Unser Apfelbaum ist ja die größte Pflanze in unserem Garten. Normalerweise trägt er auch Äpfel wie verrückt, aber nicht so dieses Jahr. Ich vermute, dass die zwei Winterschnitte den Baum sehr gestresst haben. Wahrscheinlich setzen wir dieses Jahr mal mit dem Winterschnitt aus. Das heißt aber, dass ich gar nicht so viele Äpfel zum Verarbeiten habe! Deshalb gibt es heute ein Rezept, für das man wenige Äpfel braucht – 2 große Äpfel haben bei mir gereicht für diesen echt leckeren Apfelkuchen. Das Rezept stammt aus dem Buch „Geheimnisse meiner italienischen Küche“ von Anna del Conte, und der Kuchen ist wunderbar. Er sieht zwar etwas unscheinbar aus, aber ein Stückchen davon mit etwas Schlagsahne – herrlich! Zudem ist er schnell zusammengerührt, für mich ein weiteres Argument.

Zutaten:
- 100 gr Sultaninen
- 150 ml Olivenöl
- 200 gr Zucker
- 2 große Eier
- 350 gr Weizenmehl
- 1 Teelöffel Zimt
- 1 1/2 Teelöffel Backnatron
- 1/2 Teelöffel Weinstein
- 450 gr Äpfel, geschält, Kerngehäuse entfernt und fein gewürfelt
- Abrieb von 1 Bio-Zitrone


Zubereitung:
- Die Sultaninen 20 Minuten in heißem Wasser einweichen.
- Eine Springform mit 24 cm Durchmesser fetten.
- Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
- Mehl, Zimt, Backnatron und Weinstein in die Mischung geben und unterheben. Der Teig ist recht schwer und kompakt.
- Das Öl mit dem Zucker verrühren, bis sie eine homogene Masse ergeben.
- Nacheinander die beiden Eier in die Öl-Zucker-Masse einrühren.
- Nun die Äpfel und den Zitronenabrieb untermischen, und zum Schluss die abgetropften Sultaninen unterheben.
- Den Kuche in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
- Den Teig in die Form füllen und ca. 1 Stunde backen (Stäbchenprobe).






























