Porridge – mal anders

Porridge – mal anders

Dies ist eine Luxus-Version des klassischen Porridge, und zwar was den Geschmack betrifft. Aber auch die Inhaltsstoffe haben es in sich. Allerdings sind die Zutaten in Pulverform, was ihr Aufbewahrung leichter macht. Dies ist eines unserer Lieblingsmüslis, nicht zuletzt, weil es warm gegessen wird. Im Winter haben wir fast immer ein Vorratsglas mit diesem Porridgepulver in der Küche.

Zutaten (für 14 Portionen):

  • 400 gr Haferflocken
  • 100 gr Leinsamen
  • 50 gr Walnüsse
  • 100 gr Mandeln
  • 50 gr Quinoa
  • Mark einer Vanilleschote
  • 3 Esslöffel Ovomaltine

Zubereitung:

  1. Alles zusammen – falls nötig, portionsweise – im Mixer zerkleinern.
  2. Das Porridge-Pulver in einen luftdicht schließenden Behälter umfüllen. Das Pulver hält ein paar Wochen.
  3. Für eine Portion 50 gr Porridge-Pulver mit 150 ml Lieblingsmilch in einen kleinen Topf geben.
  4. Bei mittlerer Hitze erwärmen und regelmäßig umrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  5. Ich rühre gerne Heidelbeeren unter den fertigen Porridge, aber natürlich geht auch anderes Obst. Gegen ein paar gehackte Nüsse ist sicher auch nichts einzuwenden.

Aprikosen-Walnuss-Kuchen mit Lavendel

Aprikosen-Walnuss-Kuchen mit Lavendel

Teil 2 der kulinarischen Lavendel-Reihe

Bei Lavendel denkt man doch auch immer an Südfrankreich und große Lavendelfelder. Deshalb darf ein französisch inspiriertes Rezept für einen leckeren Kuchen in der Lavendel-Reihe nicht fehlen – auch wenn der Urheber des Rezepts (Ottolenghi) auf der Insel wirkt. Aprikose, Walnuss und Lavendel bilden hier ein sommerliches Genusstrio, das uns von Südfrankreich träumen lässt.

Zutaten:

  • 185 gr raumwarme Butter, gewürfelt
  • 2 Esslöffel Walnussöl
  • 210 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 120 gr gemahlene Mandeln
  • 4 Eier
  • 120 gr Walnusskerne, im Mixer grob zerkleinert
  • 90 gr Mehl
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 1/2 Teelöffel Lavendelblüten, frisch oder getrocknet
  • 600 gr Aprikosen, halbiert und entsteint
  • Salz

Für den Zuckerguss:

  • etwa 50 gr Puderzucker
  • etwas 1 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auskleiden.
  3. Butter, Walnussöl, Zucker, Vanillezucker und Mandeln hellgelb und schaumig rühren.
  4. Nach und nach die Eier zugeben und einarbeiten.
  5. Zuletzt die gemahlenen Walnüsse, das Mehl, die Zitronenschale, 1 Teelöffel der Lavendelblüten sowie eine Prise Salz unterziehen.
  6. Den Teig in die Form einfüllen und die Oberfläche glätten.
  7. Die Aprikosen mit der Schnittseite nach oben leicht überlappend bis an den Rand heran auf dem Teig verteilen.
  8. Den Kuchen ca. 70 Minuten backen (falls die Oberfläche zu schnell braun wird, mit Alufolie abdecken).
  9. Während der Kuchen backt, den Zuckerguss anrühren: dazu den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren, sodass eine gießfähige Masse entsteht.
  10. Den fertig gebackenen Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem Zuckerguss betreichen. Mit dem restlichen Lavendel bestreuen und vor dem Servieren abkühlen lassen.

Schmeckt auch noch am nächsten Tag seeehr lecker….

Da der Lavendel mehr eine nette Beigabe und keine Hauptzutat ist, schmeckt der Kuchen sicher auch ohne Lavendel…

Mandel-Dattel-Scones

Mandel-Dattel-Scones

nach Donna Hay

Als England-Fan liebe ich natürlich Scones mit Clotted Cream und Marmelade (siehe auch mein Scones-Rezept). Kann man einen Klassiker variieren, ohne dass er verliert? Ja, kann man! Viel Vergnügen mit dieser Scones-Variante. Wer die Butter durch Margarine oder neutrales Öl ersetzt, hat sogar eine vegane Variante.

