Kleine Dattel-Gugelhupfe mit Gewürz-Zucker

Kleine Dattel-Gugelhupfe mit Gewürz-Zucker

Kennt ihr das auch? Nach dem 1. Januar hat man das Gefühl, dass man mal alles mögliche ausmisten muss. Ich habe mal mit meiner Vorratskammer angefangen, und dabei bin ich ich auf ein Paket getrocknete Datteln gestoßen, das zwar noch ungeöffnet war, aber doch rasch verbraucht werden sollte. Deshalb hier nun ein perfektes, und wie ich auch finde unkompliziertes winterliches Rezept mit getrockneten Datteln.

Die Gugelhupfe haben ein bisschen die Konsistenz von Doughnuts – und schmecken mit dem Gewürzzucker einfach sündhaft gut. Wer keine Gugelhupf-Form hat: man kann die Teilchen sicher auch in einer Muffin-Form backen.

Zutaten:

  • 10 getrocknete Datteln
  • 4 Esslöffel kochendes Wasser
  • 180 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 150 gr weißer Zucker
  • 2 Eier
  • 180 ml Milch
  • 125 gr Butter, geschmolzen
  • 1 Teelöffel Vanille-Extrakt

Für den Gewürzzucker:

  • 100gr weißer Zucker
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 1/2 Teelöffel gemahlene Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, das Gugelhupf-Blech einfetten.
  2. Die Datteln im Zerkleinerer kleinhacken.
  3. Die Datteln mit den 4 Esslöffeln kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten einweichen, dann ein bisschen mit einer Gabel zerdrücken.
  4. Mehl, Backpulver, Zucker, Eier, Milch Butter, Vanille-Extrakt und die Datteln mit dem Schneebesen zu einem Teig verrühren. Nicht überrühren, wie bei Muffins. Es ist ein relativ flüssiger Teig.
  5. Den Teig dann in die Gugelhupf-Mulden einfüllen und ca. 25 Minuten lang backen (Stäbchenprobe), bis die Gugelhupfe goldbraun sind.
  6. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und die Gugelhupfe aus der Form nehmen.
  7. Gugelhupfe auf einem Gitter abkühlen lassen und die Zutaten für den Gewürzzucker in einer Schüssel mischen.
  8. Die abgekühlten Gugelhupfe im Gewürzzucker wälzen.

Wie Muffins schmecken die Gugelhupfe am besten frisch. Bleiben Gugelhupfe übrig, einfrieren.

Lieblingsmuffins und -cupcakes

Lieblingsmuffins und -cupcakes

Muffins und Cupcakes sind einfach prima für einen schnell gebackenen Genuss zum Tee. Bitte immer frisch machen, und den Teig nicht überrühren. Hier kommen meine Lieblinge.

Apfel-Zimt-Muffins

Die idealen Wintermuffins, haben einfach alles: Frucht, Gewürz, Crunch.

Tag-und-Nacht-Cupcakes

Der Kontrast zwischen dem schokoladigen Teig und dem zitronenfrischen Frosting ist auch geschmacklich die Wucht.

Bananenmuffins mit weißer Schokolade und Berberitzen

Eine meiner Favourites; schnell gemacht und echt lecker. Gehen auch super mit dunkler oder Vollmilchschokolade.

Karottencupcakes

Ein toller Klassiker für eine gepflegte Tea-Time.

Schoko-Bananen-Muffins

Banane und Schoko – was kann man daran nicht mögen?

Beerenmuffins mit Zitrone

Idealer Sommer-Muffin, schön frisch und fruchtig.

Earl-Grey-Cupcakes

Hier fällt mir das Wort „elegant“ ein, und selbst wenn man Earl-Grey-Tee nicht so gerne mag, wird man überrascht sein, wie gut diese Muffins schmecken.

Beerenmuffins mit Zitrone

Beerenmuffins mit Zitrone

Dies sind mal wieder einfache every-day-muffins. Ich habe sie gebacken, um meine Rest-TK-Beerenbestände aufzubrauchen. Natürlich kann man sie auch mit frischen Beeren backen, oder nur mit einer Beerenart (hier empfiehlt sich Himbeere). Also nicht nur ein einfaches, sondern gut abwandelbares Rezept (ursprünglich mal wieder von Frau Lawson).

