Brownies

Brownies

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, mag ich ganz gerne britisches oder amerikanisches Gebäck – siehe Muffins, Scones, Shortbread, Bagels….und während unseres herrlichen Sommerurlaubs in England habe ich festgestellt, dass eine elementare „Gebäckart“ hier noch fehlt: BROWNIES. Deshalb gibt es heute ein Brownie-Rezept, und ich mache wahrscheinlich eine kleine Mini-Serie daraus, denn es gibt ja noch etliche Varianten davon….

Aber heute soll es ganz klassiche Brownies geben, mit viel Schoko, Walnüssen, und innen noch ein bisschen weich. Dafür habe ich mal wieder auf ein Rezept von Nigella Lawson zurückgegriffen, weil ihre Rezepte einfach immer funktionieren. Die Mengen sind ziemlich riesig, man könnte die Menge auch gut halbieren.

Zum Backen habe ich meinen rechteckigen Backrahmen benutzt, den ich größentechnisch verstellen kann. Ich hatte dann eine Form von 21x 36 cm, Nigella benutzt 22 x 33 cm. Diese Angaben mache ich nur, damit ihr eine ungefähre Vorstellung von der Größe der Backform habt.

Ach ja, und der Topf, in dem ihr die Butter und die Schokolade schmelzt, sollte auch recht groß sein – da kommen nämlich alle Zutaten dazu.

Ansonsten ist das Zusammenrühren und Backen kinderleicht – und ihr wisst ja, wenn es zu viele Brownies sind, einfach ein paar einfrieren und später genießen. Auf geht’s!

Zutaten:

  • 375 gr Butter
  • 375 gr dunkle Schokolade
  • 6 große Eier
  • 1 Esslöffel Vanille-Extrakt
  • 500 gr Zucker (also da könnte man auch weniger nehmen)
  • 225 gr Weizenmehl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300 gr gehackte Walnüsse

+ eine rechteckige Backform (Angaben s. Einleitung)

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Backform ausfetten oder mit Backpapier auslegen
  2. Die Butter und Schokolade in einem großen Topf schmelzen.
  3. Währenddessen in einer anderen Schüssel die Eier, den Zucker und den Vanille-Extrakt verrühren.
  4. Nachdem die Butter-Schoko-Mischung ein bisschen abgekühlt ist, die Ei-Zucker-Mischung unterrühren, und zum Schluss das Mehl , das Salz und die Walnüsse.
  5. Den – recht flüssigen – Teig in die Form gießen und 30 – 35 Minten backen. Die Oberfläche wird heller , aber innen sollte da Ganze noch ein bisschen weich sein. Ihr wollt ja keinen Schokokuchen backen.

In Quadrate schneiden und genießen!

Tagliatelle mit Lauch und Walnüssen

Tagliatelle mit Lauch und Walnüssen

Lauch baue ich ja seit zwei Jahren in meinem Garten an – mit wachsendem Erfolg. Noch sind meine Lauchstangen nicht so dick wie die im Supermarkt, aber in meinem zweiten „Lauchanbaujahr“ waren schon mehr dickere Stangen dabei. Deshalb habe ich statt einer Stange auch drei aus meinem Garten genommen.

Die Walnüsse habe ich wieder selbst gesammelt. Irgendwie finde ich es lässig, wenn ich weiß, wo der Walnussbaum steht, von dem die Walnüsse kommen, und dass der Lauch aus dem eigenen Garten ist.

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 große Stange Lauch
  • 2 Handvoll Walnusskerne
  • 300 gr Tagliatelle
  • 150 gr Sahne
  • 100 gr Bergkäse, in kleinen Stücken
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Lauch putzen, längs einschneiden, waschen und quer in Scheiben schneiden.
  2. Die Hälfte der Walnusskerne im Mörser zerkleinern.
  3. Die Tagliatelle bissfest garen, 5 Minuten vor Ende der Kochzeit den Lauch im Nudeltopf mitkochen.
  4. Währenddessen in einer Pfanne ohne Fett die zerkleinerten Nüsse rösten. Nach 2 Minuten mit Sahne aufgießen, kurz einkochen lassen, dann die Käsestückchen einrühren und schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Tagliatelle abgießen, in der Soße schwenken. Auf den Tellern mit den restichen Walnusskernen belegen.

