Mandel-Sirup-Kuchen

Mandel-Sirup-Kuchen

Habt ihr auch noch angebrochene Mandelpakete von der Weihnachtsbäckerei im Schrank? Und vielleicht noch einen „obskuren“ Likör geschenkt bekommen, den man eigentlich nicht wirklich trinken mag, aber nicht wegwerfen möchte? Dann habe ich hier ein tolles Rezept für einen wunderbar fluffig-nussigen Mandel-Sirup-Kuchen, bei dem man die Mandeln und den Likör verwenden kann. Im Original-Rezept heißt es Amaretto oder Mandellikör. Ich habe einen „gebrannten Mandellikör“ benutzt, den ich im Vorratsschrank gefunden habe. Ich denke, alles, was in Richtung Nuß und süß geht, eignet sich.

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 160 gr Zucker
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 150 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 120 gr gemahlene Mandeln
  • 75 gr Butter, geschmolzen
  • 1 Eßlöffel fein geriebene Zitronenschale
  • 2 Eßlöffel Amaretto oder Mandellikör
  • 40 gr gehobelte Mandeln

Für den Sirup:

  • 250 ml Wasser
  • 200 gr Zucker
  • 1 Vanilleschote, längs aufgschnitten, das Mark ausgekratzt
  • 4 Eßlöffel Amaretto oder Mandellikör

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober- /Unterhitze vorheizen.
  2. Eine runde Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.
  3. Eier, Zucker und Vanilleextrakt in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät 12-15 Minuten (was zum Lesen nebendranlegen 😉 ) zu einer hellen Masse des etwa dreifachen Volumens aufschlagen.
  4. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln dazugeben, Butter, Zitronenschale und Likör hinzufügen und alles behutsam mischen.
  5. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen und mit den gehobelten Mandeln bestreuen.
  6. 30 -35 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe machen). In der Form vollständig auskühlen lassen.
  7. Für den Sirup in einem Topf Wasser, Zucker, Vanillemark sowie den Likör bei mittlerer Temperatur unter Rühren aufkochen und 10-12 Minuten einkochen.
  8. Den Sirup leicht abkühlen lassen.
  9. Den Kuchen aus der Form nehmen auf eine Tortenplatte stetzen.
  10. Die Kuchenstücke nach Gusto mit dem Sirup beträufeln.

Kleine Zimtschnecken mit Creme-Fraiche-Glasur

Kleine Zimtschnecken mit Creme-Fraiche-Glasur

Weihnachten ist vorbei, die Plätzchen sind aufgefuttert, und trotzdem braucht man eine kleine feine Begleitung zum Tee. Ganz toll jetzt zur Winterzeit passen diese kleinen Zimtschnecken. Das Rezept ist im Original von Donna Hay. Hier ist es etwas abgewandelt insofern, als dass wir kleine Zimtschnecken statt zwei großer Schnecken gebacken haben. Ich mag zum Tee ja lieber kleine Gebäckstücke, und zwei dieser Zimtschnecken pro Person zum Tee sind ideal. Die restlichen Zimtschnecken werden in Viererpacks eingefroren. Sie sind auch wirklich einfach zu backen, und für den Hefeteig haben wir dieses Jahr auch Zeit! Probiert sie aus, ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 1 1/4 Teelöffel Trockenhefe
  • 50 gr Zucker
  • 80 ml lauwarme Milch
  • 480 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 80 gr Creme Fraiche
  • 2 Eier
  • 125 gr Butter, geschmolzen

Für die Füllung:

  • 90 gr hellbrauner Zucker
  • 2 Teelöffel Zimt (+ zusätzlich zum Bestäuben)
  • 50 gr geschmolzene Butter, zum Bestreichen

Für die Glasur:

  • 160 gr Puderzucker, gesiebt
  • 60 gr Creme Fraiche
  • 2 Teelöffel Milch

Zubereitung:

  1. Die Trockenhefe mit 2 Teelöffel Zucker und der Milch verrühren.
  2. Fünf Minuten an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich Schaum bildet.
  3. Mehl, Salz, Creme Fraiche, Eier, Butter, den restlichen Zucker und die Hefemischung mit den Knethaken des Handrührgeräts auf niedriger Stufe fünf Minuten zu einem weichen elastischen Teig verarbeiten.
  4. Den Teig in eine dünne gefettete Schüssel (kein Plastik) legen und abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.
  5. Braunen Zucker und Zimt vermischen.
  6. Den Teig auf einer dünn bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 2-3 mm dünn), dieses dann mit der Butter bestreichen und mit dem Zimtzucker gleichmäßig bestreuen.
  7. Das Teigrechteck einrollen (ergibt 1 lange Rolle), und von dieser Rolle Stücke abschneiden (ca.1,5 cm breit).
  8. Diese Stücke auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen (ca. 12 Stück pro Blech).
  9. Beide Bleche abdecken und die Schnecken nochmals 25-30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  10. Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  11. Die Backbleche einschieben und ca. 20 Minuten backen.
  12. Währenddessen für die Glasur Puderzucker, Creme Fraiche und Milch verrühren.
  13. Die Glasur auf die noch warmen Schnecken träufeln und fest werden lassen, dann leicht mit Zimt bestäuben.
Frisch aus dem Ofen, noch ohne Glasur