Zutaten:

  • 520 gr Mehl
  • 4 Teelöffel Backpulver
  • 120 gr gemahlene Mandeln
  • 160 gr Zucker
  • 10 frische weiche Datteln (ca. 200 gr), entsteint, grob gehackt
  • 75 gr Butter, geschmolzen
  • 300 ml ungesüßte Mandelmilch, zusätzlich zum Bestreichen
  • 80 gr gehackte Mandeln

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Ein Blech mit Backpapier belegen.
  3. Mehl, Backpulver, gemahlene Mandeln, Zucker und Datteln in einer großen Schüssel vermengen.
  4. Die geschmolzene Butter hinzufügen und alles mit einem Löffel vermengen.
  5. In der Mitte der Mischung eine Mulde formen. Die Mandelmilch untermischen, dabei nicht zu stark rühren.
  6. Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche mit bemehlten Händen zusammenfügen und 1 1/2 cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher (ich nehme ein Glas, 5cm Durchmesser) Kreise ausstechen.
  7. Den Teig immer wieder neu ausrollen, bis er aufgebraucht ist. Es sollten am Ende ca. 15 Scones werden.
  8. Die Teigkreise auf das Backblech legen und mit Mandelmilch bestreichen und den gehackten Mandeln bestreuen.
  9. 25-30 Minuten goldbraun backen.

Am besten noch warm genießen, einfach halbiert und mit Butter bestrichen, mit einer leckeren Tasse Tee, unter dem Apfelbaum im Garten…

Restliche Scones lassen sich prima einfrieren.

Heidelbeer-Friands

Heidelbeer-Friands

Friands sind kleine Mandel-Küchlein in Muffin-Größe, die besonders in Australien und Neuseeland beliebt sind. Die Hauptzutaten sind Mehl, (Puder-)zucker, Eiweiß, Mandeln und Butter. Entsprechend backe ich diese Friands auch in meiner Muffinform. Das Rezept basiert auf den Johannisbeer-Friands von Ottolenghi, d.h. wer schwarze Johannisbeeren zur Hand hat, kann natürlich auch diese verwenden. Ich habe das Rezept ein bisschen vereinfacht, und wer keine Pistazien zur Hand hat, kann auch nur gemahlene Mandeln nehmen.

Zutaten für ca. 10 Friands:

  • 125 gr Butter, zerlassen
  • 60 gr Mandeln
  • 50 gr Pistazien, plus 1 Teelöffel gehackte Pistazien zum Garnieren
  • 60 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 200 gr Zucker
  • abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
  • 1 Eßlöffel zerdrückte Banane (aus dem Rest z.B. einen Bananenmilchshake machen)
  • 3 Eiweiß
  • 120 gr frische Heidelbeeren, in 2 Teelöffel Mehl gewendet
  • Salz

Für den Zuckerguß (nach Belieben):

  • 200 gr Puderzucker
  • 50 ml Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Mulden der Muffinform mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben oder Papierförmchen benutzen.
  3. Die Mandeln und Pistazien mit dem Mehl, dem Zimt und dem Zucker im Mixer zerkleinern, bis sie die Konsistenz von Semmelbröseln haben.
  4. In eine Schüssel füllen und mit der zerlassenen Butter, der Zitronenschale sowie dem Bananenmus verrühren.
  5. Die Eiweiße mit einer Prise Salz mit dem Handrührgerät steif schlagen.
  6. Ein Drittel des Eischnees vorsichtig unter die Mandel-Pistazien-Mischung heben.
  7. Ein weiteres Drittel zusammen mit den Heidelbeeren unterziehen, und dann das restliche Drittel unterziehen.
  8. Den Teig etwa zwei Drittel hoch in die Muffinformen einfüllen und 20-25 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe machen).
  9. Wenn die Friands aus der Form gehoben und abgekühlt sind, entweder mit Puderzucker bestäuben oder mit dem Zuckerguss überziehen.
  10. Dafür den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren.
  11. Zum Schluss noch die gehackten Pistazien darüberstreuen.

