Salzkaramell-Schokosterne

Salzkaramell-Schokosterne

Es ist Anfang Dezember, und wie jedes Jahr fragt man sich, wo die Zeit hin ist! Dieses Jahr empfand ich als besonders hektisch, was sich leider auch in der geringen Anzahl meiner Blogbeiträge niedergeschlagen hat. Deshalb versuche in nun, mir jeden Tag (oder auf alle Fälle am Wochenende), Zeit für die Dinge zu nehmen, die auf keiner „to do-Liste“ stehen oder im Kalender vermerkt sind ( z.B. Gardeners World schauen…)

Für die Weihnachtsbäckerei habe ich mir auch Zeit genommen, und da habe ich mir ein bisschen Druck aus dem Kessel genommen, weil ich dieses Jahr nur 2 Sorten gebacken habe. Zum einen die Vanillekipferl (unsere Favourites), und natürlich ein neues Rezept. Und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden! Die Salzkaramell-Schokosterne sind einfach zu backen, und schmecken sehr sehr gut. Sie sind toll mürbe, außerdem mag ich diese trendige Salz-Karamell-Geschmacknote total gerne.

Doch nun genug erzählt, auf geht’s ans Backen!

Zutaten für 50-60 Stück:

  • 125 gr Zartbitterschokolade
  • 75 gr weiche Toffees (z.B. Muh-Muhs)
  • 300 gr Weizenmehl
  • 200gr kalte gesalzene Butter
  • 100 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 20 gr Zartbitterkuvertüre
  • Meersalzflocken

Zubereitung:

  1. Schokolade und Toffees in 3-4 mm kleine Stückchen hacken. Je kleiner die Stückchen, umso dünner lässt sich der Teig ausrollen.
  2. Für den teig das Mehl, die Butter in kleinen Flöckchen, den Zucker und das Ei grob vermengen, dann die Schokolade und die Toffees zugeben und zu einem Mürbeteig kneten.
  3. Teig in Folie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen (oder 200 gr Ober-/Unterhitze, dann die Bleche nacheinander backen).
  5. Bleche mit Backpapier belegen und die Arbeitsplatte dünn bemehlen.
  6. Den Teig so dünn es geht ausrollen und Sterne ausstechen, diese mit etwas Abstand auf die Bleche legen.
  7. Die Sterne im Ofen ca. 10 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  8. Inzwischen die Kuvertüre im Wasserbad erhitzen. Die leicht abgekühlten Sterne mit einer Spitze in die Kuvertüre tauchen, mit Meersalz bestreuen und wieder auf die Bleche legen, um zu trocknen.

Wenn die Kuvertüre getrocknet ist, in einer hübschen Dose aufbewahren und nachmittags mit einer Tasse Tee oder Kaffee genießen.

Supereinfache Weihnachts-Plätzchen

Supereinfache Weihnachts-Plätzchen

Hast du dieses Jahr nicht viel Zeit für dir Weihnachtsbäckerei? Dann habe ich hier das Rezept für dich! Diese Plätzchen gehen schnell und einfach. Es sind Plätzchen zum Ausstechen, und du kannst verschiedene Ausstecher-Formen benutzen. Ich habe mich ein bisschen zurückgehalten und habe nur runde und sternförmige Plätzchen gebacken.

Zutaten:

  • 500 gr Dinkelmehl
  • 250 gr Butter
  • 140 gr Zucker
  • 2 Eigelb (die 2 Eiweiße kannst du aufheben und Bärentatzen backen)
  • 1 Ei
  • 1 Packung Lebkuchengewürz
  • 1 Messerspitze Muskatnuss
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten zu einem Mürbteig kneten.
  2. Den Teig 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Bleche mit Backpapier belegen, Ofen auf 180 Grad Umluft heizen.
  4. Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte ausrollen (ca. 2 mm dick).
  5. Plätzchen ausstechen, auf die Bleche legen und ca. 10 Minuten backen.
  6. Plätzchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben.
  7. Fertig!