Guten Appetit!

Chocolate Chip Cookies

Chocolate Chip Cookies

Einer meiner Ticks ist es, dass bei uns in der Küche immer eine Dose voll mit selbstgebackenen Keksen stehen muss. Nach den leckeren schwedischen Haferkeksen hatte ich Snickerdoodles gebacken, aber die sind jetzt fast leer. Nun hatte ich irgendwie voll Lust auf Chocolate Chip Cookies. Deshalb habe ich bei „Smitten Kitchen“, einem sehr empfehlenswerten Back- und Kochblog aus New York City nach einem Rezept gestöbert, und wurde fündig!

Für euch (und uns!) habe ich ein leckeres Rezept mit Walnüssen gefunden – auf dem Blog (leider nur auf Englisch) gibt es mindestens 4-5 Rezepte für Chocolate Chip Cookies! Ich habe das Rezept nur minimal angepasst; man könnte auch noch die Zuckermenge ein bisschen reduzieren. Dass hier Walnüsse mit im Teig sind, stört das Schoko-Erlebnis nicht: ihr mahlt die Nüsse am besten kurz im Mixer: dann habt ihr viele ganz fein gemahlene, und ein paar größere Stücke. Doch nun zum Rezept!

Zutaten für ca. 42 Stück:

  • 100 gr weißer Zucker
  • 120 gr brauner Zucker
  • 115 gr warme Butter
  • 1 großes Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 175 gr Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 200 gr Schokotropfen (ich habe 100gr zartbittere und 100 gr Vollmilch genommen)
  • 130 gr Walnüsse, geröstet und kurz im Zerkleinerer gemahlen

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen, Backbleche mit Backpapier belegen.
  2. Die Zuckersorten und die Butter cremig rühren.
  3. Das Ei und den Vanilleextrakt unterrühren.
  4. Danach das Mehl, das Backpulver und das Salz einrühren.
  5. Zum Schluss die Schokodrops und die Walnüsse unterheben.
  6. Der Teig ist recht weich, aber das macht nichts! Nun mit einem Teelöffel kleine Mengen abstechen (ca. walnussgroß), zu Bällchen formen und auf die Bleche setzen. Pro Blech nicht mehr als 16 Bällchen, denn der Teig läuft beim Backen auseinander. Ich habe drei Bleche gebraucht.
  7. Bleche in den Ofen schieben und Kekse ca. 16 Minuten backen.
  8. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, dann die Kekse auf ein Kuchengitter setzen und dort komplett auskühlen lassen.
  9. Dann eine Tee zubereiten, die ersten Kekse dazu essen und den Rest in die Keksdose packen.

Apfel-Walnuss-Gugelhupf mit Zimt

Apfel-Walnuss-Gugelhupf mit Zimt

Ein schöner, einfacher Kuchen, den man schnell sonntags backen und falls nötig, über den Rest der Woche fertig vertilgen kann. Ideal für kühlere Herbsttage, an denen man einen kleinen Seelentröster braucht.

Das Rezept stammt von einer meiner Lieblingsbloggerinnen, nämlich Virginia Horstmann.

Und nun viel Spaß beim Backen und vor allem …. Genießen!!!

Zutaten:

  • 340 gr Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 200 gr Zucker
  • 240 ml geschmackneutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 2 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt und geraspelt (vor dem Schälen, Entkernen und Raspeln wiegen die Äpfel zusammen ca. 350 gr)
  • 50 gr Walnüsse, grob gehackt
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1. Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und ausmehlen.
2. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt mischen und beiseite stellen.
3. Eier, Zucker und Öl mit dem Handrührgerät mischen, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Nun mit einem Kochlöffel die Apfelhobel darunter heben.
4. Die Mehlmischung darüber sieben und gemeinsam mit den Walnüssen unterheben, bis ein homogener Teig entsteht.
5. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und den Kuchen ca. 50-60 Minuten lang backen. Ob der Kuchen fertig ist, lässt sich leicht mithilfe eines hineingepieksten Holzstäbchens feststellen.
6. Den Kuchen dann aus dem Ofen holen, leicht abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen. Mit Puderzucker bestäuben.

