Torta di Mele – Italienischer Apfelkuchen

Torta di Mele – Italienischer Apfelkuchen

Unser Apfelbaum ist ja die größte Pflanze in unserem Garten. Normalerweise trägt er auch Äpfel wie verrückt, aber nicht so dieses Jahr. Ich vermute, dass die zwei Winterschnitte den Baum sehr gestresst haben. Wahrscheinlich setzen wir dieses Jahr mal mit dem Winterschnitt aus. Das heißt aber, dass ich gar nicht so viele Äpfel zum Verarbeiten habe! Deshalb gibt es heute ein Rezept, für das man wenige Äpfel braucht – 2 große Äpfel haben bei mir gereicht für diesen echt leckeren Apfelkuchen. Das Rezept stammt aus dem Buch „Geheimnisse meiner italienischen Küche“ von Anna del Conte, und der Kuchen ist wunderbar. Er sieht zwar etwas unscheinbar aus, aber ein Stückchen davon mit etwas Schlagsahne – herrlich! Zudem ist er schnell zusammengerührt, für mich ein weiteres Argument.

Zutaten:

  • 100 gr Sultaninen
  • 150 ml Olivenöl
  • 200 gr Zucker
  • 2 große Eier
  • 350 gr Weizenmehl
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1/2 Teelöffel Weinstein
  • 450 gr Äpfel, geschält, Kerngehäuse entfernt und fein gewürfelt
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Die Sultaninen 20 Minuten in heißem Wasser einweichen.
  2. Eine Springform mit 24 cm Durchmesser fetten.
  3. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  4. Mehl, Zimt, Backnatron und Weinstein in die Mischung geben und unterheben. Der Teig ist recht schwer und kompakt.
  5. Das Öl mit dem Zucker verrühren, bis sie eine homogene Masse ergeben.
  6. Nacheinander die beiden Eier in die Öl-Zucker-Masse einrühren.
  7. Nun die Äpfel und den Zitronenabrieb untermischen, und zum Schluss die abgetropften Sultaninen unterheben.
  8. Den Kuche in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
  9. Den Teig in die Form füllen und ca. 1 Stunde backen (Stäbchenprobe).

Chocolate Chip Cookies

Chocolate Chip Cookies

Einer meiner Ticks ist es, dass bei uns in der Küche immer eine Dose voll mit selbstgebackenen Keksen stehen muss. Nach den leckeren schwedischen Haferkeksen hatte ich Snickerdoodles gebacken, aber die sind jetzt fast leer. Nun hatte ich irgendwie voll Lust auf Chocolate Chip Cookies. Deshalb habe ich bei „Smitten Kitchen“, einem sehr empfehlenswerten Back- und Kochblog aus New York City nach einem Rezept gestöbert, und wurde fündig!

Für euch (und uns!) habe ich ein leckeres Rezept mit Walnüssen gefunden – auf dem Blog (leider nur auf Englisch) gibt es mindestens 4-5 Rezepte für Chocolate Chip Cookies! Ich habe das Rezept nur minimal angepasst; man könnte auch noch die Zuckermenge ein bisschen reduzieren. Dass hier Walnüsse mit im Teig sind, stört das Schoko-Erlebnis nicht: ihr mahlt die Nüsse am besten kurz im Mixer: dann habt ihr viele ganz fein gemahlene, und ein paar größere Stücke. Doch nun zum Rezept!

Zutaten für ca. 42 Stück:

  • 100 gr weißer Zucker
  • 120 gr brauner Zucker
  • 115 gr warme Butter
  • 1 großes Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 175 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 200 gr Schokotropfen (ich habe 100gr zartbittere und 100 gr Vollmilch genommen)
  • 130 gr Walnüsse, geröstet und kurz im Zerkleinerer gemahlen

