Heidelbeer-Friands

Heidelbeer-Friands

Friands sind kleine Mandel-Küchlein in Muffin-Größe, die besonders in Australien und Neuseeland beliebt sind. Die Hauptzutaten sind Mehl, (Puder-)zucker, Eiweiß, Mandeln und Butter. Entsprechend backe ich diese Friands auch in meiner Muffinform. Das Rezept basiert auf den Johannisbeer-Friands von Ottolenghi, d.h. wer schwarze Johannisbeeren zur Hand hat, kann natürlich auch diese verwenden. Ich habe das Rezept ein bisschen vereinfacht, und wer keine Pistazien zur Hand hat, kann auch nur gemahlene Mandeln nehmen.

Zutaten für ca. 10 Friands:

  • 125 gr Butter, zerlassen
  • 60 gr Mandeln
  • 50 gr Pistazien, plus 1 Teelöffel gehackte Pistazien zum Garnieren
  • 60 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 200 gr Zucker
  • abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
  • 1 Eßlöffel zerdrückte Banane (aus dem Rest z.B. einen Bananenmilchshake machen)
  • 3 Eiweiß
  • 120 gr frische Heidelbeeren, in 2 Teelöffel Mehl gewendet
  • Salz

Für den Zuckerguß (nach Belieben):

  • 200 gr Puderzucker
  • 50 ml Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Mulden der Muffinform mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben oder Papierförmchen benutzen.
  3. Die Mandeln und Pistazien mit dem Mehl, dem Zimt und dem Zucker im Mixer zerkleinern, bis sie die Konsistenz von Semmelbröseln haben.
  4. In eine Schüssel füllen und mit der zerlassenen Butter, der Zitronenschale sowie dem Bananenmus verrühren.
  5. Die Eiweiße mit einer Prise Salz mit dem Handrührgerät steif schlagen.
  6. Ein Drittel des Eischnees vorsichtig unter die Mandel-Pistazien-Mischung heben.
  7. Ein weiteres Drittel zusammen mit den Heidelbeeren unterziehen, und dann das restliche Drittel unterziehen.
  8. Den Teig etwa zwei Drittel hoch in die Muffinformen einfüllen und 20-25 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe machen).
  9. Wenn die Friands aus der Form gehoben und abgekühlt sind, entweder mit Puderzucker bestäuben oder mit dem Zuckerguss überziehen.
  10. Dafür den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren.
  11. Zum Schluss noch die gehackten Pistazien darüberstreuen.

Wie ihr auf dem obersten Foto seht, habe ich die Hälfte der Friands mit Zuckerguß überzogen und die andere Hälfte mit Puderzucker bestäubt: mir persönlich schmeckt die Puderzucker-Variante fast besser. Probiert es einfach aus, so oder so schmecken die kleinen Köstlichkeiten lecker zu einer heißen Tasse Assam-Tee.

Erdbeer-Rhabarber-Ricotta-Tarte

Erdbeer-Rhabarber-Ricotta-Tarte

Hier werden viele meiner Lieblingszutaten kombiniert: Erdbeeren, Rhabarber und Vanille zusammen mit einem Mürbeteig. Dazu kommt der Extra-Fruchtkick durch die geriebene Orangenschale. Der gefaltete Rand hingegen knuspert herrlich. Probiert diese ungewöhnliche Tarte aus, ihr werdet sie mögen!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 225 gr Mehl
  • 50 gr weißer Backzucker
  • 1 Teelöffel fein abgeriebene Orangenschale
  • 100 gr kalte Butter, in Würfeln
  • 2 Teelöffel Apfelessig
  • 4 Eßlöffel eiskaltes Wasser
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Für den Belag:

  • 180 gr Ricotta
  • 1 Teelöffel fein abgeriebene Orangenschale
  • 250 gr Erdbeeren, geputzt, in Scheiben geschnitten
  • 150 gr Rhabarber, geputzt, in Stücke geschnitten
  • 75 gr weißer Backzucker
  • 1 Vanilleschote, längst aufgeschlitzt, das Mark herausgekratzt
  • 1 Ei, leicht verklopft
  • 2 Eßlöffel brauner Zucker

Zubereitung:

  1. Für den Teig Mehl, Zucker und Orangenschale in einer großen Schüssel mischen.
  2. Die Butter mit den Fingerspitzen in die Mehlmischung reiben, sodass eine krümelige Masse entsteht.
  3. Essig, Wasser und Vanilleextrakt hinzufügen und zu einem glatten Mürbteig verkneten.
  4. Diesen als Kugel in Folie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier (am Anfang rutscht es ein bisschen) 4mm dünn (35 cm Durchmesser) ausrollen. Auf ein großes Backblech setzen und das obere Backpapier abziehen. Ich habe den Rand einer Springform in der Mitte ein bisschen in den Teig gedrückt, um später den Rand schön kreisförmig umklappen zu können.
  7. Den Ricotta mit der Orangenschale verrühren und auf dem Teigboden verstreichen. Dabei insgesamt einen ca. 5 cm breiten Rand freilassen (zu meinem Springformkreis dann nur ca. 2,5 cm).
  8. In einer anderen Schüssel Erdbeeren und Rhabarber mit dem Backzucker, dem Vanillemark und der -schote gründlich vermischen, dann auf dem Teigboden verteilen.
  9. Den Teigrand umklappen, festdrücken, mit Ei bestreichen und mit braunem Zucker bestreuen. 10 Minuten kühl stellen.
  10. Bei 200 Grad 10 Minuten backen, dann die Ofentemperatur auf 180 Grad reduzierenund weitere 40 Minuten backen, bis der Teig hellbraun ist.
  11. Die Tarte 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.

Eine fruchtig-knusprige Leckerei zum Afternoon-Tea im Frühsommer.

Rotwein-Gugelhupf

Rotwein-Gugelhupf

nach Sarah Wiener

Ein toller schokoladig-rotweinig-fluffiger Kuchen mit knuspriger Kruste. Für besten Rotweingeschmack am besten einen richtig schweren Rotwein nehmen, wir hatten gerade einen schweren Cabernet Sauvignon übrig. Was soll ich sagen: der Kuchen eignet sich prima, um Rotweinreste zu verwerten (? ja, tatsächlich), und er ist mal wieder schnell und einfach gebacken.

Wer keine Gugelhupf-Form hat, kann auch die übliche 26-cm-Kranzform benutzen. In meine Gugelhupf-Form passen angeblich 2 1/2 Liter, und kleiner darf sie auf keinen Fall ausfallen.

Zutaten:

  • 150 gr Zartbitterschokolade
  • 300 gr Butter
  • 300 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 6 Eier
  • 2 Teelöffel Zimt
  • 2 Teelöffel Kakaopulver
  • 300 gr Mehl
  • 3 gestrichene Teelöffel Backpulver
  • 1/8 Liter Rotwein
  • Prise Salz
  • außerdem Butter und Semmelbrösel für die Form, Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Gugelhupf- oder Kranzform mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
  3. Die Schokolade zerkleinern und schmelzen.
  4. Die Eier trennen, und die Eiweiß mit einer Prise Salz zu festem Eischnee schlagen.
  5. In einer zweiten Schüssel die Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
  6. Die Eidotter unter die Butter-Zucker-Mischung rühren.
  7. Danach die abgekühlte Schokolade mit Zimt und Kakao unterrühren.
  8. Nun noch das Mehl und den Rotwein unterrühren. Der Teig ist jetzt wahrscheinlich etwas fester.
  9. Zum Schluss den Eischnee unterheben.
  10. Teig in die Form füllen und etwa 60-70 Minuten backen (Stäbchenprobe mit Schaschlikstäbchen machen). Vorsicht: mein Gugelhupf wurde so hoch, dass ich ihn irgendwann von der mittleren Schiene auf die zweitunterste transferiert habe. Bei einer Kranzform besteht diese Gefahr nicht.
  11. Kuchen 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf eine Platte stürzen. Wenn er ausgekühlt ist, mit etwas Puderzucker bestreuen.

Lässt sich prima im Garten mit einem Tässchen Tee oder einer Latte Macchiato genießen.

Süßer kleiner Erdbeerkuchen für zwei

Süßer kleiner Erdbeerkuchen für zwei

Endlich Erdbeerzeit – da kann man gar nicht genug haben von den roten Früchtchen! Wir essen sie am liebsten einfach mit Sahne oder Vanilleeis. Bei Erdbeerkuchen bevorzugen wir meistens auch die klassische Variante: Erdbeeren auf Biskuitboden, mit viel Sahne. Hauptsache, die Früchtchen werden nicht vermatscht. Für ein bisschen Abwechslung sorgt diese Kuchenvariante: mal ein anderer Boden, und statt Sahne gibt es Crème Fraiche. Das Ganze ist dann ein bisschen wie Keks mit Erdbeeren.

