Apfel-Streusel-Kuchen

Apfel-Streusel-Kuchen

Dieses Jahr ist wieder ein ziemlich gutes Apfeljahr – der Apfelbaum hängt voll von unseren köstlichen Topaz-Äpfeln. Also höchste Zeit, mal wieder einen leckeren Apfelkuchen zu backen. Apfel-Streusel-Kuchen ist ein Klassiker unter den Obstkuchen, und deshalb musste er unbedingt gebacken werden. Dieses Mal ist allerdings der gesamte Teig aus dem Streuselteig. Der Kuchen schmeckt warm mit ein bisschen Schlagsahne einfach sehr sehr lecker….

Zutaten für eine 26-cm-Springform:

  • 600 gr Äpfel
  • 200 gr weiche Butter
  • 175 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 400 gr Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Eiweiß
  • Semmelbrösel zum Bestreuen (1-2 Esslöffel)
  • Puderzucker (nach Belieben)

Zubereitung:

  1. Die Äpfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in Spalten schneiden.
  2. Die Form ausbuttern und den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Für den Teig die Butter, mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Ei und dem Salz mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.
  4. Dann die Hälfte des Mehls mit dem Backpulver einrühren.
  5. Danach das restliche Mehl mit den Händen einarbeiten.
  6. Die Hälfte des Teigs in die Form drücken und einen Rand hochziehen.
  7. Diesen Boden mit dem Eiweiß bestreichen und mit den Semmelbröseln bestreuen.
  8. Den Kuchenboden mit den Äpfeln belegen und den Rest des Teigs darüber krümeln.
  9. Im Ofen 30-40 Minuten hellbraun backen.
  10. Wer mag, kann den Kuchen nach dem Erkalten noch mit Puderzucker besieben.

Die besten Apfelkuchen

Die besten Apfelkuchen

Heute gibt es meine Lieblingsapfelkuchen in einer kleinen, überschaubaren Liste. Wenn ihr auf die Namen klickt, kommt ihr direkt zum Rezept. Viel Spass beim Stöbern und vor allem beim Backen.

Gedeckter Apfelkuchen

Wahrscheinlich mein Lieblingsapfelkuchen. Der Mürbteig ist ein Traum, butterzart und mürbe, der ganze Kuchen ist so leicht und fruchtig – am besten frisch mit Schlagsahne genießen.

Elsässer Apfelkuchen

Ein toller Apfelkuchen für den Kaffeklatsch – fruchtig mit einem cremigem Touch. Hier ist die Sahne quasi schon inkludiert.

Einfacher Apfelkuchen

Ein simpler, aber sehr leckerer Apfelkuchen aus Rührteig. Das Apfeltopping ist der Clou, man kann den Kuchen auch prima einfrieren.

Apfel-Streuselkuchen

Ein toller Apfelkuchen mit Hefeteig, prima für viele Geniesser. Am besten frisch mit einem Klacks Schlagsahne.

Apfel-Vanille-Kuchen

Ein schnell zu backender Rührkuchen, der sehr saftig und würzig ist. In Alufolie gewickelt hält er sich auch ein paar Tage. Sehr lecker!

Apfelwaffeln

Apfelwaffeln

Heute ist so ein richtig regnerischer, grauer Herbsttag. Da bekommt man irgendwie Lust auf warme gebackene Köstlichkeiten – und für mich mussten es heute Nachmittag Apfelwaffeln sein.

Unser Apfelbaum trägt dieses Jahr wieder ganz ordentlich – und deshalb konnte ich auch direkt zwei Äpfel vom Baum pflücken und diese superschnellen Waffeln zu meinem Nachmittagstee backen.

Das Rezept stammt aus einem kleinen Büchlein, das ganz schlicht „Das Waffelbuch“ heißt. Das Rezept lässt sich auch prima halbieren, und im Original werden statt gemahlener Mandeln gemahlene Haselnüsse verwendet.

Doch nun: auf geht’s ans Waffeleisen!

Zutaten für ca. 8 Waffeln:

  • 75 gr Zucker
  • 250 gr weiche Butter
  • 4 Eier
  • 250 gr Mehl
  • 1/4 l lauwarme Milch
  • 300 gr Äpfel
  • 50 gr gemahlene Mandeln
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • Fett für das Waffeleisen
  • Puderzucker und Zimt zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Zucker und Butter schaumig rühren, dann die Eier unterrühren.
  2. Dann nach und nach das Mehl und die Milch unterrühren.
  3. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in feine Würfel schneiden.
  4. Diese dann mit den Mandeln und dem Zimt zum Teig geben.
  5. Portionsweise im vorgeheizten, gefetteten Waffeleisen goldbraun backen.
  6. Die Waffeln mit Zimt und Puderzucker bestäuben.