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen, Backbleche mit Backpapier belegen.
  2. Die Zuckersorten und die Butter cremig rühren.
  3. Das Ei und den Vanilleextrakt unterrühren.
  4. Danach das Mehl, das Backpulver und das Salz einrühren.
  5. Zum Schluss die Schokodrops und die Walnüsse unterheben.
  6. Der Teig ist recht weich, aber das macht nichts! Nun mit einem Teelöffel kleine Mengen abstechen (ca. walnussgroß), zu Bällchen formen und auf die Bleche setzen. Pro Blech nicht mehr als 16 Bällchen, denn der Teig läuft beim Backen auseinander. Ich habe drei Bleche gebraucht.
  7. Bleche in den Ofen schieben und Kekse ca. 16 Minuten backen.
  8. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, dann die Kekse auf ein Kuchengitter setzen und dort komplett auskühlen lassen.
  9. Dann eine Tee zubereiten, die ersten Kekse dazu essen und den Rest in die Keksdose packen.

Bananenkuchen mit Kardamom und Kakaonibs

Bananenkuchen mit Kardamom und Kakaonibs

Bananen esse ich eigentlich nur beim Tennis spielen. Zuhause mag ich sie nicht so sehr, deshalb werden alle Bananen, die ich beim Tennis nicht vertilge, „verbacken“. Denn so mag ich sie wiederum supergerne! Und deshalb habe ich mal einen neuen Bananenkuchen ausprobiert; den mit den Rumrosinen finde ich ja eigentlich unschlagbar. Aber dieser hat das Zeug, ein echter Konkurrent zu werden!

Anmerkung zum Rezept: statt Buttermilch oder Joghurt kann man auch Milch nehmen; ich habe in diesem Fall dann für die Säurenote noch einen Teelöffel Zitronensaft dazugegeben.

Zutaten für eine Kastenform:

  • 2 sehr reife Bananen (ungeschält ca. 250-275 gr)
  • 2 große Eier
  • 200 gr cremiger Joghurt oder Buttermilch
  • 125 gr Olivenöl
  • 325 gr Mehl
  • 200 gr brauner Zucker
  • 1 1/4 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Speisenatron
  • 2 Teelöffel gemahlener Kardamom
  • 50 gr Kakaonibs

Zubereitung:

  1. Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Form fetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Die geschälten Bananen mit einer Gabel zerdrücken.
  3. Dann nacheinander die Eier, Joghurt/Buttermilch und zum Schluss das Öl unterrühren.
  4. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten mischen: Mehl, Zucker, Backpulver, Speisenatron, Kardamom und Kakaonibs.
  5. Nun die trockenen Zutaten in die Bananen-Masse einrühren, bis alles gut vermischt ist.
  6. Den Teig in die Kastenform füllen und ca. 45-50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
  7. Kuchen aus dem Ofen holen, in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und einen Tag durchziehen lassen….schafft ihr das?

Rosmarinkuchen

Rosmarinkuchen

Zuerst war ich skeptisch, wie der Rosmarin in einem Kuchen schmeckt – ich hatte Angst, er wird zu dominant. Aber das ist er nicht, er kontrastiert gut mit dem buttrig-vanilligen Geschmack. Sehr lecker! Da ich ja sowieso ein Fan von solchen „schlichten“ Kastenkuchen bin, finde ich es großartig, immer mal neue Variationen zu probieren.

Zutaten:

  • 250 gr weiche Butter
  • 200 gr brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 300 gr Mehl
  • 1 gehäufter Teelöffel Backpulver (ca. 7 gr)
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • Rosmarinnadeln von einem 10 cm langen Rosmarinzweig, kleingeschnitten (ca. 2 Teelöffel)
  • 4 Esslöffel Milch
  • 1-2 Esslöffel brauner Zucker zum bestreuen

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Kastenform buttern oder mit Backpapier auslegen.
  2. Die Butter und den Zucker schaumig rühren.
  3. Nacheinander die Eier unterrühren, danach den Vanilleextrakt.
  4. Nun das Mehl und das Backpulver einarbeiten, am besten mit einem Holzlöffel.
  5. Die Rosmarinnadeln untermischen.
  6. Zum Schluss die Milch einrühren.
  7. In die Kastenform füllen und mit braunem Zucker bestreuen.
  8. Ca. 1 Stunde backen (Stäbchenprobe).
  9. Abkühlen lassen und aus der Form holen. Gut verpackt hält der Kuchen eine Woche.

