Zimtschnecken wie in Skandinavien

Zimtschnecken wie in Skandinavien

Letztes Jahr waren wir im Urlaub in Dänemark und Schweden und waren restlos begeistert von den Zimtschnecken dort („Kanelsnegle“ heißen sie in Dänemark, „Kanelbullar“ auf Schwedisch). Egal ob in Dänemark oder Schweden – die Schnecken waren von der Form her eher wie Knoten, und hatten außer Zimt noch Kardamom mit dabei. Schon lange wollte ich diese Zimtschneckchen nachbacken – nun ist es endlich soweit. Das Rezept ist echt easy, allerdings bin ich beim Knoten noch nicht so der Meister. Dies tut dem Geschmack aber zum Glück keinen Abbruch! Bitte beachtet, dass der Teig über Nacht im Kühlschrank ruht & die Schüssel auch in den Kühlschrank passt.

Zutaten für 12 Schnecken:

Für den Teig:

  • 600 gr Weizenmehl
  • 100 gr Zucker
  • 1 Teelöffel gemahlenen Kardamom
  • 2 Teelöffel Trockenhefe
  • 100 gr Butter
  • 200 ml Milch
  • 2 Eier (1 davon zum Bestreichen)

Für die Zimtfüllung:

  • 100 gr weiche Butter
  • 100 gr brauner Zucker
  • 1 Esslöffel gemahlenen Zimt

Zubereitung:

  1. Am Vortag für den Teig Mehl, Zucker, Kardamom und Hefe in einer großen Schüssel mischen.
  2. Butter in einem Topf schmelzen, Milch und 100 ml Wasser zugeben und das Ganze lauwarm erhitzen.
  3. Ei und Butter-Milch-Mix zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken ca. 7 Minuten zu einem klebrigen Teig verarbeiten.
  4. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 2 Stunden gehen lassen, danach abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  5. Am folgenden Tag alle Zutaten für die Füllung mit dem Handmixer glatt rühren.
  6. Nun den Teig auf einer bemehlten Oberfläche zu einem Rechteck à ca. 25 x 60 cm ausrollen. Die Füllung gleichmäßig darauf verteilen,
  7. Dann die eine kurze Seite bis zur Mitte einklappen, dann die andere Seite darüberklappen und den gefalteten Teig zu einem Rechteck à 30 x 25 cm ausrollen.
  8. Den Teig nun quer in 12 gleich breite Streifen schneiden. Für jeden Knoten je ein Ende eines Teigstreifens zwischen Daumen und Ringfinger festhalten. Den Strang von dort aus zweimal um Zeige- und Mittelfinger wickeln und das Ende in den Hohlraum stecken.
  9. Die Zimtknoten auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
  10. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 180 Grad Umluft vorheizen.
  11. Das übrige Ei in einer Tasse verquirlen und die Knoten vor dem Backen damit bestreichen.
  12. Knoten ca. 12-15 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen.

Noch frisch am gleichen Tag nach einem herrlichen Frühlingsspaziergang genießen und den Rest einfrieren.

Die besten Apfelkuchen

Die besten Apfelkuchen

Heute gibt es meine Lieblingsapfelkuchen in einer kleinen, überschaubaren Liste. Wenn ihr auf die Namen klickt, kommt ihr direkt zum Rezept. Viel Spass beim Stöbern und vor allem beim Backen.

Gedeckter Apfelkuchen

Wahrscheinlich mein Lieblingsapfelkuchen. Der Mürbteig ist ein Traum, butterzart und mürbe, der ganze Kuchen ist so leicht und fruchtig – am besten frisch mit Schlagsahne genießen.

Elsässer Apfelkuchen

Ein toller Apfelkuchen für den Kaffeklatsch – fruchtig mit einem cremigem Touch. Hier ist die Sahne quasi schon inkludiert.

Einfacher Apfelkuchen

Ein simpler, aber sehr leckerer Apfelkuchen aus Rührteig. Das Apfeltopping ist der Clou, man kann den Kuchen auch prima einfrieren.

