Hannes Käsekuchen

Hannes Käsekuchen

Als Erstes muss ich gestehen, dass ich Käsekuchen normalerweise nicht in meinem Backrepertoire habe. Warum dann ein Käsekuchenrezept? Weil dieses hier erprobt und getestet ist, und zwar jahrelang von Schülern/innen der Hauswirtschaft. Klingt altmodisch, aber ich verspreche euch: supergut und gelingsicher!

Zutaten und Zubereitung:

Springform mit 26 cm Durchmesser mit Butter einfetten.

Für den Mürbeteig:

  • 250 gr Mehl – auf ein Backbrett häufen, in die Mitte eine Mulde drücken
  • 1 Ei – in die Mulde geben
  • 125 gr Butter – in kleinen Stücken auf den Mehlrand legen
  • 60 gr Zucker – auf den Rand streuen
  • 1 Prise Salz
Mürbeteig vor dem Kneten – und ja, es ist nur 1 Ei (das hatte aber zwei Dotter)

Alle Zutaten mit einem Messer klein hacken und dann schnell verkneten. Kugel formen und in Alufolie 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

Für die Füllung:

  • 500 gr Schichtkäse
  • 250 gr Quark (20 %)
  • 200 gr saure Sahne
  • abgeriebene Schale und Saft einer Bio-Zitrone
  • 7 Eier – nach und nach unterrühren
  • 200gr Zucker dazu
  • 1 Paket Vanillinzucker dazu
  • 2 EL Mehl dazu – alles verrühren.

Ofen vorheizen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze.

Den Teig in 3 Teile teilen. 2 Teile auf dem Backbrett ausrollen und als Boden in die Springform geben. Den restlichen Teig in zwei gleiche Teile teilen und 2 x 40-cm-Rollen formen. Diese auf den Rand des Teigbodens legen und mit beiden Händen den Teigrand hochziehen. Den Übergang zum Teigboden gut festdrücken. Füllung auf den Teigboden geben.

Kuchen vor dem Backen

Kuchen auf 2. Schiene von unten 70 Minuten backen und noch 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.

Damit der Kuchen nicht zu braun wird, ein Stück Alufolie gegen Ende der Backzeit auflegen (einfach immer mal kontrollieren).

Mein Kuchen ist am Rand ein bisschen zu braun.

Und ja, natürlich kann man den Kuchen auch prima einfrieren! Einfach herrlich!

Schokokekse – schnell gebacken

Schokokekse – schnell gebacken

nach Sarah Wiener

Im Herbst mag man doch gerne mal Wohlfühlessen – und Schokoladenkekse gehören ganz sicher dazu. Diese Kekse sind wirklich ratz-fatz gebacken – am längsten dauert noch die Kühlzeit!

Zutaten:

  • 1 Ei
  • 1 Eßlöffel Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 400 gr Butter
  • 550 gr Mehl
  • 90 gr Zucker
  • 125 gr Puderzucker
  • 5 gestrichene Eßlöffel Kakaopulver
  • 75 gr gemahlene Haselnüsse

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig zu Rollen mit etwas 4-5 cm Durchmesser (je nach gewünschter Keksgröße) formen und 30 Minuten kalt stellen.
  3. Den Backofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  4. Von den Rollen 4-5 mm dicke Scheiben abschneiden
  5. Die Scheiben auf die Backbleche legen und ca. 12 Minuten backen. bei Umlauft können beide Bleche gleichzeitig in den Ofen.
  6. Die Kekse kurz ruhen lassen, dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  7. In einer Keksdose mit Butterpapier als Trennschicht aufbewahren. Halten einige Wochen und sind praktisch als kleine Leckerei zum Tee.

Kleine Apfelmuffins

Kleine Apfelmuffins

Diese Apfelmuffins mache ich am liebsten in einer Backform für Minimuffins, das ergibt dann ca. 24 Minimuffins. Aber natürlich geht auch eine normale Muffinform, das sollte dann ca. 10-12 Muffins geben. Frisch und warm aus dem Ofen schmecken sie am besten. Deshalb sind sie ideal, wenn man noch schnell was leckeres zum Tee braucht!

