Schoko-Hafer-Kekse

Schoko-Hafer-Kekse

Also eigentlich sind diese Kekse den berühmten Hobnobs mit Schokoguss aus Großbritannien nachempfunden. Schon lange habe ich ein passendes Rezept dafür gesucht, und hier ist es nun. Ihr wisst, für mich ist ausschlaggebend: Kurze Zutatenliste und einfaches Backen. Das ist hier echt der Fall. Im Originalrezept wird statt des Reissirups „Golden Syrup“ verwendet – den gibt es aber bei uns nicht. Ich denke, dass passt so aber schon. Auch das „Verzieren“ mit dem Schokoguss ging erstaunlich easy – kein Getropfe oder ähnliches. Statt Zartbitterschokolade könnte ich mir auch gut Vollmilchschokolade für den Guß vorstellen – das hängt aber total von euren Vorlieben ab.

Wie so oft sind die Kekse ideale Begleiter zu einer heißen Tasse Tee – nun langsam auch im Garten?!

Zutaten (für 16 Stück):

  • 125 gr weiche Butter
  • 80 gr brauner Zucker
  • 2 Teelöffel Reissirup
  • 100 gr zarte Haferflocken
  • 100 gr Vollkornweizenmehl
  • 1/2 Teelöffel Natron
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz

Für die Glasur:

  • 100 gr Zartbitterschokolade
  • 30 gr Butter

Zubereitung:

  1. Die Butter mit dem braunen Zucker cremig aufschlagen, dann den Sirup unterrühren.
  2. Die Haferflocken, das Mehl, Natron, Backpulver und Salz hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  3. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt 15 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  4. Zwischenzeitlich den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen, Backbleche mit Backpapier belegen.
  5. Teig in 16 Kugeln teilen, diese auf dem Backblech recht flach drücken (da die Kekse etwas größer sind, habe ich zwei Bleche genommen).
  6. Im Ofen 10-12 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  7. Während die Kekse abkühlen, die Schokolade und Butter zusammen schmelzen und gut verrühren.
  8. Nun die Kekse umdrehen und die Schokoglasur auf die Unterseite (flache Seite) mit einem Löffel aufbringen. Wer mag, kann noch ein Muster mit dem Löffel ziehen.
  9. Trocknen lassen und ….genießen!

…und ich finde, sie sind knuspriger und schokoladiger als die industriell hergestellten Kekse.

Supereinfache Weihnachts-Plätzchen

Supereinfache Weihnachts-Plätzchen

Hast du dieses Jahr nicht viel Zeit für dir Weihnachtsbäckerei? Dann habe ich hier das Rezept für dich! Diese Plätzchen gehen schnell und einfach. Es sind Plätzchen zum Ausstechen, und du kannst verschiedene Ausstecher-Formen benutzen. Ich habe mich ein bisschen zurückgehalten und habe nur runde und sternförmige Plätzchen gebacken.

Zutaten:

  • 500 gr Dinkelmehl
  • 250 gr Butter
  • 140 gr Zucker
  • 2 Eigelb (die 2 Eiweiße kannst du aufheben und Bärentatzen backen)
  • 1 Ei
  • 1 Packung Lebkuchengewürz
  • 1 Messerspitze Muskatnuss
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten zu einem Mürbteig kneten.
  2. Den Teig 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Bleche mit Backpapier belegen, Ofen auf 180 Grad Umluft heizen.
  4. Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte ausrollen (ca. 2 mm dick).
  5. Plätzchen ausstechen, auf die Bleche legen und ca. 10 Minuten backen.
  6. Plätzchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben.
  7. Fertig!

Schottisches Shortbread

Schottisches Shortbread

Eine Freundin von mir war gerade in Edinburgh, und durch ihren Reisebericht wurde ich inspiriert, mal wieder ganz klassisches Shortbread ohne Schnickschnack zu backen.

Wer mag, kann natürlich gerne Schnickschnack machen! Bisschen Vanille in den Teig, Zitronenschale geht auch, oder Schokostückchen…

Außer, dass es einfach toll schmeckt, finde ich die extrem kurze Zutatenliste und Zubereitungszeit echte Argumente für Shortbread.

