Blondies

Blondies

…sind Brownies mit weißer Schokolade und Macadamia-Nüssen. Sie sind sehr üppig, aber sehr lecker. Das Ursprungs-Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson, jedoch habe ich weniger Zucker genommen, da weiße Schokolade schon sehr süß ist. Man könnte sogar noch 50 gr Zucker weniger nehmen.

Die Blondies eignen sich gut als kleiner Desserthappen zum Espresso nach einem Essen. Aber zum Nachmittagstee oder – kaffee passen sie auch exzellent. Ich habe sie in einem Backrahmen mit den Abmessungen 24 x 20 cm gebacken, aber einen Tick größer schadet auch nicht. Dann wären die Blondies ein bisschen flacher.

Zutaten:

  • 125 gr Butter
  • 250 gr weiße Schokolade
  • 4 große Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300 gr Zucker
  • 2 Teelöffel Vanille-Extrakt
  • 300 gr Mehl
  • 200 gr Macadamia-Nüsse, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
  2. Die Butter und Schokolade zusammen schmelzen (Herd oder Mikrowelle).
  3. In einer großen Schüssel die Eier mit dem Salz mit dem Handrührgerät richtig gut aufschlagen, bis die Masse hell geworden ist und deutlch an Volumen zugenommen hat.
  4. Den Zucker und den Vanille-Extrakt unterrühren und weiterhin gut aufschlagen.
  5. Die Schoko-Butter-Masse vorsichtig einrühren, und danach das Mehl und die Nüsse.
  6. Den Teig in die Form füllen und ca. 45-50 Minuten backen. Die Mitte sollte noch etwas weich sein.

Wer mag, kann die Blondies noch mit Puderzucker bestreuen, aber eigentlich haben wir genug Zucker…..

Salzkaramell-Schokosterne

Salzkaramell-Schokosterne

Es ist Anfang Dezember, und wie jedes Jahr fragt man sich, wo die Zeit hin ist! Dieses Jahr empfand ich als besonders hektisch, was sich leider auch in der geringen Anzahl meiner Blogbeiträge niedergeschlagen hat. Deshalb versuche in nun, mir jeden Tag (oder auf alle Fälle am Wochenende), Zeit für die Dinge zu nehmen, die auf keiner „to do-Liste“ stehen oder im Kalender vermerkt sind ( z.B. Gardeners World schauen…)

Für die Weihnachtsbäckerei habe ich mir auch Zeit genommen, und da habe ich mir ein bisschen Druck aus dem Kessel genommen, weil ich dieses Jahr nur 2 Sorten gebacken habe. Zum einen die Vanillekipferl (unsere Favourites), und natürlich ein neues Rezept. Und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden! Die Salzkaramell-Schokosterne sind einfach zu backen, und schmecken sehr sehr gut. Sie sind toll mürbe, außerdem mag ich diese trendige Salz-Karamell-Geschmacknote total gerne.

Doch nun genug erzählt, auf geht’s ans Backen!

Zutaten für 50-60 Stück:

  • 125 gr Zartbitterschokolade
  • 75 gr weiche Toffees (z.B. Muh-Muhs)
  • 300 gr Weizenmehl
  • 200gr kalte gesalzene Butter
  • 100 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 20 gr Zartbitterkuvertüre
  • Meersalzflocken

Zubereitung:

  1. Schokolade und Toffees in 3-4 mm kleine Stückchen hacken. Je kleiner die Stückchen, umso dünner lässt sich der Teig ausrollen.
  2. Für den teig das Mehl, die Butter in kleinen Flöckchen, den Zucker und das Ei grob vermengen, dann die Schokolade und die Toffees zugeben und zu einem Mürbeteig kneten.
  3. Teig in Folie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen (oder 200 gr Ober-/Unterhitze, dann die Bleche nacheinander backen).
  5. Bleche mit Backpapier belegen und die Arbeitsplatte dünn bemehlen.
  6. Den Teig so dünn es geht ausrollen und Sterne ausstechen, diese mit etwas Abstand auf die Bleche legen.
  7. Die Sterne im Ofen ca. 10 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  8. Inzwischen die Kuvertüre im Wasserbad erhitzen. Die leicht abgekühlten Sterne mit einer Spitze in die Kuvertüre tauchen, mit Meersalz bestreuen und wieder auf die Bleche legen, um zu trocknen.

Wenn die Kuvertüre getrocknet ist, in einer hübschen Dose aufbewahren und nachmittags mit einer Tasse Tee oder Kaffee genießen.

