Wucht.

Bananenmuffins mit weißer Schokolade und Berberitzen

Eine meiner Favourites; schnell gemacht und echt lecker. Gehen auch super mit dunkler oder Vollmilchschokolade.

Karottencupcakes

Ein toller Klassiker für eine gepflegte Tea-Time.

Schoko-Bananen-Muffins

Banane und Schoko – was kann man daran nicht mögen?

Beerenmuffins mit Zitrone

Idealer Sommer-Muffin, schön frisch und fruchtig.

Earl-Grey-Cupcakes

Hier fällt mir das Wort „elegant“ ein, und selbst wenn man Earl-Grey-Tee nicht so gerne mag, wird man überrascht sein, wie gut diese Muffins schmecken.

Unser Brot

Unser Brot

Dieses Rezept ist mein Weihnachtsgeschenk für euch!

Seit die kleine inhabergeführte Bäckerei bei uns im Ort geschlossen hat, backen wir unser Brot selbst. Und backen seit einem Jahr jede Woche nach diesem absolut gelingsicherem Rezept. Der Teig wird kaum geknetet und muss deshalb lange gehen.

Das Brot wird jedesmal super, und es schmeckt absolut genial. Man kann auch gut variieren, z.B. mal Dinkelmehl statt Weizenmehl nehmen, außerdem Kerne oder Brotgewürz dazugeben. Man braucht allerdings 2 Dinge: Anstellgut und einen gußeisernen Topf für den Ofen.

Das Anstellgut (Sauerteig-Starter) kann man fertig in Tütchen kaufen, aber man kann es aber auch ganz einfach selbst herstellen.

*Herstellung Anstellgut

Dazu 50 gr Mehl und 50 gr Wasser in einem Schraubglas verrühren und eine Woche in den Kühlschrank stellen. Dann müsste das Ganze Bläschen gebildet haben, und somit ist das Anstellgut bereit. So ca. alle 1-2 Wochen füttert man dieses Anstellgut mit der gleichen Menge Mehl und Wasser, ich frische es meist mit 30 gr Mehl und 30 gr Wasser auf.

Zutaten:

  • 350 gr Weizenmehl
  • 150 gr Roggenmehl
  • 1/4 Teelöffel Trockenhefe
  • 12 gr Salz
  • 30 gr Anstellgut*
  • 15 gr Honig
  • 375 gr kaltes Wasser
  • optional: 1 Teelöffel Brotgewürz, ein paar Sonnenblumen-/Kürbiskerne,….

Zubereitung:

  1. Am Vortag alle Zutaten in eine große Schüssel geben und verrühren. Ihr müsst nicht zu sehr rühren, gerade so, dass alles ein bisschen vermischt ist.
  2. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und mindestens 12 Stunden gehen lassen. Im Winter lasse ich den Teig auch gerne 14 Stunden gehen.
  3. Dann den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Oberfläche packen (er ist noch sehr klebrig) und 10 Mal falten. Dabei kann der Teig ruhig noch ein bisschen Mehl aufnehmen, dennn so wird er geschmeidig.
  4. Dann den Teig am besten in einem Brotkörbchen 60 Minuten gehen lassen.
  5. Nach 30 Minuten packt ihr den gußeisernen Topf in den Ofen und heizt diesen 30 Minuten mit dem Topf (und Deckel) auf 250 Grad vor.
  6. Dann den Teig in den Topf geben, oben einschneiden und 30 Minuten mit Deckel backen.
  7. Nach 30 Minuten den Deckel abnehmen und 15 Minuten ohne Deckel bei 230 Grad fertigbacken.