Zutaten:

  • 60 ml Pflanzenöl (kein Olivenöl)
  • 120 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 250 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 125 ml Milch
  • 1 großer Apfel
  • 2 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 190 Grad vorheizen.
  2. Muffinform vorbereiten: einfetten oder Papierförmchen einsetzen.
  3. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben.
  4. In einer anderen Schüssel das Ei leicht mit einem Schneebesen schlagen, danach mit der Milch und dem Öl verrühren.
  5. In die trockene Mischung eine Mulde machen und die Flüssigkeit hineingeben.
  6. Alles nur solange verrühren, bis das Ganze angefeuchtet ist. Der Teig sollte klumpig sein!
  7. Den Apfel in schälen und in Stücke schneiden (ca. 1/2 bis 1 Zentimeter) und mit dem Vanillezucker unterziehen.
  8. Muffinmulden zu 2/3 mit Teig befüllen.
  9. Für Minimuffins: ca. 20 Minuten backen, für normale Muffins: ca. 25 Minuten backen.

Variation: statt einem Apfel 110 gr Heidelbeeren nehmen, dann hat man leckere Heidelbeermuffins!

Gedeckter Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen

Dies ist mein Lieblingsapfelkuchen – ein Traum von Mürbteig, dazu die fein-säuerlichen Äpfel. Am besten noch frisch mit Schlagsahne genießen! Wer meinen Blog kennt, weiß außerdem, dass der Kuchen schnell und einfach zu backen ist.

Äpfel, Zucker und Zimt auf dem vorgebackenen Boden

Zutaten:

  • 250 gr Mehl
  • 125 gr Butter
  • 5 Eßlöffel Sahne
  • 3 Eßlöffel Puderzucker
  • 5-6 Äpfel
  • etwas Zimt und Zucker und Puderzucker
Boden nach dem Backen

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Aus dem Mehl, der Butter, der Sahne und dem Puderzucker mit den Händen rasch einen Mürbteig kneten.
  3. Die eine Teighälfte in eine gebutterte und/oder mit Backpapier ausgelegte Springform als Boden und Seitenrand drücken (finde ich einfacher als ausrollen).
  4. Diesen Boden mit Rand dann 10 Minuten im Backofen backen (keine Erbsen für Blindbacken nötig).
  5. Währenddessen die Äpfel schälen und in Scheiben schneiden.
  6. Diese dann auf den vorgebackenen Boden schichten, mit etwas Zimt und Zucker „würzen“.
  7. Zweite Teighälfte als Deckel ausrollen und auf die Füllung legen (ich transportiere den Deckel meist mit einem Kuchenretter. Das ist der kniffligste Part).
  8. Dann wieder ab in den Ofen und 35 Minuten bei 200 Grad fertigbacken.
  9. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, Puderzucker auf den Deckel sieben.

Unbedingt mit Schlagsahne genießen! Himmlisch!

Mit dem Puderzucker kann man „Deckelunglücke“ prima kaschieren

Köstliche Apfel Scones

Köstliche Apfel Scones

Das Original-Rezept für die Apfel Scones stammt aus einem dieser schmalen Rezeptbüchlein, die man in England in den Touristenläden findet. Das hier sind keine klassischen Scones, überzeugen aber durch köstlichen Geschmack – saftig und knusprig zugleich!

Zutaten:

  • 225 gr Weizenvollkornmehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 115 gr Butter
  • 55 gr brauner Zucker
  • 2 mittelgroße Äpfel, geschält und fein gewürfelt
  • 1 Ei (Größe M)

Zubereitung:

  1. Ofen auf 190 Grad vorheizen.
  2. Mehl, Backpulver und Zimt in einer großen Schüssel vermischen.
  3. Die Butter in Flöckchen hineingeben und mit den Händen hineinkneten. Der Teig ist dann noch ziemlich bröselig.
  4. Dann den Zucker, die Äpfel und das Ei dazugeben, am besten auch alles mit den Händen kneten.
  5. Den Teig in 10-12 Häufchen oder Bälle formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
  6. 20-25 Minuten backen.

