Apfel-Rosmarin-Kuchen

Apfel-Rosmarin-Kuchen

Kräuter im Kuchen haben schon super beim Vanille-Mandel-Kuchen mit Estragon und Minze funktioniert. Da ich im Moment noch Äpfel gelagert und Rosmarin im Garten habe, fand ich diese Kombination für einen Kuchen extrem reizvoll. Außerdem kommt noch Zitrone in den Kuchen, und so ergibt sich ein vorfrühlingshaft-frischer Kuchen. Denn ab und zu hat man jetzt genug von Zimt und Vanille….

Zutaten:

Für die Apfelfüllung:

  • 3 mittelgroße Äpfel (ca. 450 gr gesamt)
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1/2-1 Esslöffel kleingeschnittene Rosmarinnadeln
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Für den Rührteig:

  • 160 gr sehr weiche Butter
  • 200 gr Zucker
  • 4 Eier
  • 250 gr Mehl
  • 1 Prise Salz

Zum Bestreuen:

  • 2 Esslöffel Mandelblättchen
Kuchen vor dem Backen; die Rosmarinzweigchen sind nur für’s Foto (die backe ich nicht mit)

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform ausfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Die Äpfel schälen, entkernen und in nicht zu kleine Würfel schneiden. Mit dem kleingeschnittenen Rosamrin, der Zitronenschale und dem Zitronensaft mischen, dann ca. 20 Minuten beiseite stellen.
  3. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät cremig rühren.
  4. Die Eier nach und nach hinzugeben. Das Mehl mit dem Salz vermengen und ebenfalls zum Teig geben.
  5. Die gewürfelten Äpfel mitsamt der leckeren entstandenen Rosmarin-Zitronenflüssigkeit gut unterheben und den Teig glatt in die vorbereitete Kastenform füllen.
  6. Den Kuchen mit den Mandelblättchen belegen.
  7. Den Kuchen ca. 80-90 Minuten lang backen, dann auskühlen lassen.

PS: Wer mag, kann noch etwas Puderzucker darübersieben oder die Mandelblättchen weglassen und stattdessen den Kuchen mit warmer Aprikosen-/Apfelmarmelade glasieren. Ich lasse ihn aber so, wie er ist. Noch leicht warm ein Gedicht zu einer kräftigen Tasse Tee.

Mandel-Pinien-Cookies

Mandel-Pinien-Cookies

Wer nussige Kekse mag, wird diese sicher mögen. Typisch für Cookies ist das weiche Innere, dazu der ausgefallen-dezente Nussgeschmack durch die Pinienkerne – einfach die perfekten Kekse zu einer Tasse Tee. Ich mag Kekse lieber kleiner (und dann lieber einen mehr); wer sie größer mag, nimmt bei der Portionierung statt eines Teelöffels einen Esslöffel. Und nun auf ins Backvergnügen.

Zutaten:

  • 150 gr ganze Mandeln
  • 25 gr Pinienkerne
  • 110 gr weißer Zucker
  • 75 gr brauner Zucker
  • 100 gr weiche Butter
  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Agavendicksaft
  • 1 Esslöffel Vanilleextrakt
  • 150 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Natron
  • 35 gr Haferflocken

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 160 Grad Umluft (oder 180 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Die Mandeln und Pinienkerne in einer Pfanne kurz anrösten (gibt den Geschmacksbooster, diesen Schritt bitte nicht überspringen).
  3. Herausnehmen und 4 Esslöffel beiseite legen, den Rest fein mahlen.
  4. Die gemahlenen Nüsse, die beiden Zuckersorten, die Butter, das Ei, den Sirup, den Vanilleextrakt, das Mehl und das Natron mit dem Handmixer zu einem glatten Teig mischen.
  5. Die 4 Esslöffel Nussmischung grob hacken.
  6. In den Teig – der etwas schwer und klebrig daherkommt – die gehackte Nussmischung und die Hafeflocken mit einem Löffel (idealerweise ein Holzlöffel) einarbeiten.
  7. Backbleche mit Backpapier belegen und mit einem Teelöffel kleine Bällchen abstechen und auf die Bleche setzen. Nicht flachdrücken, die Kekse laufen beim Backen auseinander.
  8. 10 Minuten backen, bis sie braun, aber innen noch leicht weich sind.

