Unsere Zitronen sind reif! Unglaublich, es werden sechs Stück sein. Die Sorte heißt „Meyer“, und die Zitrone kommt auch mit geringen Minusgraden zurecht. Das war mir sehr wichtig, denn so kann das Zitronenbäumchen (bis auf extreme Frosteinbrüche) bei uns gemütlich draußen auf der Terrasse überwintern.
Damit wir die Ernte auch möglichst lange genießen können, mache ich Marmelade aus vier der Zitronen. Hier kommt ein Rezept, das man natürlich auch super mit gekauften Zitronen machen kann.
Zutaten (für ca. 3-4 Gläser)
500 gr Zitronen
500 gr Zucker (kein Gelierzucker!)
1 Esslöffel Grappa
Wasser
Zubereitung:
Die Zitronen heiß waschen und abbürsten.
Die Enden abschneiden und in ganz dünne Scheiben schneiden (evtl. mit dem Gurkenhobel).
Scheiben vierteln und alle Kerne entfernen.
Die Scheiben in einen großen Topf geben, mit Wasser bedecken und einen Tag stehen lassen.
Am nächsten Tag die Zitronenmasse ca. 30 Minuten einkochen, bis die Zitronenstückchen zerfallen sind.
Währenddessen die Gläser sterilisieren.
Den Zucker unterrühren und 5 Minuten weiterkochen.
Dann den Grappa zugeben, nicht mehr kochen lassen.
Heiß in die Gläser füllen und mindestens 1 Woche stehen lassen.
Dies ist die Saison der ungewöhnlichen Weihnachtsplätzchen! Letzte Woche war Frischkäse eine Teigzutat, und heute gibt es Plätzchen aus Roggenmehl. Die Rezeptidee ist aus dem Buch „Neues Backen“ von Laurel Kratochvila. Hier haben es mir tatsächlich auch die vielen Gewürze angetan.
Die Kekse sind sehr knusprig und erinnern ein bisschen an Spekulatius. Sehr lecker!
Zutaten:
150 gr weiche Butter
250 gr brauner Zucker
1 Ei
225 gr Roggenmehl
1 1/4 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Fleur de Sel
1/2 Teelöffel geriebene Muskatnuss
1/4 Teelöffel gemahlene Gewürznelken
1/4 Teelöffel gemahlener Kardamom
2 Esslöffel gehackte Mandeln
Zubereitung:
Butter und Zucker mit dem Handrührer hell und cremig rühren.
Dann das Ei unterrühren.
Mehl, Backpulver, Fleur de Sel und die Gewürze in einer Schüssel mischen und dann nach und nach in die Buttermasse einarbeiten.
Den Teig zu einer Kugel formen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 4 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen (oder beliebige Formen).
Mit 2 cm Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen, mit Mandeln bestreuen und 10-12 Minuten im Ofen goldbraun backen.
Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
In einer dicht schließenden Dose halten sich die Plätzchen ca. 4 Wochen. Falls sie nicht vorher aufgefuttert werden.
Dies ist das erste meiner Weihnachtsplätzchen-Rezepte, und obwohl es aufwendig klingt, geht es kinderleicht! Der Teig ist auch etwas ungewöhnlich – er enthält nämlich Frischkäse. Die kleinen Croissants sehen wirklich süß aus, und sie schmecken auch wirklich toll knusprig-zimtig-süß. Ein schönes Rezept, für das man zwar 2 Stunden Kühlzeit einplanen muss, das aber ansonsten völlig unproblematisch von der Hand geht. Außerdem mag ich es, wenn die Zutatenliste nicht endlos lang ist.
Zutaten (für 32 Stück):
150 gr Dinkelmehl
100 gr Doppelrahm-Frischkäse
100 gr kalte Butter
100 gr Rohrohrzucker
50 gr gemahlene, geröstete Haselnüsse
1 TL gemahlener Zimt
Zubereitung:
Mehl und den Frischkäse in eine Schüssel geben. Butter in Würfeln dazugeben, zu einem glatten Teig kneten.
Eine Kugel formen, abdecken und 2 Stunden im Kühlschrank kühlen,
Zucker, Haselnüsse und Zimt in einer Schüssel vermischen. Den gekühlten Teig halbieren und zu zwei Kugeln formen.
Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen, zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
Ein Viertel der Haselnuss-Zucker-Mischung auf einer glatten Arbeitsfläche verteilen.
6. Die erste Teigkugel drauf 3mm dick zu einem Kreis ausrollen. Eigentlich nimmt man die Haselnuss-Zucker Mischung statt Mehl. Die Oberfläche des Kreises ebenfalls mit einem Viertel der Haselnuss-Zucker-Mischung bestreuen und durch das Ausrollen mit dem Nudelholz hineinreiben. Auch hier statt dem üblichen Mehl nur die Haselnuss-Zucker-Mischung nehmen. Mein Kreis hatte einen Durchmesser von ca. 18-20 cm.
7. Diesen ersten Kreis nun mit einem scharfen Küchenmesser in 16 gleiche Kuchenstücke schneiden.
8. Jedes Dreieck von der Außenseite zur Spitze hin zu einem Hörnchen einrollen und auf ein Blech setzen.
9. Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.
10. Die Hörnchen in ca. 12 Minuten goldbraun und knusprig backen (bei Umluft gehen beide Bleche auf einen Schlag).
Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Und dann…zwischendurch mal als Stimmungsaufheller geniessen!
Diese schnell gebastelten, kleinen Birkenkränzchen kannst du für alle möglichen Deko-Zwecke verwenden. Sie wirken schön natürlich, verleihen den Dingen aber einen festlichen Charme. Ob du sie als Kerzenringe oder Verzierung für Geschenke benutzt, bleibt dir überlassen. Selbst die Farbe kannst du wählen; je nachdem, was du als Verzierung aussuchst. Nehme ziemlich dünne, frische Birkenzweige: sie lassen sich supergut formen ohne zu knicken. Die benötigten Materialien (bis auf den Blumendraht) findest du in Feld und Wald.
Das brauchst du:
Pro Kränzchen 2-3 dünne Birkenzweige
Schere
Blumendraht
Verzierung, z.B. Hagebutten, Koniferengrün, Heidekraut…
So geht’s:
2-3 Birkenzweige zu einem Kreis biegen.
An der Überlappungsstelle die Zweige mit Draht aneinanderbinden.
Überstehende Zweige abschneiden.
An die „Nahtstelle“ die Verzierung anbringen, z.B. Hagebutten (ebenfalls mit Blumendraht).
Das war’s!
Das kannst du nun mit den Kränzchen machen:
Geschenke verzieren oder Marmeladengläser zu weihnachtlichen Teelichtern aufpeppen
…oder als Kerzenringe für dickere Kerzen verwenden, oder einfach aufhängen, oder…
Das Beste ist: die Kränzchen halten sich lange; die Verzierung kannst du nach Belieben austauschen, falls sie zu trocken oder unansehnlich geworden ist.
Die Inflation steigt und steigt, und mit ihr auch unsere Lebenshaltungskosten. Kann man durch den Anbau von Gemüse, Obst und Kräuter wirklich etwas sparen? Man muss ja auch bedenken, dass man mindestens Erde , Wasser und Dünger benötigt, damit die Pflänzchen wachsen.
Tatsächlich gibt es einige Pflanzen, die sich wirklich lohnen. Bei der folgenden Liste gehe ich von klein nach groß, d.h. die ersten Punkte auf der Liste eignen sich auch für Balkongärtner.
Frische Kräuter
Ihr kennt das bestimmt: für ein Rezept braucht man z.B. zwei Zweige Rosmarin. Im Supermarkt gibt es dann ganz oft so ein paar nicht ganz taufrische Zweige in einer Plastikverpackung, für die man ca. 1,50 Euro zahlt. Die restlichen Zweige, die man nicht direkt verbaucht, muss man dann meistens nach zwei Tagen wegwerfen. Man braucht zwar nicht viel von diesen Kräutern, aber sie sind im Verhältnis dann doch ziemlich teuer. Deshalb lohnt es sich auf alle Fälle, von ausdauernden Kräutern (die man nicht jedes Jahr neu aussäen muss und die mehrere Jahre überleben) ein paar Töpfe zu haben.