Apfel-Streuselkuchen

Ein toller Apfelkuchen mit Hefeteig, prima für viele Geniesser. Am besten frisch mit einem Klacks Schlagsahne.

Apfel-Vanille-Kuchen

Ein schnell zu backender Rührkuchen, der sehr saftig und würzig ist. In Alufolie gewickelt hält er sich auch ein paar Tage. Sehr lecker!

Cranberry-Nuss-Hefebrot

Cranberry-Nuss-Hefebrot

Auf der Suche nach Rezepten für Halloween bin ich auf einen Backblog aus den USA gestoßen, „Sally’s Baking Addiction“. Ich klickte mich so durch die Rezepte, und anstatt eines Halloween-Muffin-Rezeptes oder so bin ich auf dieses Rezept gestoßen. Einfach! Wenige Zutaten! Der Hefeteig wird quasi nicht geknetet (auf Englisch heißt das „No Knead“). Auf diese Weise backen wir auch unser Sauerteigbrot. Was ihr unbedingt für dieses Rezept braucht ist eine Cocotte, also ein gußeiserner Topf mit Deckel, der in den Ofen kann. Außerdem ein bisschen Zeit, denn der Teig wird am Vorabend angesetzt.

Das Brot kann man gut zum Frühstück, nur mit Butter, oder süßen Aufstrichen genießen. Aber auch ein leckerer milder Hartkäse passt sehr gut zu den Cranberries und Nüssen. Frisch schmeckt es einfach himmlisch, aber leicht getoastet macht es sich auch sehr gut.

Zutaten:

  • 390 gr Weizenmehl, plus mehr für das Falten
  • 2 Teelöffel Meersalz
  • 1/2 Teelöffel Trockenhefe
  • 100 gr gehackte Nüsse (Walnüsse und/oder Mandeln und/oder Pecan)
  • 100 gr getrocknete Cranberries
  • 1 Esslöffel Honig 
  • 360ml lauwarmes Wasser (ca. 35 Grad)

Zubereitung:

1. Die Zutaten in eine Schüssel geben, dann mit dem warmen Wasser vermischen. Der Teig ist sehr klebrig – aber das macht nichts. Nun die Schüssel einfach mit einem Tuch abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur 12-18 Stunden gehen lassen. Der Teig wird während der Zeit gemütlich aufgehen.

2. Eine Arbeitsfläche bemehlen, und den Teig auf diese Oberfläche geben. Nun den Teig mit mehr Mehl falten, d.h. ich ziehe ihn immer einwenig auseinander, und falte ihn dann. Auseinander ziehen, falten. Das Ganze 10 Mal. Dann den Teig zu einer Kugel formen und in einer Schüssel oder einem Gärkörbchen 30 Minuten gehen lassen.

3. Währenddessen die Cocotte und den Ofen vorheizen. Dh. die Cocotte mit dem Deckel auf der untersten Schiene in den kalten Ofen geben, und dann 30 MInuten auf 250 Grad vorheizen. Ganz wichtig ist, die Cocotte langsam mit aufzuheizen. Wird sie zu schnell heiß, kann das Emaille abspringen.

4. Nach den 30 Minuten den Teig in die Cocotte geben, und mit einem Messer ein X oben einritzen. Dann mit dem Deckel drauf 30 MInuten bei 250 Grad backen. Ihr müsst die Cocotte nicht einfetten.

5. Nach den 30 Minuten den Deckel abnehmen, den ofen auf 230 Grad herunterstellen und den Deckel abnehmen. Nun noch für 10-15 Minuten backen.

6. Dann die Cocotte aus dem Ofen nehmen, das Brot noch fünf Minuten nachziehen lassen, bevor ihr es aus der Cocotte nehmt und auf einem Kuchengitter abkühlen lasst.

Brioche aus der Cocotte

Brioche aus der Cocotte

Zu Weihnachten haben wir eine süße rote Cocotte geschenkt bekommen, und die mussten wir natürlich gleich einweihen. Wir haben darin gebacken, und zwar supereasy zu machendes Brioche. Jetzt hat man ja ein bisschen Zeit bei sich zu Hause, also war das Warten auf den Hefeteig auch kein Problem.