Brombeer-Streusel-Kuchen

Brombeer-Streusel-Kuchen

Bei uns gibt es in der näheren Umgebung wahnsinnig viele wilde Brombeersträucher – und diese Brombeeren sammle ich auch. Aus den meisten Brombeeren mache ich Marmelade – aber ein paar bleiben meist übrig, und dann kann man sie in diesen herrlich unkomplizierten Kuchen packen. Freitags backen und über das Wochenende genießen.

Zutaten für eine Springform mit 24 cm Durchmesser:

Für die Streusel:

  • 60 gr Butter
  • 70 gr brauner Zucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 100 gr Mehl

Für den Teig und Belag:

  • 200 gr Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 125 gr weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 1 Esslöffel Milch
  • 250 gr Brombeeren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Springform ausfetten oder mit Backpapier auskleiden. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für die Streusel alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen kneten und vermischen, bis Streusel entstehen.
  3. In einer anderen Schüssel Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührer cremig schlagen.
  4. Die Eier nacheinander unterrühren.
  5. Mehl, Salz und Backpulver unterrühren. Zuletzt die Milch unterrühren, aber nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  6. Den Teig in die Form füllen und 3/4 der Brombeeren darauf verteilen.
  7. Auf die Brombeeren die Streusel krümeln und die restlichen Brombeeren dazu geben.
  8. Im Ofen auf mittlerer Schien ca. 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  9. Herausnehmen, kurz in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestreuen.

Am besten draußen im Garten oder auf dem Balkon genießen.

PS Irgendwie könnte ich mir das Ganze auch gut als Muffins vorstellen…

Beerenmuffins mit Zitrone

Beerenmuffins mit Zitrone

Dies sind mal wieder einfache every-day-muffins. Ich habe sie gebacken, um meine Rest-TK-Beerenbestände aufzubrauchen. Natürlich kann man sie auch mit frischen Beeren backen, oder nur mit einer Beerenart (hier empfiehlt sich Himbeere). Also nicht nur ein einfaches, sondern gut abwandelbares Rezept (ursprünglich mal wieder von Frau Lawson).

Nun noch ein Wort zum richtigen Backen & Aufbewahren von Muffins (da ich schon oft Muffins von unfassbar schlechter Konsistenz gegessen habe):

Beim Zusammenmischen des Teigs (meistens mischt man die flüssigen mit den trockenen Zutaten): niemals übermischen! Muffinteig muss klumpig sein, er darf nicht schön glatt sein. Also die Zutaten gerade so vermischen, Klumpen sind erwünscht!

Außerdem schmecken Muffins knackfrisch, leicht warm, am besten. Einen Tag aufheben geht meistens noch (aber auch da schmecken sie schon nicht mehr so gut). Deshalb: alle übriggebliebenen Muffins lieber frisch (am Backtag!) einfrieren und bei Bedarf auftauen. So schmecken sie einfach viel besser!

Doch nun investieren wir 35 Minuten für eine leckere Teebegleitung.

Zutaten:

  • 60 gr Butter, geschmolzen
  • 200 gr Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 150 gr Zucker
  • Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • ca. 120 ml Milch
  • 1 Ei
  • 150 gr Beeren

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Muffinform mit 12 Papierförmchen auskleiden.
  2. Butter schmelzen.
  3. Mehl, Backpulver, Backnatron, Salz, Zucker und Zitronenschale in einer Schüssel mischen.
  4. Den Zitronensaft in einen Messbecher pressen. Dann mit Milch auffüllen, dass es insgesamt 200 ml gibt (die Milch wird ausflocken, kein Problem).
  5. Nun in einer zweiten Schüssel (oder wenn noch Platz im Messbecher ist, auch gerne dort) die Zitronenmilch mit dem Ei und der geschmolzenen Butter mit einem Schneebesen verrühren.
  6. Dann die flüssigen Zutaten in die trockenen Zutaten einrühren (und bitte nicht überrühren; der Teig soll klumpig bleiben)
  7. Zum Schluss die Beeren unterheben.
  8. Teig in die Förmchen löffeln und ca. 25 Minuten im Ofen backen.
  9. Kurz in den Förmchen abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Aprikosen-Tarte