Auch sehr lecker mit einem Klacks Sahne…..

Kaffee-Walnuss-Kekse

Kaffee-Walnuss-Kekse

Das ist die Keksversion eines klassischen englischen Kuchens, des coffee and walnut cake. Kekse mit Kaffeegeschmack zum Tee? Ja, das geht, denn der Kaffeegeschmack ist eher dezent.

Bitte nehmt Instant-Kaffee-oder Espressopulver für die Kekse, wenn möglich. Kaffee aufgelöst in Wasser ändert die Teigkonstistenz und den Geschmack. Ich habe extra fürs Backen Espressopulver in Portionstütchen; ein Tütchen entsprach einem Esslöffel.

Habe ich schon erwähnt, dass die Kekse schnell und einfach zu backen sind, aber superlecker schmecken?

Zutaten für ca. 40 Stück:

  • 250 gr Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 200 gr weiche Butter
  • 75 gr weißer Zucker
  • 60 gr brauner Zucker
  • 2 Esslöffel Instant-Espresso-Pulver
  • 2 große Eier
  • 100 gr gehackte Walnüsse

Zubereitung:

  1. Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen (dann können 2 Bleche gleichzeitig backen), und die Bleche mit Backpapier belegen.
  2. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen.
  3. Espressopulver hinzufügen und untermischen, dann die Eier unterrühren.
  4. Danach das Mehl, Backpulver, Salz und die Walnüsse untermischen, aber nicht zu gründlich.
  5. Mit Hilfe eines Esslöffels oder den Händen ca. walnussgroße Teigstücke auf dem Backblech verteilen. Die Form ist nicht so wichtig, denn die Kekse laufen beim Backen auseinander. Deshalb auch ein paar Zentimeter Abstand zwischen den Keksen lassen.
  6. Ca. 12 Minuten backen, bis die Kekse goldbraun aussehen und die Oberfläche fest geworden ist.
  7. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Bewertung: 1 von 5.

Rhabarber-Muffins

Rhabarber-Muffins

Fruchtige Rhabarbermuffins mit einem Hauch Zimt – die idealen „Übergangsmuffins“ – sie vereinen zwei Klassikerzutaten aus Winter und Frühling: Rhabarber und Zimt. Aus der Not habe ich auch bei den Nüssen variiert und habe 60 gr Walnüsse und 15 gr Mandeln genommen. Sicher kann man die Walnüsse auch komplett durch Mandeln ersetzen.

Die Menge hat bei mir für 16 Muffins gereicht, ich habe also 2 Fuhren gebacken. Das Ursprungs-Rezept stammt mal wieder von Nigella Lawson.

Zutaten:

  • 250 gr brauner Zucker
  • 80 ml Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 250 ml Buttermilch
  • 175 gr Rhabarber, geschält, in 1 cm große Würfel geschnitten
  • 75 gr grob gehackte Walnüsse und/oder Mandeln
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Backnatron
  • 300 gr Mehl

Zum Bestreuen:

  • 2 Esslöffel brauner Zucker, gemischt mit 1 Teelöffel Zimt

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
  2. In einer großen Schüssel den Zucker, das Öl, das Ei, den Vanilleextrakt und die Buttermilch verrühren.
  3. Den Rhabarber und die Walnüsse untermengen.
  4. Das Mehl, Backpulver und Backnatron dazugeben und alles zügig vermischen – der Teig sollte zuletzt noch leicht klumpig sein.
  5. Den Teig in die vorbereiteten Muffinmulden füllen und großzügig mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.
  6. Für 20-25 Minuten im Ofen backen, bis der Teig unter derm Zucker goldbraun hervorschimmert (evtl. Stäbchenprobe machen).
  7. Die Muffins am besten frisch genießen.

