Apfel-Brombeer-Kuchen

Apfel-Brombeer-Kuchen

Dieser Kuchen vereint meine beiden Lieblingsobstsorten des Spätsommers/Herbsts auf wunderbare Weise. Ein einfacher Rührteigboden, belegt mit Äpfeln und Brombeeren, getoppt mit leckeren Streuseln – wer kann da schon widerstehen? Die Säure des Obsts harmoniert prächtig mit der Süße des Bodens und den knusprigen Streuseln. Leicht warm schmeckt der Kuchen am besten. Ich würde sagen, ihr verpasst was, wenn ihr diesen Kuchen nicht backt.

Zutaten (für eine 26-cm-Springform)

Für Boden und Belag:

  • 175 gr zimmerwarme Butter
  • 175 gr Zucker
  • 2 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 200 gr Mehl
  • 3 Eier
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 500 gr Äpfel, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 150 gr Brombeeren

Für die Streusel:

  • 75 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 75 gr gemahlene Mandeln
  • 50 gr Zucker
  • 75 gr kalte Butter, gewürfelt

Zubereitung:

  1. Form mit Backpapier auslegen oder buttern, den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Butter und Zucker hell und schaumig aufschlagen.
  3. Zuerst die Eier nacheinander, danach das Mehl und das Backpulver unterrühren.
  4. Die Zitronenschale unterheben und den Teig in die Springform geben.
  5. Die Oberfläche glatt streichen, dann die Apfelscheiben und die Brombeeren darauf verteilen.
  6. Für die Streusel zuerst die trockenen Zutaten vermischen, dann die Butter zufügen und mit den Fingerspitzen in die trockenen Zutaten reiben.
  7. Gleichmäßig über das Obst streuen.
  8. Den Kuchen etwa 45 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  9. Abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und genießen.

Der perfekte Kuchen für eine entspannte Tee- oder Kaffeeplauderei im Herbst. Wer mag, kann natürlich noch etwas Schlagsahne dazu reichen. Aber eigentlich ist das gar nicht nötig.

Josefins Schoko-Hafer-Cookies

Josefins Schoko-Hafer-Cookies

Dieses Rezept verdanke ich einer Nachbarstochter, die bei einem Nachbarschaftsgrillen diese leckeren Kekse auftischte. Bei der Schokolade nehme ich gerade die Sorten, auf die ich Lust habe, oder die gerade im Haus sind. Es spricht nichts gegen nur Zartbitter oder Vollmilch oder eine wilde Mischung.

Dieses Rezept gehört zu meinen Lieblingen, denn man hat im Handumdrehen eine große Keksdose gefüllt, aus der man sich die folgende(n) Woche(n) nach Lust und Laune bedienen kann.

Ich backe die Kekse bei Umluft, dann kann ich zwei Bleche gleichzeitig backen. Insgesamt bekomme ich 32 Kekse, was genau für vier Bleche reicht.

Zutaten:

  • 200 gr Vollmilch-Schokodrops/Schokochunks
  • 200 gr Zartbitter-Schokodrops/Schokochunks
  • 250 gr weiche Butter
  • 175 gr brauner Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 300 gr Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 150 gr zarte Haferflocken

Zubereitung:

  1. Backofen auf 165 Grad Umluft (190 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
  3. Die Eier unterrühren.
  4. Das Mehl mit dem Backpulver, den Haferflocken sowie der Schokodrops msichen und unter die Masse heben.
  5. Mit dem Teelöffel kleine Bällchen vom Teig abstechen und mit ausreichend Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen.
  6. Die Kekse 12-15 Minuten backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Fertig!

Ingo’s Kitchen: Focaccia pizzaiola

Ingo’s Kitchen: Focaccia pizzaiola

Nachdem der Birnenkuchen so erfolgreich war, nun ein weiteres gesundes Rezept aus Ingo’s Kitchen. Durch die Verwendung gesunder Mehle bekommen wir mehr Ballaststoffe, das heißt, einen niedrigeren glykämischen Index und weniger Insulinreaktion. Klingt gut, oder? Abgesehen davon schmeckt die Focaccia pizzaiola einfach gut, zusammen mit eingelegtem Gemüse oder einem grünen Salat.