Brownies

Brownies

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, mag ich ganz gerne britisches oder amerikanisches Gebäck – siehe Muffins, Scones, Shortbread, Bagels….und während unseres herrlichen Sommerurlaubs in England habe ich festgestellt, dass eine elementare „Gebäckart“ hier noch fehlt: BROWNIES. Deshalb gibt es heute ein Brownie-Rezept, und ich mache wahrscheinlich eine kleine Mini-Serie daraus, denn es gibt ja noch etliche Varianten davon….

Aber heute soll es ganz klassiche Brownies geben, mit viel Schoko, Walnüssen, und innen noch ein bisschen weich. Dafür habe ich mal wieder auf ein Rezept von Nigella Lawson zurückgegriffen, weil ihre Rezepte einfach immer funktionieren. Die Mengen sind ziemlich riesig, man könnte die Menge auch gut halbieren.

Zum Backen habe ich meinen rechteckigen Backrahmen benutzt, den ich größentechnisch verstellen kann. Ich hatte dann eine Form von 21x 36 cm, Nigella benutzt 22 x 33 cm. Diese Angaben mache ich nur, damit ihr eine ungefähre Vorstellung von der Größe der Backform habt.

Ach ja, und der Topf, in dem ihr die Butter und die Schokolade schmelzt, sollte auch recht groß sein – da kommen nämlich alle Zutaten dazu.

Ansonsten ist das Zusammenrühren und Backen kinderleicht – und ihr wisst ja, wenn es zu viele Brownies sind, einfach ein paar einfrieren und später genießen. Auf geht’s!

Zutaten:

  • 375 gr Butter
  • 375 gr dunkle Schokolade
  • 6 große Eier
  • 1 Esslöffel Vanille-Extrakt
  • 500 gr Zucker (also da könnte man auch weniger nehmen)
  • 225 gr Weizenmehl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300 gr gehackte Walnüsse

+ eine rechteckige Backform (Angaben s. Einleitung)

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Backform ausfetten oder mit Backpapier auslegen
  2. Die Butter und Schokolade in einem großen Topf schmelzen.
  3. Währenddessen in einer anderen Schüssel die Eier, den Zucker und den Vanille-Extrakt verrühren.
  4. Nachdem die Butter-Schoko-Mischung ein bisschen abgekühlt ist, die Ei-Zucker-Mischung unterrühren, und zum Schluss das Mehl , das Salz und die Walnüsse.
  5. Den – recht flüssigen – Teig in die Form gießen und 30 – 35 Minten backen. Die Oberfläche wird heller , aber innen sollte da Ganze noch ein bisschen weich sein. Ihr wollt ja keinen Schokokuchen backen.

In Quadrate schneiden und genießen!

Chocolate Chip Cookies

Chocolate Chip Cookies

Einer meiner Ticks ist es, dass bei uns in der Küche immer eine Dose voll mit selbstgebackenen Keksen stehen muss. Nach den leckeren schwedischen Haferkeksen hatte ich Snickerdoodles gebacken, aber die sind jetzt fast leer. Nun hatte ich irgendwie voll Lust auf Chocolate Chip Cookies. Deshalb habe ich bei „Smitten Kitchen“, einem sehr empfehlenswerten Back- und Kochblog aus New York City nach einem Rezept gestöbert, und wurde fündig!

Für euch (und uns!) habe ich ein leckeres Rezept mit Walnüssen gefunden – auf dem Blog (leider nur auf Englisch) gibt es mindestens 4-5 Rezepte für Chocolate Chip Cookies! Ich habe das Rezept nur minimal angepasst; man könnte auch noch die Zuckermenge ein bisschen reduzieren. Dass hier Walnüsse mit im Teig sind, stört das Schoko-Erlebnis nicht: ihr mahlt die Nüsse am besten kurz im Mixer: dann habt ihr viele ganz fein gemahlene, und ein paar größere Stücke. Doch nun zum Rezept!

Zutaten für ca. 42 Stück:

  • 100 gr weißer Zucker
  • 120 gr brauner Zucker
  • 115 gr warme Butter
  • 1 großes Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 175 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 200 gr Schokotropfen (ich habe 100gr zartbittere und 100 gr Vollmilch genommen)
  • 130 gr Walnüsse, geröstet und kurz im Zerkleinerer gemahlen

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen, Backbleche mit Backpapier belegen.
  2. Die Zuckersorten und die Butter cremig rühren.
  3. Das Ei und den Vanilleextrakt unterrühren.
  4. Danach das Mehl, das Backpulver und das Salz einrühren.
  5. Zum Schluss die Schokodrops und die Walnüsse unterheben.
  6. Der Teig ist recht weich, aber das macht nichts! Nun mit einem Teelöffel kleine Mengen abstechen (ca. walnussgroß), zu Bällchen formen und auf die Bleche setzen. Pro Blech nicht mehr als 16 Bällchen, denn der Teig läuft beim Backen auseinander. Ich habe drei Bleche gebraucht.
  7. Bleche in den Ofen schieben und Kekse ca. 16 Minuten backen.
  8. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, dann die Kekse auf ein Kuchengitter setzen und dort komplett auskühlen lassen.
  9. Dann eine Tee zubereiten, die ersten Kekse dazu essen und den Rest in die Keksdose packen.

Dreifach-Schokokekse

Dreifach-Schokokekse

Nun bin ich selbst über mich erstaunt: wenn mich jemand gefragt hätte, was meine Lieblingskekse sind, hätte ich wohl geantwortet „Peanutbutter-Cookies“ oder Nusskekse. Aber wenn ich mir so meinen Blog anschaue, muss ich gestehen, es sind wohl eher Schokokekse. Das ist jetzt das vierte Rezept für Schokokekse! Die schnellen Schokokekse mit Nuss, die Schokokekse mit Fleur de Sel oder die ganz einfachen Schokokekse nach Großmutters Art – sie schmecken einfach bombe zu einer Tasse Tee und ich backe sie immer wieder.

Diese hier haben den dreifachen Schoko-Effekt, außerdem sind sie glutenfrei, denn ich hatte noch Buchweizenmehl vom Heidekuchen übrig. Da kam mir dieses Rezept gerade recht! Ursprünglich stammt es – soll ich es überhaupt noch schreiben – von Nigella Lawson. Wie immer sind die Kekse superschnell und easy gebacken. Herrlich.

Zutaten (für ca. 35 Stück)

  • 150 gr dunkle Schokotropfen
  • 125 gr Bitterschokolade (mind. 705 Kakaoanteil)
  • 125 gr Buchweizenmehl
  • 25 gr Kakaopulver
  • 1/2 Teelöffel Speisenatron (ersatzweise Backpulver)
  • 1/2 Teelöffel Meersalz
  • 60 gr weiche Butter
  • 125 gr brauner Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 2 große Eier, frisch aus dem Kühlschrank

Zubereitung:

  1. Schokotropfen in den Kühlschrank packen (damit sie beim Backen nicht so schnell schmelzen).
  2. Backofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  3. Schokolade grob hacken und schmelzen (Wasserbad oder Mikrowelle).
  4. In einer zweiten Schüssel das Buchweizenmehl, Kakao, Speisenatron und Salz vermischen.
  5. In einer weiteren Schüssel mit dem Handrührgerät die Butter mit dem Zucker und der Vanille schaumig schlagen, danach die geschmolzene Schokolade unterrühren, danach die zwei Eier.
  6. Nun die Mehlmischung unterrühren, und zum Schluss die Schokotropfen unterheben.
  7. Den Teig mit ca. 5 cm Abstand (ich habe 16 Kekse auf ein Blech gepackt) in kleinen Häufchen (etwas größer als eine Walnuss) mit Hilfe eines Teelöffels auf die Bleche geben.
  8. Bei Umluft kann man nun zwei Bleche gleichzeitig ca. 10 Minuten backen; die Kekse sehen noch etwas roh aus, sind aber am Rand fest (bei Ober-/Unterhitze nur 1 Blech).
  9. Nun die Kekse 10 Minuten auf den Blechen abkühlen lassen, bevor man sie auf ein Gitter zum endgültigen Abkühlen legt.
  10. Falls noch Teig übrig ist (das war bei mir so), einfach noch mal ein Blech backen.

Bananenmuffins mit weißer Schokolade und Berberitzen

Bananenmuffins mit weißer Schokolade und Berberitzen

Dies ist mal wieder ein so simples Rezept mit einem tollen Ergebnis. Die Idee lieferte einmal mehr wieder Nigella Lawson, die in ihrem Originalrezept statt getrockneter Berberitzen getrocknete Kirschen nimmt. Da ich aber noch ein Paket Berberitzen in der Speisekammer hatte, mussten es nun diese sein. Ehrlich gestanden habe ich aber auch schon gehackte getrocknete Aprikosen genommen, und auch bei der Schokolade kann man flexibel sein: es geht auch ganz normale Vollmilch- oder Zartbitterschokolade. Also, was hält euch noch ab? Und Bananen muss man doch immer verarbeiten!

Zutaten:

  • 125 gr geschmolzene Butter
  • 200 gr Zucker
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 2 große (oder drei kleine) reife Bananen
  • 4 Esslöffel saure Sahne
  • 2 große Eier
  • 1 Teelöffel Backnatron
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 300 gr Mehl
  • 40 gr getrocknete Berberitzen
  • 50 gr weiße Schokolade, gehackt

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
  2. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken.
  3. In einer großen Schüssel die geschmolzene Butter mit dem Zucker, dem Vanilleextrakt und den zerdrückten Bananen verrühren – am besten mit einem Kochlöffel.
  4. Danach die saure Sahne und die Eier untermischen.
  5. Zum Schluss das Mehl, das Backnatron, das Backpulver, die Berberitzen und die gehackte Schokolade unterrühren. Nicht zu glatt rühren, der Teig darf gerne ein bisschen klumpig sein.
  6. Dann den Teig in die zwölf Mulden einfüllen und im Ofen 20 Minuten backen, bis die Muffins schön aufgegangen und goldbraun sind.
  7. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Tag-und-Nacht-Cupcakes

Tag-und-Nacht-Cupcakes

Irgendwie hatte ich mal wieder Lust auf Cupcakes, und da es bei mir immer schnell & unkompliziert gehen muss, habe ich mal wieder ein Rezept von Nigella Lawson als Grundlage genommen.

Die Cupcakes sind dunkel-schokoladig, dafür ist das Frosting hell-cremig-zitronig: ein herrlicher Kontrast, eben wie Tag und Nacht.

Lasst es euch schmecken!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 2 gestrichene Esslöffel Kakao
  • 2 Esslöffel kochendes Wasser
  • 125 gr brauner Zucker
  • 125 gr Mehl
  • 2 große Eier
  • 125 gr weiche Butter
  • 3 gr Backpulver
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Esslöffel Milch

Für das Frosting:

  • 155 gr Puderzucker
  • 80 gr Frischkäse
  • 1 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 12er Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
  2. Den Kakao mit dem kochenden Wasser in einer kleinen Schüssel zu einer Art Paste verrühren, beiseite stellen.
  3. In einer Schüssel den Zucker, das Mehl, Backpulver, die Eier und die Butter mit dem Handrührgerät zu einem Rührteig verrühren.
  4. Dann langsam die Kakaopaste, den Vanilleextrakt und die Milch unterrühren.
  5. Den Teig in die Förmchen löffeln und ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).
  6. 5 Minuten abkühlen lassen, dann die Muffins aus der Form holen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  7. Für das Frosting den Puderzucker, Frischkäse und Zitronensaft verrühren.
  8. Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, das Frosting auf die Cupcakes geben (bei mir wird das immer ziemlich rustikal, ich bin nicht so der Held beim Verzieren;).

Am besten zu einer heißen Tasse Assam-Tee mit wenig Milch genießen!

Schokokekse nach Großmutters Art

Schokokekse nach Großmutters Art

Superschnell gemacht, schokoladig aber nicht zu süß – die perfekten Kekse zu einer (oder zwei) Tasse(n) Tee. Außerdem sind sie richtig knusprig-leicht. Ich backe die Kekse am Wochenende, und dann sind wir die Woche über versorgt. Eigentlich könnten sie auch „Superschnelle Schokokekse“ heißen. Die Zutaten sind auch so schön unspektakulär – so mag ich das! Ist das nicht schon „clean eating“?

Zutaten (für ca. 40-45 Stück):

  • 290 gr Mehl
  • 9 gr Backpulver
  • 30 gr Kakao
  • 250 gr weiche Butter
  • 125 gr Zucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen (dann kann man zwei Bleche gleichzeitig backen) und Bleche mit Backpapier belegen.
  2. Butter und Zucker mit dem Handrührer cremig aufschlagen, dann das Mehl, Backpulver und Kakao unterrühren, bis der Teig schön geschmeidig ist.
  3. Walnussgroße Teigstücke abnehmen und zu Kugeln formen, diese auf die Bleche legen. Ein bisschen Abstand lassen, denn die Kekse gehen ein bisschen auf.
  4. Dann mit dem Gabelrücken die Kugeln flachdrücken (so kommen auch die Rillen in die Kekse).
  5. Nun 5 Minuten bei 150 Grad Umluft backen, dann die Temperatur auf 130 Grad Umluft herunterstellen und ca. 15 Minuten weiterbacken. Die Kekse sind fertig, wenn die Oberfläche fest ist. Sie backen auch noch ein wenig nach, wenn sie aus dem Ofen kommen.
  6. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

….und jetzt mit einer Tasse Tee und den Schokokeksen die neuen Saatgutkataloge durchschauen…

Zitronenküchlein mit Joghurt, Chia und weißer Schokolade

Zitronenküchlein mit Joghurt, Chia und weißer Schokolade

Zitrusfrüchte sind ja am besten im Winter. Da ich gerade auf Zitronen abfahre, habe ich heute ein Rezept mit Zitrone für euch, das euch sicher genussvoll durch die dunklen Tage begleitet. Zitronen mit Chiasamen wollte ich schon immer mal ausprobieren, da ich dies schon einmal bei einem Rezept von Donna Hay gesehen hatte.

Wem Chiasamen zu abgedreht ist, kann auch Mohn nehmen. Außerdem schmecken die Küchlein auch sehr gut ohne die Glasur – und dann sind sie im Handumdrehen gemacht. Wie ihr seht, habe ich ein paar Küchlein nicht glasiert.

Wer keine Mini-Gugelhupf-Form hat, nimmt einfach eine Muffin-Form.

Am besten schmecken die Küchlein frisch, also am Backtag. Für späteren Genuss wie immer einfrieren.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 140 gr weiche Butter
  • 120 gr Zucker
  • 2 Eier
  • 100 gr Joghurt
  • 170 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Esslöffel dunkle Chiasamen
  • 1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)

Für die Glasur:

  • 100 gr weiße Schokolade
  • 30 gr ungesalzene Pistazienkerne

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Mulden einer Muffin- oder Minigugelhupfform ausfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren.
  3. Danach die Eier nacheinander hineinschlagen, unterrühren und schließlich den Joghurt dazurühren.
  4. Mehl, Backpulver, Chiasamen und die Zitronenschale und -saft unterrühren.
  5. Den Teig in die Mulden geben und ca. 25-30 Minuten im Ofen backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen!
  6. Aus dem Ofen nehmen, nach ein paar Minuten aus den Formen lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  7. Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Pistazien grob hacken.
  8. Die geschmolzene Schokolode über die Küchlein gießen und mit den Pistazien bestreuen.

Genießen!!

Schokokuchen mit Aprikosen

Schokokuchen mit Aprikosen

Aprikosen gehören für mich einfach zum Sommer dazu. Deshalb gibt es jedes Jahr ein Rezept für einen leckeren Aprikosenkuchen. Aprikosen und Schokolade ist schon eher ungewöhnlich – die ungewöhnlichste Zutat ist hier aber auf alle Fälle der geriebene Ingwer. Ich sage es ja ungern, aber der Schokoteig ist so lecker, dass man den Kuchen auch einfach nur als Schokokuchen ohne die Aprikosen backen kann.

Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser):

  • 200 gr Bitterschokolade mit mind. 70 % Kakao
  • 120 gr Butter
  • 1 Teelöffel geriebener Ingwer
  • 5 zimmerwarme Eier
  • 180 gr Zucker
  • 100 gr geröstete und gemahlene Mandeln
  • 80 gr Mehl
  • 8-10 reife Aprikosen
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Die Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Schokolade brechen, mit der Butter und dem Ingwer in eine Schüssel geben und im Wasserbad schmelzen.
  4. Die Eier trennen und das Eigelb in die Schokolade rühren.
  5. Die Eiweiße mit dem Handrührgerät zu Eischnee schlagen, dabei den Zucker langsam einrieseln lassen.
  6. Die Mandeln mit dem Mehl vermischen.
  7. Eischnee mit Schokomasse und Mehlmischung zu einem luftigen Teig vermischen (ich habe einen Schneebesen genommen) und in die Springform geben.
  8. Aprikosen waschen, halbieren, entkernen und mit der Schnittfläche nach oben auf dem Teig verteilen.
  9. Kuchen ca. 40-45 Minuten (Stäbchenprobe) backen.
  10. Nach dem Abkühlen den Kuchen leicht mit Puderzucker bestreuen.

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