Besonders pflegeleicht sind Rosmarin, Thymian, Salbei, Minze oder Zitronenmelisse (Hinweise zur Pflege in meinem Blogbeitrag Unkomplizierte Kräuter für Garteneinsteiger). Wer es noch preiswerter möchte, kann von den o.g. Kräutern durch Stecklinge auch einfach neue Pflänzchen ziehen.
Schnell wachsende Blattgemüse
Ein paar frische Blätter zum Salat, ein paar Radieschen: das kann man innerhalb kurzer Zeit unkompliziert ernten, und diese Gemüse wachsen (wenn man sie regelmäßig gießt) wie von selbst, und selbst düngen braucht man sie innerhalb der kurzen Zeit eigentlich auch nicht. Je nach Platz kann man hier mehr oder weniger ernten; bei wenig Platz, also z.B. auf dem Balkon, gibt es keine Riesenernte.
Am besten eignen sich Rucola, Schnittsalat oder Baby Leaves. Wer mag, kann es auch mit Radieschen probieren, im Garten lohnt es sich auf alle Fälle.
Mehrfachtragende Gemüse
Wenn man sich im Sommer die Mühe macht, Gemüse anzubauen, dann lohnen sich gerade auf kleinem Platz nur die Gemüse, die mehrfach tragen (also mehrere/viele Früchte an einer Pflanze).
Die Klassiker sindTomaten und Zucchini, aber auch Stangenbohnen sind super ertragreich (und lassen sich in einem großen Topf auch auf dem Balkon ziehen). In warmen Regionen gehen auch gut Auberginen, Paprika, Chilis oder Gurken, in kühleren Regionen sind auch Zuckererbsen eine gute Option. Wir sind bei Chilis echte Selbstversorger! Ich ernte jedes Jahr so viele, dass ich schon seit Jahren keine Chilis mehr kaufen muss. Die Ernte wird zum Teil getrocknet, der andere Teil wandert frisch in den Tiefkühler; dann kann man die Schoten das ganze Jahr über wie frische Chilis verwenden.
Zu vielen der erwähnten Gemüse habe ich schon Blogartikel geschrieben. Wenn das Gemüse in lila Schrift geschrieben steht, könnt ihr einfach auf das Wort klicken, und ihr kommt direkt zum passenden Blogbeitrag.
Die Gemüse, die sich nicht lohnen, sind Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren oder Kohl. Die gibt es kiloweise echt günstig im Supermarkt (je nach Angebotslage das Kilo zwischen 1-2 Euro); das bekommt man zu diesem Preis als Hobbygärtner nicht hin.
Beeren
Wenn man sich die Kilo-Preise für Beeren anschaut, stellt man fest, dass sie ziemlich teuer sind. Wenn man Glück hat, bekommt man Heidelbeeren mal für 6-8 Euro das Kilo, aber meist zahlt man das Doppelte. Natürlich kaufen wir Beeren nun auch nicht kiloweise, und essen davon nicht so große Mengen wie z.B. von Kartoffeln oder Möhren.
Warum dann Beeren anbauen? Bei vielen Beeren ist ein Pluspunkt, dass sie ohne viel Pflegeaufwand wachsen! Zwei Johannisbeer-Sträucher im Garten, und schon hat man eine fantastische Ernte, ohne viel machen zu müssen. Ähnlich pflegeleicht sind bei mir die Himbeeren.
Die Heidelbeere tut sich bei mir schon schwerer, da sie gerne sauren Boden mag, den wir leider nicht haben. Im Wald wachsen bei uns Unmengen, aber in heißen Jahren tragen sie nicht so gut.
Brombeeren sammle ich bei uns im Feld, da wachsen Unmengen wild. Und außer mir scheint sich keiner die Mühe zu machen, Brombeeren zu sammeln. Ich mache Marmelade draus, aber sie wandern auch in den ein oder anderen Kuchen.
Also, Beeren selbst anbauen oder sammeln ist ein echter „Money-saver“.
Äpfel /Birnen/Zwetschgen
…oder auch Kirschen, also alles Baumobst. Dafür braucht man nun allerdings einen Garten. Man kann auch Bäume in Kübeln auf dem Balkon halten (ich habe eine Mandel im Topf), aber Unmengen wird man hier nicht ernten.
Da ja auch Äpfel ziemlich preisgünstig im Supermarkt zu haben sind (1-1,50 Euro das Kilo), lohnt sich wirklich nur ein Baum im Garten. Das gleiche gilt für die anderen Baumobstarten.