Wie ihr auf dem obersten Foto seht, habe ich die Hälfte der Friands mit Zuckerguß überzogen und die andere Hälfte mit Puderzucker bestäubt: mir persönlich schmeckt die Puderzucker-Variante fast besser. Probiert es einfach aus, so oder so schmecken die kleinen Köstlichkeiten lecker zu einer heißen Tasse Assam-Tee.

Süßer kleiner Erdbeerkuchen für zwei

Süßer kleiner Erdbeerkuchen für zwei

Endlich Erdbeerzeit – da kann man gar nicht genug haben von den roten Früchtchen! Wir essen sie am liebsten einfach mit Sahne oder Vanilleeis. Bei Erdbeerkuchen bevorzugen wir meistens auch die klassische Variante: Erdbeeren auf Biskuitboden, mit viel Sahne. Hauptsache, die Früchtchen werden nicht vermatscht. Für ein bisschen Abwechslung sorgt diese Kuchenvariante: mal ein anderer Boden, und statt Sahne gibt es Crème Fraiche. Das Ganze ist dann ein bisschen wie Keks mit Erdbeeren.

Das Rezept ist für eine kleine Springform von 20cm. Wenn ihr doch lieber einen „normal“ großen Kuchen haben will, verdoppelt für eine 26-cm-Springform einfach alle Zutaten.

Zutaten:

  • 62 gr weiche Butter
  • 62 gr Zucker
  • 75 gr gemahlene Mandeln
  • 62 gr Mehl
  • 150 gr Crème Fraiche
  • 1 Eßlöffel Orangenlikör oder -saft
  • 35 gr Puderzucker
  • 250 gr Erdbeeren

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (170 Grad Umluft) vorheizen.
  2. Butter und Zucker schaumig schlagen.
  3. Mandeln und Mehl zugeben und mit den Händen zu einem festen Teig vermischen.
  4. Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform (20 cm) drücken.
  5. Etwa 20-25 Minuten backen, abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.
  6. Die Crème Fraiche, Orangenlikör und 25 gr Puderzucker verrühren und auf den Boden streichen.
  7. Erdbeeren waschen, putzen und auf dem mit der Creme bestrichenen Boden verteilen.
  8. Mit dem restlichen Puderzucker betreuen.

Vanille-Mandel-Kuchen mit Estragon und Minze

Vanille-Mandel-Kuchen mit Estragon und Minze

nach Donna Hay

Ein feiner, leichter Kuchen mit ungewöhnlichen Zutaten, aber supereasy zu backen. Der Estragon gibt den Hauch einer ungewöhnlichen Note, und die Minze ist schon dominanter – wer die Minze nicht mag, muss sie ja nicht mitessen ;). Ein leckerer Kuchen, der – wenn man Gäste hat – auch was hermacht. Dabei ist es im Prinzip ein einfacher Rührteig, und die Sahne dazu steckt zwischen den Hälften. Für den Transport der einen Kuchenhälfte ist ein Kuchenretter ganz praktisch, ansonsten tut es auch eine große flache Platte. Probiert den Kuchen mal aus, ihr werdet begeistert sein!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 6 Eier
  • 330 gr feiner Backzucker
  • 1 Eßlöffel Vanilleextrakt
  • 225 gr Butter, geschmolzen
  • 180 gr gemahlene Mandeln
  • 225 gr Mehl
  • 1 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 2 Teelöffel fein gehackte Estragonblätter

Für die Füllung:

  • 180 gr Schlagsahne
  • 60 gr saure Sahne oder Schmand
  • 2 Eßlöffel Puderzucker

Zur Verzierung:

  • Minzeblätter
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine 26-cm-Springform ausfetten.
  2. Alle Teigzutaten in eine große Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Den Teig in die Form füllen und 60-70 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  4. Kuchen nach 10 Minuten aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  5. Die Zutaten für die Füllung mit dem Handrührer auf hoher Stufe zu einer weichen Creme schlagen.
  6. Den Kuchen auf eine Tortenplatte setzen undmit einem langen Zackenmesser horizontal halbieren, die obere Hälfte vorsichtig auf dem Kuchengitter zwischendeponieren.
  7. Die untere Hälfte mit der Creme bestreichen und die obere Hälfte wieder draufsetzen.
  8. Mit Minzeblättern garnieren und mit Puderzucker bestäuben.