Zutaten:

  • 120 gr Dinkelvollkornmehl
  • 80 gr Reisvollkornmehl
  • 75 gr Dinkelmehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 2 Teelöffel flüssiger Honig
  • 1 gestrichener Teelöffel Salz
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 500 gr Kirschtomaten
  • 1 Zweig Rosmarin, Meersalz

Zubereitung:

  1. Mehlsorten, Hefe, Honig, Salz, Olivenöl zu einem glatten Teig kneten.
  2. Teig bei abgedeckt bei Raumtemperatur 1 Stunde gehen lassen.
  3. Danach den Teig ausrollen (ca. 0,5 cm dick), und die gewaschenen Tomaten hineindrücken.
  4. Die Focaccia nun noch einmal 30 Minuten gehen lassen, damit die Tomaten halb eingeschlossen werden vom Teig.
  5. Den Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Die Focaccia mit Meersalz und Rosmarinnadeln bestreuen. Wer die Focaccia knusprig mag, beträufelt sie noch mit Olivenöl.
  7. Auf der untersten Schiene ca. 35 Minuten backen.

…und jetzt ohne Reue genießen, vielleicht sogar noch ein Gläschen Rotwein dazu??

Apfel-Zimt-Vanille-Kuchen

Apfel-Zimt-Vanille-Kuchen

Endlich geht die Apfel-Ernte wieder los! Endlich kann ich wieder leckere Apfelkuchen mit unseren eigenen Äpfeln backen! In den nächsten Wochen wird es wieder einige neue Apfelkuchenrezepte hier bei der Apfelblütengärtnerin geben….

Wir starten die diesjährige Apfelkuchen-Saison mit einem meiner Lieblingskuchen. Er ist so schön saftig-würzig, gepaart mit dem wärmenden Vanille- und Zimtgeschmack….ihr müsst ihn wirklich ausprobieren. Natürlich ist er auch noch schnell gebacken. Das Rezept stammt von Virginia Horstmann, vielen Dank dafür!

Zutaten:

Für die Apfelfüllung:

  • 3 mittelgroße Äpfel (ca. 450 gr gesamt)
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1/2-1 Teelöffel Zimt
  • Ausgekratztes Mark einer Vanilleschote

Für den Rührteig:

  • 160 gr sehr weiche Butter
  • 200 gr Zucker
  • 4 Eier
  • 250 gr Mehl
  • 1 Prise Salz

Für den Guss:

  • 100 gr Puderzucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • ca. 2 Esslöffel Milch

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform ausfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Die Äpfel schälen, entkernen und in nicht zu kleine Würfel schneiden. Mit Zucker, Zimt und Vanillemark mischen, dann ca. 20 Minuten beiseite stellen.
  3. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät cremig rühren.
  4. Die Eier nach und nach hinzugeben. Das Mehl mit dem Salz vermengen und ebenfalls zum Teig geben.
  5. Die gewürfelten Äpfel mitsamt der leckeren entstandenen Vanille-Zimtflüssigkeit gut unterheben und den Teig glatt in die vorbereitete Kastenform füllen.
  6. Den Kuchen ca. 80-90 Minuten lang backen, dann auskühlen lassen.
  7. Für den Zimtguss den Puderzucker mit dem Zimt mischen, dann die MIlch hinzufügen und mit dem Schneebesen zu einem glatten Guss verrühren.
  8. Guss über den Kuchen geben und trocknen lassen.

PS: Der Kuchen bleibt lange saftig, aber er ist sicher schnell aufgegessen….

Saftige Zimt-Dattel-Cookies

Saftige Zimt-Dattel-Cookies

Wer mich kennt, weiß, dass ich eine leidenschaftliche Teetrinkerin bin, und dazu gehört auch immer eine kleine süße Leckerei. Deshalb backe ich auch extrem gerne Kekse, und probiere gerne neue Variationen. Diese Kekse hier könnte man fast in die Kategorie „gesund“ einordnen, da sie die Süße durch die Datteln bekommen, wenig braunen Zucker enthalten und mit Dinkelmehl gebacken werden. Die Kekse sind eine Mischung aus Keks und Müsliriegel und eignen sich ideal als süßen Snack zwischendurch, z.B. bei der Arbeit oder unterwegs. Dazu eine Tasse Tee oder Kaffee zu trinken, ist sicherlich nicht verkehrt.