Am besten frisch genießen, mit einer leckeren Tasse Tee (z.B. einer leckeren Assam/Ceylon-Mischung für den Nachmittag).

Bärentatzen

Bärentatzen

In den letzten Jahren sind die Bärentatzen in den Favoritenkreis meiner Lieblings- Weihnachtsplätzchen gewandert. Sie überzeugen einfach immer wieder durch ihre krosse Hülle und den Schoko-Nussgeschmack.

Dies ist mein letztes Plätzchenrezept für dieses Jahr, und es hat auch wieder eine kurze, überschaubare Zutatenliste. Allerdings muss der Teig 1 Tag durchziehen. Wer eine Madeleineform hat, kann diese benutzen.

Zutaten:

  • 50 gr Zartbitter-Raspelschokolade (mind. 60% Kakaoanteil)
  • 140 gr gemahlene Mandeln
  • 100 gr gemahlene Haselnüsse
  • 2 Eiweiß (bevorzugt Größe L)
  • 185 gr Puderzucker
  • 2 1/2 Teelöffel Zimt
  • 4 Esslöffel Kakaopulver
  • 60 gr Zucker zum Wälzen
  • nach Belieben: Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Am Vortag die Eiweiße mit dem Puderzucker mit dem Handrührgerät halbsteif schlagen.
  2. Nacheinander unter Rühren Mandeln, Haselnüsse, Schokolade, Zimt und Kakao hinzufügen. Der Teig ist ein bisschen klebrig, das soll so sein.
  3. Den Teig zugedeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
  4. Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  5. Den Zucker auf einem flachen Teller verteilen.
  6. Aus dem Teig mit angefeuchteten Händen Kugeln (ca. 2cm Durchmesser) formen und im Zucker wälzen.
  7. Kugeln auf die Backbleche setzen, etwas flachdrücken und mit einer Gabel kleine Tatzen einkerben. Alternativ die Kugeln in die Formen drücken, diese dann vorher gut mit Butter ausfetten.
  8. Die Bärentatzen ca. 10 Minuten backen, bis sie sich vom Backpapier lösen.
  9. Abkühlen lassen.

Die Bärentatzen sollen außen kross und innen weich und klebrig sein.

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Meine absoluten Plätzchenlieblinge! Meine ganze Familie backt diese Kipferl jedes Jahr, denn sie schmecken einfach superb: schön mürbe und nussig, dazu sind sie schnell und einfach gebacken. Ideal für die Vorweihnachtszeit, in der wir doch manchmal etwas in Hektik geraten.

Wenn ihr nur eine Sorte Plätzchen backt, dann sollten es diese sein.

Zutaten:

  • 100 gr gemahlene Mandeln
  • 280 gr Mehl
  • 210 gr Butter, kalt
  • 70 gr Zucker
  • 8 Esslöffel Puderzucker
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
Frisch aus dem Ofen

Zubereitung:

  1. Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, die Butter in Flöckchen darauf verteilen. Mandeln und Zucker zugeben und schnell zu einem Mürbteig verkneten.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie verpackt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft (dann kann man mehrer Bleche gleichzeitig backen) vorheizen, Backbleche mit Backpapier auslegen.
  4. Vom Teig walnußgroße Stücke abteilen, die zu 6 cm langen Rollen formen, zu Hörnchen biegen und auf die Backbleche legen.
  5. Im Backofen 10-15 Minuten (auf Sicht, sie sollten leicht gebräunt sein) backen.
  6. Puder- und Vanillinzucker sieben und in einem tiefen Teller vermischen.
  7. Die noch warmen Kipferl (vorsichtig, sie brechen leicht) darin wälzen.
  8. Abkühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren.