Dann bleibt eigentlich nur übrig: genießen!! Enjoy!

Süße Frühstücks-Brötchen

Süße Frühstücks-Brötchen

Diese Brötchen sind eigentlich eine Muffinvariante und eignen sich hervorragend zum Frühstück. Durch die Rosinen schmecken sie angenehm, aber nur leicht süß. Aufgschnitten mit ein wenig Butter bestrichen schmecken sie einfach klasse, nicht nur zum Frühstück. Ich denke, man kann sie auch ohne Safran backen. Mit dem übrig gebliebenen Eigelb könnte man eine kleine Portion Rührei machen…

Zutaten:

  • einige Safranfäden
  • 250 ml Buttermilch
  • 2 Eiweiß
  • 100 gr Butter, zerlassen
  • 3 Eßlöffel Zucker
  • 250 gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Eßlöffel Mandeln, gehackt
  • 1 Handvoll Rosinen, gehackt
  • grober brauner Zucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Muffinblech einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.
  3. Im Mörser den Safran zu Pulver zerreiben.
  4. In einer Schüssel mit Buttermilch, Eiweißen und Butter vermischen.
  5. In einer großen Schüssel den Rest der Zutaten mit einer Prise Salz vermengen.
  6. Die feuchten zu den trockenen Zutaten geben und alles so lange verrühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
  7. Den Teig in die Muffinmulden löffeln, bis sie zu drei Vierteln voll sind. Mit etwas braunem Zucker bestreuen.
  8. Die Brötchen 20 Minuten backen, bis sie goldgelb sind (Garprobe mit Holzstäbchen machen).
  9. Herausnehmen, abkühlen lassen, und …..verspeisen!!

Die Brötchen schmecken wunderbar fluffig, auch noch einen Tag später.

Zitronen-Ricotta-Mandel-Küchlein

Zitronen-Ricotta-Mandel-Küchlein

Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem Backen eigentlich nur Resteverwertung betreibe. Das klingt an und für sich negativ, ist aber irgendwie eine gute Sache. Bei uns war es der Ricotta und das immer noch angebrochene Päckchen gehobelte Mandeln, die ihrer Verwendung harrten. Wie gut, dass ich bei Donna Hay die Grundlage für dieses Rezept gefunden habe, ganz ohne Mehl übrigens!

Ich habe die Küchlein in Tartelette-Förmchen gebacken (ca. 9 cm Durchmesser). Wer keine Förmchen hat, kann das Ganze sicher genauso gut in einer kleinen Sprinngform als Kuchen backen. Dann verlängert sich aber eventuell die Backzeit.

Zutaten (für 6 Tarteletteförmchen):

  • 60 gr weiche Butter
  • 135 gr Zucker
  • 1 Vanilleschote, aufgeschlitzt und das Mark herausgekratzt
  • fein geriebene Schale von einer großen Biozitrone
  • 2 Eier, getrennt
  • 120 gr gemahlene Mandeln
  • 150 gr Ricotta
  • 30 gr gehobelte Mandeln
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen,die Böden der Tarteletteförmchen mit Backpapier auslegen und die Ränder etwas einfetten.
  2. Die Eiweiße mit dem Handrührgerät steif schlagen. Nach und nach 55 Gramm des Zuckers zugeben.
  3. In einer anderen Schüssel die Butter und die restlichen 80 Gramm Zucker 8-10 Minuten zu einer hellen cremigen Masse aufschlagen.
  4. Die Eigelbe hinzufügen und 1-2 Minuten verrühren.
  5. Dann die gemahlenen Mandeln einrühren.
  6. Eischnee und Ricotta nach und nach unterheben.
  7. Den Teig in die Formen verteilen und glatt streichen.
  8. Mit den gehobelten Mandeln bedecken und ca. 45 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe machen!).
  9. In den Formen vollständig auskühlen lassen.
  10. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Bon appétit!