Zutaten:

  • 18 weiche, frische Datteln, entsteint und klein gehackt
  • 80 gr brauner Zucker
  • 125 gr Butter
  • 1 Teelöffel Backnatron
  • 140 gr Dinkelmehl
  • 90 gr Haferflocken
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 140 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  2. Datteln, Zucker und Butter in einem Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Butter unter Rühren zum Schmelzen bringen.
  3. Unter Rühren weitere 5 Minuten kochen, bis die Datteln weich sind.
  4. Vom Herd nehmen und das Backnatron einrühren. 5 Minuten abkühlen lassen. Dabei geht die Masse auf und wird lockerer.
  5. Mehl, Haferflocken, Zimt, Ei und Vanille in einer Schüssel verrühren.
  6. Die Dattelmasse unterheben.
  7. Jeweils einen Esslöffel der Masse zu Kugeln formen, auf die Bleche setzen und zu Kreisen von 3-4 cm Durchmesser flach drücken.
  8. 12 – 14 Minuten goldbraun backen.

Heidelbeer-Thymian-Tarte

Heidelbeer-Thymian-Tarte

Wer meine Erdbeer-Rhabarber-Ricotta-Tarte gebacken hat, wird merken, dass dies nur eine Variation davon ist. Der Tarte-Teig ist eigentlich identisch; hier verwenden wir allerdings statt Orangenschale Zitronenschale. Statt Ricotta gibt es gemahlene Mandeln zwischen Teig und Beeren; der Kuchen ist also etwas leichter. Er schmeckt jedoch ebenfalls nach Sommer.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 225 gr Mehl
  • 50 gr feiner Backzucker
  • 1 Teelöffel abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 100 gr kalte Butter, in Würfeln
  • 2 Teelöffel Apfelessig
  • 4 Esslöffel eiskaltes Wasser
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Für den Belag:

  • 40 gr gemahlene Mandeln
  • 375 gr Heidelbeeren
  • 1 Teelöffel fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 75 gr feiner Backzucker
  • 2 Teelöffel Stärke
  • 1 Teelöffel abgezupfte frische Thymianblätter, zusätzlich einige Zweige zum Garnieren
  • 20 gr Butter, in Flocken
  • 1 Ei, leicht verklopft
  • 2 Esslöffel brauner Zucker
Tarte vor dem Backen

Zubereitung:

  1. Für den Teig Mehl, Zucker und Zitronenschale in einer großen Schüssel mischen.
  2. Die Butter mit den Fingerspitzen in die Mehlmischung reiben, sodass eine krümelige Masse entsteht.
  3. Essig, Wasser und Vanilleextrakt hinzufügen und zu einem glatten Mürbteig verkneten.
  4. Diesen als Kugel in Folie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier (am Anfang rutscht es ein bisschen) 4mm dünn (35 cm Durchmesser) ausrollen. Auf ein großes Backblech setzen und das obere Backpapier abziehen. Ich habe den Rand einer Springform in der Mitte ein bisschen in den Teig gedrückt, um später den Rand schön kreisförmig umklappen zu können.
  7. Den Teig mit den gemahlenen Mandeln bestreuen, dabei einen ca. 5cm breiten Rand freilassen (zu meinem Springformkreis dann nur ca. 2,5 cm).
  8. Die Heidelbeeren mit Zitronenschale, Zucker, Stärke und Thymian gründlich vermischen. Zusammen mit den Butterflocken auf dem Teigboden verteilen.
  9. Den Teigrand umklappen, festdrücken, mit Ei bestreichen und mit braunem Zucker bestreuen. 10 Minuten kühl stellen.
  10. Bei 200 Grad 10 Minuten backen, dann die Ofentemperatur auf 180 Grad reduzierenund weitere 40 Minuten backen, bis der Teig hellbraun ist.
  11. Die Tarte 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Mit Thymianzweigen garnieren.

Noch leicht warm schmeckt die Tarte einfach fantastisch. Am besten im Garten mit einem Tässchen Tee genießen und die Gedanken schweifen lassen.

Lavendel-Muffins

Lavendel-Muffins

Teil 4 der kulinarischen Lavendel-Reihe

Ehrlich gesagt darf bei der kulinarischen Lavendel-Reihe ein Rezept meiner geliebten Nigella Lawson nicht fehlen. Natürlich hat sie mich nicht enttäuscht, und deshalb gibt es heute dieses supereinfache und schnelle Rezept für Lavendel-Muffins (eigentlich sind es ja Cupcakes, da die Muffins einen Zuckerguss haben). Dieses Rezept bildet den Abschluss meiner kleinen, aber feinen Lavendel-Reihe.