Das Rezept ist für eine kleine Springform von 20cm. Wenn ihr doch lieber einen „normal“ großen Kuchen haben will, verdoppelt für eine 26-cm-Springform einfach alle Zutaten.

Zutaten:

  • 62 gr weiche Butter
  • 62 gr Zucker
  • 75 gr gemahlene Mandeln
  • 62 gr Mehl
  • 150 gr Crème Fraiche
  • 1 Eßlöffel Orangenlikör oder -saft
  • 35 gr Puderzucker
  • 250 gr Erdbeeren

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (170 Grad Umluft) vorheizen.
  2. Butter und Zucker schaumig schlagen.
  3. Mandeln und Mehl zugeben und mit den Händen zu einem festen Teig vermischen.
  4. Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform (20 cm) drücken.
  5. Etwa 20-25 Minuten backen, abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.
  6. Die Crème Fraiche, Orangenlikör und 25 gr Puderzucker verrühren und auf den Boden streichen.
  7. Erdbeeren waschen, putzen und auf dem mit der Creme bestrichenen Boden verteilen.
  8. Mit dem restlichen Puderzucker betreuen.

Vanille-Mandel-Kuchen mit Estragon und Minze

Vanille-Mandel-Kuchen mit Estragon und Minze

nach Donna Hay

Ein feiner, leichter Kuchen mit ungewöhnlichen Zutaten, aber supereasy zu backen. Der Estragon gibt den Hauch einer ungewöhnlichen Note, und die Minze ist schon dominanter – wer die Minze nicht mag, muss sie ja nicht mitessen ;). Ein leckerer Kuchen, der – wenn man Gäste hat – auch was hermacht. Dabei ist es im Prinzip ein einfacher Rührteig, und die Sahne dazu steckt zwischen den Hälften. Für den Transport der einen Kuchenhälfte ist ein Kuchenretter ganz praktisch, ansonsten tut es auch eine große flache Platte. Probiert den Kuchen mal aus, ihr werdet begeistert sein!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 6 Eier
  • 330 gr feiner Backzucker
  • 1 Eßlöffel Vanilleextrakt
  • 225 gr Butter, geschmolzen
  • 180 gr gemahlene Mandeln
  • 225 gr Mehl
  • 1 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 2 Teelöffel fein gehackte Estragonblätter

Für die Füllung:

  • 180 gr Schlagsahne
  • 60 gr saure Sahne oder Schmand
  • 2 Eßlöffel Puderzucker

Zur Verzierung:

  • Minzeblätter
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine 26-cm-Springform ausfetten.
  2. Alle Teigzutaten in eine große Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Den Teig in die Form füllen und 60-70 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  4. Kuchen nach 10 Minuten aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  5. Die Zutaten für die Füllung mit dem Handrührer auf hoher Stufe zu einer weichen Creme schlagen.
  6. Den Kuchen auf eine Tortenplatte setzen undmit einem langen Zackenmesser horizontal halbieren, die obere Hälfte vorsichtig auf dem Kuchengitter zwischendeponieren.
  7. Die untere Hälfte mit der Creme bestreichen und die obere Hälfte wieder draufsetzen.
  8. Mit Minzeblättern garnieren und mit Puderzucker bestäuben.

Dann bleibt eigentlich nur übrig: genießen!! Enjoy!

Zitronentarte

Zitronentarte

Dies ist ein richtig frühlingsfrisches Rezept für eine – mal wieder – einfach zu backende Zitronentarte. Wenn man von der Stunde Kühlzeit für den Mürbteig absieht, ist sie auch schnell gebacken. Perfekt für einen lazy Sonnensonntag auf der Terasse oder dem Balkon.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 200 gr Mehl
  • 100 gr kalte Butter
  • 1 Prise Salz
  • Fett für die Form

Für die Füllung:

  • 75 gr Butter
  • 2 Bio-Zitronen
  • 125 gr Zucker
  • 3 Bio-Eier
  • evtl. Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Mehl, die Butterwürfel und das Salz schnell mit feuchten Händen (wichtig, Teig ist ziemlich bröselig) zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig zu einem flachen Fladen formen und abgedeckt für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  3. Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) oder 160 Grad Umluft vorheizen.
  4. Den Teig nochmals kurz mit den Händen durchkneten und in eine gefettete Tarte- oder Springform (26 cm Durchmesser) drücken, dabei rundherum einen kleinen Rand formen.
  5. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten etwa 10-12 Minuten backen.
  6. Für die Füllung die Butter schmelzen.
  7. Die Zitronen heiß abspülen, abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.
  8. Zucker, Eier und Zitronenschale mit dem Handrührer 10 Minuten weiß-schaumig aufschlagen.
  9. Die flüssige Butter und den Zitronensaft unterrühren.
  10. Zitronenmasse auf den Tarteboden geben und weitere 35 Minuten im Ofen auf gleicher Schiene backen, bis die Füllung fest ist.
  11. Abkühlen lassen und eventuell dünn mit Puderzucker bestäuben.