….und genießen!

Torta di Mele – Italienischer Apfelkuchen

Torta di Mele – Italienischer Apfelkuchen

Unser Apfelbaum ist ja die größte Pflanze in unserem Garten. Normalerweise trägt er auch Äpfel wie verrückt, aber nicht so dieses Jahr. Ich vermute, dass die zwei Winterschnitte den Baum sehr gestresst haben. Wahrscheinlich setzen wir dieses Jahr mal mit dem Winterschnitt aus. Das heißt aber, dass ich gar nicht so viele Äpfel zum Verarbeiten habe! Deshalb gibt es heute ein Rezept, für das man wenige Äpfel braucht – 2 große Äpfel haben bei mir gereicht für diesen echt leckeren Apfelkuchen. Das Rezept stammt aus dem Buch „Geheimnisse meiner italienischen Küche“ von Anna del Conte, und der Kuchen ist wunderbar. Er sieht zwar etwas unscheinbar aus, aber ein Stückchen davon mit etwas Schlagsahne – herrlich! Zudem ist er schnell zusammengerührt, für mich ein weiteres Argument.

Zutaten:

  • 100 gr Sultaninen
  • 150 ml Olivenöl
  • 200 gr Zucker
  • 2 große Eier
  • 350 gr Weizenmehl
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1/2 Teelöffel Weinstein
  • 450 gr Äpfel, geschält, Kerngehäuse entfernt und fein gewürfelt
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Die Sultaninen 20 Minuten in heißem Wasser einweichen.
  2. Eine Springform mit 24 cm Durchmesser fetten.
  3. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  4. Mehl, Zimt, Backnatron und Weinstein in die Mischung geben und unterheben. Der Teig ist recht schwer und kompakt.
  5. Das Öl mit dem Zucker verrühren, bis sie eine homogene Masse ergeben.
  6. Nacheinander die beiden Eier in die Öl-Zucker-Masse einrühren.
  7. Nun die Äpfel und den Zitronenabrieb untermischen, und zum Schluss die abgetropften Sultaninen unterheben.
  8. Den Kuche in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
  9. Den Teig in die Form füllen und ca. 1 Stunde backen (Stäbchenprobe).

Apfel-Zimt-Tartelettes

Apfel-Zimt-Tartelettes

Heute gibt es ein Rezept, das für meine Verhältnisse ein bisschen aufwendiger daherkommt. Das Aufwendige daran finde ich das Gittermuster auf den Tartelettes. Da muss man schon schön genau und vorsichtig arbeiten. Aber alles in allem geht die Zubereitung doch ganz flott, denn während der Teig kühlt, kann man das Kompott zubereiten und die Förmchen fetten (ein weiterer, von mir ‚geliebter‘ Arbeitsschritt!).

Ich habe Tartelette-Förmchen mit Hebeboden, so kann man die Törtchen besser aus der Form bekommen.

Alles in allem aber eine hübsche Leckerei, die auch ein bisschen was hermacht. Die Tartelettes eignen sich auch gut als Dessert nach einem schönen Essen. Happy Baking!

Zutaten (für 6 Tartelettes):

Für den Teig:

  • 1 Ei
  • 250 gr Mehl
  • 50 gr Zucker
  • Salz
  • 140 gr kalte Butter
  • Butter zum Fetten der Form
  • Zimt

Für das Kompott:

  • 3 große Äpfel
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 30 gr Zucker
  • 1 Teelöffel Speisestärke
  • Zimt
Eingefettete Tarteletteförmchen

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Ei trennen. Eigelb mit Mehl, 30 gr Zucker, 1 Prise Salz und der kalten Butter in Stückchen in eine Schüssel geben.
  2. Mit den Händen zu einem glatten Teig kneten, evtl. etwas kaltes Wasser zugeben.
  3. Den Teig in Folie wickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  4. Währenddessen für das Kompott die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden.
  5. Die Apfelstücke mit Zitronensaft und Zucker zugedeckt bei mittlerer Hitze weich kochen.
  6. Die Stärke mit 2 Esslöffeln kaltem Wasser glatt rühren und dazugeben.
  7. Noch ca. 2 Minuten unter Rühren weiterkochen, 1 Messerspitze Zimt einrühren und dann das Kompott abkühlen lassen.
  8. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und Tarteletteförmchen einfetten.
  9. Man kann entweder den Teig ausrollen und die Formen damit auslegen, oder wie ich den Teig in die Förmchen drücken. Ich habe 2/3 des Teigs genommen, und diesen in 6 Teile geteilt. Jedes Teigteil habe ich dann in jeweils ein Förmchen gedrückt. Das restliche 1/3 wird dann später ausgerollt, um die Streifen für das Gittermuster auszuschneiden.