Nougatkipferl mit Tonkabohne

Nougatkipferl mit Tonkabohne

Ich bin ja ein Fan der klassischen Vanillekipferl, aber dieses Rezept mit Tonkabohne (fancy Zutat!) hat mich doch angesprochen. Allerdings spielten der Nougat, die Schokolade und das Haselnusskrokant auch eine kleine Rolle…

Zutaten für ca. 32 Stück:

  • 150 gr schnittfester Nougat
  • 100 gr weiche Butter
  • 1 Tonkabohne
  • 1 Eigelb
  • 200 gr Weizenmehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Für die Deko:

  • 100 gr Zartbitterkonfitüre
  • 30 gr Haselnusskrokant

Zubereitung:

  1. Nougat und die weiche Butter cremig rühren.
  2. Die Tonkabohne fein reiben (die Schalen habe ich ausgesiebt) und mit dem Eigelb untermengen.
  3. Dann Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Salz zugeben und mit den Händen zu einem weichen Teig kneten.
  4. Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.
  5. Ofen auf 160 Grad Obe-/unterhitze oder 140 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  6. Kugel aus dem Kühlschrank nehmen. Aus dem Teig etwas kleinere Kugeln als walnußgroß abteilen, zwischen den Handflächen rollen und dann zu einer Rolle formen, die man in Kipferlform biegt. Da der Teig etwas brüchig ist, fand ich es ganz hilfreich, den Teig durch das Rollen etwas wärmer und geschmeidiger zu machen.
  7. Kipferl auf die Bleche setzen und ca. 12 Minuten backen.
  8. Kipferl auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.
  9. Für die Schokoglasur die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.
  10. Die Kipferl-Enden in die Glasur tauchen und auf Backpapiere legen. Haselnusskrokant auf die Glasur streuen. Glasur fest werden lassen.

Beim Adventstee genießen (oder auch mal zwischendurch aus der Plätzchendose stiebitzen).

Zimtschnecken

Zimtschnecken

Was mir an diesen Zimtschnecken gefällt: sie enthalten gar keinen Zucker im Teig, aber dafür viel Butter. Die Zimt-Zucker-Mischung und der Hagelzucker reichen als Süße völlig aus. Und die Zutatenliste ist mal wieder angenehm kurz! Außerdem sind die Schneckchen schön knusprig. Einfach ideal zu einer Tasse Tee oder Kaffee im Advent.

Auf geht’s zur Weihnachtsbäckerei!

Zutaten:

  • 500 gr Mehl
  • 325 gr kalte Butter
  • Prise Salz
  • 125 gr Joghurt
  • 4 Esslöffel Zucker
  • 1 Esslöffel Zimt
  • 50 gr Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Butter in Flöckchen auf den Mehlrand geben.
  2. Joghurt und das Salz in die Mulde geben.
  3. Danach alles zu einem Mürbeteig verkneten.
  4. Den Teig ca. 15 Minuten kalt stellen.
  5. Zucker und Zimt vermischen.
  6. Danach den Teig teilen, und ein Teil zu einer Platte von ca. 30 cm x 40 cm (3 mm dick) ausrollen. Die Teigplatte mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.
  7. Die Teigplatte dann von der breiten Seite her aufrollen. Mit der anderen Teighälfte genauso verfahren.
  8. Die Teigrollen ca. 1 Stunde kaltstellen, dann den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  9. Bleche mit Backpapier auslegen. Die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und in 1/2 cam dicke Scheiben schneiden.
  10. Auf die Bleche legen, mit Hagelzucker bestreuen und ca. 15 Minuten im heißen Ofen backen.

Knusprige Peanut Butter Cookies

Knusprige Peanut Butter Cookies

Bei diesem regnerischen Herbstwetter (das ich im November noch ganz gerne mag, denn noch haben die Bäume bunte Blätter) habe ich immer Lust auf Kekse zu meiner täglichen Dosis Tee. Nachdem ich im Oktober die Chocolate Chip Cookies gebacken habe, musste es diese Woche ein weiterer amerikanischer Klassiker sein: Peanut Butter Cookies. Ganz simpel, ohne Schnickschnack.

Das Rezept ist für eine große Menge: 65 nicht ganz kleine Cookies. Die Mengen lassen sich aber auch prima halbieren. Ich mag ganz gerne die Erdnussbutter mit Stückchen, die ohne Stückchen (creamy) geht natürlich auch wunderbar.