Salzige Erdnussbutter-Schoko-Cookies

Salzige Erdnussbutter-Schoko-Cookies

Es hat mir keine Ruhe gelassen, und hier kommt es nun: das ultimative Erdnussbutter-Cookie-Rezept! Es ist mal wieder ein abgewandeltes Rezept der wunderbaren Donna Hay. Es hat Schoko, und es hat ein bisschen Salz obendrauf. Sehr himmlisch. Was das Ganze noch besser macht: es ist ultraschnell gemacht, denn alle Zutaten müssen nur miteinander verrührt werden. Der Genuss ist nur 20 Minuten weit weg!!! Und so geht’s:

Zutaten:

  • 225 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backnatron
  • 135 gr hellbrauner Zucker
  • 110 gr weißer Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 190 gr Erdnussbutter (besser creamy, aber es geht auch chunky)
  • 175 gr Butter, geschmolzen
  • 200 gr Zartbitterdrops oder Chocolate Chunks
  • 70 gr ungesalzene Erdnüsse
  • Meersalzflocken zum Bestreuen
Teigbällchen vor dem Backen

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen, die Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Alle Zutaten bis auf die Meersalzflocken zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Mit einem Eiskugelportionierer Teigkugeln abstechen (ansonsten per Hand und Löffel eiskugelgroße Bällchen formen) und mit Abstand auf die Bleche setzen.
  4. 15 – 18 Minuten backen (bei Umluft gehen auch zwei Bleche gleichzeitig).
  5. Etwas abkühlen lassen, dann mit Meersalz bestreuen. Dann komplett auskühlen lassen

…und dann einfach zu Tee oder Kaffee genießen!!

Süß-salzige Erdnusskekse

Süß-salzige Erdnusskekse

Zur Zeit mag ich süß-salzige Leckereien ziemlich gerne, ganz oben auf meiner Liste steht salziges Karamelleis. In eine ähnliche Richtung, nur nicht so ganz süß, gehen diese Kekse, die im Handumdrehen gebacken sind. Gut vorstellen kann ich mir auch, einen Teil der Erdnüsse durch Schokostücke zu ersetzen, dann bekommen sie noch mehr Wumms Richtung süß.

Zutaten:

  • 75 gr brauner Zucker plus etwas mehr zum Bestreuen
  • 100 gr weiche Butter
  • 50 gr Erdnussbutter (egal ob mit oder ohne Stücke)
  • 1 großes Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 170 gr Mehl
  • 5 gr Backpulver
  • 125 gr gesalzene Erdnüsse

Zubereitung:

  1. Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  2. Zucker, Butter, Erdnussbutter, Ei und Vanilleextrakt mit dem Handmixer in einer Schüssel verrühren.
  3. Danach das Mehl und die Erdnüsse unterrühren.
  4. Teig mit Hilfe eines Teelöffels auf zwei mit Backpapier belegte Bleche mit etwas Abstand setzen.
  5. Die Teigbällchen mit dem Rücken des Teelöffels flach drücken und die Kekse mit braunem Zucker bestreuen.
  6. Beide Bleche im Ofen ca. 10 Minuten backen, dann nach einer kurzen Abkühlzeit auf ein Kuchengitter setzen und endgültig abkühlen lassen.

Rhabarber-Rahm-Kuchen

Rhabarber-Rahm-Kuchen

Im Frühling ist dieser frische Kuchen ein absolutes Muss bei uns zu Hause. Der säuerliche Rhabarber und die süße Eier-Sahne-Creme gehen eine fantastische Verbindung ein. Der Kuchen zählt zu meinen Lieblingskuchen überhaupt; schon meine Oma hat ihn gebacken. Was ihn auch sehr empfiehlt, ist die schnelle, einfache und narrensichere Zubereitung.