Spitzbuben

Spitzbuben

Ja – natürlich muss es bei der Apfelblütengärtnerin ein paar leckere Weihnachtsplätzchenrezepte geben. Dieses Jahr möchte ich euch drei traditionelle Plätzchenrezepte vorstellen – einfach zu backen und schnell zu genießen. Am besten eine Tasse Tee dazu brühen, Jacke und Schal anziehen, und dann mit Tee und Gebäck ein gemütliches Plätzchen im Garten suchen, Vögel beobachten und das eigene Reich genießen.

Heute geht es mit Spitzbuben los, schnell geknetet und gebacken. Einzig das Bestreichen mit Marmelade erfordert ein bisschen Geduld, aber das Ergebnis entschädigt auf alle Fälle!

Zutaten für ca. 40 Stück:

  • 300 gr Mehl
  • 100 gr Zucker
  • abgeriebene Schale von einer 1/2 Bio-Zitrone
  • 2 Eigelb
  • 200 gr weiche Butter
  • 200 gr Johannisbeergelee
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • außerdem: Mehl für die Arbeitsfläche, Nudelholz, Spitzbuben-Doppelausstecher

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Mehl, den Zucker und die Zitronenschale mischen.
  2. In die Mitte eine Mulde machen und die Eigelbe hineingeben.
  3. Die weiche Butter in Flöckchen schneiden und rundherum auf dem Mehlrand verteilen.
  4. Nun alle Zutaten rasch zu einem Mürbteig verkneten.
  5. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt 1-2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
  6. Den Backofen auf 165 Grad Umluft vorheizen (dann können zwei Bleche gleichzeitig gebacken werden).
  7. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  8. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dünn ausrollen, daraus in gleicher Anzahl Kreise und Ringe ausstechen und auf die Bleche setzen. Die Plätzchen ca. 10 Minuten lang backen. (Wahrscheinlich müsst ihr zweimal backen, d.h. es werden 4 Bleche).
  9. Während die Plätzchen abkühlen, das Gelee in einem Topf erwärmen, damit es dünnflüssig wird.
  10. Die Kreise (Unterteile) mit Gelee bestreichen, dann die Ringe (Oberteile) daruf drücken.

11. Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben (keine Angst, der Puderzucker in der Mitte schmilzt irgendwann).

Tipps und Tricks:

  • Wenn ihr keine Spitzbuben-Ausstecher habt, dann einfach zwei normale Plätzchen aufeinander drücken – dann habt ihr zwar kein Loch, aber schmecken tut’s trotzdem!
  • Beim Ausrollen nehme ich zuerst nur die Hälfte des Teigs, und mische bei jedem neuen Ausrollen frischen Teig unter die aufgenommenen Teigreste – dann wird der Teig am Ende nicht zu mehlig.
  • Mann kann die Oberteile auch vor dem Aufdrücken mit Puderzucker bestäuben, dann sehen die Plätzchen gleich gut aus. Dann aber Vorsicht, dass man die Oberteile nur am Rand anpackt.
  • Halten ein paar Wochen, wenn man sie in einer Blechdose aufbewahrt – außer sie werden vorher aufgegessen…

Elsässer Apfelkuchen

Elsässer Apfelkuchen

Die Apfelverwertung ist in vollem Gange, deshalb gibt es heute nochmal ein unkompliziertes Rezept für einen leckeren Apfelkuchen. Der Kuchen eignet sich auch gut als Dessert.

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

Teig:

  • 250 gr Mehl
  • 150 gr kalte Butterstückchen
  • 75 gr Zucker
  • 1 Ei

Belag:

  • 1 kg Äpfel
  • 1/2 Vanilleschote
  • 150 gr Schlagsahne
  • 2 Eier
  • 50 gr Zucker

Zubereitung:

  1. Alle Teigzutaten rasch zu einem Mürbteig verkneten. In Folie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Währenddessen die Äpfel schälen, entkernen, vierteln und in Scheiben schneiden.
  3. Die Springform ausfetten oder mit Backpapier auslegen.
  4. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Nach 30 Minuten 2/3 des Teigs als Boden ausrollen, mit dem restlichen Drittel einen etwa 2-3 cm hohen Rand formen (s. Hannes Käsekuchenrezept, wie man das ganz easy macht).
  6. Den Teig gleichmäßig (fächerartig) mit den Apfelscheiben belegen.
  7. Kuchen jetzt 30 Minuten im Ofen backen.
  8. Vanilleschote aufschneiden und das Mark mit dem Messer herauskratzen (ich nehme allerdings immer eine Vanillemühle).
  9. Sahne, Eier, Zucker und Vanillemark verrühren.
  10. Eiersahne nach den 30 Minuten auf den vorgebackenen Apfelkuchen geben und weitere 15-20 Minuten backen.
Frisch aus dem Ofen

Abkühlen lassen, aus der Form nehmen und genießen….