Hier nun zum Basis-Rezept, das man auch gut verdoppeln kann.

Zutaten:

  • 200 gr Mehl
  • 50 gr Zucker plus etwas mehr zum Bestreuen
  • 1 Prise Salz
  • 125 gr kalte Butter

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Alle Zutaten in einer Schüssel rasch zu einem Mürbteig kneten.
  3. Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ca. 1 cm dick ausrollen, ich habe dann versucht, ein Viereck zu formen.
  4. Die Shortbread-Stücke mit einem Messer vorschneiden, dann lassen sie sich nach dem Backen besser auseinanderbechen /-schneiden.
  5. Mit einer Gabel ein Muster einstechen und leicht mit Zucker bestreuen.
  6. Im Ofen ca. 25-30 Minuten backen, bis das Shortbread golden aussieht.
  7. Direkt in Stücke schneiden, abkühlen lassen. Gleich genießen oder in eine Keksdose packen, wo es sich locker eine Woche hält.

…und nun eine Kanne kräftigen Schwarztee kochen, ein kleines Kännchen Milch dazu, und zwei Shortbread-Finger! Am besten im Garten genießen!

PS Wer möchte, kann auch das leckere Zitronen-Shortbread backen.

Nougatkipferl mit Tonkabohne

Nougatkipferl mit Tonkabohne

Ich bin ja ein Fan der klassischen Vanillekipferl, aber dieses Rezept mit Tonkabohne (fancy Zutat!) hat mich doch angesprochen. Allerdings spielten der Nougat, die Schokolade und das Haselnusskrokant auch eine kleine Rolle…

Zutaten für ca. 32 Stück:

  • 150 gr schnittfester Nougat
  • 100 gr weiche Butter
  • 1 Tonkabohne
  • 1 Eigelb
  • 200 gr Weizenmehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Für die Deko:

  • 100 gr Zartbitterkonfitüre
  • 30 gr Haselnusskrokant

Zubereitung:

  1. Nougat und die weiche Butter cremig rühren.
  2. Die Tonkabohne fein reiben (die Schalen habe ich ausgesiebt) und mit dem Eigelb untermengen.
  3. Dann Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Salz zugeben und mit den Händen zu einem weichen Teig kneten.
  4. Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.
  5. Ofen auf 160 Grad Obe-/unterhitze oder 140 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  6. Kugel aus dem Kühlschrank nehmen. Aus dem Teig etwas kleinere Kugeln als walnußgroß abteilen, zwischen den Handflächen rollen und dann zu einer Rolle formen, die man in Kipferlform biegt. Da der Teig etwas brüchig ist, fand ich es ganz hilfreich, den Teig durch das Rollen etwas wärmer und geschmeidiger zu machen.
  7. Kipferl auf die Bleche setzen und ca. 12 Minuten backen.
  8. Kipferl auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.
  9. Für die Schokoglasur die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.
  10. Die Kipferl-Enden in die Glasur tauchen und auf Backpapiere legen. Haselnusskrokant auf die Glasur streuen. Glasur fest werden lassen.

Beim Adventstee genießen (oder auch mal zwischendurch aus der Plätzchendose stiebitzen).

Zimtschnecken

Zimtschnecken

Was mir an diesen Zimtschnecken gefällt: sie enthalten gar keinen Zucker im Teig, aber dafür viel Butter. Die Zimt-Zucker-Mischung und der Hagelzucker reichen als Süße völlig aus. Und die Zutatenliste ist mal wieder angenehm kurz! Außerdem sind die Schneckchen schön knusprig. Einfach ideal zu einer Tasse Tee oder Kaffee im Advent.

Auf geht’s zur Weihnachtsbäckerei!

