Friands sind kleine Mandel-Küchlein in Muffin-Größe, die besonders in Australien und Neuseeland beliebt sind. Die Hauptzutaten sind Mehl, (Puder-)zucker, Eiweiß, Mandeln und Butter. Entsprechend backe ich diese Friands auch in meiner Muffinform. Das Rezept basiert auf den Johannisbeer-Friands von Ottolenghi, d.h. wer schwarze Johannisbeeren zur Hand hat, kann natürlich auch diese verwenden. Ich habe das Rezept ein bisschen vereinfacht, und wer keine Pistazien zur Hand hat, kann auch nur gemahlene Mandeln nehmen.

Zutaten für ca. 10 Friands:
- 125 gr Butter, zerlassen
- 60 gr Mandeln
- 50 gr Pistazien, plus 1 Teelöffel gehackte Pistazien zum Garnieren
- 60 gr Mehl
- 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
- 200 gr Zucker
- abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
- 1 Eßlöffel zerdrückte Banane (aus dem Rest z.B. einen Bananenmilchshake machen)
- 3 Eiweiß
- 120 gr frische Heidelbeeren, in 2 Teelöffel Mehl gewendet
- Salz

Für den Zuckerguß (nach Belieben):
- 200 gr Puderzucker
- 50 ml Zitronensaft
Zubereitung:
- Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Mulden der Muffinform mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben oder Papierförmchen benutzen.
- Die Mandeln und Pistazien mit dem Mehl, dem Zimt und dem Zucker im Mixer zerkleinern, bis sie die Konsistenz von Semmelbröseln haben.
- In eine Schüssel füllen und mit der zerlassenen Butter, der Zitronenschale sowie dem Bananenmus verrühren.
- Die Eiweiße mit einer Prise Salz mit dem Handrührgerät steif schlagen.
- Ein Drittel des Eischnees vorsichtig unter die Mandel-Pistazien-Mischung heben.
- Ein weiteres Drittel zusammen mit den Heidelbeeren unterziehen, und dann das restliche Drittel unterziehen.
- Den Teig etwa zwei Drittel hoch in die Muffinformen einfüllen und 20-25 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe machen).
- Wenn die Friands aus der Form gehoben und abgekühlt sind, entweder mit Puderzucker bestäuben oder mit dem Zuckerguss überziehen.
- Dafür den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren.
- Zum Schluss noch die gehackten Pistazien darüberstreuen.

Wie ihr auf dem obersten Foto seht, habe ich die Hälfte der Friands mit Zuckerguß überzogen und die andere Hälfte mit Puderzucker bestäubt: mir persönlich schmeckt die Puderzucker-Variante fast besser. Probiert es einfach aus, so oder so schmecken die kleinen Köstlichkeiten lecker zu einer heißen Tasse Assam-Tee.


