Aprikosen-Tarte

Wenn ich noch Platz in meinem Garten hätte, würde ich wohl noch einen Aprikosenbaum pflanzen. Ich mag diese orangenen leckeren Früchte, die einfach total nach Sommer schmecken. Und genauso mag ich sie in allerlei Backwerk wie leckeren Tartes oder Kuchen. Dies hier ist ein Rezept von Sarah Wiener. Bis auf die Geschichte mit dem Blindbacken ist das Backen ziemlich unkompliziert.

Zutaten für eine Tarte-/Springform mit 28 cm Durchmesser:

Für den Mürbteig:

  • 200 gr Mehl
  • 100 gr Butter
  • 50 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 400 gr reife Aprikosen
  • 30 gr gehackte Mandeln
  • 200 gr Sahne
  • 30 gr Zucker

Außerdem:

  • getrocknete Erbsen o.ä. zum Blindbacken

Zubereitung:

  1. Für den Teig aus den Zutaten mit den Händen rasch einen glatten Mürbteig kneten.
  2. Diesen als Kugel in Folie im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Mürbeteig in die Form drücken, mit einem 2 cm hohen Rand.
  5. Backpapier auf den Teig legen und die getrockneten Erbsen darauf packen (es geht auch ohne Backpapier, dann haften die Erbsen ein bisschen am Teig, aber das finde ich nicht schlimm).
  6. Den Teig 15 Minuten backen.
  7. In der Zwischenzeit die Aprikosen waschen, vierteln und entkernen.
  8. Sahne, Eier und Zucker mit dem Schneebesen verquirlen.
  9. Teig aus dem Ofen holen, Erbsen und Backpapier entfernen.
  10. Gehackte Mandeln auf dem Teigboden ausstreuen.
  11. Aprikosen auf den Teigboden setzen. Sahne-Ei-Masse über die Aprikosen gießen.
  12. Die Ofentemperatur auf 180 Grad reduzieren und die Tarte ca. 30 Minuten backen. Die Sahne-Ei-Mischung sollte schön gestockt sein.
  13. Aus dem Ofen holen, abkühlen lassen, aus der Form nehmen und genießen!

Schwedische Haferflockenkekse oder IKEA-Kekse

Schwedische Haferflockenkekse oder IKEA-Kekse

Eigentlich hatte ich für heute einen anderen Beitrag im Sinn – eine leckere Obsttarte. Aber wie es manchmal so ist, waren meine Keksvorräte leer und ich hatte einfach total Lust auf so ganz simple Haferflockenkekse – so ähnlich wie die, die man bei IKEA vor den Kassen im Schweden-Shop kaufen kann. Gesagt, getan! So schnell und einfach geht das Backen nämlich. Die Zutaten hatte ich auch alle im Haus.

Da die Kekse beim Backen gut ausereinanderlaufen, setzt sie schön weit auseinander (nicht mehr als 16 Kekse auf ein Backblech).

Zutaten für ca. 50-55 Kekse:

  • 250 gr zarte Haferflocken
  • 200 gr Zucker
  • 200 gr kalte Butter
  • 100 gr Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. So kann man 2 Bleche auf einmal backen (ich habe 4 Bleche gebraucht). Bleche mit Backpapier auslegen.
  2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben (Vorsicht: nicht das Backpulver aufs Ei geben..)
  3. Alles rasch mit den Händen zu einem Teig verkneten.
  4. Walnussgroße Kugeln mit viel Abstand auf die Bleche legen.
  5. 13-15 Minuten backen.
  6. Kekse zuerst auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf einem Gitter vollständig auskühlen. In eine Dose packen und genießen….

