Heute gibt es meine Lieblingsapfelkuchen in einer kleinen, überschaubaren Liste. Wenn ihr auf die Namen klickt, kommt ihr direkt zum Rezept. Viel Spass beim Stöbern und vor allem beim Backen.
Wahrscheinlich mein Lieblingsapfelkuchen. Der Mürbteig ist ein Traum, butterzart und mürbe, der ganze Kuchen ist so leicht und fruchtig – am besten frisch mit Schlagsahne genießen.
Heute ist so ein richtig regnerischer, grauer Herbsttag. Da bekommt man irgendwie Lust auf warme gebackene Köstlichkeiten – und für mich mussten es heute Nachmittag Apfelwaffeln sein.
Unser Apfelbaum trägt dieses Jahr wieder ganz ordentlich – und deshalb konnte ich auch direkt zwei Äpfel vom Baum pflücken und diese superschnellen Waffeln zu meinem Nachmittagstee backen.
Das Rezept stammt aus einem kleinen Büchlein, das ganz schlicht „Das Waffelbuch“ heißt. Das Rezept lässt sich auch prima halbieren, und im Original werden statt gemahlener Mandeln gemahlene Haselnüsse verwendet.
Doch nun: auf geht’s ans Waffeleisen!
Zutaten für ca. 8 Waffeln:
75 gr Zucker
250 gr weiche Butter
4 Eier
250 gr Mehl
1/4 l lauwarme Milch
300 gr Äpfel
50 gr gemahlene Mandeln
1/2 Teelöffel Zimt
Fett für das Waffeleisen
Puderzucker und Zimt zum Bestäuben
Zubereitung:
Zucker und Butter schaumig rühren, dann die Eier unterrühren.
Dann nach und nach das Mehl und die Milch unterrühren.
Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in feine Würfel schneiden.
Diese dann mit den Mandeln und dem Zimt zum Teig geben.
Portionsweise im vorgeheizten, gefetteten Waffeleisen goldbraun backen.
Letztes Jahr hatte ich ja das „Wilde 2022“ ausgerufen – und habe angefangen, mich mit der heilenden Wirkung von Pflanzen zu beschäftigen. Außerdem habe ich Beeren in freier Natur geerntet – z.B. Brombeeren von den unzähligen Sträuchern, die überall wild wachsen, oder Hagebutten für eine Marmelade. Ich habe aber auch junge Brennesseln und Brombeerblätter für Tee geerntet. Dieses Jahr habe ich damit ein bisschen weitergemacht und ein paar tolle Dinge fabriziert. Interessant ist in diesem Zusammenhang: wenn ich älteren Menschen davon erzähle, sagen sie meist: „Das kenne ich noch von früher, das hat meine Mutter auch immer gemacht“. Es gibt also so viel Heilkraft und verlorenes Wissen da draußen! Und das will ich mir ein bisschen zurückerobern.
Sehr hilfreich in diesem Zusammenhang ist ein Buch, das ich mir letztes Jahr in Glastonbury gekauft habe, es heißt „Wild Remedies“, und stellt viele (Wild-) pflanzen vor: deren Heilkraft, aber auch wie man diese nutzen kann mit relativ einfachen Rezepturen. Das Buch ist zwar auf Englisch, und manchmal muss man den deutschen Namen der Pflanzen übersetzen, aber es ist sehr informativ, und ich habe schon etliches daraus ausprobiert. Das Einzige, was aufwendig ist (gerade heutzutage): man muss Zeit mitbringen, um Heilsames herzustellen.
Dieses Herstellen von Tees, Ölen, Salben etc. mit Wildpflanzen nennt man übrigens „Wild Crafting“, und das reine Sammeln in der freien Natur „Foraging“.
Was habe ich dieses Jahr schon gemacht?
Natürlich im Frühjahr wieder Brennesseln und Brombeerblätter für Tee geerntet, aber auch Holunderblütensirup und Holunderblütengelee mussten es sein. Im Sommer habe ich dann 3 verschiedene Öle für Wundheilung hergestellt: das „berühmte“ Rotöl aus Johanniskrautblüten, aber auch Schafgarben- und Spitzwegerichöl. Aus diesen Ölen habe ich dann eine Heilsalbe hergestellt, die wirklich super hilft. Ich bin total aus dem Häuschen.
Im Spätsommer habe ich dann Holunderbeeren gesammelt (leider nicht so viele, wie ich gerne gehabt hätte, denn unser Urlaub fiel in die Hauptreifezeit), und habe daraus einen leckeren Holundersirup hergestellt. Der soll angeblich helfen, Erkältungen etc. vorzubeugen. Holunderbeeren sollen eine Art antivirale Wirkung haben. Davon brauche ich nächstes Jahr definitiv noch mehr!
Außerdem gärt gerade mein erster Apfelessig – ganz simpel aus Apfelschalen von meinen Äpfeln (viel ist es dieses Jahr nun nicht). Hier bin ich froh, dass ich weiß, dass meine Äpfel ungespritzt sind. Ich hoffe, dass ich in zwei bis drei Wochen von meinem eigenen Essig kosten kann.
Im Winter stehen auch ein paar Projekte mit Nadelbäumen und Weiden an – ich bin sooo gespannt.
Auf alle Fälle möchte ich euch ermuntern, auch mal loszuziehen und die Heilkraft der Natur zu nutzen. Es macht einen Heidenspaß, außerdem weiß man irgendwann, welche Pflanzen rund um das Zuhause wachsen. Wer am Anfang Schwierigkeiten mit der Bestimmung der Pflanzen hat, kann eine App benutzen – das funktioniert ganz gut, wie ich finde.
Unser Apfelbaum ist ja die größte Pflanze in unserem Garten. Normalerweise trägt er auch Äpfel wie verrückt, aber nicht so dieses Jahr. Ich vermute, dass die zwei Winterschnitte den Baum sehr gestresst haben. Wahrscheinlich setzen wir dieses Jahr mal mit dem Winterschnitt aus. Das heißt aber, dass ich gar nicht so viele Äpfel zum Verarbeiten habe! Deshalb gibt es heute ein Rezept, für das man wenige Äpfel braucht – 2 große Äpfel haben bei mir gereicht für diesen echt leckeren Apfelkuchen. Das Rezept stammt aus dem Buch „Geheimnisse meiner italienischen Küche“ von Anna del Conte, und der Kuchen ist wunderbar. Er sieht zwar etwas unscheinbar aus, aber ein Stückchen davon mit etwas Schlagsahne – herrlich! Zudem ist er schnell zusammengerührt, für mich ein weiteres Argument.
Zutaten:
100 gr Sultaninen
150 ml Olivenöl
200 gr Zucker
2 große Eier
350 gr Weizenmehl
1 Teelöffel Zimt
1 1/2 Teelöffel Backnatron
1/2 Teelöffel Weinstein
450 gr Äpfel, geschält, Kerngehäuse entfernt und fein gewürfelt
Abrieb von 1 Bio-Zitrone
Vor…….und nach dem Backen
Zubereitung:
Die Sultaninen 20 Minuten in heißem Wasser einweichen.
Eine Springform mit 24 cm Durchmesser fetten.
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
Mehl, Zimt, Backnatron und Weinstein in die Mischung geben und unterheben. Der Teig ist recht schwer und kompakt.
Das Öl mit dem Zucker verrühren, bis sie eine homogene Masse ergeben.
Nacheinander die beiden Eier in die Öl-Zucker-Masse einrühren.
Nun die Äpfel und den Zitronenabrieb untermischen, und zum Schluss die abgetropften Sultaninen unterheben.
Den Kuche in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
Den Teig in die Form füllen und ca. 1 Stunde backen (Stäbchenprobe).
Heute gibt es ein Rezept, das für meine Verhältnisse ein bisschen aufwendiger daherkommt. Das Aufwendige daran finde ich das Gittermuster auf den Tartelettes. Da muss man schon schön genau und vorsichtig arbeiten. Aber alles in allem geht die Zubereitung doch ganz flott, denn während der Teig kühlt, kann man das Kompott zubereiten und die Förmchen fetten (ein weiterer, von mir ‚geliebter‘ Arbeitsschritt!).
Ich habe Tartelette-Förmchen mit Hebeboden, so kann man die Törtchen besser aus der Form bekommen.
Alles in allem aber eine hübsche Leckerei, die auch ein bisschen was hermacht. Die Tartelettes eignen sich auch gut als Dessert nach einem schönen Essen. Happy Baking!
Zutaten (für 6 Tartelettes):
Für den Teig:
1 Ei
250 gr Mehl
50 gr Zucker
Salz
140 gr kalte Butter
Butter zum Fetten der Form
Zimt
Für das Kompott:
3 große Äpfel
2 Esslöffel Zitronensaft
30 gr Zucker
1 Teelöffel Speisestärke
Zimt
Eingefettete Tarteletteförmchen
Zubereitung:
Für den Teig das Ei trennen. Eigelb mit Mehl, 30 gr Zucker, 1 Prise Salz und der kalten Butter in Stückchen in eine Schüssel geben.
Mit den Händen zu einem glatten Teig kneten, evtl. etwas kaltes Wasser zugeben.
Den Teig in Folie wickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Währenddessen für das Kompott die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden.
Die Apfelstücke mit Zitronensaft und Zucker zugedeckt bei mittlerer Hitze weich kochen.
Die Stärke mit 2 Esslöffeln kaltem Wasser glatt rühren und dazugeben.
Noch ca. 2 Minuten unter Rühren weiterkochen, 1 Messerspitze Zimt einrühren und dann das Kompott abkühlen lassen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und Tarteletteförmchen einfetten.
Man kann entweder den Teig ausrollen und die Formen damit auslegen, oder wie ich den Teig in die Förmchen drücken. Ich habe 2/3 des Teigs genommen, und diesen in 6 Teile geteilt. Jedes Teigteil habe ich dann in jeweils ein Förmchen gedrückt. Das restliche 1/3 wird dann später ausgerollt, um die Streifen für das Gittermuster auszuschneiden.
10. Das Kompott in den Formen verteilen.
11. Das Eiweiß verquirlen und die Teigränder damit bestreichen.
12. Den restlichen Teig ausrollen, in Streifen schneiden (ca. 2-3 mm dünn) und gitterartig über das Kompott legen, leicht andrücken. Vorsicht, die Streifen brechen beim Transfer von Arbeitsplatte zu Törtchen gerne mal!
13. 20 gr Zucker und 1/2 Teelöffel Zimt vermischen und über die Törtchen streuen.
14. Im Ofen ca 30 Minuten backen.
…und jetzt genießen! Ein Klecks Sahne passt bestimmt auch gut dazu.
PS Statt mit Äpfeln schmecken die Tartelettes sicher auch gut mit Birnen.
Echt jetzt, noch ein Apfel-Muffin-Rezept?? Ja, davon kann man meiner Meinung nach nie genug haben!! Und ihr wisst: unsere Äpfel müssen verarbeitet werden. Das Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson, und die Muffins sind mal wieder wirklich lecker: apfelig-zimtig mit ein bisschen Knusper durch das Mandeltopping.
Zutaten (für 12 Muffins):
2 Äpfel
250 gr Dinkelmehl (es geht auch ganz gewöhnliches Weizenmehl)
2 Teelöffel Backpulver
2 Teelöffel gemahlener Zimt
125 gr brauner Zucker plus 4 Teelöffel zum Bestreuen
125 ml Honig
60 ml Naturjoghurt
125 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl
2 Eier
75 gr Mandeln, grob gehackt
Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Muffinmulden mit Papierförmchen auslegen.
Die Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
Mehl, Backpulver und 1 Teelöffel Zimt in einer Schüssel mischen.
125 gr braunen Zucker, Honig, Joghurt, Öl und die Eier in einer weiteren Schüssel mit dem Scheebesen verrühren.
Die Mandeln grob hacken und die Hälfte davon zur Mehlmischung geben, die andere Hälfte mit dem 1 Teelöffel Zimt und den 4 extra Teelöffeln braunen Zucker in einer kleinen Schale vermischen. Das gibt das Topping.
Jetzt die flüssigen Zutaten in die Mehlmischung geben, den die Apfelstücke dazugeben und alles zu einem Teig vermischen. Aber denkt daran: nicht zu sehr rühren, ein etwas klumpiger Teig ergibt fluffigere Muffins.
Den Teig in die Muffinförmchen füllen, dann das Topping draufstreuen.
Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
Aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen, bevor man sie aus der Form holt und auf einem Gitter abkühlen lässt.
Leicht warm zu einem Tässchen Tee schmecken sie am besten, und natürlich kann man die leckeren Teilchen einfrieren, falls man nicht alle an einem Tag schafft. Denn frisch schmecken sie einfach am besten.
Ja, jetzt beginnt die Apfelzeit so richtig! Dieses Rezept ist der Auftakt zu meinen jährlichen Apfel-Backrezepten – und es sind dieses Jahr wirklich wieder tolle, gelingsichere Rezepte geworden. Also freut euch schon mal auf die nächsten Wochen.
Heute stelle ich euch einen leckeren Apfelkuchen vor, den man morgens für eine kleine Kaffeerunde am Nachmittag backen kann. Leicht warm schmeckt er noch am besten, und es gehört auf alle Fälle Schlagsahne oder Vanilleeis dazu. Dieser Kuchen gehört bei uns zum festen Kuchenrepertoire!
Den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 140 Grad) vorheizen. Eine Springform von 26 cm Durchmesser fetten oder mit Backpapier auslegen.
Butter, Zucker und Salz mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.
Die Eier nach und nach unterrühren.
Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls nach und nach unterrühren.
Den fertigen Rührteig in die Form geben und gleichmäßig verstreichen.
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden, dann auf dem Teig verteilen.
Kuchen im Ofen etwa 50 Minuten backen.
Dann kurz herausnehmen und die Butter in Flöckchen auf den Äpfeln verteilen. Den Zimtzucker darüberstreuen und 10 Minuten weiterbacken.
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Wenn es warm genug ist, im Garten oder auf dem Balkon mit einer Tasse Kaffee (sic!) genießen und sich freuen, dass bei uns so tolle Früchte wie Äpfel wachsen…
PS Falls doch etwas übrig bleibt: die einzelnen Stücke lassen sich auch prima einfrieren. Und ihr wisst schon: jeden Tag ein Stückchen für die Kaffee-/Teepause aus dem Gefrierer holen….
Was tue ich, wenn ich gerne Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten ernten möchte, aber nicht viel Zeit in die Aufzucht und Pflege investieren kann oder möchte? Dann wähle ich am besten Sorten, die man nicht jedes Jahr neu aussäen muss, und die nicht viel Pflegeaufwand erfordern. Obwohl ich gerne viel im Garten werkele, habe ich ein bisschen in die „lazy gardening“-Richtung aufgerüstet, denn es ist einfach genial, wenn man Obst bzw. Gemüse ernten kann, ohne es erst mühsam gesät und verpflanzt zu haben.
Rote Johannisbeeren
Das unkomplizierte Beerenobst schlechthin! Ich habe vor 15 Jahren einen Strauch gepflanzt, und er trägt jedes Jahr! Einfach so. Ziemlich perfekt, oder? Man kann Johannisbeersträucher auch schneiden, aber man muss nicht. Wichtig ist der richtige Standort: Sonnig, ordentliche Erde – das war’s im Wesentlichen schon.
Äpfel
Der Apfelbaum ist der Mittelpunkt unseres Gartens – und er trägt Äpfel jedes Jahr zum Umfallen. Auch hier hält sich die Pflege sehr in Grenzen.
Das Wichtigste ist eigentlich die Wahl der geeigneten Apfelsorte: wir haben die Sorte ‚Topaz‘ gewählt, weil sie sehr schädlingsresistent ist und auch ganz gut mit unserem heiß-trockenen Klima zurechtkommt. Nachbarn wollten unbedingt eine tolle, alte Sorte – aber leider kommt ihr Bäumchen gar nicht gut in unserem Klima zurecht, und hat ständig Mehltau und kaum Äpfel.
Ansonsten lassen wir den Baum regelmäßig von einem Fachmann schneiden – jo, und das war’s dann. Das Anstrengendste im Herbst ist das Verarbeiten der reichen Ernte….
Rhabarber
Rhabarber pflanzt du auch nur einmal, und dann kommt er jedes Jahr wieder! Er mag es ganz gerne nährstoffreich, sonnig und nicht zu trocken. Beim Austrieb schütze ich meinen (den ich dieses Jahr erst gepflanzt habe) ein bisschen vor Schnecken. Die Stangen bricht man dann im Frühjahr heraus (nicht schneiden, durch die Schnittfläche können Krankheitserreger in die Pflanze eindringen), bis ca. 24. Juni. Danach nicht mehr ernten, denn der Oxalgehalt ist zu hoch.
Man sollte auch – insbesondere bei jungem Rhabarber – die Blütenknospen abschneiden. Das Blühen kostet zu viel Kraft, und dann würde es im Jahr darauf eine kleine Ernte werden!
So, das war’s auch hier wieder mit der Pflege.
Topinambur
Topinambur bildet unterirdische Knollen, die man für Suppen, Aufläufe etc. verwenden kann. Die Pflanze ist sehr robust, und wenn man nicht alle Knollen erntet, bleibt der Rest im Boden, überwintert problemlos und bildet im Folgejahr neue Knollen. Oft sagt man sogar, dass Topinambur ein bisschen zum Wuchern neigt – aber das finde ich nicht so schlimm.
Topinambur blüht im Sommer auch total schön – die Blüten ähneln ein bisschen denen der Sonnenblumen, sie sind nur kleiner. Man hat also zweimal was von dieser Pflanze.
Pflegetechnisch gibt es hier wirklich nichts zu tun – außer eben mal ein paar Knollen ausgraben, wenn es einem zu viel wird.
Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal Topinambur in die Erde gesteckt und bin total gespannt, wie es läuft.
Kräuter im Kuchen haben schon super beim Vanille-Mandel-Kuchen mit Estragon und Minze funktioniert. Da ich im Moment noch Äpfel gelagert und Rosmarin im Garten habe, fand ich diese Kombination für einen Kuchen extrem reizvoll. Außerdem kommt noch Zitrone in den Kuchen, und so ergibt sich ein vorfrühlingshaft-frischer Kuchen. Denn ab und zu hat man jetzt genug von Zimt und Vanille….
Zutaten:
Für die Apfelfüllung:
3 mittelgroße Äpfel (ca. 450 gr gesamt)
1 Esslöffel Zitronensaft
1/2-1 Esslöffel kleingeschnittene Rosmarinnadeln
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
Für den Rührteig:
160 gr sehr weiche Butter
200 gr Zucker
4 Eier
250 gr Mehl
1 Prise Salz
Zum Bestreuen:
2 Esslöffel Mandelblättchen
Kuchen vor dem Backen; die Rosmarinzweigchen sind nur für’s Foto (die backe ich nicht mit)
Zubereitung:
Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform ausfetten oder mit Backpapier auslegen.
Die Äpfel schälen, entkernen und in nicht zu kleine Würfel schneiden. Mit dem kleingeschnittenen Rosamrin, der Zitronenschale und dem Zitronensaft mischen, dann ca. 20 Minuten beiseite stellen.
Butter und Zucker mit dem Handrührgerät cremig rühren.
Die Eier nach und nach hinzugeben. Das Mehl mit dem Salz vermengen und ebenfalls zum Teig geben.
Die gewürfelten Äpfel mitsamt der leckeren entstandenen Rosmarin-Zitronenflüssigkeit gut unterheben und den Teig glatt in die vorbereitete Kastenform füllen.
Den Kuchen mit den Mandelblättchen belegen.
Den Kuchen ca. 80-90 Minuten lang backen, dann auskühlen lassen.
PS: Wer mag, kann noch etwas Puderzucker darübersieben oder die Mandelblättchen weglassen und stattdessen den Kuchen mit warmer Aprikosen-/Apfelmarmelade glasieren. Ich lasse ihn aber so, wie er ist. Noch leicht warm ein Gedicht zu einer kräftigen Tasse Tee.
Ein schönes Rezept aus Ingo’s Kitchen! Dieses Mal bekommt ihr – ganz komfortabel – die „normale“ Version des Rezepts, und dazu (immer mit „enhanced“ gekennzeichnet) die gesunden Rezeptabwandlung von Ingo. Meistens reduziert er den Zucker und tauscht den weißen Zucker gegen Kokosblütenzucker. Egal, wie ihr den Kuchen backt – ob normal oder gesund („enhanced“) – lasst es euch schmecken! Ach ja, und ein bisschen Schlagsahne dazu hat bei keiner Variante geschadet…
Zutaten:
Füllung :
500 gr Äpfel (am besten leicht säuerlich)
Saft von 1/2 Zitrone
40 gr Butter
60 gr Zucker (enhanced 30 gr Kokosblütenzucker)
75 gr gehackte Mandeln
Rührteig
150 gr weiche Butter
125 gr Zucker (enhanced 40 gr Rohrohrzucker und 30 gr Kokosblütenzucker)
2 Päckchen Vanillezucker (enhanced 1)
3 Eier
Schale v. 1 Zitrone
125 gr Haferflocken
50 gr Mehl (enhanced 50 gr Leinsamenmehl o. Dinkelvollkorn)
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
Zubereitung:
Äpfel schälen und Kernhaus entfernen, in kleine Stücke schneiden.
Mit Zitronensaft +1-2 Esslöffel Wasser ca. 3-5 Minuten dünsten.
Abkühlen lassen, mit Butter in Flöckchen, Zucker u. Mandeln vermischen und beiseite stellen
Butter schaumig rühren in der Küchenmaschine, Zucker+Vanillezucker einrieseln, Eier+Zitronenschale unterrühren.
Haferflocken+Mehl+Backpulver+Salz dazugeben und kurz weiterrühren.
Eingefettete Springform mit den Haferflocken ausstreuen, 3/4 des Rührteigs draufgeben und zu den Rändern hin verstreichen.
Füllung darauf verteilen.
Restlichen Rührteig in kleinen Häufchen oben drauf setzen.
Im 200 Grad vorgeheizten Backofen (Ober/Unterhitze) schieben und ca. 50 Minuten backen.