Nun noch ein Wort zum richtigen Backen & Aufbewahren von Muffins (da ich schon oft Muffins von unfassbar schlechter Konsistenz gegessen habe):

Beim Zusammenmischen des Teigs (meistens mischt man die flüssigen mit den trockenen Zutaten): niemals übermischen! Muffinteig muss klumpig sein, er darf nicht schön glatt sein. Also die Zutaten gerade so vermischen, Klumpen sind erwünscht!

Außerdem schmecken Muffins knackfrisch, leicht warm, am besten. Einen Tag aufheben geht meistens noch (aber auch da schmecken sie schon nicht mehr so gut). Deshalb: alle übriggebliebenen Muffins lieber frisch (am Backtag!) einfrieren und bei Bedarf auftauen. So schmecken sie einfach viel besser!

Doch nun investieren wir 35 Minuten für eine leckere Teebegleitung.

Zutaten:

  • 60 gr Butter, geschmolzen
  • 200 gr Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 150 gr Zucker
  • Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • ca. 120 ml Milch
  • 1 Ei
  • 150 gr Beeren

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Muffinform mit 12 Papierförmchen auskleiden.
  2. Butter schmelzen.
  3. Mehl, Backpulver, Backnatron, Salz, Zucker und Zitronenschale in einer Schüssel mischen.
  4. Den Zitronensaft in einen Messbecher pressen. Dann mit Milch auffüllen, dass es insgesamt 200 ml gibt (die Milch wird ausflocken, kein Problem).
  5. Nun in einer zweiten Schüssel (oder wenn noch Platz im Messbecher ist, auch gerne dort) die Zitronenmilch mit dem Ei und der geschmolzenen Butter mit einem Schneebesen verrühren.
  6. Dann die flüssigen Zutaten in die trockenen Zutaten einrühren (und bitte nicht überrühren; der Teig soll klumpig bleiben)
  7. Zum Schluss die Beeren unterheben.
  8. Teig in die Förmchen löffeln und ca. 25 Minuten im Ofen backen.
  9. Kurz in den Förmchen abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Kirschmuffins

Kirschmuffins

Es ist Kirschenzeit! Meine Freundin hat mir mal wieder eine Ladung leckerer Süßkirschen von ihrem Baum vorbeigebracht, und das ist doch die beste Gelegenheit, ein paar davon in Muffins zu packen. Wer keine frischen Kirschen hat, kann auch Sauerkirschen aus dem Glas nehmen. So kann man die Muffins rund ums Jahr backen. Ich mag sie gerne, denn sie sind schön saftig und fluffig, haben aber eine echt knusprige Oberfläche. Die etwas ungewöhnliche Zutat hier sind die Haferflocken.

Zutaten:

  • 200 gr Mehl
  • 60 gr feine Haferflocken
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 220 gr Kirschen (ich habe Süßkirschen genommen, es gehen auch Sauerkirschen aus dem Glas)
  • 2 Eier
  • 150 gr Zucker
  • 150 gr flüssige Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 gr Joghurt (oder saure Sahne)
  • nach Belieben: Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und Papierförmchen in ein 12er Muffinblech setzen.
  2. Das Mehl in einer Schüssel mit den Haferflocken, dem Backpulver, Backnatron und Zimt mischen.
  3. Die Kirschen vorbereiten: frische Kirschen waschen und entkernen, Kirschen aus dem Glas in einem Sieb abtropfen lassen.
  4. Die Eier mit dem Schneebesen leicht verquirlen, dann Zucker, Butter und Vanillezucker dazugeben und alles gut verrühren.
  5. Joghurt unterrühren.
  6. Die Mehlmischung dazugeben und rühren, bis alles gerade feucht ist. Bei Muffins den Teig nie zu glatt rühren.
  7. Etwa ein Drittel des Teigs in die Vertiefungen geben und die Hälfte der Kirschen auf dem Teig verteilen.
  8. Mit dem restlichen Teig auffülen und die restlichen Kirschen auf dem Teig verteilen.
  9. Die Muffins auf mittlerer Schien in 20-25 Minuten goldgelb backen.
  10. Etwa 5 Minuten ruhen lassen, dann mit Puderzucker bestreuen und am besten noch warm genießen.

Wie immer friere ich ein paar Muffins ein, denn frisch schmecken sie am besten. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass man anstelle der Kirschen auch Beeren nehmen könnte, z.B. Heidelbeeren, Johannisbeeren oder Stachelbeeren.