10. Das Kompott in den Formen verteilen.

11. Das Eiweiß verquirlen und die Teigränder damit bestreichen.

12. Den restlichen Teig ausrollen, in Streifen schneiden (ca. 2-3 mm dünn) und gitterartig über das Kompott legen, leicht andrücken. Vorsicht, die Streifen brechen beim Transfer von Arbeitsplatte zu Törtchen gerne mal!

13. 20 gr Zucker und 1/2 Teelöffel Zimt vermischen und über die Törtchen streuen.

14. Im Ofen ca 30 Minuten backen.

…und jetzt genießen! Ein Klecks Sahne passt bestimmt auch gut dazu.

PS Statt mit Äpfeln schmecken die Tartelettes sicher auch gut mit Birnen.

Apfel-Walnuss-Gugelhupf mit Zimt

Apfel-Walnuss-Gugelhupf mit Zimt

Ein schöner, einfacher Kuchen, den man schnell sonntags backen und falls nötig, über den Rest der Woche fertig vertilgen kann. Ideal für kühlere Herbsttage, an denen man einen kleinen Seelentröster braucht.

Das Rezept stammt von einer meiner Lieblingsbloggerinnen, nämlich Virginia Horstmann.

Und nun viel Spaß beim Backen und vor allem …. Genießen!!!

Zutaten:

  • 340 gr Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 200 gr Zucker
  • 240 ml geschmackneutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 2 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt und geraspelt (vor dem Schälen, Entkernen und Raspeln wiegen die Äpfel zusammen ca. 350 gr)
  • 50 gr Walnüsse, grob gehackt
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1. Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und ausmehlen.
2. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt mischen und beiseite stellen.
3. Eier, Zucker und Öl mit dem Handrührgerät mischen, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Nun mit einem Kochlöffel die Apfelhobel darunter heben.
4. Die Mehlmischung darüber sieben und gemeinsam mit den Walnüssen unterheben, bis ein homogener Teig entsteht.
5. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und den Kuchen ca. 50-60 Minuten lang backen. Ob der Kuchen fertig ist, lässt sich leicht mithilfe eines hineingepieksten Holzstäbchens feststellen.
6. Den Kuchen dann aus dem Ofen holen, leicht abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen. Mit Puderzucker bestäuben.

Auch sehr lecker mit einem Klacks Sahne…..

Apfel-Zimt-Muffins

Apfel-Zimt-Muffins

Echt jetzt, noch ein Apfel-Muffin-Rezept?? Ja, davon kann man meiner Meinung nach nie genug haben!! Und ihr wisst: unsere Äpfel müssen verarbeitet werden. Das Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson, und die Muffins sind mal wieder wirklich lecker: apfelig-zimtig mit ein bisschen Knusper durch das Mandeltopping.

Zutaten (für 12 Muffins):

  • 2 Äpfel
  • 250 gr Dinkelmehl (es geht auch ganz gewöhnliches Weizenmehl)
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 125 gr brauner Zucker plus 4 Teelöffel zum Bestreuen
  • 125 ml Honig
  • 60 ml Naturjoghurt
  • 125 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 75 gr Mandeln, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Muffinmulden mit Papierförmchen auslegen.
  2. Die Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Mehl, Backpulver und 1 Teelöffel Zimt in einer Schüssel mischen.
  4. 125 gr braunen Zucker, Honig, Joghurt, Öl und die Eier in einer weiteren Schüssel mit dem Scheebesen verrühren.
  5. Die Mandeln grob hacken und die Hälfte davon zur Mehlmischung geben, die andere Hälfte mit dem 1 Teelöffel Zimt und den 4 extra Teelöffeln braunen Zucker in einer kleinen Schale vermischen. Das gibt das Topping.
  6. Jetzt die flüssigen Zutaten in die Mehlmischung geben, den die Apfelstücke dazugeben und alles zu einem Teig vermischen. Aber denkt daran: nicht zu sehr rühren, ein etwas klumpiger Teig ergibt fluffigere Muffins.
  7. Den Teig in die Muffinförmchen füllen, dann das Topping draufstreuen.
  8. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  9. Aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen, bevor man sie aus der Form holt und auf einem Gitter abkühlen lässt.

Leicht warm zu einem Tässchen Tee schmecken sie am besten, und natürlich kann man die leckeren Teilchen einfrieren, falls man nicht alle an einem Tag schafft. Denn frisch schmecken sie einfach am besten.

Einfacher Apfelkuchen

Einfacher Apfelkuchen

Ja, jetzt beginnt die Apfelzeit so richtig! Dieses Rezept ist der Auftakt zu meinen jährlichen Apfel-Backrezepten – und es sind dieses Jahr wirklich wieder tolle, gelingsichere Rezepte geworden. Also freut euch schon mal auf die nächsten Wochen.

Heute stelle ich euch einen leckeren Apfelkuchen vor, den man morgens für eine kleine Kaffeerunde am Nachmittag backen kann. Leicht warm schmeckt er noch am besten, und es gehört auf alle Fälle Schlagsahne oder Vanilleeis dazu. Dieser Kuchen gehört bei uns zum festen Kuchenrepertoire!

Zutaten:

Für den Rührteig:

  • 200 gr weiche Butter
  • 200 gr Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 400 gr Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Für den Belag:

  • 4-5 große Äpfel
  • 50 gr Butter
  • 1-2 Esslöffel Zimtzucker (1-2 Esslöffel Zucker mit 1/2 Teelöffel Zimt vermischt)

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 140 Grad) vorheizen. Eine Springform von 26 cm Durchmesser fetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Butter, Zucker und Salz mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.
  3. Die Eier nach und nach unterrühren.
  4. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls nach und nach unterrühren.
  5. Den fertigen Rührteig in die Form geben und gleichmäßig verstreichen.
  6. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden, dann auf dem Teig verteilen.
  7. Kuchen im Ofen etwa 50 Minuten backen.
  8. Dann kurz herausnehmen und die Butter in Flöckchen auf den Äpfeln verteilen. Den Zimtzucker darüberstreuen und 10 Minuten weiterbacken.
  9. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Wenn es warm genug ist, im Garten oder auf dem Balkon mit einer Tasse Kaffee (sic!) genießen und sich freuen, dass bei uns so tolle Früchte wie Äpfel wachsen…

PS Falls doch etwas übrig bleibt: die einzelnen Stücke lassen sich auch prima einfrieren. Und ihr wisst schon: jeden Tag ein Stückchen für die Kaffee-/Teepause aus dem Gefrierer holen….

Obst und Gemüse für „lazy gardening“

Obst und Gemüse für „lazy gardening“

Was tue ich, wenn ich gerne Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten ernten möchte, aber nicht viel Zeit in die Aufzucht und Pflege investieren kann oder möchte? Dann wähle ich am besten Sorten, die man nicht jedes Jahr neu aussäen muss, und die nicht viel Pflegeaufwand erfordern. Obwohl ich gerne viel im Garten werkele, habe ich ein bisschen in die „lazy gardening“-Richtung aufgerüstet, denn es ist einfach genial, wenn man Obst bzw. Gemüse ernten kann, ohne es erst mühsam gesät und verpflanzt zu haben.

Rote Johannisbeeren

Das unkomplizierte Beerenobst schlechthin! Ich habe vor 15 Jahren einen Strauch gepflanzt, und er trägt jedes Jahr! Einfach so. Ziemlich perfekt, oder? Man kann Johannisbeersträucher auch schneiden, aber man muss nicht. Wichtig ist der richtige Standort: Sonnig, ordentliche Erde – das war’s im Wesentlichen schon.

Äpfel

Der Apfelbaum ist der Mittelpunkt unseres Gartens – und er trägt Äpfel jedes Jahr zum Umfallen. Auch hier hält sich die Pflege sehr in Grenzen.

Das Wichtigste ist eigentlich die Wahl der geeigneten Apfelsorte: wir haben die Sorte ‚Topaz‘ gewählt, weil sie sehr schädlingsresistent ist und auch ganz gut mit unserem heiß-trockenen Klima zurechtkommt. Nachbarn wollten unbedingt eine tolle, alte Sorte – aber leider kommt ihr Bäumchen gar nicht gut in unserem Klima zurecht, und hat ständig Mehltau und kaum Äpfel.

Ansonsten lassen wir den Baum regelmäßig von einem Fachmann schneiden – jo, und das war’s dann. Das Anstrengendste im Herbst ist das Verarbeiten der reichen Ernte….

Rhabarber

Rhabarber pflanzt du auch nur einmal, und dann kommt er jedes Jahr wieder! Er mag es ganz gerne nährstoffreich, sonnig und nicht zu trocken. Beim Austrieb schütze ich meinen (den ich dieses Jahr erst gepflanzt habe) ein bisschen vor Schnecken. Die Stangen bricht man dann im Frühjahr heraus (nicht schneiden, durch die Schnittfläche können Krankheitserreger in die Pflanze eindringen), bis ca. 24. Juni. Danach nicht mehr ernten, denn der Oxalgehalt ist zu hoch.

Man sollte auch – insbesondere bei jungem Rhabarber – die Blütenknospen abschneiden. Das Blühen kostet zu viel Kraft, und dann würde es im Jahr darauf eine kleine Ernte werden!

So, das war’s auch hier wieder mit der Pflege.

Topinambur

Topinambur bildet unterirdische Knollen, die man für Suppen, Aufläufe etc. verwenden kann. Die Pflanze ist sehr robust, und wenn man nicht alle Knollen erntet, bleibt der Rest im Boden, überwintert problemlos und bildet im Folgejahr neue Knollen. Oft sagt man sogar, dass Topinambur ein bisschen zum Wuchern neigt – aber das finde ich nicht so schlimm.

Topinambur blüht im Sommer auch total schön – die Blüten ähneln ein bisschen denen der Sonnenblumen, sie sind nur kleiner. Man hat also zweimal was von dieser Pflanze.

Pflegetechnisch gibt es hier wirklich nichts zu tun – außer eben mal ein paar Knollen ausgraben, wenn es einem zu viel wird.

Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal Topinambur in die Erde gesteckt und bin total gespannt, wie es läuft.

Apfel-Rosmarin-Kuchen

Apfel-Rosmarin-Kuchen

Kräuter im Kuchen haben schon super beim Vanille-Mandel-Kuchen mit Estragon und Minze funktioniert. Da ich im Moment noch Äpfel gelagert und Rosmarin im Garten habe, fand ich diese Kombination für einen Kuchen extrem reizvoll. Außerdem kommt noch Zitrone in den Kuchen, und so ergibt sich ein vorfrühlingshaft-frischer Kuchen. Denn ab und zu hat man jetzt genug von Zimt und Vanille….

Zutaten:

Für die Apfelfüllung:

  • 3 mittelgroße Äpfel (ca. 450 gr gesamt)
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1/2-1 Esslöffel kleingeschnittene Rosmarinnadeln
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Für den Rührteig:

  • 160 gr sehr weiche Butter
  • 200 gr Zucker
  • 4 Eier
  • 250 gr Mehl
  • 1 Prise Salz

Zum Bestreuen:

  • 2 Esslöffel Mandelblättchen
Kuchen vor dem Backen; die Rosmarinzweigchen sind nur für’s Foto (die backe ich nicht mit)

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform ausfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Die Äpfel schälen, entkernen und in nicht zu kleine Würfel schneiden. Mit dem kleingeschnittenen Rosamrin, der Zitronenschale und dem Zitronensaft mischen, dann ca. 20 Minuten beiseite stellen.
  3. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät cremig rühren.
  4. Die Eier nach und nach hinzugeben. Das Mehl mit dem Salz vermengen und ebenfalls zum Teig geben.
  5. Die gewürfelten Äpfel mitsamt der leckeren entstandenen Rosmarin-Zitronenflüssigkeit gut unterheben und den Teig glatt in die vorbereitete Kastenform füllen.
  6. Den Kuchen mit den Mandelblättchen belegen.
  7. Den Kuchen ca. 80-90 Minuten lang backen, dann auskühlen lassen.

PS: Wer mag, kann noch etwas Puderzucker darübersieben oder die Mandelblättchen weglassen und stattdessen den Kuchen mit warmer Aprikosen-/Apfelmarmelade glasieren. Ich lasse ihn aber so, wie er ist. Noch leicht warm ein Gedicht zu einer kräftigen Tasse Tee.