Abkühlen lassen und später in 2 Hälften schneiden (vorsichtig, denn sie sind leider ein bisschen bröselig) und mit Butter bestrichen genießen – am besten im Garten mit einer Tasse Tee.

Rezept für Apfelmuffins verkehrt herum

Rezept für Apfelmuffins verkehrt herum

Zu diesem Rezept inspiriert wurde ich von einem Birnenmuffinrezept von Donna Hay. Optisch nicht ganz so stylisch, wie ich es mir vorgestellt habe, trotzdem werde ich die Muffins in mein Repertoire aufnehmen, denn sie schmecken wirklich gut – am besten warm mit Ahornsirup beträufelt genießen.

Zutaten:

  • 4-5 kleine Äpfel (alternative 2-3 normal große Äpfel)
  • 50 ml Ahornsirup
  • 185 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1/4 Teelöffel Muskatnuss
  • 1/4 Teelöffel Zimt
  • 50 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 60 ml Milch
  • 60 ml Pflanzenöl (kein Olivenöl oder sonstiges Öl mit starkem Eigengeschmack)

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine 12er Muffinform fetten (ich habe für die Böden aus Backpapier kleine Kreise ausgeschnitten und die Böden damit ausgelegt).
  2. Von den Äpfeln das Kerngehäuse mit einem Kerngehäusestecher ausstechen, dann die Äpfel schälen, und anschließend 12 ca. 1 cm dicke Scheiben von den Äpfeln abschneiden. Die Scheiben sollten genauso groß wie der Boden der Mulden sein (bei größeren Äpfeln die Scheiben dann zurechtschneiden).
  3. Die Apfelscheiben mit dem Ahornsirup überträufeln und 10 MInuten im Ofen weich backen.
  4. In der Zwischenzeit den Rest der Äpfel fein reiben (ergab bei mir ca. 80 gr) und in eine große Schüssel geben.
  5. Mehl, Backpulver, Muskat, Zimt und Zucker hinzufügen und alles vermengen.
  6. Ei, Vanille, Milch und Öl dazugeben und zu einem Teig vermischen.
  7. Wenn die Apfelscheiben gebacken sind, den Teig in die Formen verteilen.
  8. 15 Minuten backen.
  9. Die Muffins kurz abkühlen lassen und dann auf ein Gitter stürzen.

Warm und mit ein bißchen Ahornsirup beträufelt schmecken sie hervorragend. Wenn man nicht alle an einem Tag isst, dann am besten einfrieren, und bei Bedarf im Ofen kurz erwärmen. Lecker!!

Schneller Aprikosenkuchen

Schneller Aprikosenkuchen

nach Sarah Wiener

Ein kleiner Aprikosenkuchen – schnell und einfach gebacken, lecker mit geschlagener Sahne zum Tee oder Kaffee.

Zutaten für eine kleine Springform (Durchmesser 20 cm):

  • 300 gr Aprikosen
  • 100 gr Butter
  • 100 gr Zucker
  • 2 Eier
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Eßlöffel Orangenlikör (oder was ihr sonst im Haus habt, ich nehme einen Süßweinlikör, der grade rumsteht)
  • abgeriebene Schale von 1/2 Biozitrone
  • 100 gr Mehl
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen, Springform buttern oder mit Backpapier auslegen.
  2. Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.
  3. Butter und Zucker cremig verrühren.
  4. Die Eier aufschlagen und nacheinander unterrühren, die Masse sollte schön cremig werden.
  5. Vanillezucker, Orangenlikör und Zitronenschale unterrühren.
  6. Das Mehl auf den Teig sieben und mit einem Kochlöffel unterziehen.
  7. Den Teig in die Springform einfüllen und glatt streichen.
  8. Die Aprikosen mit der Wölbung nach oben dicht an dicht auflegen. Sie sinken beim Backen ein.
  9. Den Kuchen ca. 40 Minuten backen, abkühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestäuben.