Mandel-Sirup-Kuchen

Mandel-Sirup-Kuchen

Habt ihr auch noch angebrochene Mandelpakete von der Weihnachtsbäckerei im Schrank? Und vielleicht noch einen „obskuren“ Likör geschenkt bekommen, den man eigentlich nicht wirklich trinken mag, aber nicht wegwerfen möchte? Dann habe ich hier ein tolles Rezept für einen wunderbar fluffig-nussigen Mandel-Sirup-Kuchen, bei dem man die Mandeln und den Likör verwenden kann. Im Original-Rezept heißt es Amaretto oder Mandellikör. Ich habe einen „gebrannten Mandellikör“ benutzt, den ich im Vorratsschrank gefunden habe. Ich denke, alles, was in Richtung Nuß und süß geht, eignet sich.

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 160 gr Zucker
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 150 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 120 gr gemahlene Mandeln
  • 75 gr Butter, geschmolzen
  • 1 Eßlöffel fein geriebene Zitronenschale
  • 2 Eßlöffel Amaretto oder Mandellikör
  • 40 gr gehobelte Mandeln

Für den Sirup:

  • 250 ml Wasser
  • 200 gr Zucker
  • 1 Vanilleschote, längs aufgschnitten, das Mark ausgekratzt
  • 4 Eßlöffel Amaretto oder Mandellikör

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober- /Unterhitze vorheizen.
  2. Eine runde Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.
  3. Eier, Zucker und Vanilleextrakt in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät 12-15 Minuten (was zum Lesen nebendranlegen 😉 ) zu einer hellen Masse des etwa dreifachen Volumens aufschlagen.
  4. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln dazugeben, Butter, Zitronenschale und Likör hinzufügen und alles behutsam mischen.
  5. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen und mit den gehobelten Mandeln bestreuen.
  6. 30 -35 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe machen). In der Form vollständig auskühlen lassen.
  7. Für den Sirup in einem Topf Wasser, Zucker, Vanillemark sowie den Likör bei mittlerer Temperatur unter Rühren aufkochen und 10-12 Minuten einkochen.
  8. Den Sirup leicht abkühlen lassen.
  9. Den Kuchen aus der Form nehmen auf eine Tortenplatte stetzen.
  10. Die Kuchenstücke nach Gusto mit dem Sirup beträufeln.

Bärentatzen

Bärentatzen

In den letzten Jahren sind die Bärentatzen in den Favoritenkreis meiner Lieblings- Weihnachtsplätzchen gewandert. Sie überzeugen einfach immer wieder durch ihre krosse Hülle und den Schoko-Nussgeschmack.

Dies ist mein letztes Plätzchenrezept für dieses Jahr, und es hat auch wieder eine kurze, überschaubare Zutatenliste. Allerdings muss der Teig 1 Tag durchziehen. Wer eine Madeleineform hat, kann diese benutzen.

Zutaten:

  • 50 gr Zartbitter-Raspelschokolade (mind. 60% Kakaoanteil)
  • 140 gr gemahlene Mandeln
  • 100 gr gemahlene Haselnüsse
  • 2 Eiweiß (bevorzugt Größe L)
  • 185 gr Puderzucker
  • 2 1/2 Teelöffel Zimt
  • 4 Esslöffel Kakaopulver
  • 60 gr Zucker zum Wälzen
  • nach Belieben: Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Am Vortag die Eiweiße mit dem Puderzucker mit dem Handrührgerät halbsteif schlagen.
  2. Nacheinander unter Rühren Mandeln, Haselnüsse, Schokolade, Zimt und Kakao hinzufügen. Der Teig ist ein bisschen klebrig, das soll so sein.
  3. Den Teig zugedeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
  4. Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  5. Den Zucker auf einem flachen Teller verteilen.
  6. Aus dem Teig mit angefeuchteten Händen Kugeln (ca. 2cm Durchmesser) formen und im Zucker wälzen.
  7. Kugeln auf die Backbleche setzen, etwas flachdrücken und mit einer Gabel kleine Tatzen einkerben. Alternativ die Kugeln in die Formen drücken, diese dann vorher gut mit Butter ausfetten.
  8. Die Bärentatzen ca. 10 Minuten backen, bis sie sich vom Backpapier lösen.
  9. Abkühlen lassen.

Die Bärentatzen sollen außen kross und innen weich und klebrig sein.