Schon länger habe ich mir größere Beete für Gemüse und Blumen gewünscht – ich hatte irgendwie nie richtig Platz und habe viel in Töpfen gegärtnert. Das lag nicht nur daran, dass unser Garten nicht soo groß ist, sondern auch an unseren Tujenhecken, die inzwischen einfach sehr sehr breit geworden waren, und außerdem durch ihre flachen Wurzeln dem Gemüse und den Blumen viel Platz und Wasser weggenommen haben. Deshalb musste jetzt die Tujenhecke auf der Ost-Seite unseres Grundstückes weichen. Stattdessen haben wir nun einen Sichtschutz aus Lärchenholz, davor einen 60 cm breiten Streifen zur Bepflanzung (da sollen Beerensträucher, Kräuter und Blumen rein), dann noch ein Weg von 60 cm Breite, und davor zwei Gemüsebeete à 2,20m auf 1,20m . Wow! So viel Platz! So viel vom Rasen mussten wir gar nicht aufgeben, und der Garten kommt uns nun viel größer und luftiger vor. Ich freue mich schon sehr, in den neuen Beeten viel anzubauen: meine Beet-Pläne stehen schon! In zwei Wochen werde ich die ersten Salate setzen, Möhren und Radieschen säen. Die Wege werde ich erst mal mit Holzhackschnitzeln bedecken.
Im Moment sieht alles um die Beete und den Sichtschutz ziemlich braun und zusammengetreten aus – aber das wird schon. Unbeeindruckt davon blühen Schneeglöckchen und Märzenbecher.


Meine Aussaaten im Haus habe ich auch schon getätigt – mit neuer Pflanzenlampe kann ich jetzt auf allen drei Etagen meines Servierwagens mit Licht arbeiten, sehr komfortabel. Tomaten, Paprika, Salate, ein paar Blumen und Spinat haben schon gekeimt. Ich freue mich so!
Die Ranunkeln habe ich dieses Jahr nach meiner Anleitung (s. Blogbeitrag Ranunkeln ziehen) Anfang Februar „aufgeweckt“, und jetzt stehen sie frostgeschützt in Töpfen draußen. Die ersten Blätter zeigen sich. Ranunkeln sind nämlich Kaltwetter-Blumen. Wird’s bei uns im Frühjahr zu heiß, hören sie auf zu wachsen, bekommen gelbe Blätter und fertig. Das hatte ich letztes Jahr, da habe ich sie erst im April aufgeweckt, und das war in unserem Klima einfach zu spät. Sie vertragen da eher noch ein bisschen Frost.

Meine Tulpen in den ca. 12 Töpfen (diese habe ich in Erwartung der Gartenumgestaltung in die Töpfe gepackt) spitzeln auch schon hervor. Die kann ich dann schön im Garten verteilen.

Dann blüht auch schon wieder die Zitrone – es ist der Hammer! Zwei Zitronen hängen noch dran, und trotzdem blüht soe wieder. Der Duft der Blüten ist auch umwerfend. Ein Hauch von Sommer im Februar. Denn: unsere Mandel blüht noch nicht! So spät hat sie – glaube ich – noch nie geblüht. Das wird hoffentlich in den nächsten Tagen der Fall sein.




