Schmecken besonders gut noch leicht warm, aber man kann sie auch in einer Keksdose eine Woche aufbewahren und jeden Tag ein paar Cookies stiebitzen…

Anmerkungen:

  • bei Umluft kann ich 2 Bleche gleichzeitig backen.
  • die Menge hat bei mir für 3 Bleche à 16 Cookies (insgesamt 48 Cookies) gereicht.

Ingo’s Kitchen: Knusper-Apfelkuchen

Ingo’s Kitchen: Knusper-Apfelkuchen

Ein schönes Rezept aus Ingo’s Kitchen! Dieses Mal bekommt ihr – ganz komfortabel – die „normale“ Version des Rezepts, und dazu (immer mit „enhanced“ gekennzeichnet) die gesunden Rezeptabwandlung von Ingo. Meistens reduziert er den Zucker und tauscht den weißen Zucker gegen Kokosblütenzucker. Egal, wie ihr den Kuchen backt – ob normal oder gesund („enhanced“) – lasst es euch schmecken! Ach ja, und ein bisschen Schlagsahne dazu hat bei keiner Variante geschadet…

Zutaten:

 Füllung :

  • 500 gr Äpfel (am besten leicht säuerlich)
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 40 gr Butter 
  • 60 gr Zucker (enhanced 30 gr Kokosblütenzucker)
  • 75 gr gehackte Mandeln

Rührteig

  • 150 gr weiche Butter
  • 125 gr Zucker (enhanced 40 gr Rohrohrzucker und 30 gr Kokosblütenzucker)
  • 2 Päckchen Vanillezucker (enhanced 1)
  • 3 Eier
  • Schale v. 1 Zitrone
  • 125 gr Haferflocken
  • 50 gr Mehl (enhanced 50 gr Leinsamenmehl o. Dinkelvollkorn)
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Äpfel schälen und Kernhaus entfernen, in kleine Stücke schneiden.
  2. Mit Zitronensaft +1-2 Esslöffel Wasser ca. 3-5 Minuten dünsten.
  3. Abkühlen lassen, mit Butter in Flöckchen, Zucker u. Mandeln vermischen und  beiseite stellen
  4. Butter schaumig rühren in der Küchenmaschine, Zucker+Vanillezucker einrieseln, Eier+Zitronenschale unterrühren.
  5. Haferflocken+Mehl+Backpulver+Salz dazugeben und kurz weiterrühren.
  6. Eingefettete Springform mit den Haferflocken ausstreuen, 3/4 des Rührteigs draufgeben und zu den Rändern hin verstreichen.
  7. Füllung darauf verteilen.
  8. Restlichen Rührteig in kleinen Häufchen oben drauf setzen.
  9. Im 200 Grad vorgeheizten Backofen (Ober/Unterhitze) schieben und ca. 50 Minuten backen.
  10. Abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

Brioche aus der Cocotte

Brioche aus der Cocotte

Zu Weihnachten haben wir eine süße rote Cocotte geschenkt bekommen, und die mussten wir natürlich gleich einweihen. Wir haben darin gebacken, und zwar supereasy zu machendes Brioche. Jetzt hat man ja ein bisschen Zeit bei sich zu Hause, also war das Warten auf den Hefeteig auch kein Problem.

Noch warm mit etwas Butter oder Zwetschgenmus/-marmelade bestrichen wirklich ein absoluter Hochgenuss! Die Brioche, die wir nicht schaffen, frieren wir ein, dann haben wir auch die nächsten Nachmittage frischen Brioche-Nachschub.

Die Idee für das Rezept haben wir von Springlane.

