Backen wie in Downton Abbey: Weizenvollkorn-Kekse

Backen wie in Downton Abbey: Weizenvollkorn-Kekse

Gestern habe ich Downton Abbey – den Film – gesehen und hach, ist es nicht herrlich englisch und opulent? Ach ja, seufz‘ und schwelg’…

Da kam mir die Idee: ich backe eine kleine Leckerei aus dem Downton Abbey Kochbuch, das ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.

Als erstes probiere ich die typischen englischen Kekse zum Tee aus, die ‚digestives‘ (in der Überschrift nett mit ‚Weizenvollkornkekse‘ übersetzt). Alle England-Liebhaber kennen die Kekse: trinkst du eine Tasse Tee, gibt’s einen ‚digestive‘ dazu. Der Legende nach versuchten die Bäcker tatsächlich die Kekse an Menschen mit Verdauungsproblemen zu verkaufen (Verdauung heißt auf Englisch ‚digestion‘), und sie waren scheinbar echt der Renner, denn heutztage kennt sie jeder auf der Insel. Auch wenn das alles jetzt vielleicht nicht so ansprechend wirkt – die Kekse schmecken wirklich gut und passen einfach toll zu einer ‚cuppa‘. Damit auch die letzten Zweifel ausgeräumt sind, habe ich die ‚digestives‘ mit einer Schokoseite versehen (die Hugh Grant als Prime Minister in ‚Tatsächlich Liebe‘ auch den normalen ‚digestives‘ vorzieht).

Im Originalrezept im Downton Abbey Kochbuch gibt es keine Schokoglasur – wer die nicht möchte, kann sie natürlich weglassen. Aber das wäre dann schon sehr gesund!!

Zutaten:

  • 285 gr Weizenvollkornmehl
  • 60 gr kalte Butter, in Stückchen geschnitten
  • 75 gr Haferflocken
  • 2 Eßlöffel brauner Zucker
  • 1 1/2 Eßlöffel Pfeilwurzelstärke (alternativ: Speisestärke)
  • 1/2 Teelöffel Natron
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Ei, leicht verquirlt
  • etwa 100 ml Milch
  • 150 gr Schokolade oder Kuvertüre nach Geschmack (Vollmilch oder Zartbitter)

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  2. Das Mehl in eine große Schüssel geben, die Butterwürfel darüber verteilen und dann mit den Händen einarbeiten, bis eine krümelige Mischung entsteht.
  3. Haferflocken, Zucker, Stärke, Natron und Salz dazugeben und alles gut vermischen.
  4. Das Ei und gerade so viel Milch dazugeben, dass sich die Mischung zu einem geschmeidigen Teig verkneten lässt.
  5. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, nochmals durchkneten, dann in zwei Häften teilen und eine Hälfte ca. 3mm dünn ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (Durchmesser 6cm) Kekse ausstechen, dabei wenn nötig, die Teigreste immer wieder verkneten und ausrollen. (Ich mische ja immer schon Stücke von der anderen Hälfte mit, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist).
  6. Die Kekse mit 2,5 cm Abstand zueinander auf die Backbleche geben und jeden Keks mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  7. Die Kekse 10-12 Minuten backen, bis der die Kanten goldbraun werden.
  8. Abkühlen lassen und auf auf Kuchengittern ganz auskühlen.
  9. Die Schokolade schmelzen (am besten im Wasserbad), und die eine Seite der Kekse in die Kuvertüre tauchen, überschüssige Schokolade abtropfen lassen und die Schokolade mit einem Löffel kresiförmig gleichmäßig auf dem Keks verteilen.
  10. Mit der Schokoladenseite nach oben auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

Am besten in einer Blechdose aufbewahren, jeden Tag einen Keks stiebitzen und zu einem Tässchen Tee genießen.