Wir haben ja einen Apfelbaum in unserem Garten, und die Versorgung mit Äpfeln ist zwar nicht das ganze Jahr über gegeben (aber nur, weil ich sie nicht gut lagern kann). Ansonsten sind die Ernten fantastisch. Letztes Jahr waren es so viele Äpfel, dass ich total im Verwertungsstress war und wir uns einen Dampfentsafter für Saftzubereitung gekauft haben. Trotz Marmelade, Kuchen und Verschenken waren die Mengen kaum zu bewältigen. Trotzdem liebe ich diesen Baum, denn ein frischer Apfel vom Baum schmeckt einfach himmlisch!
Wichtig ist auf alle Fälle die richtig Sortenwahl, wobei man sich hier nicht von falschen Vorstellungen leiten lassen darf! Wir haben einen „Topaz“, und der kommt mit unserem heißen und trockenen Klima noch ganz gut zurecht. Viele der „alten“ Sorten, die gerade so beworben werden, gehen da schon in die Knie.
Insgesamt kann man durch clevere Wahl der Obst- und Gemüsesorten, die man anbaut, auf alle Fälle Geld sparen. Dafür muss man aber etwas anderes investieren: Zeit! Bei Johannisbeeren und Obstbäumen geht es wohl auch ohne großen Zeitaufwand, aber alles andere möchte doch gehegt und gepflegt werden. Das macht aber auch richtig Spaß, und wenn man sich die Zeit nimmt, ist es auch wirklich erholsam. Man tut sich also auch noch etwas Gutes!
Heute gibt es ein Rezept, das für meine Verhältnisse ein bisschen aufwendiger daherkommt. Das Aufwendige daran finde ich das Gittermuster auf den Tartelettes. Da muss man schon schön genau und vorsichtig arbeiten. Aber alles in allem geht die Zubereitung doch ganz flott, denn während der Teig kühlt, kann man das Kompott zubereiten und die Förmchen fetten (ein weiterer, von mir ‚geliebter‘ Arbeitsschritt!).
Ich habe Tartelette-Förmchen mit Hebeboden, so kann man die Törtchen besser aus der Form bekommen.
Alles in allem aber eine hübsche Leckerei, die auch ein bisschen was hermacht. Die Tartelettes eignen sich auch gut als Dessert nach einem schönen Essen. Happy Baking!
Zutaten (für 6 Tartelettes):
Für den Teig:
1 Ei
250 gr Mehl
50 gr Zucker
Salz
140 gr kalte Butter
Butter zum Fetten der Form
Zimt
Für das Kompott:
3 große Äpfel
2 Esslöffel Zitronensaft
30 gr Zucker
1 Teelöffel Speisestärke
Zimt
Eingefettete Tarteletteförmchen
Zubereitung:
Für den Teig das Ei trennen. Eigelb mit Mehl, 30 gr Zucker, 1 Prise Salz und der kalten Butter in Stückchen in eine Schüssel geben.
Mit den Händen zu einem glatten Teig kneten, evtl. etwas kaltes Wasser zugeben.
Den Teig in Folie wickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Währenddessen für das Kompott die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden.
Die Apfelstücke mit Zitronensaft und Zucker zugedeckt bei mittlerer Hitze weich kochen.
Die Stärke mit 2 Esslöffeln kaltem Wasser glatt rühren und dazugeben.
Noch ca. 2 Minuten unter Rühren weiterkochen, 1 Messerspitze Zimt einrühren und dann das Kompott abkühlen lassen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und Tarteletteförmchen einfetten.
Man kann entweder den Teig ausrollen und die Formen damit auslegen, oder wie ich den Teig in die Förmchen drücken. Ich habe 2/3 des Teigs genommen, und diesen in 6 Teile geteilt. Jedes Teigteil habe ich dann in jeweils ein Förmchen gedrückt. Das restliche 1/3 wird dann später ausgerollt, um die Streifen für das Gittermuster auszuschneiden.
10. Das Kompott in den Formen verteilen.
11. Das Eiweiß verquirlen und die Teigränder damit bestreichen.
12. Den restlichen Teig ausrollen, in Streifen schneiden (ca. 2-3 mm dünn) und gitterartig über das Kompott legen, leicht andrücken. Vorsicht, die Streifen brechen beim Transfer von Arbeitsplatte zu Törtchen gerne mal!