Bananenmuffins mit weißer Schokolade und Berberitzen

Bananenmuffins mit weißer Schokolade und Berberitzen

Dies ist mal wieder ein so simples Rezept mit einem tollen Ergebnis. Die Idee lieferte einmal mehr wieder Nigella Lawson, die in ihrem Originalrezept statt getrockneter Berberitzen getrocknete Kirschen nimmt. Da ich aber noch ein Paket Berberitzen in der Speisekammer hatte, mussten es nun diese sein. Ehrlich gestanden habe ich aber auch schon gehackte getrocknete Aprikosen genommen, und auch bei der Schokolade kann man flexibel sein: es geht auch ganz normale Vollmilch- oder Zartbitterschokolade. Also, was hält euch noch ab? Und Bananen muss man doch immer verarbeiten!

Zutaten:

  • 125 gr geschmolzene Butter
  • 200 gr Zucker
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 2 große (oder drei kleine) reife Bananen
  • 4 Esslöffel saure Sahne
  • 2 große Eier
  • 1 Teelöffel Backnatron
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 300 gr Mehl
  • 40 gr getrocknete Berberitzen
  • 50 gr weiße Schokolade, gehackt

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
  2. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken.
  3. In einer großen Schüssel die geschmolzene Butter mit dem Zucker, dem Vanilleextrakt und den zerdrückten Bananen verrühren – am besten mit einem Kochlöffel.
  4. Danach die saure Sahne und die Eier untermischen.
  5. Zum Schluss das Mehl, das Backnatron, das Backpulver, die Berberitzen und die gehackte Schokolade unterrühren. Nicht zu glatt rühren, der Teig darf gerne ein bisschen klumpig sein.
  6. Dann den Teig in die zwölf Mulden einfüllen und im Ofen 20 Minuten backen, bis die Muffins schön aufgegangen und goldbraun sind.
  7. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Tag-und-Nacht-Cupcakes

Tag-und-Nacht-Cupcakes

Irgendwie hatte ich mal wieder Lust auf Cupcakes, und da es bei mir immer schnell & unkompliziert gehen muss, habe ich mal wieder ein Rezept von Nigella Lawson als Grundlage genommen.

Die Cupcakes sind dunkel-schokoladig, dafür ist das Frosting hell-cremig-zitronig: ein herrlicher Kontrast, eben wie Tag und Nacht.

Lasst es euch schmecken!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 2 gestrichene Esslöffel Kakao
  • 2 Esslöffel kochendes Wasser
  • 125 gr brauner Zucker
  • 125 gr Mehl
  • 2 große Eier
  • 125 gr weiche Butter
  • 3 gr Backpulver
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Esslöffel Milch

Für das Frosting:

  • 155 gr Puderzucker
  • 80 gr Frischkäse
  • 1 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 12er Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
  2. Den Kakao mit dem kochenden Wasser in einer kleinen Schüssel zu einer Art Paste verrühren, beiseite stellen.
  3. In einer Schüssel den Zucker, das Mehl, Backpulver, die Eier und die Butter mit dem Handrührgerät zu einem Rührteig verrühren.
  4. Dann langsam die Kakaopaste, den Vanilleextrakt und die Milch unterrühren.
  5. Den Teig in die Förmchen löffeln und ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).
  6. 5 Minuten abkühlen lassen, dann die Muffins aus der Form holen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  7. Für das Frosting den Puderzucker, Frischkäse und Zitronensaft verrühren.
  8. Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, das Frosting auf die Cupcakes geben (bei mir wird das immer ziemlich rustikal, ich bin nicht so der Held beim Verzieren;).

Am besten zu einer heißen Tasse Assam-Tee mit wenig Milch genießen!

Zitronenküchlein mit Joghurt, Chia und weißer Schokolade

Zitronenküchlein mit Joghurt, Chia und weißer Schokolade

Zitrusfrüchte sind ja am besten im Winter. Da ich gerade auf Zitronen abfahre, habe ich heute ein Rezept mit Zitrone für euch, das euch sicher genussvoll durch die dunklen Tage begleitet. Zitronen mit Chiasamen wollte ich schon immer mal ausprobieren, da ich dies schon einmal bei einem Rezept von Donna Hay gesehen hatte.