Hefeschnecken mit brauner Butter und Ahornsirupglasur

Hefeschnecken mit brauner Butter und Ahornsirupglasur

Diese Schnecken aus Hefeteig sind aufgrund der Füllung und der Glasur sehr üppig – aber einfach lecker! Natürlich passen sie spitzenmäßig zu einer Tasse Tee oder Kaffee, aber in in kleine Viertel geteilt passen sie interessanterweise auch sehr gut zu einem Gläschen Sekt beim (Oster-)Brunch oder Frühstück.

Zutaten:

  • 1 1/4 Teelöffel Trockenhefe
  • 160 ml lauwarme Milch
  • 2 1/2 Eßlöffel Ahornsirup
  • 480 gr Mehl
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 2 Eier, leicht verquirlt
  • 125 gr Butter, geschmolzen
  • 1 Eßlöffel Meersalzflocken

Für die Ahornsirupglasur:

  • 160 ml Ahornsirup
  • 120 gr hellbrauner Zucker
  • 150 gr Butter, zerkleinert

Für die Füllung:

  • 125 gr Butter, zerkleinert
  • 135 gr hellbrauner Zucker
  • 2 Teelöffel Piment
Durch den weichen Teig fallen die Schnecken ein bisschen um

Zubereitung:

  1. Die Hefe mit der lauwarmen Milch und 2 Teelöffel Ahornsirup vermischen und an einem warmen Ort 5 Minuten stehen lassen, bis sich Schaum bildet.
  2. Mehl, Salz, Eier, Butter, den restlichen Ahornsirup und die Hefemischung mit dem Knethaken auf niedriger Stufe 5 Minuten zu einem elastischen Teig verarbeiten.
  3. Diesen in eine dünn gefettete Schüssel (kein Plastik) geben und mit einem sauberen, feuchten Geschirrtuch bedeckt 1 Stunde auf das doppelte Volumen gehen lassen.
  4. Für die Glasur Ahornsirup, Zucker und Butter bei mittlerer Temperatur unter Rühren schmelzen. Die Hälfte der Glasur in eine eckige Backform (20 x 30 cm) gießen. Ich habe einen Backrahmen genommen, den ich auf einem Blech mit Backpapier ausgelegt habe.
  5. Für die Füllung die Butter in einer kleinen beschichteten Pfanne bei hoher Temperatur (wichtig!) unter Rühren zum Schmelzen bringen und 2-3 Minuten bräunen, bis sie nussig duftet.
  6. Die braune Butter in eine Schüssel geben, Zucker und Piment hinzufügen und alles vermischen.
  7. Den Teig (Vorsicht, er ist ziemlich weich) auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck (25 x 60 cm) ausrollen.
  8. Die Füllung darauf verstreichen (rundum 1cm Rand freilassen), und den Teig von der langen Seite her aufrollen. Die Kanten gerade schneiden und die Rolle in 12 gleich große Scheiben schneiden.
  9. Diese Schnecken mit der Schnittseite in die Form auf die Glasur stellen und, mit einem feuchten Geschirrtuch bedeckt, 1 Stunde auf das Doppelte aufgehen lassen.
  10. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schnecken 25-30 Minuten goldbraun backen.
  11. Aus dem Ofen nehmen, die restliche Glasur leicht erwärmen und auf den Schnecken verteilen. Sie saugen sich dann mit der Glasur voll.
  12. Mit etwas Meersalz bestreuen.

Süße Frühstücks-Brötchen

Süße Frühstücks-Brötchen

Diese Brötchen sind eigentlich eine Muffinvariante und eignen sich hervorragend zum Frühstück. Durch die Rosinen schmecken sie angenehm, aber nur leicht süß. Aufgschnitten mit ein wenig Butter bestrichen schmecken sie einfach klasse, nicht nur zum Frühstück. Ich denke, man kann sie auch ohne Safran backen. Mit dem übrig gebliebenen Eigelb könnte man eine kleine Portion Rührei machen…

Zutaten:

  • einige Safranfäden
  • 250 ml Buttermilch
  • 2 Eiweiß
  • 100 gr Butter, zerlassen
  • 3 Eßlöffel Zucker
  • 250 gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Eßlöffel Mandeln, gehackt
  • 1 Handvoll Rosinen, gehackt
  • grober brauner Zucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Muffinblech einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.
  3. Im Mörser den Safran zu Pulver zerreiben.
  4. In einer Schüssel mit Buttermilch, Eiweißen und Butter vermischen.
  5. In einer großen Schüssel den Rest der Zutaten mit einer Prise Salz vermengen.
  6. Die feuchten zu den trockenen Zutaten geben und alles so lange verrühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
  7. Den Teig in die Muffinmulden löffeln, bis sie zu drei Vierteln voll sind. Mit etwas braunem Zucker bestreuen.
  8. Die Brötchen 20 Minuten backen, bis sie goldgelb sind (Garprobe mit Holzstäbchen machen).
  9. Herausnehmen, abkühlen lassen, und …..verspeisen!!

Die Brötchen schmecken wunderbar fluffig, auch noch einen Tag später.

Karotten-Cupcakes mit Ricotta-Frosting

Karotten-Cupcakes mit Ricotta-Frosting

Ein typisch englischer Kuchen ist für mich der carrot cake. Diesen Karottenkuchen gibt es eigentlich in jedem Café in England, insbesondere in den tea rooms vom National Trust auf den ganzen herrlichen Landsitzen und Gärten. Da mir ein ganzer Kuchen mal wieder zu viel ist, habe ich heute für euch diese leckeren Karotten-Cupcakes nach Nigella Lawson. Da ist jeder Cupcake eine kleine Miniaturversion des klassischen carrot cakes. Beim Frosting war ich experimentierfreudig und habe statt Frischkäse einfach mal Ricotta ausprobiert. Wer keinen Ricotta nehmen mag, nimmt einfach Frischkäse.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 100 gr brauner Zucker
  • 175 gr Sonnenblumenöl
  • 2 große Eier
  • 225 gr Mehl
  • 3/4 Teelöffel Backnatron
  • 1 Teelöffel Zimt
  • eine Prise Salz
  • abgeriebene Schale einer 1/2 Bio-Zitrone
  • abgeriebene Schale einer 1/2 Bio-Orange
  • 150 gr (ungefähr 2 mittelgroße) Karotten, geraspelt
  • 100gr gehackte Walnüsse

Für das Frosting:

  • 125 gr Ricotta
  • 250 gr Puderzucker
  • 1-2 Teelöffel Limettensaft (oder Zitronensaft)
  • zur Deko: 12 Walnusshälften

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Papierförmchenin die Mulden einer Muffinform setzen, wenn nicht, die Mulden fetten.
  3. Zucker und Öl verrühren, und dann nacheinander die Eier unterrühren.
  4. Mehl, Backnatron, Zimt, Salz, die Zitronen- und Orangenschale hinzufügen.
  5. Danach die Karottenraspel und die Walnüsse unterheben.
  6. Den Teig gleichmäßig in die 12 Muffinmulden hineinlöffeln.
  7. Die Cupcakes 20 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  8. Während die Cupcakes auskühlen, den Ricotta in einer Schüssel weich rühren, und dann den Puderzucker hineinrühren. Limettensaft nach Geschmack hineingeben.
  9. Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, das Frosting darauf verteilen. Das geht am besten mit einem flachen Messer. Zum Abschluss eine Walnusshälfte auf jeden Cupcake geben.

…und dann am besten im Garten genießen, mit einer herrlichen Tasse Assam mit Milch und von den englischen Gärten träumen….

Haselnuss-Schnecken mit Sesam

Haselnuss-Schnecken mit Sesam

Diese süßen kleinen Schnecken sind das ideale Teegebäck – klein, knusprig, nussig, schokoladig und mit einem Hauch Orange – perfekt! Einfach gebacken sind sie auch – schnell nicht unbedingt, da Hefeteig nun einmal Zeit zum Gehen braucht. Aber es lohnt sich, versprochen! Kein Wunder, denn es ist ein Rezept nach Ottolenghi.

Zutaten:

  • 150 gr Weizenmehl, am besten Type 550 (405 geht auch), plus mehr für die Arbeitsfläche
  • 3/4 Teelöffel Trockenhefe
  • 1 1/2 Teelöffel Zucker
  • 3 Esslöffel Olivenöl, plus mehr zum Verarbeiten
  • 40 gr geröstete und gehackte Haselnüsse
  • 20 gr Sesam
  • 150 gr Nutella, leicht erwärmt
  • 1 Teelöffel abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • 2 Teelöffel Puderzucker
  • Salz
Teig vor dem Einrollen

Zubereitung:

  1. Das Mehl mit Hefe, Zucker, 2 Esslöffel Öl und 1/4 Teelöffel Salz in einer großen Schüssel (keine Plastikschüssel) vermengen. Langsam 65 ml lauwarmes Wasser zugießen und mit einem Spatel alles sorgfältig und gleichmäßig verrühren.
  2. Den Teig auf die leicht eingeölte Arbeitsfläche legen und mit leicht geölten Händen 3 Minuten durchkneten, bis er weich und geschmeidig ist. Falls der Teig klebt, noch ein wenig Öl einarbeiten.
  3. Den Teig in eine leicht eingeölte Schüssel (kein Plastik), mit einem feuchten Tuch zudecken und an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen fast verdoppelt hat.
  4. Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen.
  5. Den Sesam in einer Pfanne leicht anrösten, dann mit den Haselnüssen in einer Schüssel vermengen. 1 Esslöfel abnehmen und beiseite legen.
  6. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 40 x 30 cm), sodass die längere Seite parallel zu dir liegt.
  7. Mit einem Spatel die Nutella darauf verstreichen, rundherum einen 2cm breiten Rand frei lassen.
  8. Die Orangenschale gleichmäßig daraufstreuen und den Haselnuss-Sesam-Mix auf der Creme verteilen.
  9. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und mit dem restlichen ÖL (1 Esslöffel) bestreichen und mit dem Rest Haselnüsse und Sesam bestreuen (sanft andrücken, damit sie haften).
  10. Die Enden begradigen, die Teigrolle in ca. 10 Stücke (ca. 3 cm dick) schneiden und mit der Nahtstelle nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
Die Schnecken vor dem Backen

11. Die Haselnussschnecken etwa 9-10 Minuten im Ofen goldbraun backen.

12. Etwas abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und genießen!

Die Schnecken schmecken übrigens auch kalt vorzüglich. Eine leckere Orange Pekoe-Ceylon-Assam-Mischung passt als Tässchen Tee hervorragend dazu.

Snickerdoodles

Snickerdoodles

Dieses Rezept für Snickerdoodles ist eines meiner liebsten Keksrezepte. Snickerdoodles schmecken besonders gut im Herbst/Winter, und sie haben – obwohl es eigentlich Kekse sind – so eine „kuchige“ Konsistenz. Für mich sind es „Wohlfühlkekse“. Außerdem – und das liebe ich einfach – sind sie schnell und einfach gemacht. Die Zutaten hat man auch meist im Haus.

Zutaten (für ca. 30 Stück)

  • 250 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Muskatnuss
  • 3/4 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 125 gr zimmerwarme Butter
  • 100 gr plus 2 Eßlöffel Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Eßlöffel Zimt

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Mehl, Muskatnuss, Backpulver und Salz vermengen und beiseite stellen.
  3. In einer großen Schüssel die Butter und 100 Gramm Zucker cremig aufschlagen, dann das Ei und den Vanilleextrakt unterrühren. Dann die trockenen Zutaten dazurühren, bis eine weiche, zusammenhängende Masse entsteht.
  4. Den restlichen Zucker und den Zimt auf einem Teller vermischen.
  5. Vom Teig walnußgroße Stücke Teig abtrennen und zu Kugeln formen, diese dann in der Zucker-Zimt-Mischung wälzen, und auf ein Backblech setzen.
  6. Die Snickerdoodles ca. 15 Minuten lang backen, bis sie goldbraun sind.
  7. Aus dem Ofen nehmen und ca. 1 Minute auf dem Blech abkühlen lassen, bevor sie zum Abkühlen auf ein Gitter gesetzt werden.