Zutaten:

  • 500 gr Mehl
  • 325 gr kalte Butter
  • Prise Salz
  • 125 gr Joghurt
  • 4 Esslöffel Zucker
  • 1 Esslöffel Zimt
  • 50 gr Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Butter in Flöckchen auf den Mehlrand geben.
  2. Joghurt und das Salz in die Mulde geben.
  3. Danach alles zu einem Mürbeteig verkneten.
  4. Den Teig ca. 15 Minuten kalt stellen.
  5. Zucker und Zimt vermischen.
  6. Danach den Teig teilen, und ein Teil zu einer Platte von ca. 30 cm x 40 cm (3 mm dick) ausrollen. Die Teigplatte mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.
  7. Die Teigplatte dann von der breiten Seite her aufrollen. Mit der anderen Teighälfte genauso verfahren.
  8. Die Teigrollen ca. 1 Stunde kaltstellen, dann den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  9. Bleche mit Backpapier auslegen. Die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und in 1/2 cam dicke Scheiben schneiden.
  10. Auf die Bleche legen, mit Hagelzucker bestreuen und ca. 15 Minuten im heißen Ofen backen.

Knusprige Peanut Butter Cookies

Knusprige Peanut Butter Cookies

Bei diesem regnerischen Herbstwetter (das ich im November noch ganz gerne mag, denn noch haben die Bäume bunte Blätter) habe ich immer Lust auf Kekse zu meiner täglichen Dosis Tee. Nachdem ich im Oktober die Chocolate Chip Cookies gebacken habe, musste es diese Woche ein weiterer amerikanischer Klassiker sein: Peanut Butter Cookies. Ganz simpel, ohne Schnickschnack.

Das Rezept ist für eine große Menge: 65 nicht ganz kleine Cookies. Die Mengen lassen sich aber auch prima halbieren. Ich mag ganz gerne die Erdnussbutter mit Stückchen, die ohne Stückchen (creamy) geht natürlich auch wunderbar.

Die Ursprungsidee ist wieder von Sally’s baking addiction, ich habe allerdings ein paar Zutaten reduziert, damit sie nicht ganz so kalorienreich daherkommen. Auch Backzeit und Ofentemperatur habe ich angepasst. Ich backe Kekse so gut wie immer mit Umluft: da passen direkt 2 Bleche in den Ofen. D.h. hier habe ich 2 x 2 Bleche gebacken und spare mir so Zeit und Strom.

Den Teig kann man bis zu 2 Tagen im Kühlschrank kühlen: ich habe tatsächlich den Teig am Vortag gemacht und dann am Folgetag gebacken.

Aber nun zum Wesentlichen!

Zutaten:

  • 226 gr weiche Butter
  • 200 gr weißer Zucker
  • 150 gr brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 2 Teelöffel Vanille-Extrakt
  • 200 gr Erdnussbutter
  • 375 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Backnatron
  • 1/2 Teelöffel Salz

Zubereitung:

  1. Butter und die 2 Zuckersorten mit dem Handmixer schaumig rühren.
  2. Danach die Eier und den Vanille-Extrakt unterrühren, ca. 1 Minute lang.
  3. Erdnussbutter einrühren.
  4. Danach die trockenen Zutaten in die Schüssel einwiegen und ebenfalls mit dem Handmixer unterrühren.
  5. Den Teig dann mindestens 3 Stunden im Kühlschrank kühlen (ich habe ihn eine Nacht im Kühlschrank gekühlt).
  6. Ofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, 2 Bleche mit Backpapier belegen.
  7. Vom Teig walnussgroße Stücke abstechen, zu Kugeln formen und auf die Bleche legen. Ich habe pro Blech 16 Kugeln gelegt, mehr geht nicht, denn die Kekse laufen beim Backen auseinander (wie ihr auf den Bildern oben seht).
  8. Die Kugeln mit einer Gabel zusammendrücken und dann die Bleche bei 13-15 Minuten im Ofen backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind.
  9. Auf den Blechen abkühlen lassen, dann auf ein Gitter packen und dort komplett auskühlen lassen.

…und jetzt eingekuschelt mit einer Tasse Tee auf dem Sofa genießen….

Chocolate Chip Cookies

Chocolate Chip Cookies

Einer meiner Ticks ist es, dass bei uns in der Küche immer eine Dose voll mit selbstgebackenen Keksen stehen muss. Nach den leckeren schwedischen Haferkeksen hatte ich Snickerdoodles gebacken, aber die sind jetzt fast leer. Nun hatte ich irgendwie voll Lust auf Chocolate Chip Cookies. Deshalb habe ich bei „Smitten Kitchen“, einem sehr empfehlenswerten Back- und Kochblog aus New York City nach einem Rezept gestöbert, und wurde fündig!