13. 20 gr Zucker und 1/2 Teelöffel Zimt vermischen und über die Törtchen streuen.
14. Im Ofen ca 30 Minuten backen.
…und jetzt genießen! Ein Klecks Sahne passt bestimmt auch gut dazu.
PS Statt mit Äpfeln schmecken die Tartelettes sicher auch gut mit Birnen.
Knoblauch ist denkbar einfach anzubauen. Im Wesentlichen steckt man die Zehen in die Erde und wartet ab, bis der Knoblauch erntereif ist. Knoblauch ist also ideal für „lazy gardening“!
Es gibt im Wesentlichen zwei Termine, an denen man die Knoblauchzehen in die Erde versenken kann: Im November / Dezember (wenn der Boden noch nicht gefroren ist), oder im März. Die Anzucht im Herbst hat den Vorteil, dass die Zehen mehr Zeit haben, Wurzeln zu bilden. Der Winter und Minusgrade macht ihnen gar nichts aus. Wer aber vergessen hat, im Herbst die Zehen zu stecken, kann dies auch noch im März tun.
Die Zehen in etwa doppelt so tief wie sie groß sind in die Erde stecken; dabei das flache Ende nach unten und das spitze Ende nach oben. Gebt den Zehen etwas Abstand (ca. 15 cm), denn sie haben gerne ein bisschen Platz. Sie mögen kein Unkraut um sich herum, sind aber prima Mischkulturpartner z.B. mit Erdbeeren.
Vor ein bis zwei Wochen gesteckter Knoblauch schiebt seine ersten Blätter aus der Erde
Nun muss man eigentlich nicht mehr viel tun, außer abwarten. Bekommen die Knoblauche schon im Frühling gelbe Blätter, dann düngt sie ruhig mal, oder wenn es gar zu trocken ist, gießt sie auch. Generell mögen sie es aber eher trocken, insbesondere im Juni/Juli, bevor sie erntereif werden.
Bilden sich Blüten, diese bitte ausbrechen, denn sonst steckt der Knoblauch alle Kraft in die Blüten, aber wir wollen ja große Knollen. Werden im Hochsommer dann die Blätter gelb, ist der Knoblauch erntereif. Dann einfach vorsichtig die Knollen ausgraben.
Welche Knoblauchzehen kann man verwenden?
Also am besten sind natürlich Zehen von Knoblauch, der auch hier gezogen wurde oder bei Gärtnereien angeboten wird. Man kann aber auch Zehen von im Supermarkt gekauften Knoblauch stecken, aber da weiß man nie so genau, was man bekommt. Das könne auch mal Knollen sein, die keine Zehen ausbilden und kleiner bleiben. Geschmacklich ist selbst gezogener Knoblauch aber einfach unschlagbar. Und so super einfach im Anbau.
Wer kein Gemüsebeet hat, kann ihn auch mal ins Blumenbeet stecken.
Man kann den Knoblauch frisch essen, dann ist er besonders lecker. Um ihn zu lagern, trocknet man ihn am besten an einem warmen, trockenen Ort.
Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich gerne Schnittblumen anbaue, und eine meiner Lieblingsblumen dafür sind Dahlien. Allerdings schneide ich gar nicht so oft Blüten, wie ich könnte, denn ich mag sie auch ganz gerne im Garten. Nach dem ersten Frost ist die Dahlien-Saison allerdings vorbei.
Nun aber habe ich bei „Gardener’s World“ einen interessanten Beitrag über eine Dame aus England gesehen, die ihre Dahlien trocknet. Ich muss sagen, das Ergebnis hat mich überzeugt! Momentan bin ich ja auch auf dem Blumen-Trocknen-Trip (ich habe dieses Jahr zum ersten Mal eine Strohblume gezogen; nächstes Jahr sollen es mehr werden), und ich habe ein paar Kornblumen getrocknet. Aber dass man Dahlien trocknen kann, war mir neu.
Wie habe ich meine Dahlien getrocknet?
Zum Trocknen habe ich zunächst eine gefüllte Sorte gewählt, in meinem Fall die Sorte Gerrie Hoek.