Die Ursprungsidee ist wieder von Sally’s baking addiction, ich habe allerdings ein paar Zutaten reduziert, damit sie nicht ganz so kalorienreich daherkommen. Auch Backzeit und Ofentemperatur habe ich angepasst. Ich backe Kekse so gut wie immer mit Umluft: da passen direkt 2 Bleche in den Ofen. D.h. hier habe ich 2 x 2 Bleche gebacken und spare mir so Zeit und Strom.

Den Teig kann man bis zu 2 Tagen im Kühlschrank kühlen: ich habe tatsächlich den Teig am Vortag gemacht und dann am Folgetag gebacken.

Aber nun zum Wesentlichen!

Zutaten:

  • 226 gr weiche Butter
  • 200 gr weißer Zucker
  • 150 gr brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 2 Teelöffel Vanille-Extrakt
  • 200 gr Erdnussbutter
  • 375 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Backnatron
  • 1/2 Teelöffel Salz

Zubereitung:

  1. Butter und die 2 Zuckersorten mit dem Handmixer schaumig rühren.
  2. Danach die Eier und den Vanille-Extrakt unterrühren, ca. 1 Minute lang.
  3. Erdnussbutter einrühren.
  4. Danach die trockenen Zutaten in die Schüssel einwiegen und ebenfalls mit dem Handmixer unterrühren.
  5. Den Teig dann mindestens 3 Stunden im Kühlschrank kühlen (ich habe ihn eine Nacht im Kühlschrank gekühlt).
  6. Ofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, 2 Bleche mit Backpapier belegen.
  7. Vom Teig walnussgroße Stücke abstechen, zu Kugeln formen und auf die Bleche legen. Ich habe pro Blech 16 Kugeln gelegt, mehr geht nicht, denn die Kekse laufen beim Backen auseinander (wie ihr auf den Bildern oben seht).
  8. Die Kugeln mit einer Gabel zusammendrücken und dann die Bleche bei 13-15 Minuten im Ofen backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind.
  9. Auf den Blechen abkühlen lassen, dann auf ein Gitter packen und dort komplett auskühlen lassen.

…und jetzt eingekuschelt mit einer Tasse Tee auf dem Sofa genießen….

Cranberry-Nuss-Hefebrot

Cranberry-Nuss-Hefebrot

Auf der Suche nach Rezepten für Halloween bin ich auf einen Backblog aus den USA gestoßen, „Sally’s Baking Addiction“. Ich klickte mich so durch die Rezepte, und anstatt eines Halloween-Muffin-Rezeptes oder so bin ich auf dieses Rezept gestoßen. Einfach! Wenige Zutaten! Der Hefeteig wird quasi nicht geknetet (auf Englisch heißt das „No Knead“). Auf diese Weise backen wir auch unser Sauerteigbrot. Was ihr unbedingt für dieses Rezept braucht ist eine Cocotte, also ein gußeiserner Topf mit Deckel, der in den Ofen kann. Außerdem ein bisschen Zeit, denn der Teig wird am Vorabend angesetzt.

Das Brot kann man gut zum Frühstück, nur mit Butter, oder süßen Aufstrichen genießen. Aber auch ein leckerer milder Hartkäse passt sehr gut zu den Cranberries und Nüssen. Frisch schmeckt es einfach himmlisch, aber leicht getoastet macht es sich auch sehr gut.

Zutaten:

  • 390 gr Weizenmehl, plus mehr für das Falten
  • 2 Teelöffel Meersalz
  • 1/2 Teelöffel Trockenhefe
  • 100 gr gehackte Nüsse (Walnüsse und/oder Mandeln und/oder Pecan)
  • 100 gr getrocknete Cranberries
  • 1 Esslöffel Honig 
  • 360ml lauwarmes Wasser (ca. 35 Grad)

Zubereitung:

1. Die Zutaten in eine Schüssel geben, dann mit dem warmen Wasser vermischen. Der Teig ist sehr klebrig – aber das macht nichts. Nun die Schüssel einfach mit einem Tuch abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur 12-18 Stunden gehen lassen. Der Teig wird während der Zeit gemütlich aufgehen.