Apfel-Streuselkuchen vom Blech

Apfel-Streuselkuchen vom Blech

Dieses Rezept ist wieder aus der Kategorie „gelingsicher“. Hefeteig und ich haben eigentlich keine gute Beziehung, aber mit diesem Rezept klappt er wirklich fantastisch. Der Kuchen ist ein echter Klassiker!

Zutaten Hefeteig:

  • 375 gr Mehl
  • 30 gr frische Hefe
  • 1/4 Liter lauwarme (wichtig!, nicht kalt aus dem Kühlschrank) Milch
  • 125 gr weiche Butterstückchen
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 80 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker

Zutaten Belag: 1 – 1 1/2 kg Äpfel, 1/2 Zitrone

Zutaten Streusel:

  • 150 gr kalte Butterstückchen
  • 150 gr Zucker
  • 200 gr Mehl
  • Messerspitze Zimt

Zubereitung Hefeteig:

Das Mehl in eine Steingut- oder Metallschüssel (keine Plastikschüssel!) geben und eine Mulde machen, dann die Hefe hineinbröckeln. Danach zuerst einen Teil der Milch mit der Hefe verrühren, dann alles zu einem Teig kneten. Den Ofen auf 50 Grad heizen, und diesen Vorteig im Ofen bei offener Tür mit einem Tuch zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.

Vorteig nach 15 Minuten Gehzeit

Nach den 15 Minuten zu diesem Teig die Butter, den Zucker, Vanillinzucker und das Salz geben und mit den Knethaken unterrühren. Das ist besser als mit den Händen, denn es wird ein ziemlich flüssiger Hefeteig. Diesen dann wieder gehen lassen: 30 Minuten im 50-Grad-Ofen mit offener Ofentür, die Schüssel bedeckt mit einem Tuch.

Teig nach 30 Minuten Gehzeit

Während der Hefeteig geht, die Äpfel schälen, in Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln

Äpfel auf dem Hefeteig

Dann den Hefeteig auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen oder verstreichen, danach die Äpfel daruf geben. Da der Teig nochmal ein wenig gehen soll, kann man in der Zwischenzeit die Streusel zubereiten und den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zubereitung Streusel:

Alle Zutaten schnell mit beiden Händen zu einem Teig verkneten und zu Bröseln verreiben, die Butter darf nicht weich werden. Die Streusel auf die Äpfel streuen.

Der Kuchen vor dem Backen

Den Kuchen auf der 2. Schiene von unten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

Abkühlen lassen, in Stücke schneiden und mit Schlagsahne genießen. Falls Stücke übrig bleiben, einfrieren.

Der fertige Kuchen

Earl Grey Cupcakes

Earl Grey Cupcakes

nach einem Rezept der Hummingbird Bakery in New York

Der Earl-Grey-Tee gibt diesen Cupcakes einen wirklich dezenten Geschmack. Selbst wenn man Earl-Grey-Tee nicht so gerne trinkt, wird man diese Cupcakes mögen. Man könnte natürlich auch mit Früchte- oder Kräutertee experimentieren.

Ohne Frosting sind es noch Earl-Grey Muffins

Zutaten:

Für den Teig:

  • 3 Beutel Earl Grey Tee (oder 3 gehäufte Teelöffel losen Earl-Grey-Tee)
  • 80 gr weiche Butter
  • 280 gr Zucker
  • 240 gr Mehl
  • 1 Eßlöffel Backpulver
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 2 Eier
  • 200 ml Vollmilch

Für das Frosting:

  • 25 ml Vollmilch
  • 250 gr Puderzucker
  • 80 gr weiche Butter
Teig vor dem Backen

Zubereitung:

  1. Die Teebeutel in einer Tasse mit 3 EL kochendem Wasser übergießen und 30 Minuten ziehen lassen.
  2. Backofen auf 190 Grad (170 Grad Umluft) vorheizen. Papierförmchen in die Mulden der Muffinform setzen.
  3. Butter, Zucker, Mehl, Backpulver und Salz mit dem Handrührer vermischen, bis eine sandige Masse entstanden ist.
  4. Eier und Milch verquirlen. Die Teebeutel herausnehmen, gut ausdrücken und für das Frosting beiseite legen. Den Tee zur Eiermilch gießen.
  5. Drei Viertel der Eiermilch langsam unter den sandigen Teig rühren, bis sich alles gut verbunden hat. Die restliche Eiermilch zugießen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  6. Die Papierförmchen zu zwei Dritteln mit Teig füllen. Eventuell ist Teig übrig, dann muss eine zweite Ladung gebacken werden. Die Cupcakes auf der mittleren Schiene 18-20 Minuten backen (Garprobe mit Holzstäbchen).
  7. Die Cupcakes kurz abkühlen lassen, dann aus dem Blech lösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
  8. Inzwischen für das Frosting die Teebeutel in der Milch 30 Minuten ziehen lassen. Herausnehmen und gut ausdrücken.
  9. Puderzucker und Butter mit dem Handrührgerät zu einer pudrigen Masse verrühren. Die aromatisierte Milch langsam unter Rühren zugießen, dann alles zu einer luftig-leichten Masse aufschlagen.
  10. Das Frosting auf den Cupcakes verteilen und mit einer Palette verstreichen.