Zutaten:

Für den Mürbeteig:

  • 150 gr kalte Butter, in Stückchen
  • 150 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Ei

Für die Füllung:

  • 5-6 Rhabarberstangen
  • 250 ml saure Sahne
  • 125 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 26-cm-Springform ausfetten.
  2. Aus den Teigzutaten rasch einen Mürbteig kneten. Die Springform damit auskleiden, d.h. auch eine Rand von ca. 5 cm ziehen.
  3. Danach die saure Sahne, den Zucker, Vanillezucker und die Eier mit einen Schneebesen zusammenrühren, bis die Masse nicht mehr klumpt.
  4. Die Rhabarberstangen schälen und in ca. 3-4 cm große Stücke schneiden.
  5. Die Rhabarberstücke auf den Mürbteig in der Springform legen, danach die Eier-Sahne-Mischung darübergießen.
  6. Ab damit in den Backofen und ca. 45 Minuten backen.
  7. Abkühlen lassen, aus der Form holen und am besten noch am selben Tag genießen. Seeeehr lecker!!

PS

  • Bei mir ist der Rand ein bisschen zu dunkel geraten…
  • Wenn ihr keinen 250gr-Becher saure Sahne bekommt, genügen auch 200 gr saure Sahne; schmeckt genauso lecker
  • Statt saurer Sahne könnt ihr auch Schmand nehmen
  • Fun-Fact: Rhabarber enthält viel Oxalsäure, die sich bei der Verdauung mit Kalzium aus dem Körper verbindet. Damit dabei kein Kalziummangel entsteht, Rhabarber am besten immer mit Milchprodukten essen, weil dadurch ein Teil der Säure schon gebunden wird.

Ingo’s Kitchen: Birnentarte mit Walnüssen

Ingo’s Kitchen: Birnentarte mit Walnüssen

Heute gibt es einen Beitrag von einem guten Freund, der auch gerne und gut in der Küche werkelt. Bei ihm soll ein Kuchen nicht nur gut schmecken, sondern auch gesunde Zutaten enthalten, die außerdem noch gut für Sportler sind. Dabei wandelt er die Originalrezepte einfach ein wenig ab. Statt wie im Original Weizenmehl zu nehmen, hat er hier Dinkelmehl verwendet, statt normaler Creme Fraiche eben Creme Legere, und den Zucker hat er auch reduziert.

Das heutige Rezept ist ein superleckerer Birnentarte mit Walnüssen, den ihr auch unbedingt probieren müsst…und den man auch ohne schlechtes Gewissen genießen kann.

Zutaten:

Für den Mürbteig:

  • 250 gr Dinkel(vollkorn)-Mehl
  • 125 gr kalte Butter, in Würfel
  • 80 gr Zucker, am besten Vollrohrzucker oder Kokosblütenzucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 225 gr Walnusskerne
  • 1 kg Birnen
  • Saft und Abrieb von einer Bio-Zitrone
  • 150 gr Crème Legere
  • 30 gr Vollrohr- oder Kokosblütenzucker
  • 2 Messerspitzen Zimt
  • außerdem: Butter für die Form
  • 2 Eßlöffel Birnen-, Apfel- oder Quittengelee (optional)

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten zu einem Teig verkneten. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen.
  3. Einige Walnüsse für die Dekoration beiseite legen, den Restgrob hacken.
  4. Die Birnen schälen, vierteln, entkernen, in dünne Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit dem Zitronensaft vermengen.
  5. Crème Legere mit Zucker, Zitronenabrieb und Zimt verrühren.
  6. Die gehackten Walnüsse unterheben.
  7. Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  8. Eine 26-cm-Springform ausfetten.
  9. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form mit dem Teig auskleiden.
  10. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  11. Die Walnussmasse gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
  12. Die Birnenscheiben fächerförmig auf der Tarte verteilen und leicht andrücken.
  13. Im vorgeheizten Backofen ca. 40 bis 50 Minuten backen, die letzten 20 Minuten abdecken.
  14. Tarte aus dem Ofen holen, optional das Gelee mit ewas Wasser glatt rühren und auf die noch heiße Tarte streichen.
  15. Die restlichen Walnüsse auf die Mitte der Tarte legen.

Genießt den Tarte zum Nachmittagskaffee mit etwas Schlagsahne.

….und wenn euch der Beitrag gefallen hat, könnte es in loser Reihenfolge noch mehr „schlanke“ sportlergeeignete Beiträge aus Ingo’s Kitchen geben.