Im Januar , besonders wenn einen Schnee und Frost vom Gärtnern abhalten, träumt und plant man ja schon, was man im kommenden Jahr gerne anbauen und pflanzen möchte. Bei mir sind die Wünsche immer größer als der Platz in meinem Garten! Deshalb muss ich mich total beschränken, und bei den Gemüsen befolge ich definitiv den guten Rat, nur das anzubauen, was man auch gerne/viel isst. Deshalb werde ich dieses Jahr wahrscheinlich wieder keine Kürbisse anbauen, denn sie brauchen extrem viel Platz. Dafür, dass wir vielleicht 1-3 Kürbisse pro Jahr essen, lohnt sich das nicht. Dafür möchte ich mich gerne an Ingwer und Kartoffeln probieren. Die Kartoffeln baue ich wahrscheinlich in einem Kübel an, dann komme ich auch nicht mit den Tomaten auf den Beeten in Konflikt (beides Nachtschattengewächse, und nah beieinander könnten sich Krankheiten verstärken). Stangensellerie wäre evtl. auch ein Kandidat – aber habe ich schon meine Platzproblematik erwähnt?!? Fenchel mag ich ja auch gerne – aber der schießt bei mir immer sofort. Ich probiere es evtl. trotzdem, das Saatgut ist ja da.
Immerhin habe ich in 2025 – ohne die Riesenapfelernte – fast 70 kg aus meinem kleinen Gärtchen an Gemüse, Kräutern und Beeren geerntet. Angepeilt hatte ich 40 + kg, insofern war ich super zufrieden. Am meisten kg gaben die Tomaten, auf Platz 2 landeten die Zucchini und auf Platz 3 die Gurken. Salat war auch super, den habe ich jetzt quasi gemeistert. Was plane ich, anzubauen?

- Zuckererbsen (hatte ich letztes Jahr nicht, aber ich mag sie so gerne)
- Bohnen (Stangenbohnen Blauhilde, evtl. auch als Lückenfüller ein paar Buschbohnen)
- Salat (Ganz viel, super waren Merveille des Quatres Saisons, Little Gem, Till)
- Mangold (auch so ein Bringer)
- Spinat (im Frühjahr sooo lecker mit Lachs)
- Tomaten (Wie viele? Reichen 6 Pflanzen aus? Welche Sorten? Sungold, Black Cherry, Tigerella, Marmande sind gesetzt)
- Zucchini (2 reichen wahrscheinlich wieder)
- Auberginen (kann ich einfach)
- Paprika (das dürfen gerne mehr sein, 3 Pflänzchen wären cool)
- Chilis (hier bin ich seit Jahren komplett Selbstversorger)
- Brokkoli (das gehe ich dieses Jahr an, ich esse ihn so gerne. Bisher hatte ich nur Sprossenbrokkoli)
- Radieschen (Lückenfüller im Frühling)
- Möhren (waren der Oberhammer, nur die Möhrenfliege hat genervt. Deshalb baue ich nächstes Jahr u.a. eine möhrenfliegenresistente Sorte an).
- Zwiebeln (dieses Mal richtig ernten und trocknen…!!)
- Knoblauch (stecken schon in den Beeten, 13 schauten vor unserer Schneeperiode schon ‚raus)
- Lauch (habe ich auch im Moment auf den Beeten)
- Kartoffeln (Neuland)
- Ingwer (Neuland)
Wackelkandidaten:
- Rote Bete
- Sellerie
- Fenchel
- Grünkohl, Kohlrabi, Spitzkohl
Beim Kohl bin ich etwas zögerlich, weil da der Schädlingsdruck so groß ist. Letztes Jahr kamen zuerst die Schnecken, dann der Rapsglanzkäfer und die Raupen des Kohlweißlings….
Den Brokkoli will ich deshalb auch quasi im Frühjahr anbauen, und dann schon Richtung Mai ernten, bevor die ganzen Schädlinge so richtig in Schwung kommen. Mal sehen, ob das klappt. Für das Beet gibt es deshalb auch Folientunnel, mal sehen, ob das klappt.

Tomaten würde ich gerne wieder einwecken, das war super. Die Tomatensauce aus diesen eingweckten Tomatenstücken schmeckt wie Sommer pur. Essiggurken habe ich ja auch gemacht, die snacken wir gerade weg. Das kann nächstes Jahr gerne nochmal gehen. Von den Marmeladen und vom Apfelmus gar nicht zu reden. Warum koche ich überhaupt ein? Einfrieren ist natürlich am einfachsten, aber ehrlich gesagt hatte ich in meinem Gefrierschränkchen keinen Platz mehr letzten Sommer, da die Bohnen und Chilis schon viel Raum einnahmen.
Jedenfalls werde ich in den nächsten Tagen mit der Aussaat der Chilis und Auberginen beginnen…ich kann es kaum erwarten….





