2. Eine Arbeitsfläche bemehlen, und den Teig auf diese Oberfläche geben. Nun den Teig mit mehr Mehl falten, d.h. ich ziehe ihn immer einwenig auseinander, und falte ihn dann. Auseinander ziehen, falten. Das Ganze 10 Mal. Dann den Teig zu einer Kugel formen und in einer Schüssel oder einem Gärkörbchen 30 Minuten gehen lassen.

3. Währenddessen die Cocotte und den Ofen vorheizen. Dh. die Cocotte mit dem Deckel auf der untersten Schiene in den kalten Ofen geben, und dann 30 MInuten auf 250 Grad vorheizen. Ganz wichtig ist, die Cocotte langsam mit aufzuheizen. Wird sie zu schnell heiß, kann das Emaille abspringen.

4. Nach den 30 Minuten den Teig in die Cocotte geben, und mit einem Messer ein X oben einritzen. Dann mit dem Deckel drauf 30 MInuten bei 250 Grad backen. Ihr müsst die Cocotte nicht einfetten.

5. Nach den 30 Minuten den Deckel abnehmen, den ofen auf 230 Grad herunterstellen und den Deckel abnehmen. Nun noch für 10-15 Minuten backen.

6. Dann die Cocotte aus dem Ofen nehmen, das Brot noch fünf Minuten nachziehen lassen, bevor ihr es aus der Cocotte nehmt und auf einem Kuchengitter abkühlen lasst.

Torta di Mele – Italienischer Apfelkuchen

Torta di Mele – Italienischer Apfelkuchen

Unser Apfelbaum ist ja die größte Pflanze in unserem Garten. Normalerweise trägt er auch Äpfel wie verrückt, aber nicht so dieses Jahr. Ich vermute, dass die zwei Winterschnitte den Baum sehr gestresst haben. Wahrscheinlich setzen wir dieses Jahr mal mit dem Winterschnitt aus. Das heißt aber, dass ich gar nicht so viele Äpfel zum Verarbeiten habe! Deshalb gibt es heute ein Rezept, für das man wenige Äpfel braucht – 2 große Äpfel haben bei mir gereicht für diesen echt leckeren Apfelkuchen. Das Rezept stammt aus dem Buch „Geheimnisse meiner italienischen Küche“ von Anna del Conte, und der Kuchen ist wunderbar. Er sieht zwar etwas unscheinbar aus, aber ein Stückchen davon mit etwas Schlagsahne – herrlich! Zudem ist er schnell zusammengerührt, für mich ein weiteres Argument.

Zutaten:

  • 100 gr Sultaninen
  • 150 ml Olivenöl
  • 200 gr Zucker
  • 2 große Eier
  • 350 gr Weizenmehl
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1/2 Teelöffel Weinstein
  • 450 gr Äpfel, geschält, Kerngehäuse entfernt und fein gewürfelt
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Die Sultaninen 20 Minuten in heißem Wasser einweichen.
  2. Eine Springform mit 24 cm Durchmesser fetten.
  3. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  4. Mehl, Zimt, Backnatron und Weinstein in die Mischung geben und unterheben. Der Teig ist recht schwer und kompakt.
  5. Das Öl mit dem Zucker verrühren, bis sie eine homogene Masse ergeben.
  6. Nacheinander die beiden Eier in die Öl-Zucker-Masse einrühren.
  7. Nun die Äpfel und den Zitronenabrieb untermischen, und zum Schluss die abgetropften Sultaninen unterheben.
  8. Den Kuche in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
  9. Den Teig in die Form füllen und ca. 1 Stunde backen (Stäbchenprobe).