Zutaten (für eine Cocotte von 24 cm Durchmesser):

  • 500 gr Weizenmehl 550
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 60 gr Butter
  • 60 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 250 ml warme Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb (zum Bestreichen)
  • Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Mehl mit Salz, Zucker und Trockenhefe vermengen, danach die Butter in Stücken und das Ei in die Schüssel geben.
  2. Dann die lauwarme Milch dazugießen, und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine (oder Handmixer) 15 Minuten lang durchkneten.
  3. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
  4. Cocotte mit Butter einfetten, und den Teig erneut 3 Minuten durchkneten.
  5. Teig zu 8 gleich großen Kugeln formen und kreisförmig in der Cocotte anordnen (s. Fotos).
  6. Teigkugeln nochmal abgedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  7. Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. Eigelb verquirlen, und die Brioches damit einpinseln, dann mit Hagelzucker bestreuen.
  9. Im heißen Ofen auf der unteren Schiene ohne Deckel 35-40 Minuten backen.

…und dann genießen!!

Weihnachtliche Ricotta Pancakes

Weihnachtliche Ricotta Pancakes

Dies hier ist eigentlich kein Teatime-Rezept, sondern eher für ein gemütliches Weihnachtsfrühstück oder Brunch gedacht. Und man kann die Pancakes natürlich nicht nur zur Weihnachtszeit essen.

Die Portion ist für 3 Personen, wenn sie nur die Pancakes essen. Es reicht auch für mehr Personen, wenn es neben den Pancakes noch andere Leckereien zum Frühstück gibt.

Normalerweise bin ich nicht der Fan davon, mein Frühstück erst noch zu backen – aber versprochen, es lohnt sich! Die Pancakes sind superfluffig und „gewürzig“.

Zutaten (für ca. 10 Stück):

  • 150 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 160 gr Zucker
  • 180 ml Buttermilch
  • 2 Eier, getrennt
  • 180 gr Ricotta
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Piment
  • Butter oder Butterschmalz für die Pfanne

Zubereitung:

  1. Die Eiweiße in einer separaten Schüssel mit dem Handrührgerät steif schlagen.
  2. Mehl, Backnatron und Backpulver in eine große Schüssel geben, 60 gr Zucker, Buttermilch und Eigelbe hinzufügen und alles glatt rühren.
  3. Eischnee und Ricotta unter die Mehlmischung heben.
  4. Eine große beschichtete Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen und mit der Butter bestreichen.
  5. Dann bei niedriger Temperatur nach und nach je zwei Eßlöffel Teig in die Pfanne geben und die Pancakes von jeder Seite 2-3 Minuten goldbraun backen. (Je nach Pfanne passen 2-3 Pancakes hinein).
  6. Den restlichen Zucker mit dem Piment mischen und die heißen Pancakes damit bestreuen.

Baiserstangen mit Mandeln

Baiserstangen mit Mandeln

Leider gibt es gar nichts, was ich euch aus dem Garten zu berichten habe. Es regnet und stürmt. Wir ernten fleissig unsere Äpfel, und der Rest des Gartens wächst so unbemerkt vor sich hin. Die erste Christrose hat ihre Blüte geöffnet, und unterirdisch wachsen die Blumenzwiebeln so gemütlich vor sich hin. Die einzige Action im Garten bieten die Vögel rund um unser Futterhäuschen und im Apfelbaum. Bis auf Vogelfutter auffüllen also auch nichts für mich zu tun. Deshalb backe ich im Moment eher, und so gibt es nochmal ein Rezept für Weihnachtsplätzchen.

Dieses Rezept kann man gut in Verbindung mit den Wiener Kaprizen backen, denn hier wird das Eiweiß gebraucht, das bei den Kaprizen übrig bleibt. Das ist aber beileibe nicht das einzige Argument für die knusprig-nussigen Stangen, die wahrscheinlich schnell weggenascht sein werden.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 120 gr gemahlene Haselnüsse (am besten ungeschält)
  • 120 gr Mandeln (am besten ungeschält)
  • 1/2 Vanilleschote
  • 3 Eiweiß (die Eigelb z.B. für die Wiener Kaprizen nehmen)
  • 120 gr Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 2 Tropfen Bittermandelaroma

Für die Deko:

  • 100 gr Puderzucker
  • 2 Esslöffel Zitronensaft und evtl. etwas Wasser
  • geröstete Mandelblättchen

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 120 Grad Umluft vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier belegen.
  2. Die gemahlenen Haselnüsse und Mandeln in einer Pfanne ohne Fett unter Rühren leicht rösten, danach etwas abkühlen lassen.
  3. Die Eiweiße mit dem Zucker mit dem Handrührgerät halbsteif schlagen.
  4. Nacheinander unter Rühren die Haselnüsse, Mandeln, sowie das Vanillemark, Salz, Zimt und Bittermandelaroma hinzufügen.
  5. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (ca. 15 mm Durchmesser) füllen und nebeneinander ca. 6 cm lange Stangen auf die Bleche spritzen. (Wer keinen Spritzbeutel hat, bastelt sich einen aus einem Gefrierbeutel und schneidet dafür eine Ecke des Gefrierbeutels ab. Ich habe es auch so gemacht.)
  6. Dabei zwischen den Stangen etwas Abstand lassen.
  7. Die Stangen 14 – 16 Minuten im Ofen backen bzw. trocknen lassen. Dabei nach 10 MInuten die Backofentür einmal öffnen und den Dampf abziehen lassen.
  8. Die Stangen herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.
  9. Währenddessen für die Glasur den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren (und die Mandelblättchen rösten).
  10. Die Stangen auf dem Blech mit dem Guss verzieren (schön ist es, mit einem Löffel und viel Schwung dünne Linien drüberzuziehen. Dazu sollte der Guss eher dünnflüssig sein). Mit den gerösteten Mandelblättchen bestreuen. Trocknen lassen.

Die Stangen schmecken einfach herrlich nussig und sind der ideale Seelentröster bei dem momentanen nassen Wetter. Schnappt euch eine Tasse Tee dazu, und setzt euch an einen Platz, an dem ihr gut die Vögel in eurem Garten beobachten könnt. Herrlich!

Wiener Kaprizen

Wiener Kaprizen

Der erste Advent ist doch ein optimaler Zeitpunkt, um mit der Weihnachtsplätzchen-Bäckerei zu starten. Wenn man rund ums Jahr Kekse für die Tea Time backt, ist das Backen von Weihnachtsplätzchen irgendwie auch keine große Affäre. Tatsächlich suche ich mir aber Plätzchen aus, die ich nur zur Weihnachtszeit backe. Der Klassiker bei uns zu Hause sind sicher die Vanillekipferl, aber zusätzlich probiere ich immer mal wieder neue Sorten. Heute stelle ich euch lecker schokoladig-nussige Kaprizen vor, nach einem Rezept von Franziska Schweiger aus ihrem wunderschönen Buch „Weihnachts-Bäckerei“ (GU-Verlag). Das Reiben der Kuvertüre und das Enthäuten der Haselnusskerne sind die langwierigsten Aufgaben dabei.

Zutaten:

  • Für den Teig:
  • 65 gr Zartbitterkuvertüre oder -schokolade
  • 120 gr Mehl
  • 100 gr Zucker
  • 60 gr gemahlene Mandeln
  • 3 Teelöffel Kakao
  • 1/2 gestrichenen Teelöffel Zimt
  • abgeriebene Schale einer 1/2 Bio-Zitrone
  • 3 Eigelb (Eiweiß aufheben und für die Baiserstangen oder Madeleines nehmen)
  • 140 gr weiche Butter

Für die Deko:

  • 40 Haselnusskerne
  • 100 gr Zucker zum Wälzen

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Kuvertüre fein reiben.
  2. Das Mehl mit der geriebenen Kuvertüre, Zucker, Mandeln, Kakao, Zimt und Zitronenschale mischen und auf die Arbeistfläche häufen.
  3. In die Mitte eine Mulde drücken und die Eigelbe hineingeben, die weiche Butter in Flöckchen schneiden und rundherum auf dem Mehlrand verteilen.
  4. Alles rasch mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
  5. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt 1-2 Stunden kalt stellen.
  6. Inzwischen für die Deko die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, vom Herd nehmen und häuten. Dafür die Nüsse mit den Händen in einem Sieb hin- und herschütteln. Wer mag, kann diesen Schritt auch weglassen.
  7. Den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitz vorheizen und Backpapier auf zwei Bleche bereitlegen.
  8. Den Zucker auf einen flachen Teller geben.
  9. Aus dem Teig mit den Händen kleine Kugeln (ca. 1,5 cm Durchmesser) formen, in Zucker wälzen und auf die Bleche setzen (pro Blech 20 Kaprizen, schön weit auseinander, denn sie laufen beim Backen auseinander).
  10. Jeweils 1 Haselnuss in die Mitte der Kugeln drücken und die Kaprizen nacheinander im Ofen ca. 15 Minuten backen.
  11. Abkühlen lassen und genießen.

Versunkener Apfelkuchen

Versunkener Apfelkuchen

Schon seit langem wollte ich einen versunkenen Apfelkuchen backen. Dieser hier ist es geworden: kein ganz klassischer, sondern ein versunkener Apfelkuchen mit einem Twist. Den geben hier Marzipan und Amarettini-Brösel im Teig. Dadurch bekommt der Apfelkuchen eine tolle Mandel-Note. An alle Marzipan-Verschmäher: das Marzipan-Aroma im Teig ist sehr lecker und passt genial gut zum Apfel!

Zutaten (für eine Springform von 26 cm Durchmesser)

  • 125 gr kalte Marzipanmasse (vor dem Backen kurz ins Gefrierfach legen)
  • 100 gr Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 gr weiche Butter
  • 2 Eier
  • 125 gr Mehl
  • 20 gr Speisestärke
  • 1 Teelöffel Weinstein-Backpulver
  • 50 gr Amarettini-Kekse
  • 5 Esslöffel Ahornsirup
  • etwa 700 gr Äpfel
  • 2 Esslöffel Apfel- oder Aprikosenmarmelade

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  2. Die Marzipanmasse grob raspeln, und zusammen mit dem Zucker und Salz verrühren.
  3. Die Butter dazugeben und mit dem Handrührer cremig schlagen.
  4. Die Eier unterrühren.
  5. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und in den Teig rühren.
  6. Die Amarettini grob zerbröseln (am besten in einen Gefrierbeutel füllen und ein paar mal drauf schlagen).
  7. Die Hälfte der Brösel und den Ahornsirup in den Teig rühren.
  8. Den Teig in die Springform streichen.
  9. Die Äpfel schälen, entkernen und vierteln. Die Apfelviertel auf der runden Seite merhmals quer einschneiden.
  10. Apfelviertel mit der runden Seite nach oben dicht an dicht in den Teig drücken.
  11. Kuchen 35 – 40 Minuten im Ofen backen (evtl. Stäbchenprobe machen).
  12. Apfelkuchen aus dem Ofen nehmen und die Marmelade in einem kleinen Topf leicht erwärmen und den warmen Kuchen damit bestreichen.
  13. Vor dem Servieren die restlichen Amarettini-Brösel über den Kuchen streuen.

Am besten noch lauwarm genießen, mit einer leckeren Tasse Tee, und Blick nach draußen in den Garten, wo Wind und Regen die letzten bunten Blätter durcheinander wirbelt…

Bananenkuchen

Bananenkuchen

Bananen haben wir eigentlich nur im Haus, um sie beim Sport zu essen. Leider kaufen wir immer zu viele, und die liegen dann herum und werden langsam braun. Aus diesem Grund habe ich inzwischen ein Repertoire an Bananenkuchen und Muffins, um Bananen zu verwerten. Irgendwie mag ich die Bananen so auch lieber als in ihrer Ursprungsform. Heute stelle ich euch mein Lieblingsrezept für einen einfachen Bananenkastenkuchen vor. Es stammt mal wieder von Nigella Lawson. Das Besondere daran sind die in Rum getränkten Rosinen. Und bevor ihr jetzt sagt: „Ui, Rosinen mag ich nicht so gern“ – durch die Rumtränkung schmecken sie gar nicht mehr rosinig sondern verleihen dem Kuchen mehr Saftigkeit. Auch das ist so ein Kuchen, der eingewickelt die ganze Woche hält, so dass man sich jeden Tag ein paar Scheibchen für die Teepause abschneiden kann. Herrlich!

Zutaten:

  • 100 gr Rosinen
  • 75 ml brauner Rum
  • 175 gr Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 125 gr Butter, geschmolzen
  • 150 gr Zucker
  • 2 große Eier
  • 4 kleine, seeehr reife Bananen (ca. 300 gr ohne Schale), zerdrückt
  • 60 gr gehackte Walnüsse
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Zubereitung:

  1. Die Rosinen mit dem Rum in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Abkühlen lassen, und abgedeckt eine Stunde ziehen lassen. Dann die Flüssigkeit abschütten.
  2. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Eine Kastenform fetten oder mit Backpapier auslegen.
  4. Mehl, Backpulver, Backnatron und Salz in einer mittelgroßen Schüssel vermischen.
  5. In einer großen Schüssel die geschmolzene Butter und den Zucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  6. Die Eier nacheinander unterrühren, danach die zerdrückten Bananen.
  7. Mit einem Holzlöffel die Walnüsse, die abgetropften Rosinen und den Vanilleextrakt unterrühren.
  8. Ein Drittel der Mehlmischung dazugeben, gut unterrühren, dasselbe dann mit den restlichen zwei Dritteln.
  9. Den Teig in die Kastenform füllen und auf der mittleren Schiene 1 -1 1/2 Stunden backen. Stäbchenprobe machen.
  10. In der Form abkühlen lassen.

Wer mag, kann sich auf seine Bananenkuchenscheiben auch einen Hauch von Nuss-Nugat-Creme streichen…aber für uns Sportler ist das eigentlich tabu…

Apfelkuchen mit Kardamom und Mohn

Apfelkuchen mit Kardamom und Mohn

Dieser kleine „gewürzige“ Rührkuchen ist der ideale Begleiter zu einer Tasse Tee im Herbst und perfekt für ein Wochenendkuchen für 2 Personen. Der Kuchen ist auch schnell zubereitet: innerhalb von 20 Minuten steht er im Ofen.

Der Kardamom ist hier die entscheidende Zutat. Deshalb bitte keinen fertigen gemahlenen Kardamom nehmen; dieser schmeckt nicht intensiv genug. Wem der Kardamomgeschmack zu intensiv ist, kann die Dosis ruhig verringern. Im Prinzip könnte man den Kardamom auch weglassen und statt dessen klassisch ein bisschen Zimt (1/4 Teelöffel) in den Teig rühren. Die Rezeptidee stammt aus dem Buch „Äpfel“ von James Rich. Ich habe nur ein paar Schritte vereinfacht.

Zutaten (für eine Springform von 20 cm Durchmesser)

  • 6 Kardamomkapseln
  • 125 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 50 gr Butter, zimmerwarm
  • 110 gr Zucker
  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Vollmilch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Esslöffel Mohn
  • 1 Apfel, geschält, entkernt, in kleine Stücke geschnitten

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer kleinen Springform (Durchmesser 20 cm) mit Butter einfetten.
  2. Die Kardamomkapseln öffnen und die Körner herausnehmen. Die Körner in einer trockenen Pfanne 2-3 Minuten rösten. Dabei darauf achten, dass die Körner nicht zu braun werden oder verbrennen.
  3. Die gerösteten Körner im Mörser oder Blitzhacker zu feinem Pulver mahlen. Beiseitestellen.
  4. Das Mehl mit dem Backpulver in einr Schüssel vermischen.
  5. In einer anderen Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann das Ei unterrühren.
  6. Esslöffelweise die Mehl-Backpulvermischung dazugeben.
  7. Dann Milch und Salz hinzufügen, danach den Mohn und gemahlenen Kardamom.
  8. Zum Schluss drei Viertel der Apfelwürfel unterheben.
  9. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und mit den restlichen Apfelwürfeln belegen.
  10. Im Ofen ca. 50 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist (Stäbchenprobe machen).
  11. In der Form auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig erkalten lassen.

Ein Klecks Schlagsahne schadet sicher auch nicht…