Wem Chiasamen zu abgedreht ist, kann auch Mohn nehmen. Außerdem schmecken die Küchlein auch sehr gut ohne die Glasur – und dann sind sie im Handumdrehen gemacht. Wie ihr seht, habe ich ein paar Küchlein nicht glasiert.

Wer keine Mini-Gugelhupf-Form hat, nimmt einfach eine Muffin-Form.

Am besten schmecken die Küchlein frisch, also am Backtag. Für späteren Genuss wie immer einfrieren.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 140 gr weiche Butter
  • 120 gr Zucker
  • 2 Eier
  • 100 gr Joghurt
  • 170 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Esslöffel dunkle Chiasamen
  • 1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)

Für die Glasur:

  • 100 gr weiße Schokolade
  • 30 gr ungesalzene Pistazienkerne

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Mulden einer Muffin- oder Minigugelhupfform ausfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren.
  3. Danach die Eier nacheinander hineinschlagen, unterrühren und schließlich den Joghurt dazurühren.
  4. Mehl, Backpulver, Chiasamen und die Zitronenschale und -saft unterrühren.
  5. Den Teig in die Mulden geben und ca. 25-30 Minuten im Ofen backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen!
  6. Aus dem Ofen nehmen, nach ein paar Minuten aus den Formen lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  7. Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Pistazien grob hacken.
  8. Die geschmolzene Schokolode über die Küchlein gießen und mit den Pistazien bestreuen.

Genießen!!

Apfel-Zimt-Muffins

Apfel-Zimt-Muffins

Echt jetzt, noch ein Apfel-Muffin-Rezept?? Ja, davon kann man meiner Meinung nach nie genug haben!! Und ihr wisst: unsere Äpfel müssen verarbeitet werden. Das Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson, und die Muffins sind mal wieder wirklich lecker: apfelig-zimtig mit ein bisschen Knusper durch das Mandeltopping.

Zutaten (für 12 Muffins):

  • 2 Äpfel
  • 250 gr Dinkelmehl (es geht auch ganz gewöhnliches Weizenmehl)
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 125 gr brauner Zucker plus 4 Teelöffel zum Bestreuen
  • 125 ml Honig
  • 60 ml Naturjoghurt
  • 125 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 75 gr Mandeln, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Muffinmulden mit Papierförmchen auslegen.
  2. Die Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Mehl, Backpulver und 1 Teelöffel Zimt in einer Schüssel mischen.
  4. 125 gr braunen Zucker, Honig, Joghurt, Öl und die Eier in einer weiteren Schüssel mit dem Scheebesen verrühren.
  5. Die Mandeln grob hacken und die Hälfte davon zur Mehlmischung geben, die andere Hälfte mit dem 1 Teelöffel Zimt und den 4 extra Teelöffeln braunen Zucker in einer kleinen Schale vermischen. Das gibt das Topping.
  6. Jetzt die flüssigen Zutaten in die Mehlmischung geben, den die Apfelstücke dazugeben und alles zu einem Teig vermischen. Aber denkt daran: nicht zu sehr rühren, ein etwas klumpiger Teig ergibt fluffigere Muffins.
  7. Den Teig in die Muffinförmchen füllen, dann das Topping draufstreuen.
  8. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  9. Aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen, bevor man sie aus der Form holt und auf einem Gitter abkühlen lässt.

Leicht warm zu einem Tässchen Tee schmecken sie am besten, und natürlich kann man die leckeren Teilchen einfrieren, falls man nicht alle an einem Tag schafft. Denn frisch schmecken sie einfach am besten.

Waldheidelbeer-Muffins

Waldheidelbeer-Muffins

Im Winter gehen wir jedes Wochenende raus in die Natur, und ganz oft bei uns in den Wald. Die Auswahl an Wegen scheint unerschöpflich. Diesen Winter haben wir einen Weg entdeckt, der uns ganz besonders gut gefallen hat: mit vielen Biegungen, unterschiedlichen Baumbeständen – und vielen Heidelbeerbüschen. Kein Wunder also, dass dieser Weg bei uns zu Hause nur noch „Heidelbeerweg“ heißt. Damit war auch die Neugierde geweckt: gibt es da im Sommer wohl auch Heidelbeeren? Alle paar Wochen sind wir also den Weg gegangen, um die Entwicklung der Heidelbeeren zu überprüfen – ja, sie blühten, und ja, sie trugen Früchte. Erst klein und grün, und diese Woche ist es endlich so weit: sie sind blau!