Wie gesagt, sehr gut passt jetzt noch geschlagene Sahne dazu…. die Portion reicht grade für 8 kleine Stücke.

Rezept für Johannisbeer Crumble

Rezept für Johannisbeer Crumble

nach Nigella Lawson

Die Johannisbeeren sind reif! Was tun mit ihnen, gerade wenn man wie ich nur einen Strauch hat und keine Massen erntet? Hier kommt ein Rezept, mit dem ihr ganz gut kleinere Mengen an Johannisbeeren verwerten könnt, das finde ich sehr symphatisch, ebenso wie die überschaubare Zutatenliste. Wahrscheinlich kann man auch anderes Obst verwenden. Allerdings ist der Kontrast zwischen den säuerlichen Johannisbeeren und den süßen Streuseln schon die Wucht.

Teil 1 meiner Johannisbeerernte

Natürlich kann man das Rezept auch locker halbieren, außerdem lassen sich die Streusel ungebacken einfrieren.

Zutaten für die Streusel (reicht für 4 Schälchen):

  • 150 gr Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 75 gr kalte Butter, klein gewürfelt
  • 5 EL brauner Zucker
Streusel vor dem Backen, so kann man sie auch einfrieren

Zutaten für die Beeren:

  • 400 gr Johannisbeeren, gewaschen und gezupft
  • 4 TL Speisestärke
  • 4 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
  2. Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen.
  3. Die Butterwürfel und den Zucker hinzufügen und alles mit den Fingerspitzen zu feinen Streuseln verarbeiten.
  4. Die Beeren mit der Speisestärke und dem Vanillezucker durchmischen.
  5. Die Beeren in Tassen füllen, und die Streusel obendrauf.
  6. Den Crumble in den Schälchen im heißen Ofen ca. 20 Minuten backen.

….und dazu eine gute Tasse Tee! Enjoy!

Einfaches Rezept für Madeleines

Einfaches Rezept für Madeleines

Nach Lea Linster

Dies ist ein wirklich einfaches Rezept für Madeleines. Ich liebe es, weil die Menge überschaubar ist, es eine prima Eiweißverwertung darstellt und man praktisch zwei bis drei Tage hintereinander frische Madeleines backen kann.

Aber Vorsicht: Der Teig sollte vor dem ersten Backen einen Tag im Kühlschrank ruhen.

Außerdem benötigt man eine Madeleine-Form.

Meine Madeleine-Form ist von Städter

Zutaten:

  • 80 gr Butter
  • 3 Eiweiß
  • 100 gr Puderzucker
  • 60 gr Mehl
  • 40 gr fein gemahlene Mandeln
  • 1 Messerspitze Backpulver
  1. Die Butter in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie etwas Farbe bekommt.

2. Eiweiß steif schlagen.

3. Puderzucker, Mehl und Mandeln vermischen, diesen Mix dann unter den Eischnee rühren. Der fällt jetzt zwar ziemlich zusammen, aber das macht nichts.

4. Butter unterrühren.

5. Teig einen Tag im Kühlschrank ruhen lassen.

6. Backofen auf 180 Grad vorheizen, und jetzt noch das Backpulver unterrühren.

7. In einer gebutterten und mit Mehl ausgestäubten Madeleine-Form ca. 15 Minuten backen.

Der Teig reicht bei mir für 2-3 Durchgänge, deshalb backe ich jeden Tag einmal. Der Teig hält sich nämlich wunderbar mehrere Tage im Kühlschrank.

Bon appetit, und am besten ein Tässchen Tee dazu!