Noch warm mit etwas Butter oder Zwetschgenmus/-marmelade bestrichen wirklich ein absoluter Hochgenuss! Die Brioche, die wir nicht schaffen, frieren wir ein, dann haben wir auch die nächsten Nachmittage frischen Brioche-Nachschub.

Die Idee für das Rezept haben wir von Springlane.

Zutaten (für eine Cocotte von 24 cm Durchmesser):

  • 500 gr Weizenmehl 550
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 60 gr Butter
  • 60 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 250 ml warme Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb (zum Bestreichen)
  • Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Mehl mit Salz, Zucker und Trockenhefe vermengen, danach die Butter in Stücken und das Ei in die Schüssel geben.
  2. Dann die lauwarme Milch dazugießen, und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine (oder Handmixer) 15 Minuten lang durchkneten.
  3. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
  4. Cocotte mit Butter einfetten, und den Teig erneut 3 Minuten durchkneten.
  5. Teig zu 8 gleich großen Kugeln formen und kreisförmig in der Cocotte anordnen (s. Fotos).
  6. Teigkugeln nochmal abgedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  7. Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. Eigelb verquirlen, und die Brioches damit einpinseln, dann mit Hagelzucker bestreuen.
  9. Im heißen Ofen auf der unteren Schiene ohne Deckel 35-40 Minuten backen.

…und dann genießen!!

Hefeschnecken mit brauner Butter und Ahornsirupglasur

Hefeschnecken mit brauner Butter und Ahornsirupglasur

Diese Schnecken aus Hefeteig sind aufgrund der Füllung und der Glasur sehr üppig – aber einfach lecker! Natürlich passen sie spitzenmäßig zu einer Tasse Tee oder Kaffee, aber in in kleine Viertel geteilt passen sie interessanterweise auch sehr gut zu einem Gläschen Sekt beim (Oster-)Brunch oder Frühstück.

Zutaten:

  • 1 1/4 Teelöffel Trockenhefe
  • 160 ml lauwarme Milch
  • 2 1/2 Eßlöffel Ahornsirup
  • 480 gr Mehl
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 2 Eier, leicht verquirlt
  • 125 gr Butter, geschmolzen
  • 1 Eßlöffel Meersalzflocken

Für die Ahornsirupglasur:

  • 160 ml Ahornsirup
  • 120 gr hellbrauner Zucker
  • 150 gr Butter, zerkleinert

Für die Füllung:

  • 125 gr Butter, zerkleinert
  • 135 gr hellbrauner Zucker
  • 2 Teelöffel Piment
Durch den weichen Teig fallen die Schnecken ein bisschen um

Zubereitung:

  1. Die Hefe mit der lauwarmen Milch und 2 Teelöffel Ahornsirup vermischen und an einem warmen Ort 5 Minuten stehen lassen, bis sich Schaum bildet.
  2. Mehl, Salz, Eier, Butter, den restlichen Ahornsirup und die Hefemischung mit dem Knethaken auf niedriger Stufe 5 Minuten zu einem elastischen Teig verarbeiten.
  3. Diesen in eine dünn gefettete Schüssel (kein Plastik) geben und mit einem sauberen, feuchten Geschirrtuch bedeckt 1 Stunde auf das doppelte Volumen gehen lassen.
  4. Für die Glasur Ahornsirup, Zucker und Butter bei mittlerer Temperatur unter Rühren schmelzen. Die Hälfte der Glasur in eine eckige Backform (20 x 30 cm) gießen. Ich habe einen Backrahmen genommen, den ich auf einem Blech mit Backpapier ausgelegt habe.
  5. Für die Füllung die Butter in einer kleinen beschichteten Pfanne bei hoher Temperatur (wichtig!) unter Rühren zum Schmelzen bringen und 2-3 Minuten bräunen, bis sie nussig duftet.
  6. Die braune Butter in eine Schüssel geben, Zucker und Piment hinzufügen und alles vermischen.
  7. Den Teig (Vorsicht, er ist ziemlich weich) auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck (25 x 60 cm) ausrollen.
  8. Die Füllung darauf verstreichen (rundum 1cm Rand freilassen), und den Teig von der langen Seite her aufrollen. Die Kanten gerade schneiden und die Rolle in 12 gleich große Scheiben schneiden.
  9. Diese Schnecken mit der Schnittseite in die Form auf die Glasur stellen und, mit einem feuchten Geschirrtuch bedeckt, 1 Stunde auf das Doppelte aufgehen lassen.
  10. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schnecken 25-30 Minuten goldbraun backen.
  11. Aus dem Ofen nehmen, die restliche Glasur leicht erwärmen und auf den Schnecken verteilen. Sie saugen sich dann mit der Glasur voll.
  12. Mit etwas Meersalz bestreuen.