Nougatkipferl mit Tonkabohne

Nougatkipferl mit Tonkabohne

Ich bin ja ein Fan der klassischen Vanillekipferl, aber dieses Rezept mit Tonkabohne (fancy Zutat!) hat mich doch angesprochen. Allerdings spielten der Nougat, die Schokolade und das Haselnusskrokant auch eine kleine Rolle…

Zutaten für ca. 32 Stück:

  • 150 gr schnittfester Nougat
  • 100 gr weiche Butter
  • 1 Tonkabohne
  • 1 Eigelb
  • 200 gr Weizenmehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Für die Deko:

  • 100 gr Zartbitterkonfitüre
  • 30 gr Haselnusskrokant

Zubereitung:

  1. Nougat und die weiche Butter cremig rühren.
  2. Die Tonkabohne fein reiben (die Schalen habe ich ausgesiebt) und mit dem Eigelb untermengen.
  3. Dann Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Salz zugeben und mit den Händen zu einem weichen Teig kneten.
  4. Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.
  5. Ofen auf 160 Grad Obe-/unterhitze oder 140 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  6. Kugel aus dem Kühlschrank nehmen. Aus dem Teig etwas kleinere Kugeln als walnußgroß abteilen, zwischen den Handflächen rollen und dann zu einer Rolle formen, die man in Kipferlform biegt. Da der Teig etwas brüchig ist, fand ich es ganz hilfreich, den Teig durch das Rollen etwas wärmer und geschmeidiger zu machen.
  7. Kipferl auf die Bleche setzen und ca. 12 Minuten backen.
  8. Kipferl auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.
  9. Für die Schokoglasur die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.
  10. Die Kipferl-Enden in die Glasur tauchen und auf Backpapiere legen. Haselnusskrokant auf die Glasur streuen. Glasur fest werden lassen.

Beim Adventstee genießen (oder auch mal zwischendurch aus der Plätzchendose stiebitzen).

Zimtschnecken

Zimtschnecken

Was mir an diesen Zimtschnecken gefällt: sie enthalten gar keinen Zucker im Teig, aber dafür viel Butter. Die Zimt-Zucker-Mischung und der Hagelzucker reichen als Süße völlig aus. Und die Zutatenliste ist mal wieder angenehm kurz! Außerdem sind die Schneckchen schön knusprig. Einfach ideal zu einer Tasse Tee oder Kaffee im Advent.

Auf geht’s zur Weihnachtsbäckerei!

Zutaten:

  • 500 gr Mehl
  • 325 gr kalte Butter
  • Prise Salz
  • 125 gr Joghurt
  • 4 Esslöffel Zucker
  • 1 Esslöffel Zimt
  • 50 gr Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Butter in Flöckchen auf den Mehlrand geben.
  2. Joghurt und das Salz in die Mulde geben.
  3. Danach alles zu einem Mürbeteig verkneten.
  4. Den Teig ca. 15 Minuten kalt stellen.
  5. Zucker und Zimt vermischen.
  6. Danach den Teig teilen, und ein Teil zu einer Platte von ca. 30 cm x 40 cm (3 mm dick) ausrollen. Die Teigplatte mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.
  7. Die Teigplatte dann von der breiten Seite her aufrollen. Mit der anderen Teighälfte genauso verfahren.
  8. Die Teigrollen ca. 1 Stunde kaltstellen, dann den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  9. Bleche mit Backpapier auslegen. Die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und in 1/2 cam dicke Scheiben schneiden.
  10. Auf die Bleche legen, mit Hagelzucker bestreuen und ca. 15 Minuten im heißen Ofen backen.

Knusprige Gewürzsterne

Knusprige Gewürzsterne

Dies ist die Saison der ungewöhnlichen Weihnachtsplätzchen! Letzte Woche war Frischkäse eine Teigzutat, und heute gibt es Plätzchen aus Roggenmehl. Die Rezeptidee ist aus dem Buch „Neues Backen“ von Laurel Kratochvila. Hier haben es mir tatsächlich auch die vielen Gewürze angetan.

Die Kekse sind sehr knusprig und erinnern ein bisschen an Spekulatius. Sehr lecker!