Weiße Walnuss-Schoko-Cookies mit Vanille

Weiße Walnuss-Schoko-Cookies mit Vanille

Diese leckeren Cookies sind mal wieder schnell gebacken. Sie enthalten auch wieder Lieblingszutaten meinerseits – Nüsse und Schokolade. Die weiße Schokolade kann man natürlich durch Vollmilch- oder Zartbitterschokolade ersetzen. Bei der weißen Schokolade ist es wichtig, eine gute Schoki zu wählen, sonst wird der Kakaobuttergeschmack zu dominant. Ich probiere mal eine weiße Schokolade mit Vanille. Aber genug geplaudert, los geht’s!

Zutaten (für ca. 50 Stück)

  • 100 gr weiche Butter
  • 90 gr Zucker (ich habe 80 gr weißen und 10 gr braunen genommen)
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 200 gr Mehl
  • 80 gr weiße Schokolade
  • 30 gr Walnusskerne
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad Umluft (oder 200 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  2. Schokolade und Walnüsse grob hacken (gerne auch im Blitzhacker).
  3. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen, dann das Ei unterrühren.
  4. Vanillezucker, Salz, Natron und Mehl mischen und zur Butter-Ei-Mischung geben. Alle Zutaten gerade eben vermischen, und nicht zu viel rühren.
  5. Schokolade und Walnüsse vorsichtig unter den Teig mischen.
  6. Den Teig mit 2 Teelöffeln als kleine Häufchen mit etwas Abstand voneinander auf die Backbleche setzen und leicht flach drücken – die Cookies laufen beim Backen auseinander.
  7. Auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen (bei Umluft gehen zwei Bleche gleichzeitig).
  8. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

PS Wer die Kombination Walnuss-Schoko mag, sollte auch mal die sehr leckeren Schokokekse mit Walnüssen und Fleur de Sel probieren.

Pastinaken-Orangen-Nuss-Kuchen

Pastinaken-Orangen-Nuss-Kuchen

Irgendwie habe ich gerade einen Tick – wenn schon Kuchen, dann bitte mit Kräutern oder Gemüse! Gemüse im Kuchen – das kennt man allerdings schon mit Karotten oder Zucchini. Aber auch Pastinaken lassen sich für einen Kuchen verwerten, da sie gerade nach dem ersten Frost leicht süßlich schmecken. Der Kuchen wird durch die Pastinaken supersaftig, und das fruchtige Topping rundet den Kuchen geschmacklich bestens ab. Probiert ihn mal aus, ihr werdet überrascht sein!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 50 gr Walnüsse, grob gehackt
  • 50 gr Mandeln, grob gehackt
  • 250 gr Pastinaken
  • 1 Bio-Zitrone
  • 180 gr Dinkelmehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 80 gr Zucker
  • 125 gr Butter
  • 2 Eier

Für das Topping:

  • 1 Bio-Orange
  • 175 gr Frischkäse
  • 75 gr Puderzucker
  • 60 gr Creme Fraiche
  • 1 Teelöffel gemahlenen Anis

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform (26 cm) fetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Pastinaken schälen und fein raspeln
  3. Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen, Schale fein reiben, dann halbieren und den Saft auspressen.
  4. Mehl und Backpulver mischen.
  5. Zucker und Butter mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen.
  6. Die Eier ebenfalls ca. 2 Minuten schlagen, dann langsam in die Butter-Zucker-Mischung rühren.
  7. Pastinaken, Walnüsse, Mandeln, Mehlmischung, Zitronenschale und -saft unterrühren.
  8. Teig in die Form füllen, glatt streichen und ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  9. Danach 5 Minuten im ausgeschalteten Ofen nachziehen lassen.
  10. Kuchen abkühlen lassen, aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
  11. Für das Topping die Orange heiß waschen und die Schale abreiben.
  12. Frischkäse mit der Creme Fraiche und dem Puderzucker mit dem Schneebesen glatt rühren.
  13. Anis und 1 Teelöffel Orangenschale unterheben.
  14. Topping auf dem erkalteten Kuchen verstreichen und mit restlicher Orangenschale bestreuen.