….und dann genießen!! Die Cupcakes kann man ideal ein Tag vor dem Verzehr backen, denn sie halten sich fantastisch 1-2 Tage. Sie schmecken fast noch besser am nächsten Tag.

Lemon Shortbread

Lemon Shortbread

Dieses Rezept habe ich vor ein paar Jahren in einem „Women’s Institute“-Backbuch gefunden. Es ist eine wirklich leckere Variante des Shortbread und genauso einfach zu backen.

Der Teig, nachdem er geknetet wurde

Zutaten:

  • 150 gr Mehl
  • 50 gr Hartweizengrieß
  • 100 gr Butter
  • 50 gr Zucker plus 1-2 Eßlöffel zum Bestreuen
  • geriebene Schale einer Zitrone
  • 1 Prise Salz
Vor dem Backen

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Mehl, Hartweizengrieß und Salz in eine Schüssel sieben.
  3. Butter und Zucker cremig rühren, und die Zitronenschale sowie die Mehlmischung unterrühren.
  4. Dann den Teig etwas kneten und ca. 1/2 cm dick ausrollen. Ich drücke den Teig immer in eine rechteckige Auflaufform, die ich mit Backpapier ausgelegt habe.
  5. Dann schneide ich die Stücke vor und mache oben Löcher mit einer Gabel.
  6. 30-35 Minuten backen, bis das Shortbread eine goldgelbe Farbe angenommen hat.
  7. Mit etwas Zucker bestreuen.

Passt einfach hervorragend zu einer guten Tasse Schwarztee!

Scones

Scones

nach Nigella Lawson

Darauf habt ihr doch gewartet – ein simples Rezept für leckere Scones, schnell gebacken. Die Menge ist für meine Verhältnisse ziemlich groß, das Rezept ergibt ca. 20 Scones. Falls man nicht so viele braucht (denn frisch schmecken Scones am besten), dann kann man sie wunderbar nach dem Backen einfrieren. Wenn man sie dann beim Auftauen noch ein paar Minuten bei 150 Grad erwärmt, hat man auch an einem stressigen Tag schnell was leckeres zum Tee zur Hand.

Zutaten:

  • 500 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Natriumbikarbonat („bicarbonate of soda“)
  • 4 1/2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 75 gr kalte Butter, in Flöckchen
  • 300 ml Milch

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 220 Grad vorheizen.
  2. Mehl, Salz, Natriumbikarbonat und Weinsteinbackpulver in einer großen Schüssel vermischen.
  3. Die Butter in die trockenen Zutaten hineinreiben, bis die Mischung nassem Sand ähnelt.
  4. Dann die gesamte Milch hinzufügen und alles kurz vermischen – und zwar wirklich kurz, der Teig sollte nicht zu sehr geknetet werden.
  5. Teig auf einer bemehlten Oberfläche ca. 1 bis 1,5 cm dick ausrollen.
  6. Dann mit einem Ausstecher (ich nehme immer ein Glas, Durchmesser 5 cm) die Scones ausstechen und auf ein Backblech setzen. Wie bei einem Plätzchenteig den übrig gebliebenen Teig immer wieder neu ausrollen, bis alles verbraucht ist.
  7. Die Scones im Ofen ca. 10 Minuten backen, bis sie hochgegangen sind und oben goldbraun.

Die Scones immer warm aus dem Ofen genießen:

Durchschneiden, jede Hälfte mit Marmelade bestreichen und obendrauf Clotted Cream (als Ersatz geht auch Crème Double) – himmlisch!

Falls ihr weder Clotted Cream oder Crème Double im Haus habt, kann man Scones auch einfach wie Brötchen mit Butter und dann obendrauf Marmelade genießen, das ist immer noch ganz schön himmlisch. Und ja, ihr ahnt es, eine gute Tasse Tee passt ganz hervorragend dazu!

Sehr gut natürlich mit selbstgemachter Apfelmarmelade