Haselnuss-Schnecken mit Sesam

Haselnuss-Schnecken mit Sesam

Diese süßen kleinen Schnecken sind das ideale Teegebäck – klein, knusprig, nussig, schokoladig und mit einem Hauch Orange – perfekt! Einfach gebacken sind sie auch – schnell nicht unbedingt, da Hefeteig nun einmal Zeit zum Gehen braucht. Aber es lohnt sich, versprochen! Kein Wunder, denn es ist ein Rezept nach Ottolenghi.

Zutaten:

  • 150 gr Weizenmehl, am besten Type 550 (405 geht auch), plus mehr für die Arbeitsfläche
  • 3/4 Teelöffel Trockenhefe
  • 1 1/2 Teelöffel Zucker
  • 3 Esslöffel Olivenöl, plus mehr zum Verarbeiten
  • 40 gr geröstete und gehackte Haselnüsse
  • 20 gr Sesam
  • 150 gr Nutella, leicht erwärmt
  • 1 Teelöffel abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • 2 Teelöffel Puderzucker
  • Salz
Teig vor dem Einrollen

Zubereitung:

  1. Das Mehl mit Hefe, Zucker, 2 Esslöffel Öl und 1/4 Teelöffel Salz in einer großen Schüssel (keine Plastikschüssel) vermengen. Langsam 65 ml lauwarmes Wasser zugießen und mit einem Spatel alles sorgfältig und gleichmäßig verrühren.
  2. Den Teig auf die leicht eingeölte Arbeitsfläche legen und mit leicht geölten Händen 3 Minuten durchkneten, bis er weich und geschmeidig ist. Falls der Teig klebt, noch ein wenig Öl einarbeiten.
  3. Den Teig in eine leicht eingeölte Schüssel (kein Plastik), mit einem feuchten Tuch zudecken und an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen fast verdoppelt hat.
  4. Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen.
  5. Den Sesam in einer Pfanne leicht anrösten, dann mit den Haselnüssen in einer Schüssel vermengen. 1 Esslöfel abnehmen und beiseite legen.
  6. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 40 x 30 cm), sodass die längere Seite parallel zu dir liegt.
  7. Mit einem Spatel die Nutella darauf verstreichen, rundherum einen 2cm breiten Rand frei lassen.
  8. Die Orangenschale gleichmäßig daraufstreuen und den Haselnuss-Sesam-Mix auf der Creme verteilen.
  9. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und mit dem restlichen ÖL (1 Esslöffel) bestreichen und mit dem Rest Haselnüsse und Sesam bestreuen (sanft andrücken, damit sie haften).
  10. Die Enden begradigen, die Teigrolle in ca. 10 Stücke (ca. 3 cm dick) schneiden und mit der Nahtstelle nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
Die Schnecken vor dem Backen

11. Die Haselnussschnecken etwa 9-10 Minuten im Ofen goldbraun backen.

12. Etwas abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und genießen!

Die Schnecken schmecken übrigens auch kalt vorzüglich. Eine leckere Orange Pekoe-Ceylon-Assam-Mischung passt als Tässchen Tee hervorragend dazu.

Hefebrötchen

Hefebrötchen

Normalerweise traue ich mich nicht an Hefeteig – irgendwie habe ich immer Muffensausen, ob er auch genug aufgeht. Mit diesem Rezept klappt es wirklich super – denn essen mag ich Hefeteig sehr gerne! Ein Geheimnis ist schon mal: die Schüssel für die Teigzubereitung sollte nicht aus Plastik oder Metall sein – am besten aus Steingut oder Porzellan! Die Brötchen eignen sich mit Marmelade oder Honig bestrichen zum süßen Frühstück. Da sie aber wenig Zucker enthalten, kann man sie auch mit deftigem Belag wie Wurst oder Käse genießen.

Zutaten:

  • 500 gr Mehl
  • 3/4 Würfel Hefe (30 gr)
  • 1/4 Liter lauwarme Milch + 2 Eßlöffel
  • 125 gr weiche Butter
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 1 Messerspitze Salz
  • 1 Teelöffel Zucker
Noch einmal gehen, und dann ab in den Ofen

Zubereitung:

  1. Ofen auf 50 Grad vorheizen.
  2. In das Mehl eine Mulde machen, und die Hefe reinbröckeln. Dann die Milch hineinrühren.
  3. Diesen Vorteig im 50 Grad warmen Ofen bei offener Ofentür 15 Minuten gehen lassen. Die Schüssel mit einem Tuch bedecken.
  4. Danach die weichen Butterstückchen, 1 Ei, Salz, und Zucker mit dem Knethaken gut verrühren.
  5. Diesen Teig dann wieder zugedeckt 30 Minuten gehen lassen (im Ofen?).
  6. Dann den Teig nochmal gut durchkneten, ist er zu feucht, noch etwas Mehl unterkneten. Dann 16 Brötchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und diese noch einmal 20-30 Minuten gehen lassen.
  7. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. 1 Eigelb mit 2 Eßlöffel Milch verrühren und die Brötchen damit bepinseln.
  9. Brötchen auf 2. Schiene von unten 20 Minuten backen.

…und da man ja selten 16 Brötchen auf einmal braucht, einfach den Rest einfrieren und im Lauf der Woche genießen!

Kleine Zimtschnecken mit Creme-Fraiche-Glasur

Kleine Zimtschnecken mit Creme-Fraiche-Glasur

Weihnachten ist vorbei, die Plätzchen sind aufgefuttert, und trotzdem braucht man eine kleine feine Begleitung zum Tee. Ganz toll jetzt zur Winterzeit passen diese kleinen Zimtschnecken. Das Rezept ist im Original von Donna Hay. Hier ist es etwas abgewandelt insofern, als dass wir kleine Zimtschnecken statt zwei großer Schnecken gebacken haben. Ich mag zum Tee ja lieber kleine Gebäckstücke, und zwei dieser Zimtschnecken pro Person zum Tee sind ideal. Die restlichen Zimtschnecken werden in Viererpacks eingefroren. Sie sind auch wirklich einfach zu backen, und für den Hefeteig haben wir dieses Jahr auch Zeit! Probiert sie aus, ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 1 1/4 Teelöffel Trockenhefe
  • 50 gr Zucker
  • 80 ml lauwarme Milch
  • 480 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 80 gr Creme Fraiche
  • 2 Eier
  • 125 gr Butter, geschmolzen

Für die Füllung:

  • 90 gr hellbrauner Zucker
  • 2 Teelöffel Zimt (+ zusätzlich zum Bestäuben)
  • 50 gr geschmolzene Butter, zum Bestreichen

Für die Glasur:

  • 160 gr Puderzucker, gesiebt
  • 60 gr Creme Fraiche
  • 2 Teelöffel Milch

Zubereitung:

  1. Die Trockenhefe mit 2 Teelöffel Zucker und der Milch verrühren.
  2. Fünf Minuten an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich Schaum bildet.
  3. Mehl, Salz, Creme Fraiche, Eier, Butter, den restlichen Zucker und die Hefemischung mit den Knethaken des Handrührgeräts auf niedriger Stufe fünf Minuten zu einem weichen elastischen Teig verarbeiten.
  4. Den Teig in eine dünne gefettete Schüssel (kein Plastik) legen und abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.
  5. Braunen Zucker und Zimt vermischen.
  6. Den Teig auf einer dünn bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 2-3 mm dünn), dieses dann mit der Butter bestreichen und mit dem Zimtzucker gleichmäßig bestreuen.
  7. Das Teigrechteck einrollen (ergibt 1 lange Rolle), und von dieser Rolle Stücke abschneiden (ca.1,5 cm breit).
  8. Diese Stücke auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen (ca. 12 Stück pro Blech).
  9. Beide Bleche abdecken und die Schnecken nochmals 25-30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  10. Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  11. Die Backbleche einschieben und ca. 20 Minuten backen.
  12. Währenddessen für die Glasur Puderzucker, Creme Fraiche und Milch verrühren.
  13. Die Glasur auf die noch warmen Schnecken träufeln und fest werden lassen, dann leicht mit Zimt bestäuben.
Frisch aus dem Ofen, noch ohne Glasur

Am besten frisch genießen, mit einer leckeren Tasse Tee (z.B. einer leckeren Assam/Ceylon-Mischung für den Nachmittag).

Apfel-Streuselkuchen vom Blech

Apfel-Streuselkuchen vom Blech

Dieses Rezept ist wieder aus der Kategorie „gelingsicher“. Hefeteig und ich haben eigentlich keine gute Beziehung, aber mit diesem Rezept klappt er wirklich fantastisch. Der Kuchen ist ein echter Klassiker!

Zutaten Hefeteig:

  • 375 gr Mehl
  • 30 gr frische Hefe
  • 1/4 Liter lauwarme (wichtig!, nicht kalt aus dem Kühlschrank) Milch
  • 125 gr weiche Butterstückchen
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 80 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker

Zutaten Belag: 1 – 1 1/2 kg Äpfel, 1/2 Zitrone

Zutaten Streusel:

  • 150 gr kalte Butterstückchen
  • 150 gr Zucker
  • 200 gr Mehl
  • Messerspitze Zimt

Zubereitung Hefeteig:

Das Mehl in eine Steingut- oder Metallschüssel (keine Plastikschüssel!) geben und eine Mulde machen, dann die Hefe hineinbröckeln. Danach zuerst einen Teil der Milch mit der Hefe verrühren, dann alles zu einem Teig kneten. Den Ofen auf 50 Grad heizen, und diesen Vorteig im Ofen bei offener Tür mit einem Tuch zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.

Vorteig nach 15 Minuten Gehzeit

Nach den 15 Minuten zu diesem Teig die Butter, den Zucker, Vanillinzucker und das Salz geben und mit den Knethaken unterrühren. Das ist besser als mit den Händen, denn es wird ein ziemlich flüssiger Hefeteig. Diesen dann wieder gehen lassen: 30 Minuten im 50-Grad-Ofen mit offener Ofentür, die Schüssel bedeckt mit einem Tuch.

Teig nach 30 Minuten Gehzeit

Während der Hefeteig geht, die Äpfel schälen, in Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln

Äpfel auf dem Hefeteig

Dann den Hefeteig auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen oder verstreichen, danach die Äpfel daruf geben. Da der Teig nochmal ein wenig gehen soll, kann man in der Zwischenzeit die Streusel zubereiten und den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zubereitung Streusel:

Alle Zutaten schnell mit beiden Händen zu einem Teig verkneten und zu Bröseln verreiben, die Butter darf nicht weich werden. Die Streusel auf die Äpfel streuen.

Der Kuchen vor dem Backen

Den Kuchen auf der 2. Schiene von unten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

Abkühlen lassen, in Stücke schneiden und mit Schlagsahne genießen. Falls Stücke übrig bleiben, einfrieren.

Der fertige Kuchen