Zutaten:

  • 125 gr Butter
  • 125 gr Zucker
  • 2 große Eier
  • 125 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 6-8 Lavendelzweige (frisch oder getrocknet; ich habe getrocknete genommen)
  • 250 gr Puderzucker

Zubereitung:

  1. Die Milch mit den Lavendelzweigen in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.
  2. Kurz bevor die Milch kocht, vom Herd nehmen, abdecken und 20 Minuten ziehen lassen.
  3. Danach in eine Schüssel abseihen, und noch mal 10 Minuten stehen lassen (dabei kann man schon mit den Backvorberitungen beginnen).
  4. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, eine 12-er Muffin-Form mit Papierförmchen auslegen.
  5. Alle Zutaten bis auf die Lavendelmilch verrühren.
  6. Dann 2-3 Esslöffel Milch langsam zugeben, der Teig wird etwas weich.
  7. Den Teig gleichmäßig in die 12 Vertiefungen löffeln. Es reicht für zwölf Förmchen, auch wenn man es kaum glaubt. Die Förmchen sind allerdings nur zu ca. der Hälfte befüllt, aber das reicht. Die Muffins gehen noch auf, ausserdem hat man dann noch Platz für den Zuckerguss.
  8. 10 -15 Minuten im Ofen backen, bis die Muffins durch sind (Stäbchenprobe) und oben goldbraun sind.
  9. Wenn sie etwas abgekühlt sind, aus den Vertiefungen nehmen.
  10. Mit den 250 gr Puderzucker und der restlichen Lavendelmilch einen dicken Zuckerguss herstellen. Dafür benötigst du wahrscheinlich nicht die komplette Lavendelmilch.
  11. Die Muffins mit dem Zuckerguss bestreichen, und wer mag, verziert die Muffins noch mit Lavendelblüten.

Aus fototechnischen Gründen habe ich die Hälfte des Zuckergusses gefärbt, und zwar habe ich zwei Teelöffel Heidelbeeren durch ein Sieb gedrückt, und mit dem Saft dann die violette Färbung erzielt. Aber ich finde auch den weißen Zuckerguss mit den Blüten schon sehr hübsch.

Lavendel-Honig-Madeleines

Lavendel-Honig-Madeleines

nach Donna Hay

Teil 3 der kulinarischen Lavendel-Reihe

Auch wenn die klassischen Madeleines nach Lea Linster (auch auf meinem Blog) eigentlich unschlagbar sind, bin ich auch immer auf der Suche nach netten Madeleine-Varianten. Dieses Rezept passt optimal in die Lavendel-Reihe, außerdem habe ich letztes Jahr auch etliche Lavendelblüten getrocknet. Interessanterweise kommt Eigelb in den Teig und er muss nicht einen Tag durchziehen. Ich habe beides getestet: einmal den Teig sofort nach Zubereitung gebacken und den restlichenTeig erst am nächsten Tag gebacken und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen: es macht geschmacklich keinen Unterschied!

Die Mengenangabe der Lavendelblüten in Teig und Zucker ist sehr dezent; bei den fertigen Madeleines erahnt man den Lavendel mehr, als dass man ihn durchschlagend schmeckt. Wer sich traut, kann also noch mehr zugeben. Auf geht’s!

Zutaten:

  • 75 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 75 gr feiner Backzucker
  • 1 Teelöffel essbare getrocknete Lavendelblüten
  • 2 Eier
  • 80 gr geschmolzene Butter
  • 1 Eßlöffel Honig
  • 1 Eßlöffel Vanilleextrakt

Für den Lavendelzucker:

  • 100gr weißer Zucker
  • 2 Teelöffel essbare getrocknete Lavendelblüten

Zubereitung:

  1. Für den Lavendelzucker Zucker und Lavendelblüten in einer Schüssel mit den Fingerspitzen verreiben.
  2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Madeleineform mit Butter einfetten.
  3. Mehl und Backpulver in eine große Schüssel sieben, Zucker, Lavendelblüten, Eier, Butter, Honig und Vanilleextrakt hinhzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  4. Die Mulden des Madeleine-Blechs zu 2/3 mit dem Teig füllen und 8-10 Minuten backen, bis die Madeleines aufgegangen und goldbraun sind. So oft wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist (oder erst am nächsten Tag den nächsten Satz backen).
  5. Die Madeleines aus der Form lösen und noch heiß im Lavendelzucker wälzen.
  6. Auf Kuchengittern auskühlen lassen.

Beim Schreiben kam mir so die Idee, dass man die Madeleines statt mit Lavendel bestimmt auch gut mit Zitronen- oder Orangenschale backen könnte (dann einfach 3 Teelöffel geriebene Schalen von Biofrüchten verwenden).