Zutaten:

  • 150 gr weiche Butter
  • 250 gr brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 225 gr Roggenmehl
  • 1 1/4 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Fleur de Sel
  • 1/2 Teelöffel geriebene Muskatnuss
  • 1/4 Teelöffel gemahlene Gewürznelken
  • 1/4 Teelöffel gemahlener Kardamom
  • 2 Esslöffel gehackte Mandeln

Zubereitung:

  1. Butter und Zucker mit dem Handrührer hell und cremig rühren.
  2. Dann das Ei unterrühren.
  3. Mehl, Backpulver, Fleur de Sel und die Gewürze in einer Schüssel mischen und dann nach und nach in die Buttermasse einarbeiten.
  4. Den Teig zu einer Kugel formen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  6. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 4 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen (oder beliebige Formen).
  7. Mit 2 cm Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen, mit Mandeln bestreuen und 10-12 Minuten im Ofen goldbraun backen.
  8. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

In einer dicht schließenden Dose halten sich die Plätzchen ca. 4 Wochen. Falls sie nicht vorher aufgefuttert werden.

Mürbe Haselnusscroissants

Mürbe Haselnusscroissants

Dies ist das erste meiner Weihnachtsplätzchen-Rezepte, und obwohl es aufwendig klingt, geht es kinderleicht! Der Teig ist auch etwas ungewöhnlich – er enthält nämlich Frischkäse. Die kleinen Croissants sehen wirklich süß aus, und sie schmecken auch wirklich toll knusprig-zimtig-süß. Ein schönes Rezept, für das man zwar 2 Stunden Kühlzeit einplanen muss, das aber ansonsten völlig unproblematisch von der Hand geht. Außerdem mag ich es, wenn die Zutatenliste nicht endlos lang ist.

Zutaten (für 32 Stück):

  • 150 gr Dinkelmehl
  • 100 gr Doppelrahm-Frischkäse
  • 100 gr kalte Butter
  • 100 gr Rohrohrzucker
  • 50 gr gemahlene, geröstete Haselnüsse
  • 1 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:

  1. Mehl und den Frischkäse in eine Schüssel geben. Butter in Würfeln dazugeben, zu einem glatten Teig kneten.
  2. Eine Kugel formen, abdecken und 2 Stunden im Kühlschrank kühlen,
  3. Zucker, Haselnüsse und Zimt in einer Schüssel vermischen. Den gekühlten Teig halbieren und zu zwei Kugeln formen.
  4. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen, zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  5. Ein Viertel der Haselnuss-Zucker-Mischung auf einer glatten Arbeitsfläche verteilen.

6. Die erste Teigkugel drauf 3mm dick zu einem Kreis ausrollen. Eigentlich nimmt man die Haselnuss-Zucker Mischung statt Mehl. Die Oberfläche des Kreises ebenfalls mit einem Viertel der Haselnuss-Zucker-Mischung bestreuen und durch das Ausrollen mit dem Nudelholz hineinreiben. Auch hier statt dem üblichen Mehl nur die Haselnuss-Zucker-Mischung nehmen. Mein Kreis hatte einen Durchmesser von ca. 18-20 cm.

7. Diesen ersten Kreis nun mit einem scharfen Küchenmesser in 16 gleiche Kuchenstücke schneiden.

8. Jedes Dreieck von der Außenseite zur Spitze hin zu einem Hörnchen einrollen und auf ein Blech setzen.

9. Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.

10. Die Hörnchen in ca. 12 Minuten goldbraun und knusprig backen (bei Umluft gehen beide Bleche auf einen Schlag).

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Und dann…zwischendurch mal als Stimmungsaufheller geniessen!

Baiserstangen mit Mandeln

Baiserstangen mit Mandeln

Leider gibt es gar nichts, was ich euch aus dem Garten zu berichten habe. Es regnet und stürmt. Wir ernten fleissig unsere Äpfel, und der Rest des Gartens wächst so unbemerkt vor sich hin. Die erste Christrose hat ihre Blüte geöffnet, und unterirdisch wachsen die Blumenzwiebeln so gemütlich vor sich hin. Die einzige Action im Garten bieten die Vögel rund um unser Futterhäuschen und im Apfelbaum. Bis auf Vogelfutter auffüllen also auch nichts für mich zu tun. Deshalb backe ich im Moment eher, und so gibt es nochmal ein Rezept für Weihnachtsplätzchen.