Die Blüten mit Stengel habe ich geschnitten, nachdem sie voll aufgeblüht waren.
Dann habe ich sie an Fäden kopfüber, in einem warmen Zimmer ohne direkte Sonneneinstrahlung, zum Trocknen aufgehängt . Ob auch ungefüllte Sorten gut trocknen, probiere ich vielleicht noch aus.
Die Dahlien brauchen dann ca. 3 Wochen, bis sie trocken genug sind, dass sie ihre Form nicht verlieren und man sie arrangieren kann.
So kann man sich Erinnerungen an den Sommer in der kalten Jahreszeit bewahren.
Ein schöner, einfacher Kuchen, den man schnell sonntags backen und falls nötig, über den Rest der Woche fertig vertilgen kann. Ideal für kühlere Herbsttage, an denen man einen kleinen Seelentröster braucht.
Das Rezept stammt von einer meiner Lieblingsbloggerinnen, nämlich Virginia Horstmann.
Und nun viel Spaß beim Backen und vor allem …. Genießen!!!
Zutaten:
340 gr Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Zimt
1 Prise Salz
3 Eier
200 gr Zucker
240 ml geschmackneutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
2 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt und geraspelt (vor dem Schälen, Entkernen und Raspeln wiegen die Äpfel zusammen ca. 350 gr)
50 gr Walnüsse, grob gehackt
Puderzucker zum Bestäuben
Wie immer: vor……und nach dem Backen
Zubereitung:
1. Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und ausmehlen. 2. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt mischen und beiseite stellen. 3. Eier, Zucker und Öl mit dem Handrührgerät mischen, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Nun mit einem Kochlöffel die Apfelhobel darunter heben. 4. Die Mehlmischung darüber sieben und gemeinsam mit den Walnüssen unterheben, bis ein homogener Teig entsteht. 5. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und den Kuchen ca. 50-60 Minuten lang backen. Ob der Kuchen fertig ist, lässt sich leicht mithilfe eines hineingepieksten Holzstäbchens feststellen. 6. Den Kuchen dann aus dem Ofen holen, leicht abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen. Mit Puderzucker bestäuben.
oder kostbares Hagebuttenextrakt wäre der treffendere Name. Man braucht einfach Zeit, um Hagebuttenmarmelade herzustellen. Anfang Oktober hatte ich unerwarteterweise ein terminfreies Wochenende, und das war ideal, um Hagebuttenmarmelade zu machen. Um den Aufwand erträglich zu halten, empfehle ich eine Flotte Lotte. Ich konnte mir dankenswerterweise eine bei unseren Nachbarn ausleihen. Zuerst schnappt man sich Handschuhe, eine Gartenschere und eine Tüte oder einen Korb und macht einen Spaziergang in der Umgebung, um die besten Hagebutten zu finden. Ich hatte echt Glück: wie ihr unten seht, habe ich leicht zugänglich tolle Wildrosensträucher gefunden, die große, rote Hagebutten en masse trugen. Wenn ihr Hagebutten sammelt, denkt dran: lasst noch welche für die Vögel übrig! Und dann legt ihr zu Hause los.
Zutaten (für 4-5 Gläser à 180 gr)
700 gr Hagebutten (nach dem Putzen)
200 gr Zucker
Saft einer kleinen Zitrone
Zubereitung:
Von den Hagebutten die Spitzen abschneiden und waschen.
Die Hagebutten mit ca. 1/4 Wasser in einen Topf geben und weich kochen.
Währenddessen die Gläser mit kochendem Wasser sterilisieren.
Die Hagebutten ein erstes Mal durch die flotte Lotte drehen. Bei mir wurden sie dadurch nur zerkleinert, aber sie gaben noch nicht viel Mark ab.
Deshalb habe ich die zerkleinerten Hagebutten zurück in den Topf gegeben und mit mehr Wasser zu einer Art Brei weitergekocht.
Diesen Brei (Foto oben rechts) habe ich dann portionsweise durch die flotte Lotte gedreht, und nun kam unten genug Hagebuttenmark heraus.
Dieses Mark habe ich dann in einen sauberen Topf, mit dem Zucker und dem Zitronensaft noch einmal aufgekocht, und dann in die Gläser gefüllt.