Für euch (und uns!) habe ich ein leckeres Rezept mit Walnüssen gefunden – auf dem Blog (leider nur auf Englisch) gibt es mindestens 4-5 Rezepte für Chocolate Chip Cookies! Ich habe das Rezept nur minimal angepasst; man könnte auch noch die Zuckermenge ein bisschen reduzieren. Dass hier Walnüsse mit im Teig sind, stört das Schoko-Erlebnis nicht: ihr mahlt die Nüsse am besten kurz im Mixer: dann habt ihr viele ganz fein gemahlene, und ein paar größere Stücke. Doch nun zum Rezept!

Zutaten für ca. 42 Stück:

  • 100 gr weißer Zucker
  • 120 gr brauner Zucker
  • 115 gr warme Butter
  • 1 großes Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 175 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 200 gr Schokotropfen (ich habe 100gr zartbittere und 100 gr Vollmilch genommen)
  • 130 gr Walnüsse, geröstet und kurz im Zerkleinerer gemahlen

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen, Backbleche mit Backpapier belegen.
  2. Die Zuckersorten und die Butter cremig rühren.
  3. Das Ei und den Vanilleextrakt unterrühren.
  4. Danach das Mehl, das Backpulver und das Salz einrühren.
  5. Zum Schluss die Schokodrops und die Walnüsse unterheben.
  6. Der Teig ist recht weich, aber das macht nichts! Nun mit einem Teelöffel kleine Mengen abstechen (ca. walnussgroß), zu Bällchen formen und auf die Bleche setzen. Pro Blech nicht mehr als 16 Bällchen, denn der Teig läuft beim Backen auseinander. Ich habe drei Bleche gebraucht.
  7. Bleche in den Ofen schieben und Kekse ca. 16 Minuten backen.
  8. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, dann die Kekse auf ein Kuchengitter setzen und dort komplett auskühlen lassen.
  9. Dann eine Tee zubereiten, die ersten Kekse dazu essen und den Rest in die Keksdose packen.

Schwedische Haferflockenkekse oder IKEA-Kekse

Schwedische Haferflockenkekse oder IKEA-Kekse

Eigentlich hatte ich für heute einen anderen Beitrag im Sinn – eine leckere Obsttarte. Aber wie es manchmal so ist, waren meine Keksvorräte leer und ich hatte einfach total Lust auf so ganz simple Haferflockenkekse – so ähnlich wie die, die man bei IKEA vor den Kassen im Schweden-Shop kaufen kann. Gesagt, getan! So schnell und einfach geht das Backen nämlich. Die Zutaten hatte ich auch alle im Haus.

Da die Kekse beim Backen gut ausereinanderlaufen, setzt sie schön weit auseinander (nicht mehr als 16 Kekse auf ein Backblech).

Zutaten für ca. 50-55 Kekse:

  • 250 gr zarte Haferflocken
  • 200 gr Zucker
  • 200 gr kalte Butter
  • 100 gr Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. So kann man 2 Bleche auf einmal backen (ich habe 4 Bleche gebraucht). Bleche mit Backpapier auslegen.
  2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben (Vorsicht: nicht das Backpulver aufs Ei geben..)
  3. Alles rasch mit den Händen zu einem Teig verkneten.
  4. Walnussgroße Kugeln mit viel Abstand auf die Bleche legen.
  5. 13-15 Minuten backen.
  6. Kekse zuerst auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf einem Gitter vollständig auskühlen. In eine Dose packen und genießen….

Zitronenkekse

Zitronenkekse

Frisch, schnell, einfach – was kann man daran nicht mögen? Die Zubereitung ähnelt sehr der Zubereitung von Vanillekipferl, nur dass man diese Kekse hier in Kugelform belässt. Von der Konstistenz erinnern sie aber eher an Snickerdoodles – außen knusprig und innen eher kuchig-weich. Sehr lecker!

Die Kekse halten sich in einer Keksdose ca. 1 Woche, und statt mit Zitrone könnte man sie natürlich auch mal mit Orange oder Limette probieren.