Dieses Rezept kann man gut in Verbindung mit den Wiener Kaprizen backen, denn hier wird das Eiweiß gebraucht, das bei den Kaprizen übrig bleibt. Das ist aber beileibe nicht das einzige Argument für die knusprig-nussigen Stangen, die wahrscheinlich schnell weggenascht sein werden.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 120 gr gemahlene Haselnüsse (am besten ungeschält)
  • 120 gr Mandeln (am besten ungeschält)
  • 1/2 Vanilleschote
  • 3 Eiweiß (die Eigelb z.B. für die Wiener Kaprizen nehmen)
  • 120 gr Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 2 Tropfen Bittermandelaroma

Für die Deko:

  • 100 gr Puderzucker
  • 2 Esslöffel Zitronensaft und evtl. etwas Wasser
  • geröstete Mandelblättchen

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 120 Grad Umluft vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier belegen.
  2. Die gemahlenen Haselnüsse und Mandeln in einer Pfanne ohne Fett unter Rühren leicht rösten, danach etwas abkühlen lassen.
  3. Die Eiweiße mit dem Zucker mit dem Handrührgerät halbsteif schlagen.
  4. Nacheinander unter Rühren die Haselnüsse, Mandeln, sowie das Vanillemark, Salz, Zimt und Bittermandelaroma hinzufügen.
  5. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (ca. 15 mm Durchmesser) füllen und nebeneinander ca. 6 cm lange Stangen auf die Bleche spritzen. (Wer keinen Spritzbeutel hat, bastelt sich einen aus einem Gefrierbeutel und schneidet dafür eine Ecke des Gefrierbeutels ab. Ich habe es auch so gemacht.)
  6. Dabei zwischen den Stangen etwas Abstand lassen.
  7. Die Stangen 14 – 16 Minuten im Ofen backen bzw. trocknen lassen. Dabei nach 10 MInuten die Backofentür einmal öffnen und den Dampf abziehen lassen.
  8. Die Stangen herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.
  9. Währenddessen für die Glasur den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren (und die Mandelblättchen rösten).
  10. Die Stangen auf dem Blech mit dem Guss verzieren (schön ist es, mit einem Löffel und viel Schwung dünne Linien drüberzuziehen. Dazu sollte der Guss eher dünnflüssig sein). Mit den gerösteten Mandelblättchen bestreuen. Trocknen lassen.

Die Stangen schmecken einfach herrlich nussig und sind der ideale Seelentröster bei dem momentanen nassen Wetter. Schnappt euch eine Tasse Tee dazu, und setzt euch an einen Platz, an dem ihr gut die Vögel in eurem Garten beobachten könnt. Herrlich!

Wiener Kaprizen

Wiener Kaprizen

Der erste Advent ist doch ein optimaler Zeitpunkt, um mit der Weihnachtsplätzchen-Bäckerei zu starten. Wenn man rund ums Jahr Kekse für die Tea Time backt, ist das Backen von Weihnachtsplätzchen irgendwie auch keine große Affäre. Tatsächlich suche ich mir aber Plätzchen aus, die ich nur zur Weihnachtszeit backe. Der Klassiker bei uns zu Hause sind sicher die Vanillekipferl, aber zusätzlich probiere ich immer mal wieder neue Sorten. Heute stelle ich euch lecker schokoladig-nussige Kaprizen vor, nach einem Rezept von Franziska Schweiger aus ihrem wunderschönen Buch „Weihnachts-Bäckerei“ (GU-Verlag). Das Reiben der Kuvertüre und das Enthäuten der Haselnusskerne sind die langwierigsten Aufgaben dabei.

Zutaten:

  • Für den Teig:
  • 65 gr Zartbitterkuvertüre oder -schokolade
  • 120 gr Mehl
  • 100 gr Zucker
  • 60 gr gemahlene Mandeln
  • 3 Teelöffel Kakao
  • 1/2 gestrichenen Teelöffel Zimt
  • abgeriebene Schale einer 1/2 Bio-Zitrone
  • 3 Eigelb (Eiweiß aufheben und für die Baiserstangen oder Madeleines nehmen)
  • 140 gr weiche Butter

Für die Deko:

  • 40 Haselnusskerne
  • 100 gr Zucker zum Wälzen

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Kuvertüre fein reiben.
  2. Das Mehl mit der geriebenen Kuvertüre, Zucker, Mandeln, Kakao, Zimt und Zitronenschale mischen und auf die Arbeistfläche häufen.
  3. In die Mitte eine Mulde drücken und die Eigelbe hineingeben, die weiche Butter in Flöckchen schneiden und rundherum auf dem Mehlrand verteilen.
  4. Alles rasch mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
  5. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt 1-2 Stunden kalt stellen.
  6. Inzwischen für die Deko die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, vom Herd nehmen und häuten. Dafür die Nüsse mit den Händen in einem Sieb hin- und herschütteln. Wer mag, kann diesen Schritt auch weglassen.
  7. Den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitz vorheizen und Backpapier auf zwei Bleche bereitlegen.
  8. Den Zucker auf einen flachen Teller geben.
  9. Aus dem Teig mit den Händen kleine Kugeln (ca. 1,5 cm Durchmesser) formen, in Zucker wälzen und auf die Bleche setzen (pro Blech 20 Kaprizen, schön weit auseinander, denn sie laufen beim Backen auseinander).
  10. Jeweils 1 Haselnuss in die Mitte der Kugeln drücken und die Kaprizen nacheinander im Ofen ca. 15 Minuten backen.
  11. Abkühlen lassen und genießen.

Bärentatzen

Bärentatzen

In den letzten Jahren sind die Bärentatzen in den Favoritenkreis meiner Lieblings- Weihnachtsplätzchen gewandert. Sie überzeugen einfach immer wieder durch ihre krosse Hülle und den Schoko-Nussgeschmack.

Dies ist mein letztes Plätzchenrezept für dieses Jahr, und es hat auch wieder eine kurze, überschaubare Zutatenliste. Allerdings muss der Teig 1 Tag durchziehen. Wer eine Madeleineform hat, kann diese benutzen.

Zutaten:

  • 50 gr Zartbitter-Raspelschokolade (mind. 60% Kakaoanteil)
  • 140 gr gemahlene Mandeln
  • 100 gr gemahlene Haselnüsse
  • 2 Eiweiß (bevorzugt Größe L)
  • 185 gr Puderzucker
  • 2 1/2 Teelöffel Zimt
  • 4 Esslöffel Kakaopulver
  • 60 gr Zucker zum Wälzen
  • nach Belieben: Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Am Vortag die Eiweiße mit dem Puderzucker mit dem Handrührgerät halbsteif schlagen.
  2. Nacheinander unter Rühren Mandeln, Haselnüsse, Schokolade, Zimt und Kakao hinzufügen. Der Teig ist ein bisschen klebrig, das soll so sein.
  3. Den Teig zugedeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
  4. Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  5. Den Zucker auf einem flachen Teller verteilen.
  6. Aus dem Teig mit angefeuchteten Händen Kugeln (ca. 2cm Durchmesser) formen und im Zucker wälzen.
  7. Kugeln auf die Backbleche setzen, etwas flachdrücken und mit einer Gabel kleine Tatzen einkerben. Alternativ die Kugeln in die Formen drücken, diese dann vorher gut mit Butter ausfetten.
  8. Die Bärentatzen ca. 10 Minuten backen, bis sie sich vom Backpapier lösen.
  9. Abkühlen lassen.

Die Bärentatzen sollen außen kross und innen weich und klebrig sein.

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Meine absoluten Plätzchenlieblinge! Meine ganze Familie backt diese Kipferl jedes Jahr, denn sie schmecken einfach superb: schön mürbe und nussig, dazu sind sie schnell und einfach gebacken. Ideal für die Vorweihnachtszeit, in der wir doch manchmal etwas in Hektik geraten.

Wenn ihr nur eine Sorte Plätzchen backt, dann sollten es diese sein.

Zutaten:

  • 100 gr gemahlene Mandeln
  • 280 gr Mehl
  • 210 gr Butter, kalt
  • 70 gr Zucker
  • 8 Esslöffel Puderzucker
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
Frisch aus dem Ofen

Zubereitung:

  1. Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, die Butter in Flöckchen darauf verteilen. Mandeln und Zucker zugeben und schnell zu einem Mürbteig verkneten.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie verpackt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft (dann kann man mehrer Bleche gleichzeitig backen) vorheizen, Backbleche mit Backpapier auslegen.
  4. Vom Teig walnußgroße Stücke abteilen, die zu 6 cm langen Rollen formen, zu Hörnchen biegen und auf die Backbleche legen.
  5. Im Backofen 10-15 Minuten (auf Sicht, sie sollten leicht gebräunt sein) backen.
  6. Puder- und Vanillinzucker sieben und in einem tiefen Teller vermischen.
  7. Die noch warmen Kipferl (vorsichtig, sie brechen leicht) darin wälzen.
  8. Abkühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren.