Es wird wild dieses Jahr! Denn dieses Frühjahr starte ich mit einer Reihe an Beiträgen, die Wildblumen oder Wildkräutern gewidmet sind. Es gibt in loser Reihenfolge den „Wildblumenstrauß der Woche“ sowie leckere Rezepte mit Blüten, Früchten oder Kräutern (darunter auch Klassiker wie Holunderblütensirup). In der Vorweihnachtszeit basteln wir auch süße Deko aus in Feld und Wald gesammeltem Material.
Man sieht seine Umgebung mit anderen Augen, wenn man gezielt bestimmte Kräuter, Blumen oder Wildfrüchte sucht, und ihr werdet wie ich überrascht sein: erstens, was es alles gibt und zweitens, wie viel man davon auch in der Küche verwenden kann. Gehen wir also mal aus unseren Gärten heraus und machen uns auf Entdeckungsreise in der näheren Umgebung. Es wird lehrreich, lecker und relaxed. Wie immer gilt: einfach mal machen! Viel Spaß mit meinem wilden 2022.
Die letzten Tage habe ich ziemlich viel im Garten gewerkelt; jetzt ist eben die Zeit, wo alle gesäten Pflänzchen umsorgt werden müssen.
Zum einen räume ich meine „Südländer“ (Auberginen, Chilis, Paprika und Tomaten) bei gutem Wetter (Temperatur über 12 Grad) tagsüber raus, damit sie Licht und Stabilität bekommen, und abends räume ich sie wieder ins Haus. Ab heute dürfen sie aber auch draußen übernachten.
Dann mussten viele gesäten Pflänzchen pikiert und/oder in größere Töpfe umgesetzt werden, z.B. die Topfkornblumen und Ringelblumen, der Lauch und die Salate.
Manche durften auch schon direkt ins Beet, wie z.B. die Kohlrabis und ein paar Salate.
Dann habe ich natürlich Unkraut gejätet (vor allem im Rasen) und an manchen Stellen nochmal Rasen nachgesät.
Außerdem habe ich den ersten Schub Kräuter zum Trocknen geernetet – Minze, Salbei, Zitronenmelisse, Löwenzahn und Erdbeerblätter. Bei uns um die Ecke wachsen auch wahnsinnig viele Brombeeren, da habe ich auch einen Schwung frische Blätter geerntet. Die schmecken auch super getrocknet in einem Kräutertee.
Und die Arbeit ist noch nicht zu Ende – bei verblühten Tulpen und Narzissen müssen die Blütenkelche abgezupft werden.
Das Umsetzen und Pikieren geht weiter – Kosmeen, wilde Möhren, Zinnien, aber auch Kräuter wie Dill müssen in größere Töpfe wandern.
Die Dahlien im Keller treiben teilweise schon aus – evtl. setze ich sie zum Vortreiben in Töpfe und stelle sie geschützt auf die Terrasse. So haben sie schon einen kleinen Vorsprung. Sie dürfen halt keinen Frost abbekommen, aber bei uns auf der Terrasse ist das aum diese Zeit extrem unwahrscheinlich.
Dann müssen langsam auch Basilikum und die Bohnen gesät werden. Zucchini säe ich dieses Jahr nicht – ich liebe sie zwar, aber ich habe keinen Erfolg mit ihnen. Komisch, gell?
Den Tulpen geht langsam die Puste aus, dafür kommen die Akeleien, und mein kleines Bergbohnenkraut blüht.
Ich liebe Tulpen: von allen Frühlingszwiebelblumen sind sie mir die liebsten. Es gibt aber auch einfach viele tolle Sorten. Deshalb muss ich jedes Jahr ein paar neue Sorten pflanzen!
Dieses Jahr habe ich mir neben meinen Tulpentöpfen auch ein Tulpenschnittblumenbeet gegönnt; es war im Herbst eher eine spontane Idee, ein freies Gemüsebeet mit Tulpenzwiebeln zu bestücken. Dafür habe ich die letzten Sonderangebote vom Baumarkt genommen; und ich muss sagen: sensationell! Tulpen in kräftigen Farben, Tulpen mit Rüschen – es ist so schön, dass ich ein paar Tulpen auch im Beet stehen lasse. Außerdem geht es nicht frischer, wenn man einen Tulpenstrauß haben möchte. Im Herbst werde ich die Zwiebeln etwas enger setzen, um mehr Tulpen schneiden zu können.
Ganz romantisch……eher dramatisch
Aber auch die Tulpen in meinen Töpfen gefallen mir wieder gut; hier ging mehr Planung und Recherche voraus. Besonders gut gefallen mir dieses Jahr die ‚Black Parrot‘. Aber auch ‚Angelique‘ ist sehr hübsch.
Zum ersten Mal habe ich Tulpenzwiebeln im Keller überwintert; die dicksten habe ich dann im Herbst in die Töpfe gesetzt, und ich bin erstaunt, dass doch etliche wieder blühen – sogar eine rote ‚Rococo‘. Das werde ich also wieder machen. Mit den Blättern habe ich sie in Papiertüten gelagert.
Also, geht los im Herbst und besorgt euch ein paar Tulpenzwiebeln! Und gerne ein paar ausgefallene Sorten. Am besten in Gruppen oder in Töpfe setzen; dann wirken sie nochmal besser.
Fruchtige Rhabarbermuffins mit einem Hauch Zimt – die idealen „Übergangsmuffins“ – sie vereinen zwei Klassikerzutaten aus Winter und Frühling: Rhabarber und Zimt. Aus der Not habe ich auch bei den Nüssen variiert und habe 60 gr Walnüsse und 15 gr Mandeln genommen. Sicher kann man die Walnüsse auch komplett durch Mandeln ersetzen.
Die Menge hat bei mir für 16 Muffins gereicht, ich habe also 2 Fuhren gebacken. Das Ursprungs-Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson.
Zutaten:
250 gr brauner Zucker
80 ml Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl
1 Ei
1 Teelöffel Vanilleextrakt
250 ml Buttermilch
175 gr Rhabarber, geschält, in 1 cm große Würfel geschnitten
75 gr grob gehackte Walnüsse und/oder Mandeln
2 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Backnatron
300 gr Mehl
Zum Bestreuen:
2 Esslöffel brauner Zucker, gemischt mit 1 Teelöffel Zimt
Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
In einer großen Schüssel den Zucker, das Öl, das Ei, den Vanilleextrakt und die Buttermilch verrühren.
Den Rhabarber und die Walnüsse untermengen.
Das Mehl, Backpulver und Backnatron dazugeben und alles zügig vermischen – der Teig sollte zuletzt noch leicht klumpig sein.
Den Teig in die vorbereiteten Muffinmulden füllen und großzügig mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.
Für 20-25 Minuten im Ofen backen, bis der Teig unter derm Zucker goldbraun hervorschimmert (evtl. Stäbchenprobe machen).
Alle Kräuter, die ich in diesem Beitrag vorstelle, sind mehrjährig. D.h., man setzt sie nur einmal, und erntet viele Jahre von ihnen. Das ist ziemlich praktisch, oder? Das einzige, was ihr vor dem Einpflanzen prüfen solltet, sind im Wesentlichen 2 Faktoren: bekommt die Pflanze an ihrem Standort viel oder wenig Sonne ab? Ist der Boden eher trocken oder feucht? Egal, ob Sonne oder mehr Schatten, ob trocken oder feucht, es gibt für jeden Standort ein Kräutlein!
Für sonnige Standorte mit eher magerer und trockener Erde:
Thymian
Oregano
Rosmarin
Salbei.
Diese vier Kräuter sind ursprünglich in heißen und trockenen Gegenden beheimatet, also lieben sie solche Bedingungen auch im Garten. Das kommt uns entgegen, denn sie brauchen auch in heißen Sommern eigentlich nicht gegossen zu werden. Sie lassen sich auch prima in Töpfen kultivieren. Dann musst du nur im Winter ein bisschen aufpassen, dass sie nicht zu viel Frost abbekommen. Am besten geschützt an der Hauswand überwintern.
RosmarinThymian
Setze eine Jungpflanze im Frühjahr an ihren Standort und gieße sie dann gut an. Das war’s zunächst. Alle vier Kräuter profitieren davon, wenn du sie fleissig beerntest: sie bilden dann viele neue Triebe aus. Am besten immer die Spitzen abschneiden, evtl. bis zum nächsten Blattpaar oder zur nächsten Verzweigung, dann wachsen sie auch gut nach. Eher nicht einzelne Blätter abschneiden, aber das ginge bei Thymian und auch beim Oregano sowieso nicht. Alle vier Kräuter lassen sich auch super trocknen; wenn die Blätter dann trocken sind, einfach in einem Blitzhacker zerkleinern. Dann kann man damit das auch im Winter Tomatensaucen und ähnliches verfeinern!
Wenn du nicht ganz soviel erntest, so dass die Pflänzchen von unten her anfangen, zu verholzen, dann schneide sie im Frühling, am besten im April (wenn du siehst, dass sie neu austreiben) ein wenig herunter.
Diese Kräuter musst du im Beet auch nicht düngen. Falls du sie in einem Topf kultivierst, könnten sie 1x im Jahr ein wenig Dünger vertragen. Aber mehr sollte es auch nicht sein. Auch im Topf halten sie Trockenheit verdammt gut aus.
Insbesondere Thymian und Oregano blühen auch jedes Jahr super zuverlässig; das finden alle Bienen ein Fest.
Für halbschattige/ schattige Standorte, nicht zu trocken:
Minze
Schnittknoblauch
Schnittlauch
Zitronenmelisse
Auch diese vier Kräuter treiben jedes Jahr frisch aus. Im Gegensatz zu den vier obengenannten verwelken aber im Herbst die oberirdischen Pflanzenteile. Im Frühjahr treiben diese Kräuter von unten wieder frisch aus. Hier muss man sich um einen Rückschnitt keine Gedanken machen.
Verschiedene MinzenZitronenmelisse
Im Frühjahr setzt ihr die Pflänzchen an ihren Standort (auch diese Kräuter sind prima für Töpfe; für die Minze sollten es ruhig größere Töpfe sein) und gießt sie gut an. Dann lasst ihr sie schön wachsen und erntet fleissig. Bei diesen Kräutern aber das Gießen bitte nicht vergessen; sie mögen es nicht gerne zu trocken. Dafür vertragen sie Schatten ganz gut. Minze breitet sich wahnsinnig schnell aus; deshalb lieber in einen Topf in den Garten vergraben um den Wurzeln ein bisschen Einhalt zu gebieten.
Minze lässt sich supereinfach vermehren: einfach einen Stängel abschneiden und in ein Wasserglas stellen, dann bilden sich relativ schnell Wurzeln. Schnittlauch kann man durch Teilung ganz gut vermehren, und der Schnittknoblauch vermehrt sich bei mir durch Aussaat.
Diese Idee habe ich neulich tatsächlich in einer Zeitschrift gefunden – leider weiß ich nicht mehr, in welcher. Die Idee ist aber echt pfiffig und easy nachzumachen – wer will, kann die Vasen oder Töpfchen noch mit Bändern verzieren oder bemalen, aber so ganz schlicht gefallen sie mir am besten. Der Clou ist einfach die Beschichtung innen, denn so sind die Behälter wasserdicht.
So geht’s:
Spüle einen leeren (Milch-)tetrapak aus.
Schneide oben die Verpackung weg. Wie viel du unten übrig lässt, bleibt dir überlassen. Für ein Übertöpfchen schneide ich mehr weg als für eine Vase.
Jetzt eine Stelle finden, an der man anfangen kann, die äußere Schicht abzureißen. Ich habe sie an den Seiten komplett entfernt, am Boden aber gelassen.
Jetzt die Tüten zusammenknüllen, um den Used Look zu erhalten.
Den oberen Rand ein- bis zweimal „umkrempeln“ – fertig. Dabei am besten die Tüte oben zusammendrücken, und dann krempeln.
Kleine Töpfchen eignen sich toll als Übertöpfchen- gerade für diese kleinen viereckige Töpfchen. Etwas höher kann man sie als Vase benutzen.
Selbstversorgung ist schon seit einiger Zeit ein Thema, das die Garten-Community beschäftigt. Und jetzt in Krisenzeiten scheint es noch mehr an Bedeutung zu gewinnen. Auch ich finde den Gedanken charmant, mich selbst versorgen zu können. Aber: das ist für uns natürlich nur Wunschdenken, wenn wir ehrlich sind. Keiner von uns kann sich mit wirklich allem selbst versorgen! Es fängt an bei Getreide, geht weiter mit exotischen Früchten/Gemüsen/Gewürzen/Genussmitteln, wie z.B. Zitronen, Kaffee, Zimt. Mit Ölen wird es auch schon schwierig, und dann kommen die Milchprodukte (dafür bräuchten wir schon eine größere Ziegenherde), und auch viele Früchte- und Gemüsesorten schaffen wir nicht, in größerem Stil anzubauen. Es fehlt der Platz und/oder die Zeit.
Deshalb empfehle ich, sich da überhaupt keinen Druck zu machen! Wenn wir im Sommer 2 Monate lang eigene Tomaten essen können, den Rest des Jahres aber zukaufen müssen – dann ist es so. Im Übrigen kaufen wir im Winter eher wenige Tomaten, da sie keine Saison haben.
Was ich für mich entdeckt habe, ist die „Teil-Selbstversorgung“. Im Moment ist mein Motto: jeden Tag esse/trinke ich etwas aus dem eigenen Garten. Das geht natürlich nur, da ich Marmelade eingekocht und Kräuter für Kräutertee getrocknet habe. Aber auch die Kräuter oder Salate, die man jetzt frisch ernten kann, tragen dazu bei.
Nicht mal bei unseren Äpfeln sind wir Selbstversorger. Im Januar, spätestens Februar sind die frischen Äpfel weggefuttert oder haben nicht durchgehalten. Allerdings halten wir mit unserer Marmelade immer ein Jahr durch.
Es gibt aber tatsächlich ein Gemüse/Gewürz, bei dem wir komplett Selbstversorger sind: Chilis!! Ich baue ja eine ganz tolle Sorte an, den Sibirischen Hauschili, und der überwintert tatsächlich auf der Nordfensterbank bei uns im Esszimmer – und bringt dort auch Chilis hervor. Ich habe im Moment drei Pflanzen, habe aber wieder neuen Nachschub gesät. Das heißt, im Sommer ernte ich die Masse der Chilis, die eingefroren (und dann wie frische Chilis zu verwenden sind) oder getrocknet werden. Und im Winter bediene ich mich an den Vorräten, aber so ein paar frische Chilis direkt vom Strauch gibt es trotzdem. Irgendwie cool.
Also: probiert anzubauen, was geht, aber macht euch keine Illusionen, dass ihr von allem die Riesenmengen ernten werdet. Besser, ein bisschen was zu ernten, als nichts!
Die wichtigsten Punkte, um möglichst viel vom Essbaren im Garten zu haben sind also:
Gemüse/Kräuter/Obst anbauen, von dem man möglichst lange und oder viel ernten kann! Viele Kräuter sind dafür geeignet. Minze ist so ein Superkraut, oder Schnittknoblauch. Man schneidet etwas ab, und in der Folge treibt das Kraut wieder aus. Beim Gemüse sind Tomaten sicherlich eine gute Wahl, oder Zucchini. Auch viele Blattgemüse, z.B. Mangold oder Rucola garantieren gute Ernten.
Der zweite wichtige Baustein der Selbstversorgung ist auf jeden Fall das Haltbarmachen oder Konservieren der Ernte, sei es durch Trocknen, Einkochen oder Einfrieren. Trocknet eure Kräuter auch, z.B. Oregano. Dann habt ihr auch im Winter euren eigenen Oregano, um z.B. Tomatensaucen zu verfeinern. Oder Kräuter für Tees. Probiert es aus, es macht echt viel Spaß!
Der deutsche Name für Lunaria annua ist Silberblatt – den Mond im lateinischen Namen finde ich aber viel romantischer.
Lunaria Annua ist eine zweijährige Blume, d.h. sie wird im Frühsommer ausgesät und blüht im Frühjahr des nächsten Jahres. Sie ist ziemlich anspruchslos: sie verträgt neben Vollsonne auch leichten Schatten, und sie gedeiht auch gut in nährstoffarmer Erde.
Blüte im April
Es gibt sie in zwei Farben: in lila (wie hier bei mir), oder in weiß. Die Blüten sind schon ganz schön, vor allem die lila Blüten, insbesondere wenn man sie mit rosa und orangefarbenen Tulpen kombiniert.
Die Samenstände im Spätfrühling
Seinen Namen hat die Pflanze aber von seinen Samenständen, die ausgereift wie kleine Monde aussehen. Es sind runde, dünne Scheiben, die zuerst grün-lila sind, und im Herbst trocknen. Sie sehen dann aus wie Pergamentpapier, in dem sich die Samen befinden. Besonders im Gegenlicht der Sonne sehen sie dann wirklich wie kleine Monde aus.
Die Samenstände, die wie kleine Monde aussehen
Man kann diese Samenstände auch gut trocknen und für Sträuße verwenden.
Als Tea-Time-Fan mag ich natürlich kleine feine Gebäckstücke zum Tee. Deshalb habe ich mir irgendwann mal so eine Backform für Mini-Gugelhupfe gewünscht. Diese seht ihr unten auf dem Foto.
Nun habe ich endlich auch ein passendes Rezept gefunden, und ich muss sagen, ich liebe diese schokoladig-fruchtigen Gugelhupfe auf Anhieb. Und sehen sie nicht einfach zuckersüß aus?? Ach ja, und das Rezept ist mal wieder supereasy.
Wer keine spezielle Backform hat, kann die kleinen Teilchen sicher auch als Muffins backen.
Zutaten (für 12-15 Stück):
etwas zerlassene Butter
200 gr Bitterschokolade ( mind. 70% Kakao)
100 gr Butter
5 Eier
1 Teelöffel echter Vanillezucker
160 gr Zucker
100 gr gemahlene Haselnüsse
1 Teelöffel Backpulver
80 gr Mehl
150 gr Himbeeren (frisch oder tiefgefroren; ich habe tiefgefrorene genommen)
1 Esslöffel Kakaonibs
Zubereitung:
Mini-Gugelhupfform mit der zerlassenen Butter einfetten.
Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Schokolade in Stücke brechen und mit der Butter schmelzen (am besten im Wasserbad).
Eier trennen, Eigelbe und den Vanillezucker in die geschmolzene Schokolade rühren.
Eiweiße mit dem Handrührgerät zu Eischnee schlagen, währenddessen den Zucker einrieseln lassen.
Eischnee mit Schokomasse, Haselnüssen, Backpulver und Mehl vorsichtig zu einem möglichst luftigen Teig vermengen (ich hebe alles mit einem Kochlöffel unter).
Himbeeren und Kakaonibs unter den Teig heben.
Masse in die Gugelhupf-Förmchen füllen und ca. 15-17 Minuten backen.
Zwei Stück sind ideal zur Teatime. Was übrig bleibt, frieren wir ein. Wenn was übrig bleibt…
Endlich Frühling! Die Sonne scheint, 18-20 Grad, die Zwiebelblumen geben alles….herrlich!
Wie man oben sieht, geben blühen die Tulpen ‚Toronto‘ wieder zahlreich. Dies ist eine wirklich zuverlässige Tulpensorte und gut geeignet für ‚faule‘ Gärtner, denn sie blüht jedes Jahr, ohne dass man viel tun muss. Einmal im Frühjahr düngen empfehle ich schon, das war’s aber schon.
Genauso zuverlässig blüht die Tulpe ‚Ice Stick‘ (unten); es ist die erste Tulpe, die bei mir blüht, und das schon seit ca. 10 Jahren. Das ist doch super, oder?
Trotzdem freue ich mich auch an den schwierigen Tulpen, die man fast jedes Jahr ersetzen muss. Das habe ich dieses Jahr allerdings nur in den Töpfen gemacht, umso mehr freue ich mich über zwei rosa Tulpen, die im Beet wieder gekommen sind. Die Tulpe unten links ist wohl eine ‚Ollioules‘, die Tulpe unten rechts eine ‚Flaming Purissima‘.
Auch die blühenden Töpfe sind am Start; bei den blauen Töpfen haben schon die Krokusse geblüht wie verrückt, nun sind es die Hyazinthen, und so langsam kommen die Vergißmeinnicht.
Außerdem kommt der rosa Goldlack so langsam (rechts unten).
Dann blüht im Blumenbeet eine Narzisse, die dort gar nicht hingehört. Ihre Schwestern blühen am Apfelbaum, aber ich lasse sie wachsen, denn ihr zartes Gelb gefällt mir.
Jeden Tag springt man morgens in den Garten, um zu schauen, welche Blüte sich über Nacht geöffnet hat. Es ist wirklich spannend. Wenn mehr Tulpen Narzissen und Anemonen und und und blühen, gibt es wieder ein Update. Ich habe in meinem Schnittblumenbeet auch Tulpen stehen, die ich für Sträuße schneiden will. Die sind aber noch nicht so weit.
Leider ist es viel zu trocken, man muss insbesondere die Töpfe ständig gießen.