Zutaten für ca. 35 -40 Stück:

  • 100 gr weiche Butter
  • 80 gr Zucker, plus 3-4 Esslöffel zum Wälzen
  • 1 Ei
  • Abrieb und Saft einer Bio-Zitrone
  • 2 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 300 gr Mehl
  • 3-4 Esslöffel Puderzucker

Zubereitung:

  1. Butter und Zucker schaumig schlagen.
  2. Das Ei unterrühren, danach den Abrieb und den Zitronensaft.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver unterrühren, zum Schluss mit den Händen eine Kugel Mürbteig kneten.
  4. Die Kugel in Folie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen (bei Umluft kann man beide Bleche gleichzeitig backen; Stromspartipp).
  6. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  7. Den normalen Zucker in eine tiefe Schale und den Puderzucker in eine weitere tiefe Schale geben.
  8. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und walnussgroße Kugeln formen. Diese dann zuerst im normalen Zucker, dann im Puderzucker wälzen.
  9. Die Kugeln mit etwas Abstand auf die Bleche legen und ca. 12 Minuten hellgolden backen, bis sich Risse in der Oberfläche bilden.
  10. Herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Genießt man am besten mit einem Tässchen Tee im Garten und genießt die Blütenpracht.

Dreifach-Schokokekse

Dreifach-Schokokekse

Nun bin ich selbst über mich erstaunt: wenn mich jemand gefragt hätte, was meine Lieblingskekse sind, hätte ich wohl geantwortet „Peanutbutter-Cookies“ oder Nusskekse. Aber wenn ich mir so meinen Blog anschaue, muss ich gestehen, es sind wohl eher Schokokekse. Das ist jetzt das vierte Rezept für Schokokekse! Die schnellen Schokokekse mit Nuss, die Schokokekse mit Fleur de Sel oder die ganz einfachen Schokokekse nach Großmutters Art – sie schmecken einfach bombe zu einer Tasse Tee und ich backe sie immer wieder.

Diese hier haben den dreifachen Schoko-Effekt, außerdem sind sie glutenfrei, denn ich hatte noch Buchweizenmehl vom Heidekuchen übrig. Da kam mir dieses Rezept gerade recht! Ursprünglich stammt es – soll ich es überhaupt noch schreiben – von Nigella Lawson. Wie immer sind die Kekse superschnell und easy gebacken. Herrlich.

Zutaten (für ca. 35 Stück)

  • 150 gr dunkle Schokotropfen
  • 125 gr Bitterschokolade (mind. 705 Kakaoanteil)
  • 125 gr Buchweizenmehl
  • 25 gr Kakaopulver
  • 1/2 Teelöffel Speisenatron (ersatzweise Backpulver)
  • 1/2 Teelöffel Meersalz
  • 60 gr weiche Butter
  • 125 gr brauner Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 2 große Eier, frisch aus dem Kühlschrank

Zubereitung:

  1. Schokotropfen in den Kühlschrank packen (damit sie beim Backen nicht so schnell schmelzen).
  2. Backofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  3. Schokolade grob hacken und schmelzen (Wasserbad oder Mikrowelle).
  4. In einer zweiten Schüssel das Buchweizenmehl, Kakao, Speisenatron und Salz vermischen.
  5. In einer weiteren Schüssel mit dem Handrührgerät die Butter mit dem Zucker und der Vanille schaumig schlagen, danach die geschmolzene Schokolade unterrühren, danach die zwei Eier.
  6. Nun die Mehlmischung unterrühren, und zum Schluss die Schokotropfen unterheben.
  7. Den Teig mit ca. 5 cm Abstand (ich habe 16 Kekse auf ein Blech gepackt) in kleinen Häufchen (etwas größer als eine Walnuss) mit Hilfe eines Teelöffels auf die Bleche geben.
  8. Bei Umluft kann man nun zwei Bleche gleichzeitig ca. 10 Minuten backen; die Kekse sehen noch etwas roh aus, sind aber am Rand fest (bei Ober-/Unterhitze nur 1 Blech).
  9. Nun die Kekse 10 Minuten auf den Blechen abkühlen lassen, bevor man sie auf ein Gitter zum endgültigen Abkühlen legt.
  10. Falls noch Teig übrig ist (das war bei mir so), einfach noch mal ein Blech backen.