Kirschmuffins

Kirschmuffins

Es ist Kirschenzeit! Meine Freundin hat mir mal wieder eine Ladung leckerer Süßkirschen von ihrem Baum vorbeigebracht, und das ist doch die beste Gelegenheit, ein paar davon in Muffins zu packen. Wer keine frischen Kirschen hat, kann auch Sauerkirschen aus dem Glas nehmen. So kann man die Muffins rund ums Jahr backen. Ich mag sie gerne, denn sie sind schön saftig und fluffig, haben aber eine echt knusprige Oberfläche. Die etwas ungewöhnliche Zutat hier sind die Haferflocken.

Zutaten:

  • 200 gr Mehl
  • 60 gr feine Haferflocken
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 220 gr Kirschen (ich habe Süßkirschen genommen, es gehen auch Sauerkirschen aus dem Glas)
  • 2 Eier
  • 150 gr Zucker
  • 150 gr flüssige Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 gr Joghurt (oder saure Sahne)
  • nach Belieben: Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und Papierförmchen in ein 12er Muffinblech setzen.
  2. Das Mehl in einer Schüssel mit den Haferflocken, dem Backpulver, Backnatron und Zimt mischen.
  3. Die Kirschen vorbereiten: frische Kirschen waschen und entkernen, Kirschen aus dem Glas in einem Sieb abtropfen lassen.
  4. Die Eier mit dem Schneebesen leicht verquirlen, dann Zucker, Butter und Vanillezucker dazugeben und alles gut verrühren.
  5. Joghurt unterrühren.
  6. Die Mehlmischung dazugeben und rühren, bis alles gerade feucht ist. Bei Muffins den Teig nie zu glatt rühren.
  7. Etwa ein Drittel des Teigs in die Vertiefungen geben und die Hälfte der Kirschen auf dem Teig verteilen.
  8. Mit dem restlichen Teig auffülen und die restlichen Kirschen auf dem Teig verteilen.
  9. Die Muffins auf mittlerer Schien in 20-25 Minuten goldgelb backen.
  10. Etwa 5 Minuten ruhen lassen, dann mit Puderzucker bestreuen und am besten noch warm genießen.

Wie immer friere ich ein paar Muffins ein, denn frisch schmecken sie am besten. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass man anstelle der Kirschen auch Beeren nehmen könnte, z.B. Heidelbeeren, Johannisbeeren oder Stachelbeeren.

Zitronenkekse

Zitronenkekse

Frisch, schnell, einfach – was kann man daran nicht mögen? Die Zubereitung ähnelt sehr der Zubereitung von Vanillekipferl, nur dass man diese Kekse hier in Kugelform belässt. Von der Konstistenz erinnern sie aber eher an Snickerdoodles – außen knusprig und innen eher kuchig-weich. Sehr lecker!

Die Kekse halten sich in einer Keksdose ca. 1 Woche, und statt mit Zitrone könnte man sie natürlich auch mal mit Orange oder Limette probieren.

Zutaten für ca. 35 -40 Stück:

  • 100 gr weiche Butter
  • 80 gr Zucker, plus 3-4 Esslöffel zum Wälzen
  • 1 Ei
  • Abrieb und Saft einer Bio-Zitrone
  • 2 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 300 gr Mehl
  • 3-4 Esslöffel Puderzucker

Zubereitung:

  1. Butter und Zucker schaumig schlagen.
  2. Das Ei unterrühren, danach den Abrieb und den Zitronensaft.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver unterrühren, zum Schluss mit den Händen eine Kugel Mürbteig kneten.
  4. Die Kugel in Folie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen (bei Umluft kann man beide Bleche gleichzeitig backen; Stromspartipp).
  6. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  7. Den normalen Zucker in eine tiefe Schale und den Puderzucker in eine weitere tiefe Schale geben.
  8. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und walnussgroße Kugeln formen. Diese dann zuerst im normalen Zucker, dann im Puderzucker wälzen.
  9. Die Kugeln mit etwas Abstand auf die Bleche legen und ca. 12 Minuten hellgolden backen, bis sich Risse in der Oberfläche bilden.
  10. Herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Genießt man am besten mit einem Tässchen Tee im Garten und genießt die Blütenpracht.