….halten sich in einer Blechdose locker zwei Wochen.

Hefebrötchen

Hefebrötchen

Normalerweise traue ich mich nicht an Hefeteig – irgendwie habe ich immer Muffensausen, ob er auch genug aufgeht. Mit diesem Rezept klappt es wirklich super – denn essen mag ich Hefeteig sehr gerne! Ein Geheimnis ist schon mal: die Schüssel für die Teigzubereitung sollte nicht aus Plastik oder Metall sein – am besten aus Steingut oder Porzellan! Die Brötchen eignen sich mit Marmelade oder Honig bestrichen zum süßen Frühstück. Da sie aber wenig Zucker enthalten, kann man sie auch mit deftigem Belag wie Wurst oder Käse genießen.

Zutaten:

  • 500 gr Mehl
  • 3/4 Würfel Hefe (30 gr)
  • 1/4 Liter lauwarme Milch + 2 Eßlöffel
  • 125 gr weiche Butter
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 1 Messerspitze Salz
  • 1 Teelöffel Zucker
Noch einmal gehen, und dann ab in den Ofen

Zubereitung:

  1. Ofen auf 50 Grad vorheizen.
  2. In das Mehl eine Mulde machen, und die Hefe reinbröckeln. Dann die Milch hineinrühren.
  3. Diesen Vorteig im 50 Grad warmen Ofen bei offener Ofentür 15 Minuten gehen lassen. Die Schüssel mit einem Tuch bedecken.
  4. Danach die weichen Butterstückchen, 1 Ei, Salz, und Zucker mit dem Knethaken gut verrühren.
  5. Diesen Teig dann wieder zugedeckt 30 Minuten gehen lassen (im Ofen?).
  6. Dann den Teig nochmal gut durchkneten, ist er zu feucht, noch etwas Mehl unterkneten. Dann 16 Brötchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und diese noch einmal 20-30 Minuten gehen lassen.
  7. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. 1 Eigelb mit 2 Eßlöffel Milch verrühren und die Brötchen damit bepinseln.
  9. Brötchen auf 2. Schiene von unten 20 Minuten backen.

…und da man ja selten 16 Brötchen auf einmal braucht, einfach den Rest einfrieren und im Lauf der Woche genießen!

Zitronen-Ricotta-Mandel-Küchlein

Zitronen-Ricotta-Mandel-Küchlein

Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem Backen eigentlich nur Resteverwertung betreibe. Das klingt an und für sich negativ, ist aber irgendwie eine gute Sache. Bei uns war es der Ricotta und das immer noch angebrochene Päckchen gehobelte Mandeln, die ihrer Verwendung harrten. Wie gut, dass ich bei Donna Hay die Grundlage für dieses Rezept gefunden habe, ganz ohne Mehl übrigens!

Ich habe die Küchlein in Tartelette-Förmchen gebacken (ca. 9 cm Durchmesser). Wer keine Förmchen hat, kann das Ganze sicher genauso gut in einer kleinen Sprinngform als Kuchen backen. Dann verlängert sich aber eventuell die Backzeit.

Zutaten (für 6 Tarteletteförmchen):