Aprikosen-Walnuss-Kuchen mit Lavendel

Aprikosen-Walnuss-Kuchen mit Lavendel

Teil 2 der kulinarischen Lavendel-Reihe

Bei Lavendel denkt man doch auch immer an Südfrankreich und große Lavendelfelder. Deshalb darf ein französisch inspiriertes Rezept für einen leckeren Kuchen in der Lavendel-Reihe nicht fehlen – auch wenn der Urheber des Rezepts (Ottolenghi) auf der Insel wirkt. Aprikose, Walnuss und Lavendel bilden hier ein sommerliches Genusstrio, das uns von Südfrankreich träumen lässt.

Zutaten:

  • 185 gr raumwarme Butter, gewürfelt
  • 2 Esslöffel Walnussöl
  • 210 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 120 gr gemahlene Mandeln
  • 4 Eier
  • 120 gr Walnusskerne, im Mixer grob zerkleinert
  • 90 gr Mehl
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 1/2 Teelöffel Lavendelblüten, frisch oder getrocknet
  • 600 gr Aprikosen, halbiert und entsteint
  • Salz

Für den Zuckerguss:

  • etwa 50 gr Puderzucker
  • etwas 1 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auskleiden.
  3. Butter, Walnussöl, Zucker, Vanillezucker und Mandeln hellgelb und schaumig rühren.
  4. Nach und nach die Eier zugeben und einarbeiten.
  5. Zuletzt die gemahlenen Walnüsse, das Mehl, die Zitronenschale, 1 Teelöffel der Lavendelblüten sowie eine Prise Salz unterziehen.
  6. Den Teig in die Form einfüllen und die Oberfläche glätten.
  7. Die Aprikosen mit der Schnittseite nach oben leicht überlappend bis an den Rand heran auf dem Teig verteilen.
  8. Den Kuchen ca. 70 Minuten backen (falls die Oberfläche zu schnell braun wird, mit Alufolie abdecken).
  9. Während der Kuchen backt, den Zuckerguss anrühren: dazu den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren, sodass eine gießfähige Masse entsteht.
  10. Den fertig gebackenen Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem Zuckerguss betreichen. Mit dem restlichen Lavendel bestreuen und vor dem Servieren abkühlen lassen.

Schmeckt auch noch am nächsten Tag seeehr lecker….

Da der Lavendel mehr eine nette Beigabe und keine Hauptzutat ist, schmeckt der Kuchen sicher auch ohne Lavendel…

Mandel-Dattel-Scones

Mandel-Dattel-Scones

nach Donna Hay

Als England-Fan liebe ich natürlich Scones mit Clotted Cream und Marmelade (siehe auch mein Scones-Rezept). Kann man einen Klassiker variieren, ohne dass er verliert? Ja, kann man! Viel Vergnügen mit dieser Scones-Variante. Wer die Butter durch Margarine oder neutrales Öl ersetzt, hat sogar eine vegane Variante.

Zutaten:

  • 520 gr Mehl
  • 4 Teelöffel Backpulver
  • 120 gr gemahlene Mandeln
  • 160 gr Zucker
  • 10 frische weiche Datteln (ca. 200 gr), entsteint, grob gehackt
  • 75 gr Butter, geschmolzen
  • 300 ml ungesüßte Mandelmilch, zusätzlich zum Bestreichen
  • 80 gr gehackte Mandeln

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Ein Blech mit Backpapier belegen.
  3. Mehl, Backpulver, gemahlene Mandeln, Zucker und Datteln in einer großen Schüssel vermengen.
  4. Die geschmolzene Butter hinzufügen und alles mit einem Löffel vermengen.
  5. In der Mitte der Mischung eine Mulde formen. Die Mandelmilch untermischen, dabei nicht zu stark rühren.
  6. Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche mit bemehlten Händen zusammenfügen und 1 1/2 cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher (ich nehme ein Glas, 5cm Durchmesser) Kreise ausstechen.
  7. Den Teig immer wieder neu ausrollen, bis er aufgebraucht ist. Es sollten am Ende ca. 15 Scones werden.
  8. Die Teigkreise auf das Backblech legen und mit Mandelmilch bestreichen und den gehackten Mandeln bestreuen.
  9. 25-30 Minuten goldbraun backen.

Am besten noch warm genießen, einfach halbiert und mit Butter bestrichen, mit einer leckeren Tasse Tee, unter dem Apfelbaum im Garten…

Restliche Scones lassen sich prima einfrieren.