Bananenkuchen

Bananenkuchen

Bananen haben wir eigentlich nur im Haus, um sie beim Sport zu essen. Leider kaufen wir immer zu viele, und die liegen dann herum und werden langsam braun. Aus diesem Grund habe ich inzwischen ein Repertoire an Bananenkuchen und Muffins, um Bananen zu verwerten. Irgendwie mag ich die Bananen so auch lieber als in ihrer Ursprungsform. Heute stelle ich euch mein Lieblingsrezept für einen einfachen Bananenkastenkuchen vor. Es stammt mal wieder von Nigella Lawson. Das Besondere daran sind die in Rum getränkten Rosinen. Und bevor ihr jetzt sagt: „Ui, Rosinen mag ich nicht so gern“ – durch die Rumtränkung schmecken sie gar nicht mehr rosinig sondern verleihen dem Kuchen mehr Saftigkeit. Auch das ist so ein Kuchen, der eingewickelt die ganze Woche hält, so dass man sich jeden Tag ein paar Scheibchen für die Teepause abschneiden kann. Herrlich!

Zutaten:

  • 100 gr Rosinen
  • 75 ml brauner Rum
  • 175 gr Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 125 gr Butter, geschmolzen
  • 150 gr Zucker
  • 2 große Eier
  • 4 kleine, seeehr reife Bananen (ca. 300 gr ohne Schale), zerdrückt
  • 60 gr gehackte Walnüsse
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Zubereitung:

  1. Die Rosinen mit dem Rum in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Abkühlen lassen, und abgedeckt eine Stunde ziehen lassen. Dann die Flüssigkeit abschütten.
  2. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Eine Kastenform fetten oder mit Backpapier auslegen.
  4. Mehl, Backpulver, Backnatron und Salz in einer mittelgroßen Schüssel vermischen.
  5. In einer großen Schüssel die geschmolzene Butter und den Zucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  6. Die Eier nacheinander unterrühren, danach die zerdrückten Bananen.
  7. Mit einem Holzlöffel die Walnüsse, die abgetropften Rosinen und den Vanilleextrakt unterrühren.
  8. Ein Drittel der Mehlmischung dazugeben, gut unterrühren, dasselbe dann mit den restlichen zwei Dritteln.
  9. Den Teig in die Kastenform füllen und auf der mittleren Schiene 1 -1 1/2 Stunden backen. Stäbchenprobe machen.
  10. In der Form abkühlen lassen.

Wer mag, kann sich auf seine Bananenkuchenscheiben auch einen Hauch von Nuss-Nugat-Creme streichen…aber für uns Sportler ist das eigentlich tabu…

Porridge – mal anders

Porridge – mal anders

Dies ist eine Luxus-Version des klassischen Porridge, und zwar was den Geschmack betrifft. Aber auch die Inhaltsstoffe haben es in sich. Allerdings sind die Zutaten in Pulverform, was ihr Aufbewahrung leichter macht. Dies ist eines unserer Lieblingsmüslis, nicht zuletzt, weil es warm gegessen wird. Im Winter haben wir fast immer ein Vorratsglas mit diesem Porridgepulver in der Küche.

Zutaten (für 14 Portionen):

  • 400 gr Haferflocken
  • 100 gr Leinsamen
  • 50 gr Walnüsse
  • 100 gr Mandeln
  • 50 gr Quinoa
  • Mark einer Vanilleschote
  • 3 Esslöffel Ovomaltine

Zubereitung:

  1. Alles zusammen – falls nötig, portionsweise – im Mixer zerkleinern.
  2. Das Porridge-Pulver in einen luftdicht schließenden Behälter umfüllen. Das Pulver hält ein paar Wochen.
  3. Für eine Portion 50 gr Porridge-Pulver mit 150 ml Lieblingsmilch in einen kleinen Topf geben.
  4. Bei mittlerer Hitze erwärmen und regelmäßig umrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  5. Ich rühre gerne Heidelbeeren unter den fertigen Porridge, aber natürlich geht auch anderes Obst. Gegen ein paar gehackte Nüsse ist sicher auch nichts einzuwenden.