  • 60 gr weiche Butter
  • 135 gr Zucker
  • 1 Vanilleschote, aufgeschlitzt und das Mark herausgekratzt
  • fein geriebene Schale von einer großen Biozitrone
  • 2 Eier, getrennt
  • 120 gr gemahlene Mandeln
  • 150 gr Ricotta
  • 30 gr gehobelte Mandeln
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen,die Böden der Tarteletteförmchen mit Backpapier auslegen und die Ränder etwas einfetten.
  2. Die Eiweiße mit dem Handrührgerät steif schlagen. Nach und nach 55 Gramm des Zuckers zugeben.
  3. In einer anderen Schüssel die Butter und die restlichen 80 Gramm Zucker 8-10 Minuten zu einer hellen cremigen Masse aufschlagen.
  4. Die Eigelbe hinzufügen und 1-2 Minuten verrühren.
  5. Dann die gemahlenen Mandeln einrühren.
  6. Eischnee und Ricotta nach und nach unterheben.
  7. Den Teig in die Formen verteilen und glatt streichen.
  8. Mit den gehobelten Mandeln bedecken und ca. 45 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe machen!).
  9. In den Formen vollständig auskühlen lassen.
  10. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Bon appétit!

Schokokekse mit Fleur de Sel

Schokokekse mit Fleur de Sel

Wie ihr seht, brauche ich gerade jetzt in der kalten Jahreszeit meine Ladung Seelenfutter. Leider kann ich euch nicht mit „gesunden“ Keksen dienen. Aber dafür habe ich die Kekse kleiner gemacht als im Originalrezept, und mein Motto ist sowieso: lieber eine Sporteinheit mehr gemacht als auf einen Keks zum Tee verzichtet.

Diese Kekse sind mal wieder schnell gebacken, und sie schmecken einfach fantastisch. Wichtig ist, dass ihr gute Walnüsse nehmt, am besten noch in der Schale (und wer kann, selbst gesammelt). Das Nüsse knacken dauert zwar ein bisschen, aber wenn man nicht jetzt die Zeit dazu hat, wann dann? Und so geht’s:

Zutaten für ca. 40 Stück:

  • 200 gr weiche Butter
  • 100 gr Zucker
  • 50 gr brauner Zucker
  • Salz
  • 230 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Natron
  • 3 Esslöffel Kakao
  • 150 gr Walnusskerne, grob gehackt
  • Fleur de Sel

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Butter, beide Zucker und eine Prise Salz mit den Quirlen des Handmixers ca. 8 Minuten schaumig schlagen.
  3. Mehl, Backpulver und Natron mischen und nach und nach unter die Schaummasse rühren.
  4. Das Kakaopulver und danach die Walnüssse unter den Teig rühren.
  5. Backbleche mit Backpapier belegen.
  6. Kleine Teigportionen, walnußgroß auf die Backbleche legen, mindestens 2 cm Abstand lassen.
  7. Bei Umluft gleichzeitig, bei Ober-/Unterhitze nacheinander ca. 13 Minuten backen.
  8. Herausnehmen und mit Fleur de Sel bestreuen.
  9. Etwas abkühlen lassen (wichtig, sonst brechen die Kekse leicht) und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Einfach genial für eine kleine Teepause am Nachmittag!

Madeirakuchen für die Teepause

Madeirakuchen für die Teepause

nach Nigella Lawson

Als Gärtnerin genieße ich schon gerne eine wohlverdiente Teepause, am liebsten im Garten. Was einfach genial zu einem Tässchen Assam-Tee passt, ist dieser einfache Madeirakuchen.

Zutaten:

  • 240 gr weiche Butter
  • 200 gr Zucker + 2 Esslöffel
  • geriebene Schale und Saft 1 Zitrone
  • 3 Eier
  • 295 gr Mehl
  • 5 gr Backpulver

Zubereitung:

  1. Ofen auf 170 Grad vorheizen.
  2. Weiche Butter und den Zucker cremig schlagen, dann die Zitronenschale hinzufügen.
  3. Dann die Eier nacheinander unterrühren.
  4. Dann das Mehl und das Backpulver unterrühren, und zum Schluss den Zitronensaft.
  5. Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform einfüllen und ein bisschen glattstreichen. Dann mit den 2 Esslöffeln Zuckern besprenkeln.
  6. Im heißen Ofen ungefähr eine Stunde backen (mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen durchgebacken ist).
  7. In der Form abkühlen lassen, dann auf eine Kuchenplatte stürzen und genießen!

Variation: Statt einer Zitrone kann man auch eine Orange nehmen…