Direkt haben wir eine erste Ernte „eingefahren“, werden aber nochmal losziehen. Inzwischen haben wir nämlich noch unzählige weitere Heidelbeerfelder im Wald aufgetan und sind überrascht, wie viele da eigentlich wachsen. Irgendwie finde ich es unglaublich, dass quasi vor unserer Haustür solch eine Fülle steckt, die wir bis vor Corona gar nicht recht beachtet haben. Klar, man muss sich auch die Mühe machen, die Beerchen (die natürlich viel kleiner sind als die Zuchtheidelbeeren im Supermarkt) auch zu ernten.

Blueberry Fields

Abgesehen von der frischen Verwendung zu Müsli, Porridge, Nachtisch etc. lässt sich mit Heidelbeeren natürlich auch sensationell backen. Deshalb gibt es heute – ganz klassisch – ein Rezept für Heidelbeermuffins. Aber mit selbst gesammelten Waldheidelbeeren. Irgendwie sind sie dann noch besser!

Zutaten:

  • 75 gr Butter
  • 200 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 75 gr Zucker
  • Prise Salz
  • 200 ml Buttermilch (oder 100 gr Joghurt und 100 ml fettarme Milch)
  • 1 großes Ei
  • 200 gr (Wald-)heidelbeeren
  • 12-er Muffinform, ausgelegt mit Papierförmchen
Vor dem Backen

Zubereitung:

  1. Die Butter schmelzen und ein bisschen abkühlen lassen.
  2. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen, und in einer weiteren Schüssel die Buttermilch, das Ei und die Butter verrühren.
  4. Die Buttermilch-Ei-Mischung zu den trockenen Zutaten gießen, dann mit einem Holzlöffel und mit leichter Hand vermischen. Bei Muffins ist es wichtig, den Teig nicht zu gut zu mischen, ein paar Klümpchen sind sogar gewollt.
  5. Zum Schluss vorsichtig die Heidelbeeren unterheben.
  6. Den Teig in die Muffinvertiefungen löffeln und ca. 20 Minuten backen.
  7. Die Muffins schmecken am besten noch warm.

Wenn nicht alle Muffins sofort gegessen werden, dann – ihr ahnt es schon – einfrieren und bei Bedarf genießen. Was soll ich sagen: schmecken am besten zur tea time im Garten.

Wer die Muffins noch etwas raffinierter haben möchte, gibt mit den Heidelbeeren noch die fein geriebene Schale einer Bio-Orange dazu.

Schoko-Bananen-Muffins

Schoko-Bananen-Muffins

Es ist wieder Sportsaison bei der Apfelblütengärtnerin, und da kaufe ich immer zu viele Bananen. Das macht aber gar nix, denn in Kuchen und Muffins liebe ich Bananen. Heute gibt es ein ganz simples Muffin-Rezept mit Zutaten, die ein Durchschnittshaushalt normalerweise vorrätig hat. Außerdem ist das Rezept sportlerfreundlich, denn wir verwenden nicht so viel Zucker. Dafür sind die Muffins superfluffig und schokoladig.

Zutaten für 12 Muffins:

  • 3 mittelgroße, sehr reife Bananen (450 gr insgesamt mit der Schale gewogen)
  • 125 ml Pflanzenöl
  • 2 große Eier
  • 100 gr brauner Zucker
  • 225 gr Weizenmehl
  • 3 Esslöffel Kakao
  • 1 Teelöffel Backnatron oder Backpulver

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen und Papierförmchen in eine Muffinform setzen.
  2. Bananen schälen und und mit einer Gabel zu Brei zerdrücken.
  3. Dann das Öl, gefolgt von den Eiern und dem Zucker, unterrühren.
  4. In einer separaten Schüssel das Mehl das Kakaopulver und das Backnatron vermischen, diesen Mix dann in die Bananenmischung rühren. Nicht zu glatt rühren, Muffinteig muss ein bisschen klumpig sein.
  5. Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Ofen ca. 15 -20 Minuten backen.

PS Wie immer kann man die Muffins prima einfrieren. Sie halten sich zwar durchaus 1-3 Tage, aber richtig frisch schmecken sie einfach immer am besten.